Neuerscheinung: Autonom und mündig am Touchscreen

Die Coronakrise hat digitales Lernen im breiten Umfang erzwungen. Zugleich hat sich gezeigt: Digitales Lernen ohne Präsenz, ohne Beziehung und ohne Kommunikation gelingt nur begrent. Technik kann kein Ersatz für Pädagogik sein. Ein neuer Band, herausgegeben vom Medienpädagogen Ralf Lankau, reflektiert diese Fragen aus systematischer, ethischer und didaktischer Hinsicht. Unter den Beiträgen des druckfrischen Bandes auch Überlegungen aus ausdrücklich bildungsethischer Perspektive:

Axel Bernd Kunze: Beziehung, Präsenz, Kommunikation. Bildungstheoretische und bildungsethische Überlegungen zur digitalen Unterrichtsentwicklung, in: Ralf Lankau (Hg.): Autonom und mündig am Touchscreen. Für eine konstruktive Medienarbeit in der Schule, Weinheim/Basel: Beltz 2021, S. 56 – 72.

Hinweis auf Publikationsreihe: Archivfachliche Beiträge

Das Stadtarchiv Mönchengladbach gibt die Reihe „Archivfachliche Beiträge“ heraus. Die Beihefte der Reihe erscheinen im Essener Verlag akadpress und können dort kostenfrei abonniert werden: info@akadpress.de.

Weitere Informationen und Downloadmöglichkeit:

https://www.moenchengladbach.de/de/stadtarchiv-download

Die Beihefte (Archivfachliche Beiträge) der stadtgeschichtlichen Reihe des Stadtarchivs sollen Fachthemen aus dem Bereich Archiv-Bibliothek-Dokumentation (ABD) zur Verfügung stellen. Dabei ist weniger an die Bildung von Themenheften gedacht als vielmehr eine Behandlung unterschiedlichster Themen, die dringlich, wichtig oder interessant erscheinen. Neben den Beiträgen aus dem Stadtarchiv Mönchengladbach oder anderer Kulturinstitutionen der Stadt soll auch anderen Autoren die Möglichkeit gegeben werden, ihre fachbezogenen Beiträge in den Beiheften zu präsentieren. Die Beihefte sind weder thematisch noch geographisch festgelegt! Sie stehen jedem Autor und jeder Thematik prinzipiell offen. Die Beihefte erscheinen zukünftig in variablem Umfang und in unregelmäßiger Folge.

Kontroverse Diskussion um Gendersprache: VDS-Vorsitzender Krämer schreibt Hildesheimer Bischof

Die Debatte um die Handreichung des Bistums Hildesheims zu „geschlechtersensibler Sprache“ schlägt weiterhin hohe Wellen. Der Vorsitzende des Vereins Deutsche Sprache, Professor Walter Krämer, hat nun dem Hildesheimer Bischof, Dr. Heiner Wilmer, geschrieben und seinen Kirchenaustritt angekündigt. Das „Christliche Forum“ dokumentiert den Brief im Wortlaut: https://charismatismus.wordpress.com/2021/07/15/vds-vorsitzender-droht-mit-kirchenaustritt-gendersprache/

Neuerscheinung: Beziehungsangebot

Die Coronapandemie zwingt uns zum Abstand. Gasthäuser und Restaurants mussten schließen. Größere Feiern sind nicht möglich, auch Familienfeste müssen ausfallen oder können nur im engsten Kreis gefeiert werden. Viele, die seit Beginn der Pandemie einen runden Geburtstag, ein Jubiläum oder ein anderes Fest begehen durften, werden die feierliche Tafel, das gemeinsame Essen und das gemütliche Beisammensein, die zu solchen Festlichkeiten dazugehören, schmerzlich vermisst haben …

Aus einem Predigtvorschlag zum 18. Sonntag im Jahreskreis:

Axel Bernd Kunze: Beziehungsangebot (Joh 6, 24 – 35), in: Der Prediger und Katechet160 (2021), H. 5, S. 629 – 632.

Rezension: socialnet-Lexikon

Martin Frenkler rezensiert in der aktuellen Ausgabe der „Schwarzburg“ (130. Jg., H. 2, S. 32 f.) die beiden Onlinelexika WiBiLex und socialnet-Lexikon, insbesondere dessen neuen Artikel zur „Religiösen Bildung“ (verfasst von Axel Bernd Kunze, 22. Februar 2021) – unter dem bezeichnenden Titel: „Besser als Wikipedia“.

Neuerscheinung: Schule in (Zeiten) der Krise

Axel Bernd Kunze, Privatdozent für Erziehungswissenschaft in Bonn und Schulleiter, beleuchtet in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift des Schwarzburgbundes, „Die Schwarzburg“, die Schulpolitik in Zeiten der Coronakrise:

Axel Bernd Kunze: Schule in (Zeiten) der Krise. Erfahrungen und Reflexionen zum Unterrichten unter Pandemiebedingungen, in: Die Schwarzburg 130 (2021), H. 2, S. 17 – 23.

Weitere Beiträge beschäftigen sich mit den Auswirkungen der Coronakrise auf die Erwachsenenbildung.

Ferner würdigt die Zeitschrift in einem ausführlichen Nachruf das Wirken des im April 2021 verstorbenen Studentenhistorikers, SPD-Politikers und Ehrennadelträger des Schwarzburgbundes, Günter W. Zwanzig.

Petra Gärdtner berichtet über die 80. deutsche Studentenhistorikertagung vom März 2021, die sich mit der Geschichte der jüdischen Verbindungen beschäftigte.

Leserbrief setzt sich kritisch mit Handreichung des Bistums Hildesheim zur Gendersprache auseinander

Die Kirchenzeitung. Die Woche im Bistum Hildesheim hat in ihrer aktuellen Ausgabe Nr. 26/2021 den folgenden Leserbrief übernommen, der sich kritisch mit Gendersprache und einer entsprechenden „Handreichung“ aus der Hildesheimer Diözesanverwaltung beschäftigt:

„Geschlechtersensible Sprache“ ist kein Ausdruck von Vielfalt und Respekt. Gendersprache führt zu einem permanenten Bekenntniszwang und macht unfrei. Sie besetzt den öffentlichen und zunehmend auch kirchlichen Raum mit einer radikalkonstruktivistischen Weltanschauung, politisiert und moralisiert den alltäglichen Sprachgebrauch, zerstört Schönheit und Differenzierungs­fähigkeit unserer Sprache … Und alle großen Verbände im Bistum machen mit. Ob die Mitglieder in den Gemeinden vor Ort wirklich wollen, was die Verbandsspitzen hier propagieren, bleibt fraglich. Gesellschaftlich hat Gendersprache keine Mehrheit, aus guten Gründen. Mit der neuen Handreichung auf äußerst dürftiger (schöpfungs-)theologischer Grundlage verabschiedet sich das Bistum als Kulturträger. Gendersprache bleibt künstlich und aufgesetzt, wird administrativ von oben durchgedrückt. Wann werden Messbuch und Lektionare gegendert? Wann werden Zelebranten und Lektoren sich ständig verhaspeln, weil sie den Genderstern mitlesen müssen? Wann sollen wir die Psalmen gegendert singen, sodass diese wie eine Vorlage aus der kirchlichen Verwaltung klingen? Denn wenn man die vollmundigen Worte des Generalvikars ernstnehmen wollte, dürfte die Liturgie doch wohl kein Ort der Intoleranz, Unfairness und Diskriminierung bleiben.

Verein Deutsche Sprache: Gendersprache macht unfrei

Der Verein Deutsche Sprache erklärt: „Gendern – nein danke!“ Die beiden Arbeitsgruppen „Deutsch in der Religion“ haben die hier und im Weblog „Christliches Forum“ veröffentlichten Beiträge gegen die Verwendung von Gendersprache im Bistum Hildesheim übernommen – zu finden jeweils unter der Rubrik „Aktuelles“:

https://vds-ev.de/gegenwartsdeutsch/christen-fuer-klares-deutsch/evangelische-christen-fuer-klares-deutsch/

https://vds-ev.de/gegenwartsdeutsch/katholiken-fuer-gutes-deutsch/katholische-christen-fuer-klares-deutsch/