Vortrag: Überlegungen zum Verhältnis von Parteien und Korporationen (am Beispiel der SPD)

Auf der letztjährigen Studentenhistorikertagung im Oktober 2018 in Bonn sprach Axel Bernd Kunze über das Verhältnis von Studentenverbindungen und Sozialdemokratie. Der Lassalle-Kreis, ein bundesweites Netzwerk korporierter Sozialdemokraten, hat den Vortrag nun in überarbeiteter Form vorab auf seinen Internetseiten veröffentlicht:

https://lassalle-kreis.de/content/%C3%BCberlegungen-zum-verh%C3%A4ltnis-von-parteien-und-korporationen-am-beispiel-der-spd

Der Beitrag bietet zugleich grundsätzliche Gedanken über das Verhältnis zwischen politischen Parteien und studentischen Korporationen an.

Eine Buchveröffentlichung ist für die Tagungsdokumentation geplant: Sebastian Sigler (Hg.): Die Vorträge der 78. deutschen Studentenhistorikertagung. Bonn 2018 (Beiträge zur deutschen Studentengeschichte), München: Akademischer Verlag München 2019 [i. Dr.].

Kolumne: Arme Kirche? – Dies hätte auch Folgen für den Bildungsbereich

In der aktuellen Ausgabe der katholischen Wochenzeitschrift „Die Tagespost“ setzt sich Axel Bernd Kunze, Schulleiter, Sozialethiker und Erziehungswissenschaftler, aus bildungsethischer Perspektive mit der Forderung nach einer „armen Kirche“ auseinander. Dabei geht es auch um die Kirche als großer, traditionsreicher Bildungsträger – und um eine gesicherte Wahlfreiheit im Bildungssystem. Dort, wo die Kirche als Schulträger auftritt, ist sie ein starker Garant dafür, dass der Staat kein Bildungsmonopol für sich reklamieren kann. Wer eine freiheitliche Gesellschaft und freie Individuen möchte, sollte auch für ein starkes freies Schulwesen eintreten. Hier ein Auszug aus der Kolumne mit dem Titel „Gegen eine falsche Armutsromantik“:

Kirchlicher Besitz ist kein Selbstzweck, wohl aber notwendig für eine Kirche, die sich ihrer Verantwortung als Arbeitgeber, Vertragspartner, Immobilienbesitzer, Kulturträger, Bewahrer von Kunstschätzen, Bildungsträger oder Sozialpartner bewusst ist. Wo etwa die kirchliche Zusatzversorgungskasse wackelt, sollte dies als Warnzeichen verstanden werden.

Die Qualität kirchlicher Dienste steigt nicht, wenn die soziale Absicherung kirchlicher Mitarbeiter sinkt. Ohne Tarifbindung wie im öffentlichen Dienst wären Caritas und Diakonie als Arbeitgeber nicht mehr attraktiv.

Doch steht mehr auf dem Spiel. Unser kooperatives Staat-Kirche-Modell verhindert staatliche Machtkonzentration, führt zu einem Trägerpluralismus und wirkt freiheitsichernd. Wo Kirche als verlässlicher Akteur, etwa im Sozialbereich, ausfällt, muss der Staat die Lücke füllen. Er erhält so mehr steuernden Einfluss auf gesellschaftliche Bereiche oder die private Lebensführung. Eine Umwandlung kirchlicher Rechtstitel, die als Entschädigung für die Säkularisation dienen, müsste sorgfältig verhandelt werden; denn mit staatlichem Zentralismus wäre für die Handlungsfähigkeit der Kirche wenig gewonnen.

Die sozialethische Kolumne in der „Tagespost“ erscheint in Zusammenarbeit mit der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle in Mönchengladbach. Die Kolumne finden Sie online hier:

https://www.ksz.de/aktuelle_nachrichten.html?&tx_ttnews%5Btt_news%5D=657&cHash=f978b477df3069493d9eee363f3be8b7

https://www.die-tagespost.de/politik/wirtschaft/Kolumne-Gegen-eine-falsche-Armutsromantik;art314,200688

Frankfurter Arbeitspapier dokumentiert Konflikt um die „Neue Ordnung“

Das Oswald von Nell-Breuning-Institut für Wirtschafts- und Gesellschaftsethik der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen dokumentiert in seiner Reihe „Frankfurter Arbeitspapiere zur gesellschaftsethischen und sozialwissenschaftlichen Forschung“ (FAgsF, Nr. 70) den Konflikt um die Zeitschrift „Die Neue Ordnung“. Der Dokumentation vorangestellt ist eine Einleitung des Institutsdirektors, Bernhard Emunds, die den üblichen Eindruck eines neuen Manichäismus innerhalb der politischen Debatte in Deutschland nicht ganz verbergen kann. Die Zeitschrift hat die sozialethische Debatte innerhalb der „alten“ Bundesrepublik erheblich geprägt. Im März 2019 entzog die Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik, die Vereinigung der deutschsprachigen Lehrstuhlinhaber des Faches, der Zeitschrift das wissenschaftliche Vertrauen. Im Juni bezogen rund sechzig Autoren und Freunde der „Neuen Ordnung“ in der Wochenzeitschrift „Die Tagespost“ dagegen Stellung und machten deutlich, dass Boykottaufrufe kein Mittel der wissenschaftlichen Auseinandersetzung sein sollten. Im Juli reagierte ebenfalls in der „Tagespost“ ein Viererteam aus der Arbeitsgemeinschaft mit einer Entgegnung auf den offenen Brief der sechzig Wissenschaftler und Publizisten.

Das Arbeitspapier ist online abrufbar unter: https://nbi.sankt-georgen.de/assets/documents/2019/fagsf70_internet.pdf

Neuerscheinung: engagement 2/2019

Die neue Ausgabe der Zeitschrift engagement beschäftigt sich mit folgenden Themen:

Thementeil:

Das Themenheft widmet sich der Prävention sexualisierter Gewalt in Schulen und Internaten (verantwortlich für den Thementeil: Christopher Haep, Hamburg)

Umschau:

Im thematisch offenen Teil des Heftes fragt Axel Bernd Kunze (Weinstadt/Rems und Bonn): Welche Rolle spielen Internate an Fachschulen für Sozialpädagogik? Überlegungen aus bildungsethischer Sicht.

Besprechungen:

In der Rezensionsabteilung des Heftes werden dieses Mal folgende Titel besprochen:

  • Eva Steinherr (2017): Werte im Unterricht. Empathie, Gerechtigkeit und Toleranz leben (Rez.: Thomas Kesselring, Bern/Schweiz)
  • Michael Pauen, Harald Welzer (2015): Autonomie. Eine Verteidigung (Rez.: Axel Bohmeyer, Berlin)
  • Magdalene Simpfendörfer-Autenrieth (Hg.) (2018): Kindheit. Veränderung und Unveränderliches (Rez.: Axel Bernd Kunze, Weinstadt/Bonn)
  • Manfred Liebel (2015): Kinderinteressen. Zwischen Paternalismus und Partizipation (Rez.: Axel Bohmeyer, Berlin)
  • Volker Ladenthin (2018): Was wir wissen könnnen und was wir glauben müssen. Eine kleine Erkenntnistheorie für den Alltag (Rez.: Johannes Gutbrod, Karlsruhe)
  • Thomas Hald (2018): die abendsonne im glas. Gedichte (Rez.: Volker Ladenthin, Bonn)
  • Ying ChangCompestine (2018): Revolution ist keine Dinnerparty (Rez.: Karin Blank, Bonn)
  • Amalia Rosenblum (2018): Was ist, kann nicht verschwinden (Rez.: Anna Winkler-Benders, Bonn)
  • Britta Teckentrup (2018): Die Schule (Rez.: Dominique Moldehn, Bonn)

Die Zeitschrift erscheint im Münsteraner Aschendorff-Verlag und wird herausgegeben von der Konferenz der Träger Katholischer Schulen in freier Trägerschaft in Deutschland.

AG Christliche Sozialethik nimmt Stellung: „Für substanziellen Dialog und wissenschaftlichen Diskurs“

Im vergangenen Monat antworteten in der Wochenzeitschrift „Die Tagespost“ mehr als sechzig Wissenschaftler und Publizisten auf den Boykottaufruf der Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik gegen die Zeitschrift „Die Neue Ordnung“ und ihren Chredakteur, P. Prof. Dr. Wolfgang Ockenfels OP:

https://www.die-tagespost.de/feuilleton/online/Substanzieller-Dialog-statt-Stigmatisierung-und-Ausgrenzung;art4690,198850

Unter dem Titel „Für substanziellen Dialog und wissenschaftlichen Diskurs“ veröffentlichte die „Tagespost“ am 4. Juli 2019 nun eine Erwiderung, verfasst vom Vorstand (Prof. Dr. M. Heimbach-Steins, Münster/Westf.; Prof. Dr. C. Mandry, Frankfurt/M.) und zwei weiteren Mitgliedern (Prof. Dr. B. Emunds, Frankfurt/Main; Prof. Dr. G. Kruip, Mainz) der Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik:

http://www.christliche-sozialethik.de/?p=392

Damit liegen Rede und Gegenrede auf dem Tisch. Die wissenschaftliche und publizistische Öffentlichkeit kann die Argumente beider Seiten beurteilen …

Wie nicht anders zu erwarten, weisen die Urheber der ursprünglichen „Erklärung“ die Vorwürfe, die Publikationsfreiheit einschränken zu wollen, zurück. Stattdessen heißt es in der Stellungnahme vom 4. Juli an die Adresse der Kritiker: „Unter dem Vorzeichen der Verteidigung formaler Freiheiten wird verschleiert, über welche gravierenden inhaltlichen Punkte eine Auseinandersetzung geführt werden muss – die soll aber offensichtlich gerade vermieden werden. Die Gegenerklärung bleibt hier merkwürdig stumm.“ Ob diese Diagnose wirklich so stimmt, soll an dieser Stelle dahingestellt bleiben. Plausibler erscheint beim Vergleich beider Stellungnahmen aus der „Tagespost“ eher eine andere Beobachtung: Einmal mehr zeigt die mit harten Bandagen innerhalb der Christlichen Sozialethik ausgetragene Kontroverse, wie schwer ein „substantieller Dialog“, den beide Seiten mit unterschiedlichen Argumenten einfordern, heute fällt. Dies gilt nicht allein für die Wissenschaft im Allgemeinen und die wissenschaftliche Sozialethik im Besonderen. Zu Recht sprechen die Vertreter der Arbeitsgemeinschaft zu Beginn ihrer Stellungnahme „eine zunehmende politische Polarisierung unserer Gesellschaft“ an. Ein gemeinsames Freiheitsbewusstsein ist zwischen beiden Stellungnahmen so gut wie nicht mehr auszumachen, dies gilt in diesem Zusammenhang auch für andere normativ besetzte Begriffe wie „Dialog“, „Vielfalt“ und „Pluralität“. Die Verständigung wird sicher nicht einfacher, wenn jetzt auch noch eine Verbindung zum Mord an Walter Lübcke hergestellt wird, der ohne Zweifel durch nichts zu rechtfertigen ist.

Soll ein „substantieller Dialog“ wirklich wieder gelingen, brauchen wir nicht weniger, sondern mehr Streit – hart in der Sache, aber fair im Umgang. Eine solche Streitkultur setzt voraus, dass sich alle Beteiligten ihrer formalen Freiheitsrechte sicher sein dürfen. Über Inhalte mag man dann trefflich streiten – und wenn es sein muss, auch mal polemisch. Davon geht die Welt nicht unter. Was gesellschaftlich gilt (erst vor kurzem hat Altbundespräsident Gauck eine „robuste Zivilität“ für die Debatte in Deutschland angemahnt), sollte auch innerkirchlich gelten. Warum der Vorwurf der „Doppelzüngigkeit“ an einen Bischof, mithin eine Person der Zeitgeschichte, in einem streitbaren Editorial seinen Verfasser schon aus der „diskursiven wissenschaftlichen Community“ hinausdrängt, bleibt unklar. Auch unsere Kirche verträgt mehr Streitkultur. An dieser Stelle kann an das Theologenmemorandum „Kirche 2011: Ein notwendiger Aufbruch“ erinnert werden, an dem auch deutschsprachige Sozialethiker führend beteiligt waren – darin heißt es: „Die Unruhe eines offenen Dialogs ohne Tabus ist nicht allen geheuer, schon gar nicht wenn ein Papstbesuch bevorsteht.“ Offenbar gilt dies nicht allein für Kirchenleitungen und nicht allein vor Papstbesuchen. Substantieller Dialog ohne die Unruhe eines offenen Dialogs wird nicht gelingen – das zeigt die aktuelle Kontroverse einmal mehr.

 

 

Neuerscheinung zur Professionalität von Erziehern: Das Recht auf Bildung als Querschnittsthema innerhalb der Erzieherausbildung

Aus der Einleitung des Herausgebers:

Priv.-Doz. Dr. Axel Bernd Kunze […] wählt einen bildungsethischen Zugang in seinem Beitrag. Ausgehend  vom Recht auf Bildung klärt er die Frage, welche Konsequenzen sich aus diesem Recht für die Ausbildung von [Erzieherinnen] ergeben. Dazu erörtert Kunze zunächst, was unter „Bildung“ zu fassen ist, um daraus Anschlussmüglichkeiten für eine Auseinandersetzung mit dem Recht auf Bildung im Rahmen der Fachschule für Sozialpädagogik zu formulieren. Dabei geht er vom Verständis aus, dass Bildungs- und berufsethische Aspekte einen integralen Bestandteil einer umfassend verstandenen Professionalität von Erziehern und Erzieherinnen darstellen.

Axel Bernd Kunze: Jedermann hat das Recht auf Bildung (Art. 26 Abs. 1 AEMR 1948). Das Recht auf Bildung als Querschnittsthema innerhalb der Erzieherausbildung, in: Carsten Püttmann (Hg.:) Bildung. Konzepte und Unterrichtsbeispiele zur Einführung in einen pädagogischen Grundbegriff (Didactica Nova; 29), Baltmannsweiler: Schneider-Verlag Hohengehren 2019, S. 291 – 316.

Neuerscheinung: Bildung – Konzepte und Unterrichtsbeispiele zu einem pädagogischen Grundbegriff

Vor einem Jahr beschäftigten sich führende Vertreter der pädagogischen Fachdidaktik in der Reihe „Didacta Nova“ mit der Einführung in den pädagogischen Grundbegriff ERZIEHUNG: Nun findet dieser Band eine Fortsetzung. Band 29 der Reihe, des Verbands der Pädagogiklehrer und Pädagogiklehrerinnen widmet sich nun dem zweiten Zentralbegriff der Pädagogik, der BILDUNG:

Carsten Püttmann (Hg.):

Bildung. Konzepte und Unterrichtsbeispiel zur Einführung in einen pädagogischen Grundbegriff,

Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren 2019, 319 Seiten.

Mit Beiträgen von Klaus Beyer, Katharina G. Gather, Fred Hendrihof, Eckehardt Knöpfel, Axel Bernd Kunze, Holger Küls, Volker Ladenthin, Carsten Püttmann, Gernod Röken, Edwin Stiller und Elmar Wortmann.

Zu den Grundbegriffen, die im Pädagogikunterricht gelehrt und gelernt werden müssen, gehört der Begriff „Erziehung“, weil er zusammen mit „Bildung“ das Proprium des Faches bestimmt. Bildung allein wird bekanntlich auch in anderen Wissenschaften thematisiert. Der Pädagogikunterricht hat aber in Kombination mit »Erziehung« seinen eigenen spezifischen Zugang.
Führende Vertreter*innen der Fachdidaktik Pädagogik zeigen in diesem Band auf, wie der Begriff »Bildung« anhand fachdidaktischer Konzepte über einen gelingenden Pädagogikunterricht eingeführt und im Laufe des Unterrichts bis zum (Fach-) Abitur bzw. bis zum Ende der Berufsausbildung (z.B. zum/zur staatl. anerkannten Erzieher*in) so weiterentwickelt wird, dass ein tragfähiges Konstrukt des Begriffs für ein wissenschaftliches Studium oder einen verantwortlichen Gebrauch in privaten und öffentlichen Situationen vorbereitet ist.

Weitere Informationen: http://paedagogik.de/index.php?m=wd&wid=3210

Axel Bernd Kunze, Privatdozent für Erziehungswissenschaft an der Universität Bonn und Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Verbands der Pädagogiklehrer und Pädagogiklehrerinnen, widmet sich dem Bildungsbegriff aus menschenrechtlicher Perspektive und beleuchtet das Recht auf Bildung als Querschnittsthema der Erzieherausbildung (S. 291 ff.).

Dritte Auflage erschienen: Migrations- und Integrationspolitik interdisziplinär beleuchtet

Zuflucht – Zusammenleben – Zugehörigkeit: Kontroversen der Migrations- und Integrationspolitik interdisziplinär beleuchtet (Forum Sozialethik)

Der Tagugsband des Forums Sozialethik zur Migrations- und Integrationsethik ist in diesem Monat in dritter Auflage erschienen:

Andreas Fisch, Axel Bernd Kunze: Streitgespräch I: Politik und Kirchen als geforderte Akteure in einer Einwanderungsgesellschaft, in: Andreas Fisch/Myriam Ueberbach/Prisca Patenge/Dominik Ritter (Hgg.): Zuflucht – Zusammenleben – Zugehörigkeit? Kontroversen der Migrations- und Integrationspoltik interdisziplinär beleuchtet, 3. Auflage, Münster (Westf.): Aschendorff 2019, S. 147 – 160.

Dieselben: Streitgespräch II: Die Rolle von Bildung und Bildungseinrichtungen bei der Integration, in: ebd., S. 199 – 209.

Dieselben: Streitgespräch III: Zwischen Bereicherung und Bedrohung. Bewertungen von Zuwanderung, in: ebd., S. 257 – 267. 

Dieselben: Streitgespräch IV: Migration als Irritation von Identität. Bedingungen für gesellschaftlichen Zusammenhalt, in: ebd., S. 383 – 396.

Dokumentation: Mediale Stimmen zur „Erklärung“ deutschsprachiger Sozialethiker gegen „Die Neue Ordnung“

Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik: Erklärung der Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik zu der Zeitschrift „Die Neue Ordnung“ [14.03.2019], in: http://www.christliche-sozialethik.de/?p=371.

Peter J. Brenner, Josef Kraus: Höcke und wir. Eine Grenzziehung, in: Tumult. Vierteljahresschrift für Konsensstörung v. Sommer 2019, S. 36 f.

Jan Dochhorn: Against academic censorship [Academia], in: https://www.academia.edu/38670544/Against_academic_censorship

Jan Dochhorn; Kommentar [Forum Sozialethik], in: https://forum-sozialethik.de/2019/03/19/sozialethikerinnen-boykottieren-rechte-zeitschrift/ [28.03.2019].

Alexander Filipovic: Haltung gegen eine gefährliche Ideologie, in: GKP-Informationen. Mitgliederzeitschrift der Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands v. Mai 2019, S. 7.

Forum Sozialethik: Sozialethiker*innen boykottieren rechte Zeitschrift, in: https://forum-sozialethik.de/2019/03/19/sozialethikerinnen-boykottieren-rechte-zeitschrift/ [19.03.2019].

Forum Sozialethik: Anmerkung der Redaktion, in: https://forum-sozialethik.de/2019/03/19/sozialethikerinnen-boykottieren-rechte-zeitschrift/ [08.05.2019].

Joachim Frank: Neues aus dem Vorstand, in: GKP-Informationen. Mitgliederzeitschrift der Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands v. April 2019, S. 2.

Joachim Frank: Neues aus dem Vorstand, in: GKP-Informationen. Mitgliederzeitschrift der Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands v. Juni 2019, S. 2.

Marianne Heimbach-Steins: Mediale Reaktionen auf die Erklärung der Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik zu der Zeitschrift „Die Neue Ordnung“ (Stand Anfang April 2019); Kommentar der Sprecherin, in: http://www.christliche-sozialethik.de/wp-content/uploads/2019/04/Mediale-Reaktionen-auf-die-Erkl%C3%A4rung-2019-04-07-1.pdf.

Marianne Heimbach-Steins: Die Erklärung der AG CSE zur Zeitschrift „Die Neue Ordnung“ – Reaktionen, in: Neues aus der AG CSE v. 8. April 2019.

Marianne Heimbach-Steins: Neues aus der AG CSE v. 13. Juni 2019.

Michael Hollenbach: Neue Ordnung, rechte Ordnung? [Deutschlandfunk], in: https://www.deutschlandfunk.de/debatte-um-christliches-magazin-neue-ordnung-rechte-ordnung.886.de.html?dram:article_id=444627

Institut für Christliche Sozialwissenschaften: Erklärung der Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik zu der Zeitschrift „Die Neue Ordnung“, in: https://www.uni-muenster.de/FB2/aktuelles/ics/AgCSEdieneueOrdnung.html [19.03.2019].

Karl-Josef Kallen: Erzieherische Anmaßung [Leserbrief], in: Die Tagespost v. 4. April 2019, S. 32.

Kath.net. Katholische Nachrichten: „Hier greift der Gesinnungsfuror einer neuen Inquisition um sich“, in: http://www.kath.net/news/67576 [09.04.2019].

Josef Kraus: Katholische „Sozialethiker“ entdecken die Inquisition neu, in: Tichys Einblick v. 7. April 2019; online: https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/katholische-sozialethiker-entdecken-die-inquisition-neu/.

Axel Bernd Kunze: Es geht um die Freiheit, in: GKP-Informationen. Mitgliederzeitschrift der Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands v. Mai 2019, S. 6.

Axel Bernd Kunze: Schlaglicht: Boykottaufruf gegen „Die Neue Ordnung“, in: https://bildungsethik.wordpress.com/2019/03/17/schlaglicht-boykottaufruf-gegen-die-neue-ordnung/ [17.03.2019].

Axel Bernd Kunze: Schlaglicht: Hauptsache inklusiv – aber nicht freiheitlich https://bildungsethik.wordpress.com/2019/03/19/schlaglicht-hauptsache-inklusiv-aber-nicht-freiheitlich/ [19.03.2019].

Axel Bernd Kunze: Zwei Kommentarstimmen zum Boykottaufruf gegen „Die Neue Ordnung“, in: https://bildungsethik.wordpress.com/2019/03/31/zwei-kommentarstimmen-zum-boykottaufruf-gegen-die-neue-ordnung/ [31.03.2019].

Axel Bernd Kunze: Diskussion um die Erklärung der AG Christliche Sozialethik geht weiter, in: https://bildungsethik.wordpress.com/2019/03/31/diskussion-um-die-erklaerung-der-ag-christliche-sozialethik-geht-weiter/ [31.03.2019].

Axel Bernd Kunze: Boykottaufruf gegen „Die Neue Ordnung“ löst weiterhin Widerspruch aus, in: https://bildungsethik.wordpress.com/2019/04/05/boykottaufruf-gegen-die-neue-ordnung-loest-weiterhin-widerspruch-aus/ [05.04.2019].

Axel Bernd Kunze: Schlaglicht: Es geht um die Freiheit – Gedanken (nicht allein) zum Jubiläumsjahr der Karlsbader Beschlüsse, in: https://bildungsethik.wordpress.com/2019/04/08/schlaglicht-es-geht-um-die-freiheit-gedanken-nicht-allein-zum-jubilaeumsjahr-der-karlsbader-beschluesse/ [08.04.2019].

Axel Bernd Kunze: Veröffentlichung: Josef Kraus verteidigt „Die Neue Ordnung“, in: https://bildungsethik.wordpress.com/2019/04/10/veroeffentlichung-josef-kraus-verteidigt-die-neue-ordnung/ [10.04.2019].

Axel Bernd Kunze: Antwort auf den Boykottauruf gegen die Zeitschrift „Die Neue Ordnung“, in:  https://bildungsethik.wordpress.com/2019/06/13/antwort-auf-den-boykottaufruf-gegen-die-zeitschrift-die-neue-ordnung/ [13.06.2019].

Jürgen Liminski: Auf Kosten der Redlichkeit, in: Junge Freiheit v. 5. April 2019; online: Deutschlandjournal, http://www.swg-hamburg.de/Archiv_-_Beitrage_aus_allen_Ru/Auf_Kosten_der_Redlichkeit.pdf.

Philipp M. Laufenberg: Maulkorb statt Argument [Leserbrief], in: Die Tagespost v. 4. April 2019, S. 32.

Maximilian Lutz: Josef Kraus verteidigt Ockenfels-Zeitschrift „Neue Ordnung“, in: Die Tagespost v. 11. April 2019; online: https://www.die-tagespost.de/politik/Josef-Kraus-verteidigt-Ockenfels-Zeitschrift-Neue-Ordnung;art4685,197219.

Oswald von Nell-Breuning Institut: Sozialethiker*innen distanzieren sich von der Zeitschrift „Die Neue Ordnung“, in: https://nbi.sankt-georgen.de/blog/2019/sozialethiker-innen-rufen-zum-boykott-der-zeitschrift-die-neue-ordnung-auf [15.03.2019].

Oswald von Nell-Breuning Institut: Neue Ordnung, rechte Ordnung? Debatte um eine extrem rechte Zeitschrift im kirchlichen Milieu, in: https://nbi.sankt-georgen.de/blog/2019/neue-ordnung-rechte-ordnung-debatte-um-eine-extrem-rechte-zeitschrift-im-kirchlichen-milieu [27.03.2019].

Pax et bonum: Gesinnungstest – durchgefallen, in: http://paxetbonum.de/index.php/2019/03/29/gesinnungstest-durchgefallen/.

Philip Plickert: Unsäglicher Angriff [Leserbrief], in: Die Tagespost v. 11. April 2019, S. 32.

Heinrich Pompey: Erinnert an die Zeit vor 75 Jahren [Leserbrief], in: Die Tagespost v. 4. April 2019, S. 32.

Lothar Roos: Zur Erklärung der AG Christliche Sozialethik zu der Zeitschrift Die Neue Ordnung vom 14.03.2019 [24.03.2019].

Lothar Roos: Doumentation [AG CSE ./. Die Neue Ordnung].

Lothar Roos, Stephan Raabe: Substanzieller Dialog statt Stigmatisierung und Ausgrenzung. Eine Antwort auf den Boykott-Aufruf gegen die katholische Zeitschrift „Die Neue Ordnung“, in: Die Tagespost – Onlineausgabe: https://www.die-tagespost.de/feuilleton/online/Substanzieller-Dialog-statt-Stigmatisierung-und-Ausgrenzung;art4690,198850 [12. Juni 2019].

[Lothar Roos, Stephan Raabe:] Substanzieller Dialog statt Stigmatisierung. Empörung über Populismus genügt nicht, Gründe müssen genannt werden. Ein offener Brief zur Verteidigung der Zeitschrift „Die Neue Ordnung“, in: Die Tagespost  v. 13. Juni 2019, S. 27 [Liste der Unterzeichner online unter http://www.die-tagespost.de]; online: https://www.die-tagespost.de/feuilleton/Substanzieller-Dialog-statt-Stigmatisierung;art310,198870.

[Lothar Roos, Stephan Raabe]: Substanzieller Dialog statt Stigmatisierung und Ausgrenzung [Einführung/Zusammenfassung; 12.06.2019].

[Lothar Roos, Stephan Raabe]: Antwort auf den Boykottaufruf gegen die Zeitschrift “Die Neue Ordnung”, in: https://bildungsethik.wordpress.com/2019/06/13/antwort-auf-den-boykottaufruf-gegen-die-zeitschrift-die-neue-ordnung/ [13.06.2019].

Sebastian Sasse: Auf der schwarzen Liste, in: Die Tagespost v. 27.03.2019, S. 28; online: https://www.die-tagespost.de/politik/wi/Neue-Ordnung-Auf-der-schwarzen-Liste;art314,196893.

Sebastian Sasse: Maulkorb statt Argument [Kommentar], in: Die Tagespost v. 27.03.2019, S. 8; online:

https://www.die-tagespost.de/politik/pl/Kommentar-Maulkorb-statt-Argument;art315,196843.

Josef W. Schnepper: Wissenschaft lebt vom Diskurs [Leserbrief], in: Die Tagespost v. 11. April 2019, S. 32.

Peter Winnemöller: Die Debatte ist tot – es lebe die Debatte!, in: Die Tagespost, online: https://www.die-tagespost.de/meinungsmacher/Die-Debatte-ist-tot-es-lebe-die-Debatte;art36,198952.

(Stand: 15. Juni 2019; ohne Anspruch auf Vollständigkeit)

Neuerscheinung: Staat – Identität – Recht. Konfliktlinien in der aktuellen politikethischen Debatte

Am 16. Mai 2019 ist die zweite Ausgabe der Zeitschrift LIMINA – Grazer theologische Perspektiven erschienen. Das Themenheft trägt den Titel „Neue Nationalismen und die Vision der einen Menschheit“. Die Zeitschrift, deren Beiträge im „Double-blind Peer-Review“ entstanden sind, ist online frei zugänglich:

http://unipub.uni-graz.at/limina

Der Bonner Bildungsethiker Axel Bernd Kunze beschäftigt sich in seinem Beitrag mit den Themen Staat – Identität – Recht. Konfliktlinien in der aktuellen politikethischen Debatte (2. Jahrgang, Heft 1/2019, S. 83 – 108). Im Abstract heißt es:

Die Migrationskrise hat bestehende Konfliktlinien innerhalb der Sozialethik deutlich hervortreten lassen. Die sozialethische Reflexion konzentriert sich immer stärker auf die Gesellschaft. Staatsethische Fragestellungen verlieren an Bedeutung; tugendethische Begriffe werden in der neueren politischen Etik zunehmend als normethische Kategorien verwendet. Die Folgen dieser Perspektivveränderung zeigen sich in einem normativen Individualismus. Der Beitrag betont gegenüber diesen Entwicklungen innerhalb der sozialethischen Disziplin die notwendige Rechtsfunktion des Staates als Grundlage eines humanen, an den Menschenrechten orientierten Gemeinwesens; dabei werden sozialethische und rechtswissenschaftliche Perspektiven miteinander verbunden.

The migrant crisis has laid already existing divisions within social ethics open. Social ethics is more and more concerned with society while ethical issues of the state are overlooked. The new political ethics increasingly uses virtue -ethical terms as categories of normative ethics. The consequences of this change in perspective are a normative individualism. In light of these developments in social ethics, this article highlights the necessary legal function of the state as the basis for a human community with respect for human rights. Here, social ethical and legal standpoints and approaches are combinend to investigate this issue.