Vortrag: Wie viel Religion verträgt das öffentliche Leben?
Gesprächsrunde:
Impressionen aus Rosenheim:
Vortrag: Wie viel Religion verträgt das öffentliche Leben?
Gesprächsrunde:
Impressionen aus Rosenheim:
Das Bündnis Redefreiheit hat am 9. April 2026 eine Berliner Erklärung zur Meinungsfreiheit veröffentlicht. Die Erklärung kann von Unterstützern mitgezeichnet werden: https://www.buendnisredefreiheit.ch/berliner-erklaerung/
Die Erklärung finden Sie im Wortlaut hier: https://www.buendnisredefreiheit.ch/berliner-erklaerung-dokument/
„Ich bin Erstunterzeichner der Berliner Erklärung des Bündnisses Redefreiheit, weil es ohne Meinungsfreiheit nur noch eine öffentlich vorgegebene Einheitsmeinung gibt.“
– Axel Bernd Kunze, Erziehungswissenschaftler und Erstunterzeichner der Berliner Erklärung
Berlin, 8. April 2026
Mit der Berliner Erklärung zur Meinungsfreiheit wenden sich Wissenschaftler, Mediziner,
Juristen und Publizisten gegen die zunehmende Einschränkung des freien öffentlichen
Diskurses in Deutschland. Die Erstunterzeichner warnen vor einer kulturellen, medialen und
rechtlich-institutionellen Erosion der Meinungsfreiheit – einem Grundpfeiler der
freiheitlichen demokratischen Ordnung.
Die Erklärung kritisiert unter anderem die Verengung des Meinungsspektrums durch soziale
Ächtung, staatlich geförderte Meldestrukturen, unscharfe Rechtsbegriffe wie „Hass und
Hetze“ sowie eine zunehmende Vermischung von Politik, Wissenschaft und Aktivismus.
Gleichzeitig formuliert sie konkrete Forderungen zur Stärkung der Meinungsfreiheit als
Abwehrrecht gegenüber dem Staat.
Ziel der Berliner Erklärung ist es, eine breite Debatte über den Zustand der Meinungsfreiheit
in Deutschland anzustoßen.
Kernaussagen der Berliner Erklärung:
Forderungen (Kurzfassung):
Wie kann man die Berliner Erklärung unterstützen?
Jeder kann nach der Veröffentlichung die Berliner Erklärung unterzeichnen:
https://www.buendnisredefreiheit.ch/berliner-erklaerung/
Hier geht es direkt zum Dokument:
https://www.buendnisredefreiheit.ch/berliner-erklaerung-dokument/
Mission und Komitee von Bündnis Redefreiheit:
https://www.buendnisredefreiheit.ch/ueber/
Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Mitglieder der GBW,
ich darf Sie noch einmal herzlich einladen zur GBW-Tagung
„Die Bildungs-Grätsche
Versprechen und Wirklichkeit der Bildungssteuerung“
Fr. 17. – Sa. 18. April 2026
Universität Bonn
Flyer mit Programm und Anmeldemodalitäten unter: GBW-Tagung 2026: Die Bildungs-Grätsche : Gesellschaft für Bildung und Wissen e.V.
Bitte beachten Sie die Anmeldefrist!
Bitte leiten Sie die Ankündigung gerne in Ihren Kollegien, Verbänden, Netzwerken und Social-Media-Kanälen weiter.
Mit Dank und besten Grüßen
Jochen Krautz
– Präsident GBW –
Verleihung des Deutschen Schulbuchpreises 2025 an Ralf Lankau, Medienpädagoge an der Hochschule Offenburg, und Matthias Burchardt, Allgemeiner Pädagoge an der Universität Köln, mit Laudatio von Axel Bernd Kunze, Bildungs- und Sozialethiker:
Die Bildungs-Grätsche
Versprechen und Wirklichkeit der Bildungssteuerung
GBW-Tagung 17.&18.04.2026, Universität Bonn
Seit dem „PISA-Schock“ erlebt das deutsche Schulsystem und ähnlich das in Österreich und der Schweiz einen bildungspolitischen Aktionismus. Jede neue Maßnahme versprach Aufbruch: mehr Effizienz durch Steuerung, mehr Evidenz durch Daten, besseren Unterricht durch Kompetenzmodelle, digitale Modernisierung, individuellere Förderung und selbstgesteuertes Lernen. Manches davon klang verheißungsvoll, einiges vielleicht sogar plausibel.
Doch der Blick in die Klassenzimmer erzählt eine andere Geschichte. Was als Modernisierung gedacht war, hat nicht zu besseren Leistungen geführt – ganz im Gegenteil. Die Interventionen waren insofern erfolgreich, als gerade die neuen Steuerungsinstrumente ihr Scheitern in der schulischen Wirklichkeit empirisch dokumentieren: Die Leistungen der Schülerinnen und Schüler haben sich nicht verbessert, sondern im Gegenteil massiv verschlechtert.
Gleichzeitig wächst der Schatten der Nebenfolgen. Lehrkräfte berichten von einer Realität, in der Pädagogik allzu oft hinter Formularen verschwindet, in der Rechenschaftslegung Zeit frisst und Bürokratie Energie bindet. Zwischen ambitionierten Programmen und dem, was in den Schulen tatsächlich möglich ist, klafft eine Lücke, deren Bewältigung viele als Grätsche empfinden – als tägliche Spannung zwischen bildungspolitischem Wunschdenken und schulischer Wirklichkeit.
Zwar liegen die Ursachen auch in allgemeinen gesellschaftlichen Entwicklungen und nicht allein bei der Bildungspolitik. Und doch ist es notwendig, die großen „Verheißungen“ der vergangenen Jahre mit den Erfahrungen jener zu konfrontieren, die das System Tag für Tag tragen.
Die Gesellschaft für Bildung und Wissen (GBW) widmet diesem Spannungsfeld ihre Tagung am Freitag, 17.04., 18.00 Uhr, bis Samstag, 18. 04. 2026, an der Universität Bonn. Unter dem Motto „Die Bildungs-Grätsche – Versprechen und Wirklichkeit der Bildungssteuerung“ geht sie den Bruchlinien nach: jener zwischen bürokratischer Steuerung und schulischem Alltag, zwischen empirischer Vermessung und pädagogischer Urteilskraft, zwischen visionären Reformnarrativen und dem Hier und Jetzt im Klassenzimmer.
Eine Tagung, die nicht auf schnelle Lösungen setzt, sondern auf Klarheit – und auf die Frage, wie Bildung gelingen kann, wenn man die Widersprüche endlich ernst nimmt. Es kommt jetzt darauf an, dass nicht mehr bildungspolitisches Wunschdenken die erziehungswissenschaftlichen Diskurse bestimmt; im Zentrum müssen die Herausforderungen der Praxis stehen. Wer dauernd vom Fortschritt in der Pädagogik redet, hat wenig von ihr verstanden.
Bisher haben für Vorträge zugesagt: Prof. Dr. Carl Bossard (Stans), Prof. Dr. Karl-Heinz Dammer (Heidelberg), Prof. Dr. Rainer Kaenders (Bonn), Prof. Dr. Roland Reichenbach (Zürich), Prof. Dr. Ysette Weiss (Mainz). Weitere Informationen folgen.
Der Vorstand des Bundesverbands evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik (BeA) traf sich zu einer Vorstandsklausur in Berlin. Dabei ging es u. a. um die Qualitätsdiskussion in der Kinder- und Jugendhilfe. Der BeA tritt dafür ein, den Fachkraftstatus nicht abzusenken.
Das Comenius-Institut in Münster ist mit der Durchführung der evangelischen Bildungsberichterstattung beauftragt. Im September 2024 wurde dort der neuen evangelische Kindergartenbericht im Rahmen einer Tagung vorgestellt und diskutiert. Die Beiträge werden Anfang 2026 in einem Interpretationsband veröffentlicht werden:
Böhme, T.; Dechow, J.; Sander, A. (Hgg.): Die Zukunft evangelischer Kitas gestalten. Impulse zum aktuellen Bildungsbericht „Evangelische Tageseinrichtungen für Kinder“, Münster (Westf.): Waxmann 2026 [im Druck].
Ich freue mich sehr, heute Anja von Kampen hier bei uns in der Fachschule begrüßen zu können.
Vor allem aber: Sie ist „Mutter“ von „Knietzsche, dem kleinsten Philosophen der Welt“.
Was macht Knietzsche so besonders? Knietzsche spricht mit Kindern über schwierige Themen wie Mobbing und Angst, Freundschaft und Glück, Krankheit und Demenz, Trauer oder Tod. Themen also, über die es auch Erwachsenen oft schwer genug fällt zu sprechen.
Anja von Kampen ist mittlerweile mit ihrem Philosophen Knietzsche weltweit unterwegs, etwa zu Buchmessen auf Taiwan oder in Indonesien. Umso mehr freue ich mich, dass wir Anja von Kampen und Knietzsche heute hier bei uns begrüßen können: live und in Farbe.
Knietzsche kann das alles nicht allein. Daher gibt es auch einen Verein namens Knietzsche Herzensbildung e. V. Der Verein setzt sich dafür ein, Kindern Wissen über „große“ Themen zu vermitteln und Kinder stark und widerstandsfähig zu machen sowie Werteerziehung und emotionale Bildung zu fördern:
Es sind Themen, die auch in Ihrer Ausbildung eine Rolle spielen. Heute geht es darum, wie Sie Knietzsche als Kollegen in ihre erzieherische Arbeit einbinden können.
Und ich kann mir dafür keine bessere Expertin vorstellen als Anja von Kampen, die ich das erste Mal bei einer Veranstaltung im Stuttgarter Hospitalhof erleben durfte. Und ich denke, ich verspreche nicht zu viel, wenn ich sage: Wir dürfen uns auf einen spannenden, energiegeladenen, anregenden vor Engagement sprühenden, begeisternden Nachmittag freuen. Und: Bringen Sie sich dabei ebenfalls gern aktiv ein mit Ihren Ideen, Ihren Fragen und Ihrer Begeisterung. In diesem Sinne: Noch einmal herzlich willkommen an Anja von Kampen. Und uns allen viel Freude und viel Begeisterung!
Das Kuratorium Deutscher Schulbuchpreis, der vom Verein Lernen für die Europäische und Deutsche Zukunft ausgelobt wird, hat sich eine neue Internetseite gegeben. Dort werden die bisherigen Preisverleihungen dokumentiert:
Am 20. Juni 2025 wurden die beiden Pädagogen Matthias Burchardt und Ralf Lankau mit dem Deutschen Schulbuchpreis 2025 geehrt. Die Dokumentation der Ehrung findet sich hier: