Netzwerk Wissenschaftsfreiheit: Offener Brief an den Queerbeauftragten der Bundesregierung

Am 14. Juni 2022 hat das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit e. V. mit einem Offenen Brief an den Queerbeauftragten der Bundesregierung auf dessen Gastbeitrag in der WELT vom 7. Juni reagiert. Sven Lehmann, MdB, hatte die Kritik an der medialen Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien zur Transgenderthemen als „gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ kritisiert. Das Netzwerk nimmt nun die betroffenen Kollegen vor diffamierenden Übergriffen durch einen Vertreter der Bundesregierung in Schutz und verlangt Aufklärung über die Haltung der Bundesregierung zum Grundrecht auf Wissenschaftsfreiheit. Wie das jüngste Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum verfassungswidrigen Verhalten der ehemaligen Bundeskanzlerin bei der Wahl eines F.D.P.-Ministerpräsidenten in Thüringen gezeigt hat, ist es wichtig, dass die Bürger Flagge zeigen und beim Schutz der Verfassung aktiv werden.

Der Offene Brief ist über die Internetseiten des Netzwerkes Wissenschaftsfreiheit einsehbar:

Klicke, um auf Offener-Brief-an-Sven-Lehmann.pdf zuzugreifen

Aufruf: Schluss mit der Falschberichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks

Die Transgenderdebatte wird äußerst polarisiert und emotionalisiert geführt. Mit einem gemeinsamen Aufruf fordern Wissenschaftler jetzt eine unvoreingenommene, ausgewogene Berichterstattung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bei diesem Thema ein. Die von der Allgemeinheit durch Gebühren finanzierten öffentlich-rechtlichen Medien besitzen nach Ansicht der Unterzeichner eine besondere Verantwortung zur nichtmanipulativen Berichterstattung und Begleitung dieser gesellschaftlichen Debatte und damit auch zu einer sauberen Unterscheidung zwischen biologischen, psychologischen oder soziologischen Aspekten:

Wir Wissenschaftler und Ärzte fordern den öffentlich-rechtlichen Rundfunk auf, biologische Tatsachen und wissenschaftliche Erkenntnisse wahrheitsgemäß darzustellen. Wir fordern eine Abkehr von der ideologischen Betrachtungsweise zum Thema Transsexualität und eine faktenbasierte Darstellung biologischer Sachverhalte nach dem Stand von Forschung und Wissenschaft.

Der vollständige Wortlaut des Aufrufes, die Liste der Unterzeichner sowie eine Übersicht zu den Pressereaktionen finden sich hier:

Der Aufruf kann über die genannte Internetseite mitgezeichnet werden.

Staatslexikon: 8. Auflage abgeschlossen und bald online

Das traditionsreiche, von der Görres-Gesellschaft zur Pflege der Wissenschaft verantwortete Staatslexikon liegt Ende Mai in achter Auflage vollständig vor und kann dann auch online eingesehen werden:

www.staatslexikon-online.de

Die Beiträge in der Onlineversion werden bei Bedarf aktualisiert und fortgeschrieben.

Erstmals findet sich in der achten Auflage auch ein Beitrag zum Stichwort „Christliche Bildungs- und Erziehungsverbände“:

https://www.staatslexikon-online.de/Lexikon/Christliche_Bildungs-_und_Erziehungsverb%C3%A4nde

Neuerscheinung: „Geboren im falschen Körper“

Das „Christliche Forum“ weist auf den neuen Sammelband „Geboren im falschen Körper“ hin, der sich mit Geschlechtsdysphorie bei Kinden und Jugendlichen beschäftigt: ein Thema, das durch angekündigte Gesetzesvorhaben der Ampelkoalition sehr aktuell ist.

GKP: Titus Brandsma soll weiterer Patron der Journalisten werden

Die Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands fordert in einer Pressemitteilung vom 12. Mai 2022, den in Kürze heiliggesprochenen Hochschullehrer, Journalisten und Widerstandskämpfer Titus Brandsma zum weiteren Patron der Journalisten zu ernennen. Hier die Pressemitteilung im Wortlaut:

Katholischer Journalistenverband unterstützt Appell an Papst Franziskus anlässlich der bevorstehenden Heiligsprechung

Köln/Kürten, 12. Mai 2022. Die Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands (GKP) sieht in dem 1942 ermordeten niederländischen Geistlichen und Journalisten Titus Brandsma einen würdigen Patron der Journalistinnen und Journalisten. „Wir unterstützen den Appell belgischer und holländischer Kollegen an Papst Franziskus. In Wort und Tat stellte Titus Brandsma sich gegen die mörderische Ideologie des Nationalsozialismus“, erläutert der Vorsitzende der GKP, Joachim Frank. „Brandsma steht für eine Publizistik im Dienst von Wahrheit, Freiheit und Menschenwürde.“ Ein von vier katholischen Publizisten initiierter offener Brief an Papst Franziskus würdigt Brandsma als Vorbild für Journalistinnen und Journalisten. Der Märtyrer empfehle sich gerade heute, wo Journalistinnen und Journalisten in vielen Teilen der Welt Gewalt bis hin zur Ermordung erleiden müssen, zum Schutzpatron.

Der Karmelitenpater Brandsma wurde 1942 im KZ Dachau aufgrund seines Einsatzes im Widerstand für Pressefreiheit und gegen die nationalsozialistische Ideologie interniert und kurz darauf ermordet. Er wirkte als Chefredakteur einer Zeitung, setzte sich für eine Modernisierung des katholischen Pressewesens in den Niederlanden und eine Professionalisierung der Journalistenausbildung ein. Brandsma wurde verhaftet, als er persönlich eine Anweisung der Niederländischen Bischofskonferenz an die Herausgeber von Kirchenzeitungen verteilte, mit der die Bischöfe den Abdruck von NS-Propaganda untersagten. Bereits 1985 wurde Brandsma von Papst Johannes Paul II. seliggesprochen. Am kommenden Sonntag, 15. Mai 2022, ist seine feierliche Heiligsprechung durch Papst Franziskus vorgesehen. Sein Gedenktag ist der 27. Juli.

Seit 1923 ist der heilige Franz von Sales (1567–1622) Patron der Journalisten. Der französische Heilige nutzte als einer der ersten das neue Medium des Flugblatts für die Mission. „Franz von Sales, Gründer des Salesianer-Ordens und Patron der GKP, bleibt für uns Fürsprecher einer Publizistik aus christlichem Geist und Protagonist der europäischen, besonders der deutsch-französischen Verbundenheit”, so Joachim Frank. „Heute, wo Gewalt gegen Journalistinnen und Journalisten wieder an der Tagesordnung ist und von Publizistinnen und Publizisten Mut und Haltung gefragt sind, sehen wir in Titus Brandsmas einen überzeugenden Co-Patron unserer Profession.”

Frank erinnert auch an den Journalisten Fritz Gerlich (1883–1934), der wie Brandsma in Dachau ermordet wurde, und hoffte auf einen baldigen erfolgreichen Abschluss des laufenden

Seligsprechungsprozesses. „Das Leid, das unsere Vorgänger für ihre Überzeugungen erlitten, ist uns eine bleibende Mahnung“, betont Frank.

Der Offene Brief an Papst Franziskus im Volltext: https://www.nd.nl/geloof/katholiekinside/1123789/read-the-open-letter-from-journalists-to-pope-francis-here

Die Gesellschaft Katholischer Publizisten e.V. (GKP) ist ein Zusammenschluss von mehr als 520 Medienschaffenden. Auf der Basis des christlichen Glaubens trägt sie zur Meinungsbildung in der Öffentlichkeit bei, insbesondere im Zusammenhang mit Fragen des publizistischen Bereiches. Seit 1984 verleiht die GKP die Franz-von-Sales-Tafel an Menschen, die sich als katholische Publizistinnen und Publizisten besondere Verdienste erworben haben.

Verein Deutsche Sprache: Offener Brief gegen Gendersprache bei der Stadt Mönchengladbach

Die Podiumsdiskussion der KPV Mönchengladbach vom Ostermittwoch trägt Früchte: Der Verein Deutsche Sprache hat sich nun in einem Offenen Brief an den Oberbürgermeister gegen den verpflichtenden Gebrauch von Gendersprache bei der Stadtverwaltung Mönchengladbach ausgesprochen. Weitere Informationen finden sich hier:

https://vds-ev.de/mitteilungen/moenchengladbach-muss-genderleitfaden-stoppen/

Der Offene Brief kann hier eingesehen werden:

BILDUNGSETHIK hat das Impulsreferat aus der Veranstaltung in Mönchengladbach dokumentiert:

Onlinepetition fragt: Was hat Ursula von der Leyen zu verbergen?

Eine neue Onlinepetition fordert die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen dazu auf, die Nachrichtenverläufe mit Pfizer-BioNTech zu veröffentlichen. Weitere Informationen finden Sie hier:

Die Petition können Sie hier zeichnen:

Sollten neue Studien Recht behalten, könnten die Nebenwirkungen und Langzeitschäden, die mit den neuartigen COVID-19-Impfstoffen verbunden sind, deutlich unterschätzt worden sein. Der Impfstoff von BioNTech könnte möglicherweise aufgrund geringer Wirkung und gravierender Nebenwirkungen überhaupt keine Regelzulassung erhalten. Diese Entwicklungen unterstreichen noch einmal deutlich , wie übergriffig, menschenrechtswidrig und freiheitsfeindlich sich die Coronapolitik spätestens seit Mitte August des vergangenen Jahres verhalten hat – unbeschadet der Tatsache, dass eine allgemeine Impfpflicht vorerst gescheitert ist. Schon die Politik der Impfnötigung und 2G-Ausgrenzung war ein deutlicher Verstoß gegen die Prinzipien unserer Wert- und Verfassungsordnung.
Eines lässt sich auf jeden Fall sagen: Noch sind viele Fragen offen, die staatlichen Zwang moralisch ausschließen. Aber das hinderte einen führenden Verfassungsrichter nicht daran, erst vor kurzem in der FAZ weiterhin eine Impfpflicht zu fordern – mit dem Argument, es handele sich allein um einen harmlosen Eingriff, den der Staat verlangen würde.
Wer sicher weiter über die neuartigen COVID-19-Impfstoffe informieren möchte, dem sei das Internetportal der drei Netzwerke „7 Arguemnte“, Freie Datenjournalisten e. V. i. G. sowie Wissenschaft für die Gesellschaft empfohlen:
https://wiges.org/