Rezension: Ein Zeitgenosse aus dem Barock

Axel Bernd Kunze rezensiert im aktuellen Themenheft „Klassiker der Theologie heute“ der Fachzeitschrift „Concilium“ die beiden folgenden Titel:

  • Mariano Delgado/Klaus Vellguth (Hgg.): Kanon und Diskurs. Religionswissenschaftlich, ethische und theologische Perspektiven (Religionswelten; 4), Ostfildern: Matthias Grünewald, 172 Seiten.
  • Elmar Klinger/Thomas Franz/Boris Hogenmüller (Hgg.): Das Barock und die Theologie. Der Beitrag Melchior Canos zur Standortbestimmung der Kirche im 21. Jahrhundert, Baden-Baden: Tectum 2024, 460 Seiten.

Axel Bernd Kunze (Rez.): Ein theologischer Zeitgenosse aus dem Barock, in: Conilium 62 (2026), H. 4, S. 443 – 446.

Neuerscheinungen: Herz-Jesu-Freitag und Herz-Mariä-Samstag

Zum Herz-Jesu-Freitag und zum Herz-Mariä-Samstag zu Beginn des September 2026 sind jeweils liturgische Modelle für die Messfeier und die Wort-Gottes-Feier erschienen:

Freitag der 22. Woche im Jahreskreis / Herz-Jesu-Freitag (04. September 2026), in: Liturgie konkret 49 (2026), H. 8/9, S. 38.

Freitag der 22. Woche im Jahreskreis / Herz-Jesu-Freitag (04. September 2026): Liturgie konkret plus. Messfeiern für jeden Tag 29 (2026), H. 9, S. 17 – 19.

Freitag der 22. Woche im Jahreskreis / Herz-Jesu-Freitag (04. September 2026), in: Liturgie konkret plus. Wort-Gottes-Feiern für jeden Tag 14 (2026), H. 9, S. 16 f.

Samstag der 22. Woche im Jahreskreis / g Mariensamstag – Herz-Mariä-Samstag (05. September 2026), in: Liturgie konkret 49 (2026), H. 8/9, S. 39.

Samstag der 22. Woche im Jahreskreis / g Mariensamstag – Herz-Mariä-Samstag (05. September 2026), in: Liturgie konkret plus. Messfeiern für jeden Tag 29 (2026), H. 9, S. 20 – 22.

Samstag der 22. Woche im Jahreskreis / g Mariensamstag – Herz-Mariä-Samstag (05. September 2026), in: Liturgie konkret plus. Wort-Gottes-Feiern für jeden Tag 14 (2026), H. 9, S. 19 f.

„Die Mahnung des Paulus an die Gemeinde in Korinth gilt auch uns: Wir sollen nicht vergsessen, dass wir die geistlichen Gaben nicht uns selbst verdanken; sie sind uns von Gott geschenkt. Wer sich selber rühmt, vergisst Gott und wird lieblos. Das Herz der Gottesmutter, die uns als Vorbild des Glaubens am Herz-Mariä-Samstag vor Augen getellt wird, war ganz offen für Gottes Anruf. Sie musste sich nicht sellbst rühmen, sondern war bereit, alles von Gott zu empfangen und ihm allein zu vertrauen.“

Rezensionen in der „Schwarzburg“ 2/2026

„Die Schwarzburg“ – die Verbandszeitschrift des Schwarzburgbundes – weist in ihrer Rezensionsabteilung auf folgende Veröffentlichungen hin (135. Jahrgang, Heft 2/2026, S. 47):

Axel Bernd Kunze: Erziehen als Beruf – zwischen Betreuung und Bildung. Überlegungen aus der Perspektive sozialpädagogischer Fachschulen, in: Thomas Böhme/Jens Dechow/Andreas Sander (Hgg.): Die Zukunft evangelischer Kitas gestalten. Impulse zum aktuellen Bildungsbericht „Evangelische Tageseinrichtungen für Kinder“ (Evangelische Bildungsberichterstattung; 7), Münster (Westf.)/New York: Waxmann 2026, S. 207 – 224; auch als E-Book: doi: https://doi.org/10.31244/9783818850975.

Jan Dochhorn (Hg.): Bamberger Sondierungen zur Metaphysik. Erste Folge (Philosophie interdisziplinär; 60), Regensburg: S. Roderer 2026.

Neuerscheinung: Festrede auf der Schwarzburgtagung 2026 veröffentlicht

Die Festrede auf der Jubiläumsschwarzburgtagung am Pfingstfest 2026 in Bad Hersfeld, die der Bildungsethiker Axel Bernd Kunze (Burschenschaft Rheno-Germania Bonn) zum Thema KI gehalten hat, ist in der aktuellen Ausgabe der Verbandszeitschrift „Die Schwarzburg“ veröffentlicht worden:

Axel Bernd Kunze: Festrede auf der Schwarzburgtagung. 23. Mai 2026 in Bad Hersfeld, in: Die Schwarzburg 135 (2026), H. 2, S. 25 – 31.

Festschrift: Patristica Orientalia Christiana

Im Oktober 2026 druckfrisch erschienen:

Zum 65. Geburtstag wurde der Bamberger Professor für Kirchengeschichte und Patrologie, Peter Bruns, mit einer Festschrift geehrt. Als Mitzeichner in der Tabula gratulatoria weise ich gern auf den Band hin:

Winfried Büttner, Thomas Kremer, Matthias Scherbaum (Hgg.): Patristica Orientalia Christiana. Festschrift für Peter Bruns zum 65. Geburtstag, Münster (Westf.): Aschendorff 2026.

„Was ich empfangen habe, habe ich weitergegeben“ (1 Kor 15,3) – dieses paulinische Wort könnte als Motto die Berufung des Kirchenhistorikers und Patrologen zusammenfassen. Wie kaum eine andere theologische Disziplin offenbart die Kirchengeschichte Wege und Irrwege, Höhenkamm und Talsohle des christlichen Denkens im Laufe der Zeit. Besonders den Vätern in Ost und West kommt hierbei eine Schlüsselstellung zu, da ihre Überlegungen in vielerlei Hinsicht als wegweisend und weichenstellend für den weiteren Verlauf der Kirchengeschichte gelten können. Peter Bruns hat sein wissenschaftliches Lebenswerk der Erforschung und Vermittlung der Kirchengeschichte, v. a. der (ostkirchlichen) Väter gewidmet. Seine langjährige Tätigkeit an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und anderen europäischen Hochschulen gibt davon ein eindrucksvolles Zeugnis ab. Die Beiträge dieser Festschrift wollen sowohl auf fachlicher wie auch persönlicher Ebene dem Theologen und Menschen Peter Bruns die Ehre erweisen.

Neuerscheinungen: Ludwig Marum und Willy Aron

Bildungs- und studentengeschichtliche Portraits zu zwei jüdischen Korporierten:

Axel Bernd Kunze: Justizminister, Staatsrat, SPD-Politiker, Korporierter: Ludwig Marum, in: Sebastian Sigler (Hg.): Jüdische Verbindungen – jüdische Korporierte. „Mit Wort und Wehr für Judas Ehr’“ ,Berlin: Duncker und Humblot 2026, S. 443 – 454.

Axel Bernd Kunze: Erstes Bamberger Opfer des Nationalsozialismus: Wilhelm Aron, in: Sebastian Sigler (Hg.): Jüdische Verbindungen – jüdische Korporierte. „Mit Wort und Wehr für Judas Ehr’“, Berlin: Duncker und Humblot 2026, S. 493 – 503.

Neuerscheinung: Jüdische Korporierte – jüdische Verbindungen

Als Mitautor (Axel Bernd Kunze: Justizminister, Staatsrat, SPD-Politiker, Korporierter: Ludwig Marum; Ders.: Erstes Bamberger Opfer des Nationalsozialismus: Wilhelm Aron) weise ich gern darauf hin, dass der Band über „Jüdische Korporierte – jüdische Verbindungen“ jetzt ganz druckfrisch vorliegt:

Studenten schließen sich seit dem späten 18. Jahrhundert in ganz unterschiedlichen Gruppen verbindlich zusammen. Sie sind damit Teil der europäischen Kultur. Diese Tatsache wird vielerorts ignoriert und die Geschichtswissenschaft geht mehrheitlich an wichtigen Quellen achtlos vorüber. Speziell die Studenten jüdischen Glaubens, die sich entweder einer bestehenden Verbindung anschlossen oder glaubensbezogene jüdische Verbindungen stifteten, stellen eine höchst wichtige Gruppe dar. Da nach der Shoa nur noch wenige Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland existierten, die Zeugnis hätten ablegen können, fiel ihr Erbe nach 1945 dem Unwissen anheim. Erst ab den 1980er Jahren begannen Studentenhistoriker zu fragen, was ab 1933 wirklich passiert war. Ihre Forschungen liegen diesem Band zugrunde. Er beginnt damit, eine Lücke in unserem kulturellen Gedächtnis zu schließen und die weitverzweigte und höchst eigene Welt der jüdischen Kooperierten zu entdecken, denn ohne sie bleibt unser Blick auf die gesamte Studentengeschichte unvollständig.

Sebastian Sigler (Hg.): Jüdische Korporierte – jüdische Verbindungen. „Mit Wort und Wehr für Judas Ehr'“, Berlin: Duncker & Humblot 2026, 572 Seiten.

Weitere Informationen:

https://www.duncker-humblot.de/buch/juedische-korporierte-juedische-verbindungen-9783428197170/?page_id=1

Neuerscheinung: 25 Jahre PISA-Studien – eine Bestandsaufnahme

Als Mitautor weise ich gern auf eine neuerschienene Bestandsaufnahme nach fünfundzwanzig Jahren PISA-Studien hin:

Axel Bernd Kunze: Ein sozialethischer Bildungsdiskurs entsteht. Chancen, Grenzen und aktuelle Herausforderungen normativer Bildungsforschung, in: Susanne Lin-Klitzing, David Di Fuccia, Thomas Gaube (Hgg.): 25 Jahre PISA. Folgen und Diskussionen, Bad Heilbrunn: Julius Klinkhardt 2026, S. 80  – 105.

Neuerscheinung: Jüdische Korporierte – jüdische Verbindungen

Jetzt druckfrisch erschienen:

Sebastian Sigler (Hg.): Jüdische Korporierte – jüdische Verbindungen. „Mit Wort und Wehr für Judas Ehr'“, Berlin: Duncker & Humblot 2026, 572 Seiten.

Der Bildungsethiker Axel Bernd Kunze stellt im Band den badischen Kultuspolitiker Ludwig Marum und den Bamberger Rechtsreferendar Willy Aron vor.

Aus der Verlagsankündigung:

Studenten schließen sich seit dem späten 18. Jahrhundert in ganz unterschiedlichen Gruppen verbindlich zusammen. Sie sind damit Teil der europäischen Kultur. Diese Tatsache wird vielerorts ignoriert und die Geschichtswissenschaft geht mehrheitlich an wichtigen Quellen achtlos vorüber. Speziell die Studenten jüdischen Glaubens, die sich entweder einer bestehenden Verbindung anschlossen oder glaubensbezogene jüdische Verbindungen stifteten, stellen eine höchst wichtige Gruppe dar. Da nach der Shoa nur noch wenige Menschen jüdischen Glaubens in Deutschland existierten, die Zeugnis hätten ablegen können, fiel ihr Erbe nach 1945 dem Unwissen anheim. Erst ab den 1980er Jahren begannen Studentenhistoriker zu fragen, was ab 1933 wirklich passiert war. Ihre Forschungen liegen diesem Band zugrunde. Er beginnt damit, eine Lücke in unserem kulturellen Gedächtnis zu schließen und die weitverzweigte und höchst eigene Welt der jüdischen Kooperierten zu entdecken, denn ohne sie bleibt unser Blick auf die gesamte Studentengeschichte unvollständig.

Weitere Informationen: