Jahresbibliographie 2025

VERÖFFENTLICHUNGEN 2025

Axel Bernd Kunze, Privatdozent für Erziehungswissenschaft

Herausgeberschriften

(Herausgeber) Mit Kindern arbeiten: Ein Beruf mit Zukunft (Einlicke in die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt; Sonderausgabe April 2025), hg. v. der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, o. O. (Weinstadt/Rems): Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt 2025, 8 Seiten (gemeinsam mit Heike Kraft).

(Herausgeber) (im Rahmen des BeA-Vorstands) Strategie 2030 des Bundesverbands evangelischer Ausbilungsstätten für Sozialpädagogik (BeA). Starke Fachschulen – Kompetente Fachkräfte. Die Zukunft bilden wir!, hg. v. Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik e. V. (BeA), Berlin: Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik 2025, 28 Seiten (gemeinsam mit Astrid Hofmeister, Annett Hermann, Andreas Eitel, Sabine Lang, Ramona E. Möbius, Daniel Müller und Anika Rudolf); auch online veröffentlicht unter: https://www.beaonline.de/2025/02/strategie-2030-des-bundesverbandes-evangelischer-ausbildungsstaetten-fuer-sozialpaedagogik-bea/; Wiederabdruck unter: https://www.jugendhilfetag.de/.

Presseberichte: Strategie 2030 des Bundesverbandes evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik (BeA), in:       https://www.beaonline.de/2025/02/strategie-2030-des-bundesverbandes-evangelischer-       ausbildungsstaetten-fuer-sozialpaedagogik-bea/.

(Herausgeber) (im Rahmen des BeA-Vorstands) Strategie 2030 des Bundesverbands evangelischer Ausbilungsstätten für Sozialpädagogik (BeA). Starke Fachschulen – Kompetente Fachkräfte. Die Zukunft bilden wir! Für die Mitglieder, hg. v. Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik e. V. (BeA), Berlin: Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik 2025, 32 Seiten (gemeinsam mit Astrid Hofmeister, Annett Hermann, Andreas Eitel, Sabine Lang, Ramona E. Möbius, Daniel Müller und Anika Rudolf); auch online veröffentlicht unter: https://www.beaonline.de/wp-content/uploads/2025/03/BeA-Strategiepapier-2030-Mitglieder-Version-Web.pdf.

(Herausgeber) Qualitätshandbuch Lernortkooperation an der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt/Beutelsbach, hg. v. der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik in Weinstadt/Beutelsbach, Teilband: Berufsfachschule für sozialpädagogische Assistenz (praxisintegriert),  o. O. (Weinstadt) o. J. (2025).

Beiträge in Sammelbänden

Bildung und Entwicklung. Kritische Impulse aus der Sozialenzyklika „Caritas in veritate“ von Papst Benedikt XVI., in: Ingo Potthast/Reinhard Dörner (Hgg.): Frischer Wind durch Neuevangelisierung. Schriftliche Fassung der Vorträge bei der Pfingstakademie des Kardinal-von-Galen-Kreises e. V. Donnerstag, 13. Juni bis Samstag, 15. Juni 2024 im Kloster Maria Engelport, Treis-Karden/Mosel, o. O.: Kardinal-von-Galen-Kreis e. V. o.J. (2025), S. 213 – 232.

„Die Jugend ist in Ehrfurcht vor Gott … zu erziehen.“ Oder: Braucht das öffentliche Leben noch Religion?, in: Christian Oppermann (Hg.): „Wahrheit, Muth und Kraft!“. Gedenkschrift für den Historiker, Archivar und Burschenschafter Professor Dr. Dr. Harald Lönnecker (Darstellungen und Quellen zur Geschichte der deutschen Einigungsbewegung im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert; XXIV), Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2025, S. 677 – 696.

Rezensionen: Nils Kowalewski: Wahrheit, Muth und Kraft!, in: Burschenschaftsgeschichte. Das Portal für die Geschichte der Burschenschaft –Veröffentlichungen der Gesellschaft für burschenschaftliche  Geschichtsforschung e. V.: https://www.burschenschaftsgeschichte.de/gfbg_pub.php; Nils Kowalewski: „Wahrheit, Muth und Kraft“! – zum Gedenken an Professor Harald Lönnecker, in: Arbeitskreis der Studentenhistorik.er: https://studentenhistoriker.eu/wahrheit-muth-und-kraft-zum-gedenken-an-harald-loennecker/; P.K.: „Wahrheit, Muth und Kraft!“, in: Acta Studentica 56 (2025),   Folge 2324, S.      21 f.; Nils Kowalewski: Geschichte der deutschen Einheitsbewegung, in: Studenten-Kurier. Zeitschrift für Studentengeschichte, Hochschule und Korporationen 40 Neue Folge (2025), H. 3, S. 28 f.;   Nils Kowalewski: Rezension zu Band 24 der Darstellungen und Quellen zur Geschichte der deutschen Einheitsbewegung im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert, in: Burschenschaftliche Blätter 140 (2025), H. 3, S. 123.

Presseberichte: Nils Kowalewski: Anlage 1: Bericht zur Gedenkveranstaltung für Prof. Dr. Dr. Harald Lönnecker, in:  Gesellschaft für burschenschaftliche Geschichtsforschung e. V.: Sommerrundschreiben der GfbG; Franz Egon Rode: Vorstellung der Gedenkschrift „Wahrheit, Muth und Kraft!“ für den Burschenschafter, Archivar und Studentenhistoriker Prof. Dr. Dr. Harald Lönnecker, in: Burschenschaftsgeschichte. Das Portal für die Geschichte der Burschenschaft – Termine und Veranstaltungshinweise – Vergangenes      2025: https://www.burschenschaftsgeschichte.de/pdf/Gedenkveranstaltung_Loennecker_Rede_Rode.pdf; Franz Egon Rode: Vorstellung der Gedenkschrift „Wahrheit, Muth und Kraft!“ für den Burschenschafter, Archivar und Studentenhistoriker Prof. Dr. Dr. Harald Lönnecker, in: Burschenschaftsgeschichte. Das Portal für die Geschichte der Burschenschaft – Termine und Veranstaltungshinweise – Vergangenes 2025: Gedenkstunde für Prof. Dr. Dr. Harald Lönnecker am 14. Juni 2025 in Eisenach, https://www.burschenschaftsgeschichte.de/gfbg_termine.php; Nils Kowalewski: Gedenkveranstaltung für Prof. Dr. Dr. Harald Lönnecker, in: Studenten-Kurier. Zeitschrift für Studentengeschichte, Hochschule und Korporationen 40 Neue Folge (2025), H. 3, S. 27; Nils Kowalewski: Gedenkveranstaltung für Prof. Dr. Dr. Harald Lönnecker, in: Burschenschaftliche Blätter 140 (2025), H. 3, S. 124; Christian Oppermann: Rede anlässlich der Gedenkstunde der Gesellschaft für burschenschaftliche Geschichtsforschung für Prof. Dr. Dr. Harald Lönnecker am 14. Juni 2025 im Berghotel in Eisenach, in: Burschenschaftliche Blätter 140 (2025), H. 3, S. 125 – 127;  Gedächtnisband XXIV der Darstellungen und Quellen, in: Christian Oppermann/Nils Kowalewski/ Jörg Dreier: [Jahresrückblick], hg. v. der Gesellschaft für burschenschaftliche Geschichtsforschung e. V., o. O. o. J. (2025), S. [1].

[begutachtet] Pädagogisches Handeln angesichts der Digitalisierung – Bildungsethische Überlegungen zum Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Schule, in: Tim Raupach/Florian Fuchs (Hgg.): Bildungsautomaten? Beiträge zur Digitalisierung von Bildung und Lehre (ars digitalis), Wiesbaden: SpringerVieweg 2025, S. 191 – 211.

Rezensionen: Martin Frenkler: Tablet + KI = Digitale Bildung?, in: Die Schwarzburg 134 (2025), H. 2. S. 35 f. ; Fuxenstunde_comment: Erlesen!, in: Instagram:

[begutachtet] Pädagogisches Handeln angesichts der Digitalisierung – Bildungsethische Überlegungen zum Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Schule, in: Tim Raupach/Florian Fuchs (Hgg.): Bildungsautomaten? Beiträge zur Digitalisierung von Bildung und Lehre (ars digitalis), Wiesbaden: SpringerVieweg ²2025, S. 191 – 211.

„Wie hältst Du’s mit der Religion?“ Gebet, Rituale und Weltreligionen: Zum Umgang mit Religion außerhalb der Religionspädagogik, in: Ingo Potthast/Reinhard Dörner (Hgg.): Frischer Wind durch Neuevangelisierung. Schriftliche Fassung der Vorträge bei der Pfingstakademie des Kardinal-von-Galen-Kreises e. V. Donnerstag, 13. Juni bis Samstag, 15. Juni 2024 im Kloster Maria Engelport, Treis-Karden/Mosel, o. O.: Kardinal-von-Galen-Kreis e. V. o. J. (2025), S. 132 – 192.

Presseberichte: Felizitas Küble: KARDINAL-von-GALEN-Kreis mit PFINGST-Akademie (13. bis 15.6.) bietet noch freie Plätze [E-Mail-Aussendung vom 30. Mai 2024]; Ingo Potthast: Bücher / Veranstaltung, in: Der Fels. Katholisches Wort in die Zeit 56 (2025), H. Mai 2025, S. 158.

Beiträge in Zeitschriften und Zeitungen

Zwischen Sozialpädagogik und Elementarbildung – Bildungsethische Überlegungen angesichts zweier Jahrzehnte akademischer Kindheitspädagogik, in: Katholische Bildung 126 (2025), H. 9/10, S. 221 – 232

Pädagogische Selbstbestimmung. Überlegungen aus der Perspektive einer theologischen Ethik der Bildung, in: Die Neue Ordnung 79 (2025), H. 3, S. 208 – 220.

Lehrer aus Leidenschaft – Lokaljournalist aus Überzeugung (nah dran), in: GKP-Informationen. Mitgliederzeitschrift der Gesellschaft Katholischer Publizistinnen und Publizisten Deutschlands 42 (2025), H. März/April 2025, S. 17.

Zwischen Sozialpädagogik und Elementarbildung – Bildungsethische Überlegungen angesichts zweier Jahrzehnte akademischer Kindheitspädagogik, in: Katholische Bildung 126 (2025), H. 9/10, S. 221 – 232.

Festrede im Rahmen der Festkneipe anlässlich des dreißigjährigen Jubiläums des Cartells Christlicher Burschenschaften (CCB) am 19. Oktober 2024 in Bonn auf dem Haus e. s. v. Burschenschaft Germania Bonn, in: Teutonen Blätter (2025), H. Wintersemester 2024/25, S. 16 – 20.

Gott – Freiheit – Vaterland! Dreißigjähriges Jubiläum des Cartells Christlicher Burschenschaften (CCB) (Blick über den Horizont),in: Die Schwarzburg 134 (2025), H. 1, S. 18  – 22 [Die Festrede im Wortlaut, S. 20 – 22].

Gott – Freiheit – Vaterland! Das Cartell Christlicher Burschenschaften feiert seine Gründung vor dreißig Jahren, in: Teutonen Blätter (2025), H. Wintersemester 2024/25, S. 65 – 69.

Wie kann ein fairer Diskurs eingeübt werden? (Blick über den Horizont),in: Die Schwarzburg 134 (2025), H. 1, S. 22 – 27.

Kontroverses Lernen statt Konformitätsabdruck, auszugsweiser Wiederabdruck in: Die Schwarzburg 134 (2025), H. 1, S. 50.

Sind Fachkräfte für eine immer längere Betreuung gerüstet? (Kurz gefragt: Ausbildung und Job-Perspektiven)(gemeinsam mit Daniel Müller), in: kindergarten heute (2025), H. 3, S. 8; Wiederabdruck in: Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik: www.beaonline.de.

Kirchenasyl: keine höhere Moral. Für Verantwortungsethik statt Gesinnungsethik, in: Die Tagespost 78 (2025), Nr. 28 v. 10. Juli, S. 8

Kritik an möglicher Neuregelung, in:aus.sicht. Aus Kirche und Gesellschaft – Verlagsgruppe Bistumspresse GmbH [Tag des Herrn. Zeitschrift für die ostdeutschen Bistümer; neue KirchenZeitung. Katholisches Magazin für das Erzbistum Hamburg; Kirchenbote. Katholisches Magazin für das Bistum Osnabrück; Der Sonntag. Katholisches Magazin für das Bistum Limburg; Glaube und Leben; Bonifatiusbote. Katholisches Magazin für das Bistum Fulda; KirchenZeitung. Katholisches Magazin für das Bistum Hildesheim] (2025), H. 5 v. 2. März 2025, S. 9 (Leserbrief zur Widerspruchslösung bei der Organspende).

Keine Politik mit dem Evangelium, in:aus.sicht. Aus Kirche und Gesellschaft – Verlagsgruppe Bistumspresse GmbH [Tag des Herrn. Zeitschrift für die ostdeutschen Bistümer; neue KirchenZeitung. Katholisches Magazin für das Erzbistum Hamburg; Kirchenbote. Katholisches Magazin für das Bistum Osnabrück; Der Sonntag. Katholisches Magazin für das Bistum Limburg; Glaube und Leben; Bonifatiusbote. Katholisches Magazin für das Bistum Fulda; KirchenZeitung. Katholisches Magazin für das Bistum Hildesheim] (2025), H. 12 v. 8. Juni 2025, S. 9 (Leserbrief zur zum Kommentar „Die Kirche Jesu ist politisch“ von Ulrich Waschki).

Darf Kirche sich in Politik einmischen?,in:aus.sicht. Aus Kirche und Gesellschaft – Verlagsgruppe Bistumspresse GmbH [Tag des Herrn. Zeitschrift für die ostdeutschen Bistümer; neue KirchenZeitung. Katholisches Magazin für das Erzbistum Hamburg; Kirchenbote. Katholisches Magazin für das Bistum Osnabrück; Der Sonntag. Katholisches Magazin für das Bistum Limburg; Glaube und Leben; Bonifatiusbote. Katholisches Magazin für das Bistum Fulda; KirchenZeitung. Katholisches Magazin für das Bistum Hildesheim] (2025), H. 23 v. 9. November 2025, S. 9 (Leserbrief zum Themenschwerpunkt „Wie politisch soll Kirche sein?“).

So war das Grundgesetz nicht gemeint (Leserbrief zur Widerspruchslösung bei der Organspende), in: Waiblinger Kreiszeitung (2025), Nr. 14 v. 18. Januar 2025, S. C 2.

Aus den Fehlern nicht gelernt, in: Die Tagespost 78 (2025), 2. Mai 2025, S. 32 (Leserbrief zum Verhalten der Kirche in der Coronazeit).

Traditionsblindes Einheitsweiß, in: Die Tagespost 78 (2025), H. 5 v, 30. Januar 2025, S. 32 (Leserbrief zur Wiederöffnung der umgebauten St.-Hedwigs-Kathedrale in Berlin).

Eine bleibende Stätte. Lesepredigt zu Allerseelen, in: Liturgie konkret plus. Wort-Gottes-Feiern für jeden Tag 14 (2025), H. 11, S. 130 – 132.

Eine bleibende Stätte. Predigtanregung für Allerseelen, in: Liturgie konkret plus. Messfeiern für jeden Tag 28 (2025), H. 11, S. 97 – 99.

Herz des Evangeliums [Lesejahr C. Erntedank], in: WortGottesFeiern an allen Sonn- und Feiertagen 22 (2025), H. 5, S. 859 – 873.

Zeichen der Hoffnung [Lesejahr C. Hochfest Mariä Aufnahme in den Himmel], in: WortGottesFeiern an allen Sonn- und Feiertagen 22 (2025), H. 4, S. 699 – 714.

Der Tag, den Gott gemacht [Lesejahr C. Hochfest der Auferstehung des Herrn – Ostersonntag], in: WortGottesFeiern an allen Sonn- und Feiertagen 22 (2025), H. 2, S. 337 – 352.

Alle sollen eins sein [Lesejahr C. Siebter Sonntag der Osterzeit], in: WortGottesFeiern an allen Sonn- und Feiertagen 22 (2025), H. 3, S. 469 – 484.

Allerseelen (2. November 2025), in: Liturgie konkret 48 (2015), H. 11, S. 4.

Allerseelen (2. November 2025), in: Liturgie konkret plus. Wort-Gottes-Feiern für jeden Tag 14 (2025), H. 11, S. 15 – 20.

Allerseelen (2. November 2025), in: Liturgie konkret plus. Messfeiern für jeden Tag 28 (2025), H. 11, S. 11 – 13.

F Jakobus (25. Juli 2025), in: Liturgie konkret 48 (2025), H. 7, S. 26.

F Jakobus (25. Juli 2025), in: Liturgie konkret plus. Messfeiern für jeden Tag 28 (2025), H. 7, S. 72 – 74.

F Jakobus (25. Juli 2025), in: Liturgie konkret plus. Wort-Gottes-Feiern für jeden Tag 14 (2025), H. 7, S. 86 – 88.

G Joachim und Anna (26. Juli 2025), in: Liturgie konkret 48 (2025), H. 7, 27.

G Joachim und Anna (26. Juli 2025), in: Liturgie konkret plus. Messfeiern für jeden Tag 28 (2025), H. 7, S. 75 – 77.

G Joachim und Anna (26. Juli 2025), in: Liturgie konkret plus. Wort-Gottes-Feiern für jeden Tag 14 (2025), H. 7, S. 98 – 91.

Montag der 17. Woche im Jahreskreis  (28. Juli 2025), in: Liturgie konkret 48 (2015), H. 7, S. 29.

Montag der 17. Woche im Jahreskreis  (28. Juli 2025), in: Liturgie konkret plus. Messfeiern für jedne Tag 28 (2025), H. 7, S. 81 – 83.

Montag der 17. Woche im Jahreskreis  (28. Juli 2025), in: Liturgie konkret plus. Wort-Gottes-Feiern für jeden Tag 14 (2025), H. 7, S. 100 – 102.

Montag der 2. Osterwoche/g Peter Chanel (28. April 2025), in: Liturgie konkret 48 (2025), H. 4, S. 30.

Montag der 2. Osterwoche/g Peter Chanel (28. April 2025), in: Liturgie konkret plus. Messfeiern für jeden Tag 28 (2025), H. 4, 83 – 85.

Montag der 2. Osterwoche/g Peter Chanel (28. April 2025), in: Liturgie konkret plus. Wort-Gottes-Feiern für jeden Tag 14 (2025), H. 4, S. 102 – 103.

F Katharina von Siena (29. April 2025),  in: Liturgie konkret 48 (2025), H. 4, S. 31.

F Katharina von Siena (29. April 2025), in: Liturgie konkret plus. Messfeiern für jeden Tag 28 (2025), H. 4, S. 86 – 88.

F Katharina von Siena (29. April 2025),  in: Liturgie konkret plus. Wort-Gottes-Feiern für jeden Tag 14 (2025), H. 4, S. 104 – 105.

Mittwoch der 2. Osterwoche/g Pius V. (30. April 2025),  in: Liturgie konkret 48 (2025), H. 4, S. 32.

Mittwoch der 2. Osterwoche/g Pius V. (30. April 2025),  in: Liturgie konkret plus. Messfeiern für jeden Tag 28 (2025), H. 4, S. 89 – 91.

Mittwoch der 2. Osterwoche/g Pius V. (30. April 2025),  in: Liturgie konkret plus. Wort-Gottes-Feiern für jeden Tag 14 (2025), H. 4, S. 106 – 108.

WiFF-Bundeskongress 2025 in Berlin, in: Eckstein. Mitteilungen aus der Stiftung Großheppacher Schwesternschaft (2025), Nr. 12, S. 12.

Die Evang. Fachschule für Sozialpädagogik und das Kinder- und Familienzentrum am Sonnenhang intensivieren ihre Kooperation, in: Eckstein. Mitteilungen aus der Stiftung Großheppacher Schwesternschaft (2025), Nr. 7, S. 7.

(Mitarbeit) Ehrungen bei den Abschlussfeiern. Die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt (EFSP) blickt auf ein erfolgreiches Schuljahr 2024/2025 zurück, in: Eckstein. Mitteilungen aus der Stiftung Großheppacher Schwesternschaft (2025), Nr. 7, S. 9.

Das Bildungs- und Begegnungszentrum am Mutterhaus als erweiteter Lernort, in: Eckstein. Mitteilungen aus der Stiftung Großheppacher Schwesternschaft (2025), H. 3, S. 6.

Das Bildungs- und Begegnungszentrum am Mutterhaus als erweiterer Lernort, in: Einblicke in die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt (2025), H. Sonderausgabe April. 2025, S. 2.

Ausbildung und Studium verbinden – bei uns möglich (gemeinsam mit Dieter Bluthardt), in: Einblicke in die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt (2025), H. Sonderausgabe April 2025, S. 6.

Wir unterstützen Ihren Lern- und Ausbildungserfolg …, in: Einblicke in die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt (2025), H. Sonderausgabe April 2025, S. 6.

Perspektiven nach einer Ausbildung bei uns, in: Einblicke in die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt (2025), H. Sonderausgabe April 2025, S. 7.

(Konzeptionelle Mitarbeit) [AUSWÄRTS ZUHAUSE], in: Einblicke in die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt (2025), H. Sonderausgabe April 2025, S. 7.

Vertiefte Kooperation zwischen TPS und BeA, in: BeA-Newsletter (2025), Nr. 23, S. [2 f.].

Akademische Anschlussmöglichkeiten für staatlich anerkannte Erzieher und Erzieherinnen [hg. v. der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt], o. O. (Beutelsbach) o. J. (72025), 3 Seiten [Informationsblatt].

Das Bildungs- und Begegnungszentrum am Mutterhaus als erweiterer Lernort, in: Einblicke in die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt (2025), H. Sonderausgabe April. 2025, S. 2.

Ausbildung und Studium verbinden – bei uns möglich (gemeinsam mit Dieter Bluthardt), in: Einblicke in die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt (2025), H. Sonderausgabe April 2025, S. 6.

Wir unterstützen Ihren Lern- und Ausbildungserfolg …, in: Einblicke in die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt (2025), H. Sonderausgabe April 2025, S. 6.

Perspektiven nach einer Ausbildung bei uns, in: Einblicke in die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt (2025), H. Sonderausgabe April 2025, S. 7.

(Konzeptionelle Mitarbeit) [AUSWÄRTS ZUHAUSE], in: Einblicke in die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt (2025), H. Sonderausgabe April 2025, S. 7.

Beiträge in Onlinemedien

Grundlagen eines pädagogischen Berufsethos – Einführung und Austausch. Christlicher Pädagogentag 2025 [Präsentationsfolien], in: digitale Tagungsdokumentation des Christlichen Pädagogentages 2025 der Evangelischen Lehrer- und Erziehergemeinschaft, 2025.

Der Staat und die „Ehrfurcht vor Gott“: Wie viel Religion verträgt das öffentliche Leben?, in: Christliches Forum: https://christlichesforum.info/der-staat-und-die-ehrfurcht-vor-gott-wie-viel-religion-vertraegt-das-oeffentliche-leben/, 10. November 2025.

Laudatio von Privatdozent Dr. Axel Kunze. Verleihung des Deutschen Schulbuchpreises 2025 an Ralf Lankau und Matthias Burchardt, in: Gesellschaft für Bildung und Wissen: https://bildung-wissen.eu/fachbeitraege/verleihung-des-deutschen-schulbuchpreises-2025-an-ralf-lankau-und-matthias-burchardt.html

Laudatio von Privatdozent Dr. Axel Bernd Kunze. Verleihung des Deutschen Schulbuchpreises 2025 an Ralf Lankau und Matthias Burchardt, in: Die pädagogische Wende: https://die-pädagogische-wende.de/verleihung-des-deutschen-schulbuchpreises-2025-an-ralf-lankau-und-matthias-burchardt/

Festrede zur Verleihung des Deutschen Schulbuchpreises 2025 an Ralf Lankau und Matthias Burchardt. Lernen für die Deutsche und Europäische Zukunft e. V. Wiesbaden, 20. Juni 2025, in: Lernen für die Deutsche und Europäische Zukunft – Mut zur Bildung e. V.: http://deutscher-schulbuchpreis.de/wp-content/uploads/2025/10/Preisverleihung-Deutscher-Schulbuchpreis-2025.pdf.

Presseberichte: Walter Schweidler, in: Weihnachtsbrief des Lernen für die Deutsche und Europäische Zukunft e. V.       [2025].

Interview des BeA-Vorstands mit „kindergarten heute“, in: Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik:https://www.beaonline.de/2025/03/interview-des-bea-vorstands-mit-kindergarten-heute/.

Kontroverses Lernen statt Konformitätsdruck. Bildungsethische Vorschläge, wie eine faire Diskurskultur neu eingeübt werden kann (Meinungen)in: Portal Wissenschaftsmanagement.de entscheiden.führen.gestalten (2025):  Kontroverses Lernen statt Konformitätsdruck | Wissenschaftsmanagement.

Ideologische Moralisierung ersetzt keine politische Verantwortung, in: Christliches Forum: https://christlichesforum.info/ideologische-moralisierung-ersetzt-keine-politische-verantwortung/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_source_platform=mailpoet&utm_campaign=die-letzten-newsletter-total-beitrage-unseres-blogs_1, 28. September 2025.

35 Jahre Helenia Monasteria, in: Arbeitskreis der Studentenhistoriker: https://studentenhistoriker.eu/35-jahre-helenia-monasteria/.

In memoriam Bbr Ministerialrat a. D. Hugo Schrepfer (im Namen des Verbands Alter Herren und der Aktivitas der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg), in: www.alemannia-bamberg.de.

Teilnahme am Bundeskongress der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogischer Fachkräfte (WiFF), in: BeA-Newsletter (2025), Ausgabe Dezember 2025; auch online unter: www.beaonline.de.

Kirchenasyl: Keine höhere Moral (Gastkommentar), in: Die Tagespost, 11. Juli 2025: https://www.die-tagespost.de/politik/kirchenasyl-keine-hoehere-moral-art-265112.

Je stärker die Parteipolitik den Glauben verdrängt, umso leerer die Kirchenbänke, in: Christliches Forum: https://christlichesforum.info/je-staerker-die-parteipolitik-den-glauben-verdraengt-umso-leerer-die-kirchenbaenke/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_source_platform=mailpoet&utm_campaign=die-letzten-newsletter-total-beitrage-unseres-blogs_1, 6. Juni 2025.

(Statement) Ingo Potthast: Vorwort, in: Ingo Potthast/Reinhard Dörner (Hgg.): Frischer Wind durch Neuevangelisierung. Schriftliche Fassung der Vorträge bei der Pfingstakademie des Kardinal-von-Galen-Kreises e. V. Donnerstag, 13. Juni bis Samstag, 15. Juni 2024 im Kloster Maria Engelport, Treis-Karden/Mosel, o. O.: Kardinal-von-Galen-Kreis e. V. o.J. (2025), ohne Seitenzählung.

Teilnahme am Bundeskongress der Weiterbildungsinitiative Frühpädagogischer Fachkräfte (WiFF) (gemeinsam mit Astrid Hofmeister), in: www.beaonline.de, 22. November 2025.

Die Zukunft evangelischer Kitas gestalten – Ausblick auf eine wichtige Veröffentlichung, in: BeA-Newsletter (2025), Ausgabe Dezember 2025; auch online unter: www.beaonline.de.

Vorankündigung: „Die Zukunft evangelischer Kitas gestalten“, in: www.beaonline.de, 14. Dezember 2025.

BeA-Strategie 2030 vor Leitungskräften der Stiftung Großheppacher Schwesternschaft vorgestellt, in: Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik: https://www.beaonline.de/2025/05/bea-strategie-2030-vor-leitungskraeften-der-stiftung-grossheppacher-schwesternschaft-vorgestellt/.

WiFF-Bundeskongress 2025 in Berlin, in: www.fachschule-sozialpädagogik.de oder www.grossheppacher-schwesternschaft.de, 21. November 2025.

Neue Pädagogisch-administrative Schulleitung für die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik gewählt (gemeinsam mit Antje N. Fetzer-Kapolnek und Sibylle Kessel), in: www.fachschule-sozialpädagogik.de oder www.grossheppacher-schwesternschaft.de, 13. Februar 2025.

Integriertes Studienmodell (INA) an der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt (Statement in Manuskriptform), Weinstadt (Rems), 16. Januar 2025.

BeA-Strategie 2030 vor Leitungskräften der Stiftung Großheppacher Schwesternschaft vorgestellt, in: Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik: https://www.beaonline.de/2025/05/bea-strategie-2030-vor-leitungskraeften-der-stiftung-grossheppacher-schwesternschaft-vorgestellt/.

Vertiefte Kooperation zwischen TPS und BeA, in: BeA-Newsletter (2025), Nr. 23, S. [2 f.].

Akademische Anschlussmöglichkeiten für staatlich anerkannte Erzieher und Erzieherinnen [hg. v. der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt], o. O. (Beutelsbach) o. J. (72025), 3 Seiten [Informationsblatt].

WiFF-Bundeskongress 2025 in Berlin, in: www.fachschule-sozialpädagogik.de oder www.grossheppacher-schwesternschaft.de, 21. November 2025.

Neue Pädagogisch-administrative Schulleitung für die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik gewählt (gemeinsam mit Antje N. Fetzer-Kapolnek und Sibylle Kessel), in: www.fachschule-sozialpädagogik.de oder www.grossheppacher-schwesternschaft.de, 13. Februar 2025.

Rezensionen

(Rezensent) Hermanns M. Ludger: Psychoanalyse in Selbstdarstellungen, in: Socialnet.de, 31. Juli 2025. Rezension zu: Ludger M. Hermanns: Psychoanalyse in Selbstdarstellungen, Band XIV. Beiträge von Eugenia Fischer, Ita Grosz-Ganzoni, Ludwig Haesler, Reimut Reiche, Isca Salzberger-Wittenberg, Frankfurt am Main: Brandes und Apsel 2023, 183 Seiten.

(Rezensent) Rezension zu: Klaus Mertes: Herzensbildung. Für eine Kultur der Menschlichkeit, Freiburg i. Brsg.: Herder 2024, 158 Seiten, in: Publik-Forum (2024), H. 24 (20. Dezember 2024), S. 57.

(Rezensent) Weimar – mehr als ein Erinnerungsort. Ein Kraft- und Ideenort bis heute“, in: Christliches Forum: https://christlichesforum.info/weimar-mehr-als-eine-erinnerungsstaette-ein-kraft-und-ideenort-bis-heute/, 28. Juli 2025 . Sammelrezension zu: Marita Lanfer: Säen bei Nacht. Der Deutsche Widerstand als Auftrag zur Erziehung, Bad Schussenried: GHV 2021, 467 Seiten; Helge Hesse: Ein deutsches Versprechen. Weimar 1756 – 1933, Stuttgart: Reclam 2023, 283 Seiten.

(Rezensent) Rezension: Sprachliches Gendern – ein Kulturkampf?, in: Bildungsethik – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 28. Juli 2025.

Rezension zu: Ingo von Münch: Gendersprache: Kampf oder Krampf?,Berlin: Duncker & Humblot 2023, 93 Seiten.

(Rezensent) Stefanie Schnebel, Robert Grassinger et al. (Hrsg.): Begleitung und Beratung, in: Socialnet.de, 16. Oktober 2025. Rezension zu: Stefanie Schnebel/Robert Grassinger/Marion Susanne Visotschnig/Thomas Wiedenhorn/Markus Janssen (Hgg.): Begleitung und Beratung. Konzepte zur Unterstützung professioneller Entwicklung im Lehramtsstudium, Münster i. Westf./New York: Waxmann 2023, 159 Seiten.

(Rezension) Rezension: Kinderrechte im Kontext Schule, in: Bildungsethik – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 27. Juli 2025. Sammelrezension zu: Adolf Bartz/Katharina Gerarts/Lothar Krappmann/Claudia Lohrenscheit (Hgg.): Praxis der Kinderrechte an deutschen Schulen. Eine Zwischenbilanz (Kinderrechte und Bildung; debus Pädagogik), Frankfurt am Main: Wochenschau Verlag Dr. Kurt Debus 2023, 380 Seiten; Manfred L. Pirner/Michaela Gläser-Zikuda/Michael Krennerich (Hgg.): Menschenrechte von Kindern und Jugendlichen im Kontext Schule (Wochenschau Wissenschaft), Frankfurt am Main: Wochenschau Verlag Dr. Kurt Debus 2022, 327 Seiten.

(Rezension) Weimar – oder: nicht mit der eigenen Identität hadern, in: Theologisches. Katholische Monatsschrift 55 (2025), H. 09/10, Sp. 365 – 368. Sammelrezension zu: Marita Lanfer: Säen bei Nacht. Der Deutsche Widerstand als Auftrag zur Erziehung, Bad Schussenried: GHV 2021, 467 Seiten; Helge Hesse: Ein deutsches Versprechen. Weimar 1756 – 1933, Stuttgart: Reclam 2023, 283 Seiten.

(Rezensent) Rezension: Wie können Kinder aktiv in das Beschwerdemanagement in der Kindertagesbetreuung eingebunden werden?, in: Bildungsethik – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 27. Juli 2025. Rezension zu: Sabine Fischer: Beschwerden von Kindern in der Kindertagesbetreuung(Kinderrechte und Bildung; 8/debus Pädagogik), Frankfurt am Main: Wochenschau-Verlag Kurt Debus 2024, 88 Seiten.

(Rezension) Rezension: Weimar – mehr als ein Erinnerungsort. Ein Kraft- und Ideenort bis heute“, in: Bildungsethik – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 27. Juli 2025. Sammelrezension zu: Marita Lanfer: Säen bei Nacht. Der Deutsche Widerstand als Auftrag zur Erziehung, Bad Schussenried: GHV 2021, 467 Seiten; Helge Hesse: Ein deutsches Versprechen. Weimar 1756 – 1933, Stuttgart: Reclam 2023, 283 Seiten.

(Rezensent) Flagge und Kreuz gehören zusammen, in:  Akademische Monatsblätter 137 (2025), H. 9, S. 296 f. Rezension zu: Lothar Christian Rilinger: Christentum und Verfassung. Ein Dualismus oder doch eine Einheit? (Editiones Scholasticae)., Neunkirchen-Seelscheid 2025, 257 Seiten.

(Rezensent) Freiraum im Gefängnis, in: Concilium 61 (2025), H. 3, S. 325 – 329. Rezension zu: Frank Stüfen: Freiheit im Vollzug: Heiligungs- und befreiungsorientierte Seelsorge im Gefängnis, Zürich: Theologischer Verlag 2020; Katharina Scholl: Kontrolle und Subversion. Raum für Seelsorge im Gefängnis (Praktische Theologie heute; 197), Stuttgart: W. Kohlhammer 2024.

(Rezensent) Rezension: KI und Transhumanismus – Zentralthemen des neuen Pontifikats?, in: Bildungsethik – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 27. Juli 2025. Rezension zu: Susanne Hartfiel: Die Neuerfindung des Menschen, 2., ergänzte Auflage, Augsburg: Dominus, 279 Seiten.

(Rezension) Rezension: Kirchliche Zeitgeschichte, Aufarbeitung und theologische Reflexion – zum innerkirchlichen Umgang mit dem früheren Par. 175 StGB, in: Bildungsethik – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 27. Juli 2025. Rezension zu: Grgor Schorberger: Liebende diskriminiert und verurteilt. Römisch-Katholische „175er“ und ihre Kirche, Stuttgart: Kohlhammer 2024, 258 Seiten.

(Rezension) Miteinander auf Augenhöhe – konkrete Begegnung – gemeinsame Lernprozesse, in: Concilium 61 (2025), H. 4, S. 455 – 459. Rezension zu: Lukas Wiesenhütter: Hiobs Begegnung. Islamische und christliche Perspektiven auf Theodizee und Theodizeesensibilität, Paderborn: Brill-Schöningh 2024, 401 Seiten; Christian Frevel/René W. Dausner: Schulter an Schulter. Ein Studienbuch zur Rolle des Judentums in christlicher Theologie (Kohlhammer Studienbücher Theologie; 26), Stuttgart: W. Kohlhammer 2024, 352 Seiten.

(Rezension) Von antirömischen Wallfahrsorten und katholischem Verbindungsstolz, in: Studenten-Kurier 40 Neue Folge (2025), H. 3, S. 29 f. SRezension zu: Winfried Henze: Lob der Kalkleiste und allerlei Schmunzeln über Träger. Dazu einiges, was einem beim Nachdenken über längst vergangene Zeiten so alles einfallen kann, mit Illustrationen von Claudia Gabriele Meinicke, Hildesheim: Monika Fuchs 2024, 80 Seiten.

(Rezension) Wiederentdeckung der Vorstellungskraft, in: Concilium 61 (2025), H. 5, S. 585 – 589. Sammelrezension zu: Tim Schlotmann: Vom Trost-Spenden zum Trost-Finden. Eine praktisch-theologische Untersuchung zeitgemäßer Seelsorge (Bildung und Pastoral; 10), Ostfildern: Matthias Grünewald 2025, 307 Seiten; Clemens Sedmak: Wenn das Unvorstellbare geschieht. Denken und theologische Vorstellungskraft, Freiburg i. Brgs.: Herder 2025, 264 Seiten.

(Rezensent) Sakramentalität für die Postmoderne, in: Concilium 61 (2025), H. 2, S. 225 – 229. Rezension zu: Stephan Tautz: Radikale Sakramentalität. William T. Cevanaughs politische Theologie der Eucharistie im Gespräch mit radikaldemokratischer Theorie der Macht (Religion – Geschichte – Gesellschaft. Fundamentaltheologische Studien; 56), Berlin: LIT 2022, 497 Seiten.

(Rezensent) Fortdauernder Rezeptionsprozess – auch nach 1700 Jahren, in: Concilium 61 (2025), H. 1, S. 103 – 107. Rezension zu: Hans-Georg Link/Josef Wohlmuth (Hgg.): Attraktive Fremdheit Gottes. Das ökumenische Bekenntnis von Nizäa-Konstantinopel (325 – 2025). Ausgelegt von Mitgliedern des Altenberger Ökumenischen Gesprächskreises. Mit einem Geleitwort von Heinrich Bedford-Strohm, , Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt; Paderborn: 202, 287 Seiten.

(Rezensent) Buchtipp zum Advent: Nikolaus von Myra, in: Bildungsethik – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/, 26. November 2025. Rezension zu: Thomas Schumacher: Der heilige Nikolaus. Bischof von Myra. Annäherungen aus Geschichte, Legenden und Theologie, München: Pneuma 2018, 136 Seiten.

Periodika

Mitglied im Herausgeberbeirat und Redakteur der Rezensionsabteilung der Fachzeitschrift „Engagement“

Schulen in freier Trägerschaft in der Bundesrepublik Deutschland (KKS), Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht [Print- und Onlineausgabe], ab Heft 1/2022 (gemeinsam im Herausgeberbeirat mit Rafael Frick, Christopher Haep, Peter Nothaft, Marco Hubrig, Matthias Proske, Clauß Peter Sajak und Dorothea Rumpf), seit 2023 zusätzlich mit Norbert Just, Anna Noweck, Clemens Paulowics, Paul Platzbecker und TobiasZimmer), verantwortlicher Redakteur der Rezensionsabteilung:

  • (Redaktion der Rezensionsabteilung) Heft 1/2025 (43. Jahrgang): Alexander Lindl (verantw.): Von der Digitalisierung zur Digitalität. Beiträge zur schulischen Konzeptentwicklung
  • (Redaktion der Rezensionsabteilung) Heft 2/2025 (43. Jahrgang): Alexander Lindl (verantw.):  Mental Health.

Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat

Pädagogikunterricht. Die Fachzeitschrift für die pädagogische Fächergruppe. Organ des Verbandes der Pädagogiklehrer und Pädagogiklehrerinnen e. V. (VdP) (erschien von 1977 – 1980 unter dem Titel: Rundschreiben des Verbands der Pädagogiklehrer), Verband der Pädagogiklehrer in Brandenburg, Verband der Sozialwesenlehrer in Thüringen, Verband der Sozialwesenlehrer in Bayern,hg. v. Verband der Pädagogiklehrer und Pädagogiklehrerinnen, Wesel (Niederrhn.): Verband der Pädagogiklehrer und Pädagogiklehrerinnen, ab Heft 4/2017 (Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat gemeinsam mit Ulrich Bauer, Armin Bernhard [bis Heft 4/2023], Klaus Beyer und Katharina G. Gather):

  • (Wissenschaftlicher Beirat) A la carte. Pädagogische Erkenntnisse prüfen – erweitern – revidieren: 45 (2025), H. 4.
  • (Wissenschaftlicher Beirat) Pädagogische Ethik: 45 (2025), H. 2-3.
  • (Wissenschaftlicher Beirat) Herausforderungen in der VUCA-Welt: 45 (2025), H. 1.

Redaktion der Arbeitspapiere der Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg e. V.

Arbeitspapiere der Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg e. V., hg. v. Vorstand der Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg e. V. in Zusammenarbeit mit Axel Bernd Kunze und Mechthildisch Bocksch, ab Band 1/2018:

  • Mechthildis Bocksch [Konzeption und Layout]/Axel Bernd Kunze [Redaktion und Endkorrektur] (Red.): Gedenken an Willy Aron am 3. Juni 2025 (Arbeitspapiere der Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg e. V.; 2/2025), o. O. (Bamberg), 21 Seiten; zugleich Onlineausgabe: www.willy-aron-gsellschaft.de.
  • Mechthildis Bocksch [Konzeption und Layout]/Axel Bernd Kunze [Redaktion und Endkorrektur] (Red.): Erinnern und Gedenken an die Befreiuung des Lagerkomplexes Auschwitz am 27. Januar 1945 in den Jahren 2024 und 2025 (Arbeitspapiere der Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg e. V.; 1/2025), o. O. (Bamberg), 47 Seiten; zugleich Onlineausgabe: www.willy-aron-gsellschaft.de.

Mitglied im Bundesvorstand

(Ansprechpartner für Kooperation TPS – BeA) TPS. Theorie und Praxis der Sozialpädagogik, Stuttgart: Klett-Kita, Kooperation mit dem Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten (BeA) bei Ausbildungsthemen.

Mitglied im Bundesvorstand

(Ansprechpartner für Kooperation kindergarten heute – BeA) kindergarten heute, Freiburg i. Brsg.: Herder, Kooperation mit dem Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten (BeA) bei Ausbildungsthemen.

Mitglied im Bundesvorstand

BeA-Newsletter,Berlin: Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik – Fachverband im Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung, ab Nr. 17:

  • BeA-Newsletter Nr. 25 (Düsseldorf, Dezember 2025) (gemeinsam mit Andreas Eitel, Anett Herrmann, Astrid Hofmeister, Sabine Lang, Ramona Möbius, Daniel Müller, Jan Olchewski und Anika Rudolf); auch online unter: BeA-Newsletter_Nr.-25_2025.pdf (beaonline.de).
  • BeA-Newsletter Nr. 24 (Düsseldorf, September 2025) (gemeinsam mit Andreas Eitel, Anett Herrmann, Astrid Hofmeister, Sabine Lang, Ramona Möbius, Daniel Müller, Jan Olchewski und Anika Rudolf); auch online unter: BeA-Newsletter_Nr.-24_2025.pdf (beaonline.de).
  • BeA-Newsletter Nr. 23 (Düsseldorf, April 2025) (gemeinsam mit Andreas Eitel, Anett Herrmann, Astrid Hofmeister, Sabine Lang, Ramona Möbius, Daniel Müller, Jan Olchewski und Anika Rudolf); auch online unter: BeA-Newsletter_Nr.-23_2025.pdf (beaonline.de).

Stellvertretender Vorsitzender des Netzwerkes Gesellschaftsethik e. V.

Denk doch mal. Onlinemagazin für Arbeit – Bildung – Gesellschaft, hg. v. Netzwerk Gesellschaftsethik e. V., seit (2007), H. 1, https://denk-doch-mal.de/; seit 2022 auch verfügbar über VET Repository des Bundesinstituts für Berufsbildung: https://www.bibb.de/de/90896.php:

  • Ausgabe 1/2025: Die Weiterbildungsförderung von Beschäftigten durch die BA – Königsweg oder Sackgasse?
  • Ausgabe 2/2025: Berufs- und erwerbsbiografische Orientierungen im Lebenslauf
  • Ausgabe 3/2025: Chancenstrukturen und Selektion beim Hochschulzugang und im Studium
  • Ausgabe 4/2025: Wie verändern sich mit KI berufliche Bildung, Bildungsprozesse und Bildungsinhalte?

Mitglied im Herausgeberbeirat

Sandra Kostner, Susanne Schröter, Klaus Ostermann, Udo Kelter, Jan Barkmann
Christian F. Majer, Aglaja Stirn (Hgg.): Jahrbuch Wissenschaftsfreiheit, hg. v. Netzwerk Wissenschaftsfreiheit e. V., Berlin: Duncker und Humblot, 1 (2024) bis 2 (2025) (gemeinsam mit Bernd Ahrbeck, Ronald G. Asch, Wolfgang Baumann, Josef Bayer, Jan Dochhorn, Ole Döring, Agnes Imhof, Michael Kanther, Rainer Lenz, Markus Meier, Axel Meyer, Holm Putzke, Tobias Reichhardt, Uwe Saint-Mont, Hanns-Christian Salger, Achilles Skordas, Carola Freiin v. Villiez und Johannes Weberling):

Schriftführer

(Redaktion) VAH-Rundschreiben [Erster Vorsitzender des Verbands Alter Herren der Leipziger Burschenschaft Alemania zu Bamberg], ab H. I/2012 [I/2012 bis I/2017: Michael Genheimer;  I/2018 bis III/2021: Arno Seeger; ab IV/2021: Alexander Meier], hg. v. Verband Alter Herren der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg:

  • Ausgabe I/2025
  • Ausgabe II/2025

Berater des Arbeitskreises für Studentengeschichte

(Mitglied des Beraterkreises) Sebastian Sigler (Hg.): Die Vorträge der 83. und 84. deutschen Studentenhistorikertagung Rostock 2023 und Heidelberg 2024 (Beiträge zur deutschen Studentengeschichte; 38/39), Festschrift zum hundertjährigen Jubiläum des Arbeitskreises der Studentenhistoriker, München: Akademischer Verlag München 2025.

Rezensionen: Tagungsband Rostock 2023 und Heidelberg 2024 erschienen. Beiträge zur deutschen    Studentengeschichte – Bd. 38/39, in: Wingolfsblätter 144 (2025), H. 3, S. 14.                                    

Presseberichte: Sebastian Sigler: Geheime Tagung. Arbeitskreis der Studentenhistoriker legt Jubiläumsschrift vor, in:Corps 127/117 (2025), H. 4, S. 56.

Mitglied im Beirat der Gemeinschaft für Deutsche Studentengeschichte

[Organ der Gemeinschaft für Deutsche Studentengeschichte] Studenten-Kurier. Zeitschrift für Studentengeschichte, Hochschule und Korporationen, herausgegeben von der Gemeinschaft für Deutsche Studentengeschichte:

  • Ausgabe 39 neue Folge (2025), H. 4
  • Ausgabe 39 neue Folge (2025), H. 3.
  • Ausgabe 39 neue Folge (2025), H. 2.
  • Ausgabe 39 neue Folge (2025), H. 1.

Sonstiges

Grundlagen eines pädagogischen Berufsethos – Grundlagen und Austausch, in: Podcast zum Christlichen Pädagogentag: 2025: veröffentlicht auf Facebook und Instagram.

Regina Linsenmaier: Welcom Back to School (gemeinsam mit dem Kollegium der Evangelischen Fachschule Weinstadt), in: Instagram: https://www.instagram.com/p/DOgBTmNCvXe/.

(Redaktion) Kinder- und Jugendhilfe braucht starke Fachkräfte – gerade jetzt! Fachkraftstatus erhalten, Positionspapier des Bundesverbands evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik (BeA), Berlin, 9. Dezember 2025 (gemeinsam mit Andreas Eitel und Daniel Müller), in: Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik: https://www.beaonline.de/wp-content/uploads/2025/12/BeA-Positionspapier-Dezember-2025.pdf.

(Herausgeber) Kinder- und Jugendhilfe braucht starke Fachkräfte – gerade jetzt! Fachkraftstatus erhalten, Positionspapier des Bundesverbands evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik (BeA), Berlin, 9. Dezember 2025 (gemeinsam mit Annett Herrmann, Astrid Hofmeister, Andreas Eitel, Sabine Lang, Ramona Eva Möbius, Daniel Müller, Jan Olschewski und Anika Rudolf), in: Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik: https://www.beaonline.de/wp-content/uploads/2025/12/BeA-Positionspapier-Dezember-2025.pdf.

Strategie 2030 des Bundesverbandes evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik (BeA). Starke Fachschulen  Kompetente Fachkräfte. Die Zukunft bilden wir! [Flyer], hg. vom Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik (BeA), Berlin: Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik 2025 (gemeinsam mit Annett Herrmann, Astrid Hofmeister, Andreas Eitel, Sabine Lang, Ramona Eva Möbius, Daniel Müller und Anika Rudolf); auch online veröffentlicht unter: https://www.beaonline.de/wp-content/uploads/2025/03/BeA-Flyer-Strategie-2030-Web.pdf; Wiederabdruck unter: https://www.jugendhilfetag.de/.

(Erstunterzeichner) Ralf Lankau (verantw.), Uwe Büsching, Mario Gerwig, Peter Hensinger, Klaus Zierer (Initiatoren): Aufruf: Humane und emanzipierende Bildungspolitik vs. digitale Transformation [Redaktion „Die Pädagogische Wende“] (gemeinsam mit Marcus Andries, Peter Bender, Hans Christoph Berg, Armin Bernhard, Guy Bodenmann, Michael Böhnke, Carl Bossard, Marion Bremsteller, Emil Brütsch, Jutta Breithausen, Sabine Burg de Sousa Ferreira, Friedrich Edelhäuser, Elias Errerd, Reinhild Felten, Marion Fischer, Ute Florey, Maria Froitzheim, Georg Geiger, Michaela Glöckler, Frank Göttmann, Günter Gottschlich, Wolfram Grams, Johannes Grebe-Ellis, Bernhard Hackl, Ulrich Hecker, Ulrike Hans, Ulrich Heinen, Edwin Hübner, Rainer Kaenders, Helmuth Kern, Beat Kissling, Dieter Korczak, Martin Korte, Jochen Krautz, Hans-Dieter Kübler, Joachim Kunstmann, Ingo Leipner, Oliver Leistert, Simon Leusch, Jutta Löchner, Matthias Lugauer, Hubert Luszczynski, Rüdiger Maas, Roland Meloefski, Christoph Möller, Christian Montag, Richard Münch, Martin Ohst, Alain Pichard, Elke Rauh-Reinschmidt, Ingo Reuter, Klaus Scheler, Heribert Schopf, Regine Schwarzhoff, Nils B. Schulz, Jo-Hannah Simstich, Thomas Sonar, Birgit Spies, Hubert Sowa, Heinz Stapf-Finé, Elmar Straube, Gertraud Teuchert-Noodt, Norbert R. Vetter, Karin Walter, Ysette Weiss, Dirk Westerkamp, Susanne Wildhirt, Erich Ch. Wittmann, Tomáš Zdražil), in: https://die-pädagogische-wende.de/wp-content/uploads/2025/02/01-aufruf-bildung_2025.pdf.

Bildungsappell der 75 ExpertInnen (II): Hintergründe und Material Für eine pädagogische Wende:      Investitionen in natürliche statt in künstliche Intelligenz!, in: diagnose.funk. Technik sinnvoll nutzen: https://www.diagnose-funk.org/aktuelles/artikel-archiv/detail&newsid=2190.

(Mitarbeit im Rahmen des Vorstands des Bundesverbands evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik) Appell zum Erhalt der Qualität der sozialpädagogischen Ausbildungen und der Qualitätsentwicklung sowie Qualitätssicherung in den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe an die Jugend- und Familienministerkonferenz, an die Kultusministerkonferenz, an das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Berlin, 26. Mai 2025, in: https://www.beaonline.de/wp-content/uploads/2025/05/Appell-KMK_JFMK_Diakonie_verdi.pdf.

(Redaktion) Schulische Richtlinien zum Umgang mit Künstlicher Intelligenz an der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, Weinstadt (Rems), 22. Juli 2025 (gemeinsam mit Ute Schlenker).

Neuerscheinung: Situation, Kompromiss, Gewissen – und rote Linien

Druckfrisch erschienen:

Axel Bernd Kunze: Situation, Kompromiss, Gewissen – und rote Linien. Sozialethische Überlegungen zur Bedeutung von Gewissensfragen im Vorfeld politischer Entscheidungen, in: Henrieke Stahl (Hg.): Die Aktualisierung des Gewissens: Einsichten und Lehren aus der Coronazeit (Philosophie interdisziplinär; Bd. 59), Regensburg: S. Roderer 2026, S. 367 – 386.

Der Band dokumentiert eine interdisziplinäre Tagung, die vom 15. bis 17. Dezember 2022 an der Universität Trier stattgefunden hat.

Gliederung des Bandes:

Traumata der Coronazeit

Gewissen in der Literatur

Zur Herkunft des Gewissens

Gewissen und Widerstand

Gewissen in der Gesellschaft



Zwischenruf: Ein guter Anfang …

„Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“ Das erste Buch der Bibel spricht in seinem ersten Kapitel von einem Anfang. Nicht von irgendeinem Anfang, sondern von dem Anfang, vom Beginn der Schöpfung: Gott erschafft Licht und Finsternis, Himmel und Erde, Land und Meer, Pflanzen und Bäume, Sonne und Mond, Vögel und Fische und alle Tiere auf dem Land. Gleich, wie wir uns die Entwicklung des Lebens, der Welt und von allem, was auf ihr lebt, vorzustellen und wissenschaftlich zu erklären versuchen. Den letzten Ursprung allen Lebens vermag der Mensch nicht aus sich selbst zu erklären. Einen solchen Anfang kann allein Gott setzen. Er ist es, der seine Schöpfung ins Leben ruft, mit Leben erfüllt und im Dasein erhält.

Dabei macht uns die Bibel zu Beginn deutlich, dass Gott einen guten Anfang gelegt hat: „Und Gott sah an alles, was er gemacht hatte, und siehe, es war sehr gut.“

Auch wir, der Mensch selbst, verdanken uns diesem guten Anfang Gottes. Gott erschafft den Menschen, als Mann und Frau, und segnet ihn. Und er gibt ihm einen Auftrag: „Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.“ Gott übergibt dem Menschen seine Schöpfung – nicht damit er diese ausbeute oder vernichte. Die Schöpfung soll dem Menschen dienen. Zugleich soll dieser verantwortlich mit Gottes Schöpfung umgehen, damit Gottes guter Anfang weitergehen kann, damit Leben möglich ist und die Erde ein lebenswerter Ort bleibt.

Der Mensch bekommt an dieser Stelle eine ungeheure Würde und Verantwortung zugesprochen: Er soll Gottes Ebenbild sein. Er ist als Gottes Ebenbild in diese Schöpfung hineingestellt. Vielleicht hilft folgendes Bild, uns ein wenig vorzustellen, was damit gemeint ist: Wenn wir uns an einen Menschen erinnern wollen, stellen wir ein Denkmal von ihm auf oder hängen ein Bild von ihm auf. Vielleicht haben Sie auch bei sich zu Hause, in Ihrem Zimmer, auf Ihrem Schreibtisch ein Bild aufgehängt oder aufgestellt, das Sie an einen Menschen erinnern soll, der Ihnen wichtig ist. Dabei geht es um mehr als ein Bild: Das, was dieser Mensch für Sie bedeutet und was er verkörpert, wird dadurch lebendig. Sie denken an ihn und so begleitet der andere das, was sie tun – ihre Gedanken, ihre Gefühle, ihr Handeln.

Gewiss, jeder Vergleich ist unvollkommen, das ist auch hier der Fall. Doch wenn die Bibel vom Menschen als Ebenbild Gottes spricht, geht es um etwas Ähnliches: Der Mensch ist in Gottes Schöpfung gestellt und soll Gott selbst sichtbar machen. Er wird zum Beauftragten Gottes, zu jemandem, der Verantwortung für Gottes gute Schöpfung übernimmt: Vor allen anderen Geschöpfen ist der Mensch dazu bestimmt, in Gemeinschaft mit seinem Schöpfer zu leben und diese Welt in Freiheit zu gestalten, in Verantwortung vor Gott und den Mitmenschen.

Dies alles ist kein Verdienst des Menschen, sondern Geschenk Gottes. Der Mensch darf mit Gott Erfahrungen machen. Die Schöpfung bleibt das Anfangsgeschenk Gottes an den Menschen – aber der Mensch muss sich zugleich entscheiden, ob er Gottes Geschenk annehmen will oder nicht. Er ist von Anfang an in eine ursprüngliche – die Bibel sagt zu Beginn: „paradiesische“ – Entscheidungssituation gestellt. Wir wissen, dass der Mensch mit seiner Freiheit, die ihm Gott geschenkt hat, nicht immer verantwortlich umgegangen ist. Der Mensch ist zum Guten, aber auch zum Bösen fähig – und er kann selbst dem eigenen Bruder zum Feind werden. Schon Kinder erfahren dies, mehr oder weniger heftig.

Gott aber hat den Menschen nicht verstoßen. Er hat den guten Anfang, den er gesetzt hat, nicht widerrufen. Vielmehr hat er sein Ja zu seiner Schöpfung, zu dieser Welt und zum Menschen wiederholt: In Jesus Christus ist Gott selbst Mensch geworden. An Jesus Christus können wir sehen, was es heißt, als voller Mensch zu leben – so, wie Gott den Menschen gewollt und geschaffen hat. Wir gehen nicht dem Tod entgegen, sondern dem Leben. Uns ist ein Leben in Fülle verheißen, das am Schöpfungsmorgen seinen Anfang nahm und das am Ende der Schöpfung vollendet werden wird. Die Bibel verwendet dafür ein herrliches Bild: Gott wird uns zu einem himmlischen Mahl einladen, er wird mit uns essen und trinken – dann werden wir die Früchte seiner guten, vollendeten Schöpfung in Fülle genießen.

In diesen Wochen fängt wieder etwas Neues an: ein neues Schulhalbjahr – mit vielen neuen Aufgaben, „Baustellen“, Veränderungen, Herausforderungen und Prüfungen, für Schüler wie Lehrer. Vor dem großen Anfang der Schöpfung, von dem wir gehört haben, mag sich dieser Anfang, an dem wir heute stehen, ganz klein ausnehmen. Dieser Anfang wird sicher in manchem schnell zur Routine und zum Alltag werden; der schulische Alltag mag mitunter mühsam und nicht frei von Konflikten sein, vielleicht auch mal langweilig oder quälend.

Und doch: Jeder von uns kann ein wenig dazu beitragen, diese Welt verantwortlich zu gestalten: im gemeinsamen Durchdenken bedeutsamer Fragen, im Umgang miteinander, in der Gestaltung des Unterrichts, in der Mitwirkung in der Schulgemeinde, im Umgang mit den Mitschülern, im Umgang zwischen Schülern und Lehrern, im kollegialen Miteinander im Kollegium. Was wir aus diesem Schulhalbjahr machen oder auch nicht, liegt an uns. Es ist in unsere Verantwortung, in unsere Freiheit gelegt.

Wer sich für einen pädagogischen Beruf entschieden hat, ist in dieser Aufgabe in besonderer Weise ein Vorbild für die Kinder und Jugendlichen, die ihm anvertraut sind. Er oder sie soll ihnen helfen, verantwortlich mit dem umzugehen, was Gott uns an Freiheit und Möglichkeiten, an Fähigkeiten und Erfahrungen geschenkt hat. Pädagogen, Lehrkräfte und Erzieherinnen sollen den Kindern helfen, die Entscheidungssituationen, die auf sie zukommen werden, zu bestehen.

Und sie sollen den Heranwachsenden helfen, dass sie Gottes guten Anfang spüren, dass sie ermutigt werden und dass Gottes Zusage in ihrem eigenen Leben spürbar wird. Gerade dies aber können wir nicht allein; wir würden uns moralisch unter Druck setzen und überfordern, wenn wir meinten, dies allein aus eigener Kraft vollbringen zu können. Wir können es nur im Vertrauen auf Gottes Zusage. Gerade deshalb ist es gut und wichtig, wenn Schulen neue Schuljahr mit einem Gottesdienst zu beginnen.

Ich wünsche uns, dass wir den Anfang dieses Halbjahres gut nutzen können – mit Gottes Hilfe, der uns durch seinen guten Anfang eine Fülle an Möglichkeiten eröffnet. Anfang und Ende dieses Schuljahres, Ausgang und Ende unseres pädagogischen Tuns legen wir in Gottes Hände, damit er es segne und zum Guten führe.

Zwischenruf: Wann sind Erzieher gerecht?

„Bildungsgerechtigkeit“ dient in der öffentlichen Debatte – spätestens seit der ersten PISA-Studie vor rund einem Vierteljahrhundert – als Projektionsfläche für vielfältige Erwartungen, Forderungen oder Visionen, die an das Bildungssystem herangetragen werden. Vielleicht müsste die Frage anders gestellt werden. Denn mit der Forderung nach „mehr Bildungsgerechtigkeit“ ist noch nicht geklärt, wem das Bildungs- und Erziehungssystem eigentlich gerecht werden soll. Wann sind Erzieher, Pädagogen oder Lehrer gerecht? Und dürfen sie überhaupt allen Erwartungen gerecht werden, wenn sie ihren pädagogischen Auftrag bestmöglich erfüllen wollen?

Über Gerechtigkeit nachzudenken, ist in der Erziehung aus zwei Gründen notwendig: Wer erziehen will, muss lernen, mit Unterschieden umzugehen – denn jedes Kind ist anders. Und er muss mit begrenzten Ressourcen haushalten, dies gilt auch für die Voraussetzungen erfolgreicher Förderung, Bildung und Erziehung. Woran lässt sich aber bemessen, ob Erzieher und Erzieherinnen nun gerecht handeln?

Zwei Formen von Gerechtigkeit

Jeder Einzelne – jedes Kind, jeder Jugendliche, aber auch jeder Erwachsene – hat grundsätzlich dasselbe Recht, sich zu bildenund seine Fähigkeiten zu entfalten. Dies spiegelt sich beispielsweise in in den Themen der in der Erzieherausbildung notwendingen Facharbeit wider, bei denen es um den pädagogischen Umgang mit Kindern aus Armutsfamilien, um Inklusion, aber auch um die Förderung hochbegabter Kinder in Kindertageseinrichtungen ging. Frei und gerecht zugleich wäre weder ein Bildungssystem, das Schwächere gezielt bevorzugenund talentiertere Kinder gezielt benachteiligen wollte, noch eines, das umgekehrt verfahren wollte. Die Einsicht, dass alle Kinder einen gleichwertigen Anspruch haben, sich zu bilden und bestmöglich gefördert zu werden, entspricht der klassischen Forderung nach arithmetischer bzw. egalisierender Gerechtigkeit: Allen das Gleiche! Dieses Prinzip verlangt, dass sich Erzieherinnen und Erzieher diskriminierungsfrei verhalten.

Doch wird eine optimale individuelle Förderung für alle angesichts der unterschiedlichen Voraussetzungen, Interessen und Bedürfnisse, welche die einzelnen Kinder mitbringen, nicht dadurch zu erreichen sein, dass jedem das gleiche pädagogische Angebot gemacht wird. Das Prinzip „Allen das Gleiche!“ vermag nicht, alle sozialen Beziehungen im Bildungssystem oder in einer pädagogischen Einrichtung zu regulieren. Es bedarf der Ergänzung um das Prinzip unterscheidender oder proportionaler Gerechtigkeit: Jedem das Seine! Der Satz geht auf den römischen Rechtsgelehrten Ulpian zurück und gehört zum alten Erbe abendländischen Rechtsempfindens und ethischen Denkens – auch wenn wir nicht davon absehen können, dass dieser Satz im zwanzigsten Jahrhundert als Lagerinschrift in Buchenwald auf übelste Weise pervertiert worden ist.

Mit Eintritt in die Krippe oder den Kindergarten übernimmt das Kind erstmals eine öffentliche Rolle. Es muss sich in einer verfassten Gruppe bewähren, ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Schulreife. Es muss lernen, mit anderen Menschen zusammenzuleben und zusammenzuarbeiten. Menschliches Erkennen bleibt immer begrenzt. Das lernen angehende Pädagogische Fachkräfte etwa, wenn sie sich mit Fragen der Beobachtung und Dokumentation befassen. Daher können wir in der erzieherischen Praxis niemals alle zuteilungsrelevanten Eigenschaften oder Voraussetzungen in einer heterogenen Gruppe erfassen und berücksichtigen. Andernfalls müssten Sie als Erzieher allein Einzelbetreuung (oder wir als Lehrer allein Einzelunterricht) leisten. Das wäre weder finanzierbar noch im Blick auf soziales Lernen wünschenswert.

Beide Prinzipien der Gerechtigkeit – „Allen das Gleiche!“ sowie „Jedem das Seine!“ – müssen miteinander verbunden werden: in der erzieherischen Praxis wie bei der Gestaltung der strukturellen Rahmenbedingungen unseres Bildungs- und Erziehungssystems. Entscheidend bleibt das komplementäre, sich ergänzende Zusammenspiel von Freiheit und Gleichheit. Insofern das Bildungssystem gleiche Chancen zur Bildung garantieren soll, darf es doch nicht ausschließen, dass die Individuen diese unterschiedlich nutzen. Die einzelnen Kinder sollen in der Elementarbildung nicht „gleich gemacht“ werden. Alle sollen aber gleichermaßen in der Lage sein, sich jene Fähigkeiten anzueignen, die für eine selbstbestimmte Lebensführung notwendig sind – und sie sollen die Möglichkeit haben, über den eigenen Lebensweg mit zunehmendem Alter selbst zu bestimmen, soweit sie nicht andere daran hindern, dies gleichfalls zu tun. Jedes Kind soll, soweit dies möglich ist, nach seinen Leistungen und Bedürfnissen behandelt, gefördert, aber auch gefordert werden. Wenn Kindern die Forderung, sich anzustrengen, verweigert wird, fehlt diesen eine wichtige Bedingung dafür, zu entdecken, was in ihnen steckt, und sich durch das Bestehen von Herausforderungen weiterzuentwickeln.

Pädagogische Billigkeit

Allerdings geht es bei erzieherischem Arbeiten um soziale Bedürfnisse, die dem Kind zugeschrieben werden. Die Gerechtigkeit findet an der individuellen Einzigartigkeit des Kindes ihre Grenze. Individuelle Bedürfnisse sind stets einzigartig, damit aber nicht durch Normen, Regeln oder Strukturen fassbar. Gleichwohl wird pädagogisches Handeln auf die individuellen Bedürfnisse zu achten haben: Diese sind in moralischer Hinsicht allerdings keine Frage der Gerechtigkeit, sondern der pädagogischen Billigkeit. Diese ist ein berichtigendes, den Einzelfall berücksichtigendes Prinzip der Gerechtigkeit, das aber die geltenden Maßstäbe selbst nicht in Frage stellt. Denn eine übersteigerte Gerechtigkeit, die dem Einzelnen lieblos gegenüber stünde, würde auf Dauer ihr eigenes Fundament untergraben – auch in der Erziehung. Gerechtigkeit bedarf der Liebe zur Gerechtigkeit. Der Wille zur Gerechtigkeit, den Sie bei den Kindern wecken sollen, erlahmt, wo die Anerkennung individueller Freiheit und Einmaligkeit schwindet. Oder anders gesagt: Gerechtigkeit ohne Barmherzigkeit ist Grausamkeit.

Erziehung als modellhafter Ort von Gerechtigkeit

Gerechtigkeitsfragen stellen sich auf allen Ebenen erzieherischen Handelns: beispielsweise bei der Rahmenordnung des Bildungssystems, bei der Entlohnung der Beschäftigten. Gerechtigkeitsfragen stellen sich beim Umgang mit Konflikten innerhalb der einzelnen Bildungsinstitution, im Team oder innerhalb der Kindergruppe. Untereinander oder im Umgang mit den Erziehern erfahren die Kinder beispielhaft, wie Verteilungsfragen gelöst werden oder nach welchen Kriterien bestimmte Leistungen anerkannt werden. Dabei wirken Erzieher oder Erzieherin zwangsläufig als Modell für gerechtes (oder auch ungerechtes) Handeln.

Das Besondere pädagogischen Handelns ist, dass Erzieher die Kinder gleichzeitig dazu befähigen sollen, diese Erfahrungen geistig zu verarbeiten. Sie sollen die Kinder alters- und entwicklungsangemessen auf das Leben in der modernen Gesellschaft vorbereiten, in der Gerechtigkeitsfragen eine wichtige Rolle spielen. Dabei handelt es sich bei Gerechtigkeitsproblemen im pädagogischen Bereich nicht um etwas, das sich ein für alle Mal lösen ließe – würde man nur das „richtige“ Bildungssystem aufbauen, alle Bildungseinrichtungen bestmöglich ausstatten und jedes Kind optimal fördern (wie immer man sich das dann auch in der Praxis im Detail vorstellen wollte). Gerechtigkeitsprobleme stellen sich in jeder Generation und in jeder Situation immer wieder neu, sie können nicht einfach durch pädagogisches Handeln aus der Welt geschafft werden. Vielmehr muss die Gerechtigkeitsfrage immer wieder auf unser erzieherisches Handeln hin ausgelegt werden.

Bildungsreform als Aufgabe der modernen Gesellschaft ist beständige Selbstreflexion der pädagogisch Tätigen, nicht beständige Strukturreform – dann könnten Erzieher und Pädagogen niemals in Ruhe arbeiten. In einer freiheitlichen Gesellschaft gibt es nicht einfach das eine gerechte Bildungssystem, das wir nur als pädagogisches Wunschbild in den lebendigsten Farben ausmalen und wortreich beschwören müssten. In einer pluralen Gesellschaft wird es verschiedene Modelle erzieherischen Arbeitens geben können, die sich als gerecht erweisen, solange sie sich wechselseitig rechtfertigen lassen. Sie müssen bei Bewerbungen entscheiden, welcher Träger, welches Konzept und welches Modell Ihren pädagogischen Vorstellungen entspricht und wo Sie sich vorstellen können zu arbeiten.

Ein vollkommen „gerechtes“ Bildungssystem – wie immer man sich dieses auch vorzustellen hätte – wäre notgedrungen statisch und nicht mehr verbesserungsfähig, dann aber auch nicht mehr frei. Freiheit verlangt danach, Gerechtigkeit dynamisch zu denken. Es muss möglich sein, die bestehenden Normen, Regeln und Gesetze immer wieder aufs Neue auf ihre Lebensdienlichkeit zu prüfen und unter Umständen weiterzuentwickeln. Die pädagogische Reflexion über Gerechtigkeit kann dabei Anwalt einer Humanität sein, welche die Mündigkeit des Einzelnen in den Vordergrund stellt und sich gegen mögliche funktionale Verengungen des Menschseins zur Wehr setzt.

Erzieher und Erzieherinnen sollten aktiv daran mitarbeiten, die Bedingungen Ihrer erzieherischen Arbeit möglichst gerecht zu gestalten – sei es in Verhandlungen mit dem Träger, durch politisches Engagement im Rahmen von Berufsverbänden, bei der Organisationsentwicklung in ihrer Einrichtung, in der Zusammenarbeit im Team oder mit den Eltern und nicht zuletzt in der pädagogischen Arbeit mit den Kindern, im Blick auf deren Bedürfnisse und Interessen, deren Fähigkeiten und Möglichkeiten. Und Sie sollten die Kinder und Jugendlichen, die Ihnen anvertraut sind, alters- und entwicklungsangemessen zunehmend stärker dazu befähigen, Gerechtigkeitsprobleme zu erkennen, selbständig zu beurteilen und angemessen damit umzugehen. Gerechtigkeit muss immer wieder neu gesucht und angestrebt werden. Schon früh sollten Kinder in jene Verfahren eingeführt werden, die dazu dienen, immer wieder Gerechtigkeit herzustellen und zu praktizieren. Im Kindergarten kann dies beispielsweise durch die Kinderkonferenz, das Philosophieren mit Kindern oder durch das Erlernen konstruktiver Modelle der Konfliktlösung gelingen.

Nicht zuletzt konfessionelle Kindertageseinrichtungen sollten selbst ein modellhafter Ort sein, an dem das Team immer wieder darüber nachdenkt, was es heißt, als Erzieher oder Erzieherin gerecht zu handeln – auch im Licht der immer größeren Gerechtigkeit Gottes, auf die wir als sündige, begrenzte Menschen stets angewiesen bleiben.

Zwischenruf: Charakter- und Herzensbildung – alles andere als überholt

„Denn ich will euch aus den Völkern herausholen und euch aus allen Ländern sammeln und wieder in euer Land bringen, und ich will reines Wasser über euch sprengen, dass ihr rein werdet; von all eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun. Und ihr sollt wohnen im Lande, das ich euren Vätern gegeben habe, und sollt mein Volk sein, und ich will euer Gott sein.

Ich will euch von all eurer Unreinheit erlösen und will das Korn rufen und will es mehren und will keine Hungersnot über euch kommen lassen. Ich will die Früchte der Bäume und den Ertrag des Feldes mehren, dass euch die Völker nicht mehr verspotten, weil ihr hungern müsst. Dann werdet ihr an euren bösen Wandel denken und an euer Tun, das nicht gut war, und werdet euch selbst zuwider sein um eurer Sünde und eurer Gräuel willen“ (Ezechiel 36, 24 – 31).

Die Worte des Propheten Ezechiel sind schwer einzuordnen: Sie bergen einerseits eine Verheißung. Andererseits kleidet der Prophet diese in eine unmissverständlich scharfe Form. Gott fällt ein hartes Urteil über das Treiben der Menschen und die Regungen ihres Herzens. Auch die Zeitgenossen Ezechiels mögen irritiert gewesen sein von dem, was der Prophet ihnen zuruft: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

Diese Zusage mag wie blanker Hohn geklungen haben: Im Jahre 587 vor Christus wurden die Stadt Jerusalem und der religiöse Mittelpunkt des Volkes, der Jerusalemer Tempel, zerstört. Die Oberschicht wurde deportiert. Ezechiel selbst war einer der ersten, die als Vasallen in die Verbannung nach Babylon verschleppt wurden. Die verhärteten Herzen der Israeliten mögen noch am steinernen Heiligtum in Jerusalem gehangen haben. Doch wozu? Das Heiligtum lag in Trümmern. Gott schien sich abgewandt zu haben. Er schien das Volk im Stich gelassen zu haben.

In einer solchen Situation fällt es schwer, den Worten zu glauben, die der Prophet spricht. Und tatsächlich wollten längst nicht alle seine Worte hören. Viele hatten dann doch die Hoffnung aufgegeben, sich vom alten Glauben der Väter abgewandt oder sich zumindest mit den Verhältnissen im Exil arrangiert. Doch der Prophet hält an den alten Verheißungen fest. Wer, wenn nicht Gott allein, kann einen neuen Anfang schaffen!? Wer, wenn nicht Gott allein, kann neue Hoffnung geben und die Herzen der Menschen erneuern!? Wer, wenn nicht Gott allein, kann den sündigen Menschen in seinem Innersten erreichen!? Der Mensch allein kann das nicht schaffen – gleich, woran er sein Herz hängt.  

Und hier wird aus der schonungslosen Diagnose des Propheten eine Verheißung: Gott weiß, dass Israel es nicht allein schaffen wird. Das Herz ist verhärtet, der Wille gebrochen. Doch Gott macht den ersten Schritt; er ermöglicht Umkehr und Erneuerung. Gott schafft einen radikalen Neuanfang und bricht die versteinerten Herzen der Menschen auf. Er geht auf sein Volk zu und bietet eine lebendige Beziehung an, die tiefer geht und weiterreicht, als wir Menschen uns dies jemals versprechen könnten. Sein Zuspruch gilt. Und Gott schenkt das, was es dazu braucht: ein neues Herz und einen neuen Geist.

Dieser Zuspruch, diese Verheißung galt zuerst dem geschundenen Volk Israel. Und wie ist es mit uns heute? Wenn wir in unsere Welt schauen, dann wissen wir, dass die Worte des Propheten Ezechiel nichts an Aktualität verloren haben. Die Verunsicherung ist groß. Der Mensch ist zu großen Leistungen fähig, zugleich kann sein Herz aber auch ein Abgrund sein. Immer wieder bedarf er der Umkehr und Neuausrichtung. Und doch steht über dem Leben der Menschen die Verheißung, dass Gott diese Welt nicht im Stich lässt – damals wie heute.

Für Christen gründet diese Zusicherung in der Menschwerdung Gottes in seinem Sohn Jesus Christus. Gott ist in diese Welt gekommen, um dem Menschen die Möglichkeit zu einer neuen Existenz zu schaffen. In Jesus Christus erkennen wir, welche Möglichkeiten der Mensch hat, wenn er Gottes Verheißungen wählt. Wer sich Jesus Christus anvertraut und sich taufen lässt, dem wird ein neues Herz geschenkt – oder wie es der Apostel Paulus an die Korinther geschrieben hat – eine Gemeinde, die es ihm wahrlich nicht immer leicht gemacht hat: „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe Neues ist geworden.“

Für jeden stellt sich die Frage, welcher Verheißung er folgen will. Der Mensch kann dieser Frage ausweichen, aber die Frage bleibt. Der Verheißungen, die nach unserer Aufmerksamkeit rufen, sind viele. Mitunter kann man den Eindruck gewinnen, dass hierzu auch die „Bildung“ gehört – als eine Art „Heilsversprechen“ der säkularisierten Wissensgesellschaft, das zum vermeintlichen Allheilmittel für alle sozialen Probleme geworden ist, auf die wir sonst keine Antwort wissen. Was soll die Schule nicht alles leisten? Fast kein Fach, das nicht schon von irgendeiner Lobbygruppe gefordert worden wäre: Klimakunde und Konsumerziehung, Datenschutzunterricht oder Ernährung. Selbst das Unterrichtsfach Glück gibt es bereits. Über eine Frage aber wird erstaunlich wenig diskutiert: Warum ist es überhaupt sinnvoll, sich zu bilden?

Wenn wir auf diese Frage keine Antwort mehr wissen, werden Motivation zur Bildung und Freude am Lernen nur schwer zu wecken sein. Bildung würde dann auch kaum als Genuss und Bereicherung des eigenen Lebens erfahren werden können. Bildung, die mehr sein will als Anpassung an äußere Erwartungen, braucht ein Fundament an Sinn, das innerpädagogisch allein nicht gelegt werden kann. Um einen solchen Lebenssinn muss sich jeder selbständig mühen. Aber wir können den Einzelnen, das Kind, den Schüler, den Heranwachsenden, dabei pädagogisch begleiten.

Wer sich bildet, soll sein Leben aktiv gestalten, sich nicht einfach nur treiben lassen oder äußeren Erwartungen oder Zwängen entsprechen. Dies gelingt nur, wenn Bildung mehr sein will als Wissensvermittlung, wenn sie den Einzelnen als sittliches und religiöses Subjekt ernst nimmt. Die Diagnose „bildungsarm“ wird schnell ausgesprochen. Heranwachsende können aber auch in anderer Hinsicht „arm“ sein: Gerade Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu nehmen, an sittlichen Beanspruchungen lernen und reifen zu können, kann nicht minder Ausdruck einer mangelnden Verantwortung gegenüber der jüngeren Generation sein. Bildung wird nicht über Konvention, Routine oder bloße Wissensaneigung hinausgehen, wenn nicht gleichzeitig die Frage nach dem tieferen Sinn menschlichen Daseins gestellt wird: Was trägt unser Leben? Auf welche Verheißungen können wir unser Leben gründen? Was dürfen wir für uns und unsere Welt erhoffen?

Ob eine Antwort auf diese Fragen gelingt, kann niemand garantieren – hier zeigt sich die Dramatik, mitunter auch tiefe Tragik menschlicher Existenz. Doch können wir pädagogisch dazu beitragen, dass der Einzelne Orte vorfindet, wo die Suche nach Sinn möglich ist, wo Sinn- und Wertfragen gestellt werden dürfen. Bildung hat nicht Funktion, sondern Bedeutung, nicht Zweck, sondern Wert. Dies können Kinder und Heranwachsende dort erfahren, wo religiöse und Sinnfragen pädagogisch nicht ausgeklammert werden. Es ist aus der Mode gekommen: Aber man kann auch von Charakter- und Herzensbildung sprechen. Bildung kann das Leben bereichern und beziehungsreicher machen, auch in religiöser Hinsicht.

Martin Luther, dessen Thesen vor fünfhundert Jahren die Reformation einläuteten, schrieb 1524 „An die Ratsherrn aller Städte deutschen Landes, daß sie christliche Schulen aufrichten und halten sollen“. Wovon Martin Luther damals schrieb, das gilt es auch heute mit den Mitteln und unter den Herausforderungen unserer Zeit umzusetzen:

„Nun besteht das Gedeihen einer Stadt nicht allein darin, daß man große Schätze sammelt, feste Mauern, schöne Häuser, viele Kanonen und Harnische herstellt. Vielmehr, wo es viel davon gibt und es kommt in die Hände wahnsinniger Narren, so ist das ein um so schlimmerer und um so größerer Schaden für diese Stadt. Vielmehr das ist einer Stadt Bestes und ihr allerprächtigstes Gedeihen, ihr Wohl und ihre Kraft, daß sie viele gute, gebildete, vernünftige, ehrbare, wohlerzogene Bürger hat, die dann sehr wohl Schätze und alle Güter sammeln können, sie erhalten und recht gebrauchen. […] Nun, solche Männer müssen aus Knaben werden, und solche Frauen müssen aus Mädchen werden. Es ist also darum zu tun, daß man kleine Knaben und Mädchen dazu recht unterrichte und aufziehe.“

Zwischenruf: Interreligiöse Bildungsprozesse

In der modernen Gesellschaft wird bei der pädagogischen Beschäftigung mit religiösen Fragen die religiös-plurale Gegenwartssituation aufgegriffen werden müssen. Wenn auch der religiöse Pluralismus nicht in jedem Kontext in gleicher Weise unmittelbar spürbar ist, so tragen nicht zuletzt die Medien dazu bei, dass die Wahrnehmung religiöser Phänomene insgesamt entgrenzter, globaler und vielfältiger, zugleich aber auch selektiver, plakativer und virtueller geworden ist.

Zur Notwendigkeit interreligiöser Bildungsprozesse

Doch bleibt es notwendig, interreligiöses Lernen nicht allein als bloße Reaktion, sondern als eine genuin pädagogische Antwort auf gesellschaftliche Pluralisierungsprozesse zu begreifen. Im ersten Fall wäre interreligiöses Lernen lediglich die bloße Affirmation gesellschaftlicher Bedingungen oder die Lösung bestimmter Probleme, die sich daraus ergeben. Dem Anspruch auf Bildung wird interreligiöses Lernen hingegen erst dann gerecht, wenn es als kritisch-reflexive Aufarbeitung religiöser Phänomene begriffen wird und somit als subjektive Anpassungsleistung, die letztlich pädagogisch nicht determinierbar ist und die auch einen anderen Ausgang nehmen kann als den, den der Lehrende vorgesehen hat.

Wenn interreligiöses Lernen diesem Anspruch gerecht werden will, wird es nicht allein um alltagstaugliche Copingstrategien gehen, also um die Vermeidung kultureller Fauxpas bei der Begegnung mit Menschen, die einer anderen Kultur oder Religion angehören. Gefragt ist vielmehr der Aufbau differenzierter, situationsübergreifender und nachhaltiger Denkstrukturen, die es dem Einzelnen ermöglichen, eine Urteils- und Entscheidungskompetenz gegenüber religiösen Geltungsansprüchen zu entwickeln und auch mit fremdartigen religiösen Phänomenen verantwortlich umzugehen.

Auch eine konfessionelle Religionspädagogik wird den didaktischen Umgang mit fremden Religionen suchen müssen, wenn einerseits der nicht mehr durch konfessionelle Homogenität bestimmte Lebenskontext der Heranwachsenden aufgegriffen werden soll und diese andererseits mit der religionstheologischen Wahrheitsfrage nicht alleingelassen werden sollen. Eine selbstbestimmte und tragfähige religiöse Identität wird der Einzelne nur gewinnen können, wenn er fähig ist, die eigene religiöse Tradition in Beziehung zu setzen zur faktisch vorgefundenen Pluralität religiöser Positionen.

Voraussetzungen interreligiöser Bildungsprozesse

Urteilskraft und Selbstverantwortung entwickeln sich in Auseinandersetzung mit bestimmten Bildungsinhalten. Interreligiöses Lernen entbindet religiöse Kompetenzen. Aber ohne Zentrierung auf das sich bildende Subjekt wird die existentielle Dimension interreligiöser Lernprozesse verfehlt werden. Gelingende interreligiöse Bildungsprozesse bleiben auf zwei Voraussetzungen angewiesen:  Zum einen werden Schüler ein Verständnis für religiöse Phänomene und ein mündiges, gereiftes Urteil im Hinblick auf religiöse Fragestellungen nur dann entwickeln, wenn der Bildungsgehalt von Religion nicht allein auf deren kulturell-politische Funktionen reduziert wird. Kategoriale Einsichten in religiöse Fragestellungen werden Heranwachsende nur dann erreichen können, wenn sie zumindest ansatzweise auch mit gelebter Religion, mit religiösen Überzeugungen und Gewissheiten in Kontakt kommen. Die moralische Qualität interreligiöser Bildungsprozesse wird gerade dort verfehlt werden, wo der religiöse Bildungsprozess moralerzieherisch oder sogar sozialtechnologisch funktionalisiert wird. Auch ethisch wird dies auf Dauer nicht folgenlos bleiben: Denn eine Ethosbildung, die bewusst von allen Formen gelebter Religion und Sittlichkeit abstrahieren wollte, würde auf Dauer an motivationsbildender Kraft verlieren.

Zum anderen wird sich ein Verständnis für das Fremde nur vom Standpunkt des Eigenen her entwickeln können, in der wechselseitigen Verschränkung von Selbst- und Fremdverstehen. Der Berliner Erziehungswissenschaftler Der Berliner Erziehungswissenschaftler Dietrich Benner hat eine interessante bildungstheoretisch begründete Parallele zum Sprachenerwerb gezogen. So wie Kinder erst im Ausgang von einer Muttersprache andere Fremdsprachen erlernen können, werden fremde Religionen erst verständlich, wenn der Einzelne sich einen relativen eigenen Standpunkt erarbeitet hat. Dieser muss nicht in jedem Fall die eigene Religion sein, zumal ein bestimmtes konfessionelles Bekenntnis pädagogisch gar nicht allgemein vorausgesetzt werden kann, doch wird interreligiöses Lernen notwendigerweise einen Schwerpunkt setzen müssen, in der Regel bei jener Religion, die in der kulturellen Lebenswelt der Lernenden am stärksten verankert ist. Es ist nicht möglich, in alle Religionen pluriform, gleichgewichtig und gleichzeitig einzuführen.

Auch würde der interreligiös angezielte Austausch letztlich zum Erliegen kommen. Denn interreligiöser Austausch setzt voraus, etwas einbringen zu können. Die Andersartigkeit des anderen zeichnet sich erst vor dem Hintergrund des Eigenen ab – und erst dann kann ich auch ein begründetes Urteil fällen. Wo alles gleich ausfällt, kann nicht mehr argumentativ gestritten werden. Eine zwar religionsfreundliche, aber letztlich plural-indifferente Lernumwelt wird die religiöse Identitätsbildung eher erschweren als erleichtern.

Zu bedenken ist aber auch: Lernarrangements helfen nicht allein Differenzen überwinden, sie können mitunter auch die Wahrnehmung religiöser oder kultureller Fremdheit erst erzeugen. Erfahrungen von Fremdheit und Irritation können niemals vollständig überwunden, sondern nur reflexiv bearbeitet werden. Toleranz ist nicht pädagogisch-intentional zu erzeugen, sie wird aber leichter fallen, wenn religiöse Fragestellungen im pädagogischen Zusammenleben von Bedeutung sind.

Religion muss als Religion erfahrbar werden

Keine Werterziehung wird ohne Rückgriff auf letzte Grundüberzeugungen die verwirrende Vielzahl an Werten in eine stimmige Ordnung bringen können. Dies gilt auch für den Bereich der öffentlichen Schule. Die staatliche Neutralität in religiösen Dingen meint die Diskriminierungsfreiheit religiös-weltanschaulicher Überzeugungen, nicht deren Neutralisierung oder Nivellierung zu einer staatlich betriebenen, einheitlichen Zivilreligion. Eine vermeintlich neutrale Werterziehung kann gerade durch die Verleugnung weltanschaulicher Horizonte selbst zur Weltanschauung werden.

Angesichts zunehmender religiöser Vielfalt, auch in konfessionellen Einrichtungen, wird es bei alldem heute darauf ankommen, unterschiedliche kulturelle und religiöse Perspektiven einzubinden, nach den Unterschieden und Gemeinsamkeiten der einzelnen Religionen zu fragen und zu überlegen, wie ein gemeinschaftliches Zusammenleben in gegenseitiger Toleranz gelingen kann. Doch wird interreligiöses Lernen ohne kognitiv-intellektuellen Anspruch – und das heißt: ohne tatsächliche Wahrnehmung der anderen Religionen – vordergründig bleiben.

Religiöse Fragen spielen in zahlreiche Teilpraxen des Menschen hinein, seien es beispielsweise Politik und Kultur, Ethik oder Psychologie. Ein Verständnis religiöser Vollzüge werden Heranwachsende nur dann gewinnen können, wenn die Beschäftigung mit der religiösen Teilpraxis des Menschen nicht auf deren außerreligiöse Funktionen begrenzt wird, beispielsweise psychologische, politische, gesellschaftliche oder religionskritische Aspekte, die mit Religion zusammenhängen. Ein gereiftes Verständnis für religiöse Phänomene werden Heranwachsende nur dann entwickeln können, wenn sie diese auch in ihrer spezifischen Eigenart kennenlernen und der Bildungsgehalt von Religion nicht auf ein kulturethisches Verständnis reduziert wird, bei dem genuin religiöse oder theologische Fragen ausgespart bleiben. Heranwachsende werden nur dann für religiöse Fragen und Phänomene aufgeschlossen werden können, wenn sie – zumindest ansatzweise – auch mit gelebter Religion, mit den dahinterstehenden Überzeugungen und Gewissheiten in Kontakt kommen.

Wichtig bleibt es, Formen zu entwickeln, die es ermöglichen, den spezifisch religionspädagogischen  Auftrag in den allgemeinen Bildungsauftrag der Schule einzubinden – mit dem gemeinsamen Ziel, die Freiheit der Heranwachsenden in religiösen Dingen und ihre selbstbestimmte Urteils- und Entscheidungsfähigkeit in religiösen Fragen zu fördern.

Interreligiöses Lernen bleibt personal

Lehren und Lernen bleiben stets personenbezogen. Dabei lernen Heranwachsende nicht allein Sachverhalte, sondern zugleich die Bedeutung, die der Pädagoge oder die Pädagogin einer Sache gibt. Dies gilt zumal bei religionsbezogenen Themen, wo der Ebene der Sinngebung gegenstandskonstituierende Bedeutung zukommt. Kinder oder Jugendliche wollen in besonderer Weise wissen, wie die Inhalte vom Pädagogen oder der Pädagogin selbst gesehen werden und durch eigene Erfahrungen gestützt sind.

Ein neutrales „Lehren über Religion“ (teaching about) wird sich nur künstlich durchhalten lassen. Vielmehr wird von einem fließenden Übergang auszugehen sein, bei dem die Beschäftigung mit religiösen Wissensinhalten zum „Lehren von der Religion her“ wird (teaching from), also zu einem religiös bestimmten Identifikations- oder Imitationslernen. Der Pädagoge wird es gar nicht vermeiden können, selbst zum Modell zu werden. Selbst dann, wenn er gar nicht eigens Position beziehen wollte, nimmt er unweigerlich Stellung, offenbart er seine subjektive Haltung gegenüber Religion. Leben Sie Ihren Glauben?, Gehen Sie jeden Sonntag zur Kirche?, Was halten Sie persönlich an der Bibel für wahr?, Was halten Sie vom Islam? … – Selbst wenn solche Fragen mit dem Hinweis „Das gehört jetzt nicht hierher“ beiseite geschoben werden sollten, würde sich damit eine bestimmte Haltung im Reden über Religion kundtun. Auch außerhalb konfessioneller Zusammenhänge werden religionsbezogene Bildungsprozesse partiell immer „Lehre in einer bestimmten religiösen Haltung“ (teaching in) sein.

Der Einzelne wird sich selbst, die anderen und die Welt um sich herum nur dann angemessen und differenziert wahrnehmen können, wenn er religiöse Fragen dabei nicht ausklammert. Denn Religion ist Teil unserer Wirklichkeit und gehört zum menschlichen Leben dazu – gleich, ob sich der Einzelne selbst als religiös versteht oder nicht.

Zur umfassenden Persönlichkeitsbildung, die auch als Bestandteil eines Rechts auf Bildung ausdrücklich geschützt ist, gehört die Aufgabe, die Heranwachsenden in das Gesamt kultureller Möglichkeiten einzuführen und dem Einzelnen erzieherisch Hilfen zur vollen Entfaltung seiner vielfältigen Möglichkeiten anzubieten. Religion bleibt daher – neben dem konfessonellen Religionsunterricht – auch Teil des allgemeinen Bildungsauftrags, nicht im Sinne religiöser Rede, sondern im Blick auf die Befähigung zum Reden über Religion.

Zwischenruf: Deutsch – ein unbeliebtes Fach?

Der im Oktober 2023 veröffentlichte IQB-Bildungstrend hat die schon zuvor mangelhaften Deutschkenntnisse auch für ältere Jahrgänge bestätigt. Fünfzehn Prozent der Neuntklässler verfehlten die Mindeststandards für einen einfachen, dreiunddreißig Prozent für einen mittleren Bildungsabschluss. Hier entstehen Folgeprobleme, die das Bildungs- und Arbeitsmarktsystem deutlich belasten werden. Aber auch der öffentliche Diskurs im Land wird von unzureichenden Deutschkenntnissen nicht unberührt bleiben.

Faktische Einwanderungsgesellschaft

In der Folge wurde darüber diskutiert, welche Rolle die coronabedingten Schulschließungen an den Ergebnissen haben. Seien die Deutschkenntnisse zurückgegangen, hätten sich diese im Fach Englisch durchaus verbessert, so die Bildungsforscher. Eine Folge des in Coronazeiten gestiegenen Medienkonsums, etwa englischsprachiger Serien?, wird gefragt. Politisch liegt es nahe, die Ergebnisse vor allem coronapolitisch zu interpretieren; denn die entsprechenden Coroanmaßnahmen sind mittlerweile ausgelaufen.

Anders hingegen sieht es mit den Folgen einer faktischen (und in starkem Maße ungeregelten) Einwanderungsgesellschaft aus. Das deutsche Bildungssystem erweist sich zunehmend überfordert angesichts einer immer größer werdenden Zahl an Schülern, die ohne ausreichende Deutschkenntnisse eingeschult werden. Da hilft auch kein markiges „Wir schaffen das“, das Gegenteil politischer  Gestaltung. Die Folgen dieser Entwicklung unvoreingenommen zu diskutieren, hieße zunächst einmal, sich politisch ehrlich zu machen. Denn die Beherrschung der Landes- und Verkehrssprache ist ein zentrales Mittel gesellschaftlicher Integration, wenn das Land nicht in Parallelgesellschaften zerfallen soll.

Die Integrationsprobleme, die sich auch im aktuellen IQB-Bildungstrend widerspiegeln, werden nicht allein mit Geld zu lösen sein. Es muss ehrlich über die Folgen ungeregelter Einwanderung, die Chancen und Grenzen schulischer Integrationsfähigkeit, über die vorherrschenden Bildungskonzepte und einen Verlust an Leistungsorientierung, über das Verschwinden erzieherischer Fragestellungen aus schulpädagogischen und erziehungs­wissenschaftlichen Debatten diskutiert werden.

Goethes Erlkönig oder Taschenrechneranleitung?

Auffällig an den Studien ist nicht allein der Kompetenzrückgang in Deutsch. Gesprochen werden muss auch darüber, dass Deutsch zu einem unbeliebten Fach geworden ist. Auch hier dürften die Gründe vielfältig sein. Was schwerfällt, wo Lernerfolge ausbleiben, was anstrengt und nicht unmittelbar Lustgewinn verspricht, ist nahezu zwangsläufig unbeliebt. Schule determiniert nicht den gesamten Lebenslauf. Aber viele, die in der Schulzeit keinen Zugang zur Freude am Lesen  und zum differenzierten Umgang mit Texten gefunden haben, werden solches auch im weiteren Leben nicht vermissen.

Es wird aber auch zu fragen sein, welche kulturellen Faktoren Deutsch zu einem unbeliebten Fach machen. Einer Gesellschaft, die integrieren will, muss es daran gelegen sein, junge Menschen für ihre Kultur und Herkunft, für ihre Geschichte und Literatur, für ihre Identität und ihre Werte zu begeistern. Doch gerade darum ist es in Deutschland erkennbar schlecht bestellt. Sollte sich zunehmend eine englischsprachig geprägte, globalistisch orientierte Mainstreamkultur an den Schulen und darüber hinaus ausbreiten, wird dies kulturelle Verteilungskämpfe in einer immer hetrogener werdenden Gesellschaft deutlich begünstigen. Sprache und Literatur des eigenen Landes bleiben ein wichtiger Faktor für gesellschaftlichen Zusammenhalt und gesellschaftliche Stabilität.

Zu fragen sein, wird aber auch, warum es dem Deutschunterricht immer weniger zu gelingen scheint, Freude an deutscher Sprache und Literatur, Dichtung und Kultur zu wecken. Könnte es sein, dass eine zunehmende politische und moralisierende Instrumentalisierung der Sprache den Schülern gerade die Freude daran nimmt? Das von Hochschulen und Medien vorangetriebene Gendern zerstört die Schönheit der Sprache, politisiert den Umgang damit und entstellt das zentrale Kulturgut der deutschen Sprache zu einem Kampfplatz moralisierender Auseinandersetzungen. Ein falsches Wort, und man steht im Fettnäpfchen.

Angehende Lehrer, die im Germanistikstudium immer stärker kulturwissenschaftliche Theorien vermittelt bekommen, tragen diese im Schulunterricht in die gesellschaftliche Breite, begeistern aber nicht mehr für die Sprache Goethes und Schillers. Die schlechten Deutschergebnisse sollten auch Fachdidaktik und Lehrplantheorie herausfordern. Werden curricular die Gewichte richtig gesetzt? Werden Schüler im Deutschunterricht tatsächlich angemessen an die Traditionsbestände, die Ästhetik und die kulturellen Orientierungswerte unseres literarisch-sprachlichen Erbes herangeführt? Der ehemalige Bamberger Direktor des Instituts für bildungswissenschaftliche Längsschnittstudien, Hans-Peter Blossfeld, konnte auf einem Bildungskongress 2008 unwidersprochen erklären, es sei für Textkompetenz vollkommen unerheblich, ob Schüler diese an Goethes Erlkönig oder an einer Taschenrechneranleitung erlernten.

Pädagogische Entscheidungen statt Maßnahmenpädagogik

Es steht zu befürchten, dass diese – sicherlich auch schmerzhaften und unbequemen – Fragen nicht gestellt werden. Einmal mehr dürften sich die Antworten auf die neuesten Bildungsstudien in einer technokratischen Maßnahmenpädagogik und im Ruf nach mehr Geld erschöpfen. Oder wie es Bundesbildungsministerin Anja Karliczek unmittelbar nach der IQB-Bildungsstudie getan hat: im Ruf nach einer forcierten Digitalisierung der Schulen. Wer alle Vorgänge in Schulen digitalisiert, sollte sich am Ende nicht wundern, wenn die Lesefähigkeiten schwächer werden.

Und damit sind wir bei einem letzten Punkt: Schulen sollen sich immer stärker einer digitalen (Verwertungs- und Effizienz-)Logik anpassen, noch forciert durch Weiterentwicklungen in der Künstlichen Intelligenz. Pädagogik, Menschenbild und Ethik sollen nachziehen, so heißt es dann. Nach den Folgen für Lese- und Lernfähigkeit wird nicht gefragt. Dabei müsste es anders heraum sein: Schule muss befähigen, mit der Digitalisierung umzugehen. Keine Frage. Aber dies gelingt nur, wenn nicht die Digitalisierung den pädagogischen Takt vorgibt, sondern pädagogische Entscheidungen getroffen werden, wie und in welcher Form die erweiterten Möglichkeiten der Digitalisierung schulisch sinnvoll genutzt werden können – und wo nicht. Es braucht eine pädagogische Ethik der Digitalisierung, damit wir die neuen technischen Möglichkeiten auch verantwortlich nutzen, auch und gerade im Sinne der heranwachsenden Generation.

Studentengeschichte: SB-Archiv umgezogen

Das Archiv des Schwarzburgbundes (SB) ist vom Bundesarchiv Koblenz in das Institut für Deutsche Studentengeschichte (IDS) im Stadtarchiv Paderborn umgezogen. Das SB-Archiv ist nicht der erste Fall, bei dem ein Korporationsverband aufgrund einer veränderten Archivpolitik des Bundes seine Bestände aus Koblenz abgezogen hat.

Aus der neuen Ausgabe von „Neues aus dem Institut“ (IDS), Nr. 19, IV/2025, S. 6:

„Am 5. Dezember 2025 besuchte Prof. Dr. Dr. Helge Kleifeld, Leiter des Stadtarchivs Mönchengladbach und Archivar des Schwarzburgbundes, das Institut. Das Archiv des Schwarzburgbundes befindet sich seit dem Sommer im IDS (wir berichteten ausführlich). Dabei wurden seitens des SB die Erschließungsdaten für die drei Bestände in Form von drei Word-Dateien an Wilhelm Grabe, den Leiter des Stadt- und Kreisarchivs Paderborn, übergeben. Sie werden in die Archivdatenbank (Augias) überführt.“