Neuerscheinung: Dokumentation der 82. deutschen Studentenhistorikertagung von 2022

Jetzt druckfrisch erschienen:

Sebastian Sigler (Hg.): Die Vorträge der 82. deutschen Studentenhistorikertagung Würzburg 2022 (Beiträge zur deutschen Studentengeschichte; 37), München: Akademischer Verlag München.

Inhaltsverzeichnis:

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Neuerscheinung: Freundschaft und Lebensbund

„Theologen sprechen von Gnade. An ihr hat die Freundschaft zwischen den Menschen einen nicht geringen Anteil. Und daher öffnet uns die Freundschaft eine Tür in die Unendlichkeit, in die Ewigkeit. Gespräch und Hochherzigkeit, Eintracht und vernünftige Einsicht, Treue und Trost – ich wünsche uns allen, dass wir das immer wieder in unseren Verbindungen erfahren. Ja, dies dürfen wir auch immer wieder unseren Kritikern entgegenhalten: Wir sind hier versammelt zu löblichem Tun!“

Axel Bernd Kunze: Freundschaft und Lebensbund,

in: Sebastian Sigler (Hg.): Die Vorträge der 82. deutschen Studentenhistorikertagung Würzburg 2022 (Beiträge zur deutschen Studentengeschichte; 37), München: Akademischer Verlag München, S. 360 – 364.

Aufarbeitung unerwünscht: Wissenschafler kritisieren coronapolitische Zensur in Evangelischer Zeitung

„Wir wollen lesen“ – unter diesem Motto kritisieren fünfunddreißig Wissenschaftler in einem Offenen Brief, den das Magazin Tichys Einblick veröffentlicht hat, eine Zensurmaßnahme der Evangelischen Zeitung (EZ). Eine faire und transparente Aufarbeitung der Coronapolitik ist heute immer noch nicht gewünscht. Es geht nicht darum, ob alle Argumente im gelöschten Beitrag aus der EZ überzeugen. Es geht darum, ob sich die Leser ein eigenständiges, unabhängiges Urteil bilden können – und dazu müssen auch coronapolitisch kritische Beiträge veröffentlicht werden dürfen:

Der Offene Brief wurde auch vom „Christlichen Forum“ übernommen:

Das „multipolar-Magazin“ berichtet über den Vorgang:

https://multipolar-magazin.de/artikel/false-balance-impfschaden

Appell: BeA neuer Unterstützer von „#NeustartBildungJetzt“

Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik unterstützt den Appell #NeustartBildungJetzt

Im März 2023 hat ein breiter Kreis aus Stiftungen, Gewerkschaften und Verbänden einen Appell an den Bundeskanzler und die Regierungschefs der Länder veröffentlicht. Angesichts der gravierenden Probleme im deutschen Bildungssystem fordern sie einen Nationalen Bildungsgipfel als Initialzündung für einen grundlegenden gesamtgesellschaftlichen Reformprozess.

Der Nationale Bildungsgipfel soll der Auftakt sein zu einem kontinuierlichen Dialog- und Reformprozess gemeinsam mit Bildungs-, Wissenschafts- und Jugendministern von Bund und Ländern, Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, Wirtschaft, Wissenschaft, Bildungspraxis, Zivilgesellschaft sowie Eltern, Kindern und Jugendlichen.

Dem Appell haben sich mittlerweile über hundert Organisationen angeschlossen. Der Appell mitsamt der Liste der unterstützenden Organisationen ist auf der zentralen Website www.neustart-bildung-jetzt.de zu finden. Auf Social Media laufen die Aktivitäten unter #NeustartBildungJetzt.

Musikalische Elementarbildung: Wichtig für die gesamte Bildungsbiographie …

„Wir gehen davon aus, dass nur jemand, der fundierte Kenntnisse über das Musizieren mit Kindern besitzt und der selber die eigene Musikalität entdecken konnte, in der Lage ist, musikalischer Bezugspunkt für die Kinder zu werden.“

So heißt es in der Konzeption für unseren Profilbereich „Singen mit Kindern“, den wir dank der sehr guten Kooperation mit der gleichnamigen Stiftung anbieten können. Mit unseren praxisorientierten Profilfächern möchten wir den Auszubildenden unserer Fachschule ermöglichen, individuelle Interessen und Kompetenzen auszubauen und für die pädagogische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen fruchtbar zu machen. Ihr wiederholter Besuch heute bei uns, ist ein wertvolles Zeichen der Anerkennung und Wertschätzung, für unsere Auszubildenden, für unsere Fachkonferenz Musik/Rhythmik und für unsere Fachschule. Wir freuen uns darüber sehr, im Namen der Schulleitung und des Kollegiums herzlichen Dank für Ihr Kommen. Und wir freuen uns darauf, auch künftig mit Ihnen und Ihrer Stiftung Pädagogische Fachkräfte ausbilden zu können, die zu wichtigen „musikalischen Bezugspunkten“ für die ihnen anvertrauten Kinder werden. Musikalische Früherziehung und Elementarbildung ist sehr wichtig für die gesamte weitere Bildungsbiographie – und darüber hinaus.

Ihnen, liebe Schülerinnen, die Sie heute ihre Urkunden in Empfang nehmen durften, im Namen der Schulleitung und des Kollegiums noch einmal ganz herzliche Glückwünsche und Anerkennung für Ihre Leistung. Wir wünschen Ihnen künftig viel Freude beim Singen mit Kindern, wo immer Sie auch beruflich tätig werden.

(aus einem Grußwort der Schulleitung zur feierlichen Urkundenverleihung an Absolventinnen des Profilfaches „Singen mit Kindern“ im Beisein der Stiftungsvorsitzenden)

In memoriam: Dr. phil. h. c. Lothar Braun verstorben

Der K. St. V. Mainfranken im KV zu Bamberg und der Historische Verein Bamberg trauern um Richter a. D. Dr. phil. h. c. Lothar Braun, der am 7. Oktober 2023 im Alter von 83 Jahren verstorben ist. Der Jurist war in Bamberg als profunder Rechts-, Volkstums-, Kunst- und Studentenhistoriker bekannt und auf vielfältige Weise engagiert, im Kartellverband etwa als Ehrenvorsitzender des Ortszirkels Domreiter, im Historischen Verein als ehemaliger Vorsitzender und Ehrenmitglied. Mich verbindet die Erinnerung an das 150. Stiftungsfest meiner lb. Alemannia, das ich als Mitglied im Festausschuss mitgestalten durfte und an dessen Festkommers der Verstorbene als Ehrengast teilnahm.

R. I. P.

Diskussion um Coronapolitik geht weiter: Jörg Matysik ruft zur Aufklärung auf

Israel erlebt einen schrecklichen Terrorangriff, der Nahostkonflikt wird blutig ausgetragen. Diese Tragödie sollte es verbieten, politisch für andere Zwecke ausgeschlachtet zu werden. Leider bot die „Berliner Zeitung“ am 14. Oktober ein anderes Bild: Thilo Mitschke verglich in einer Kolumne Neuköllner Sympathiebekundungen für die Terrorgruppe Hamas mit Demonstrationen gegen coronapolitische Eingriffe in zentrale Grundrechte wie das Recht auf körperliche Unversehrtheit. Teilnehmar an Coronademonstratioen seien „ebensolche Antisemiten“. Ein solch pietätloser Vergleich stellt eine journalistische Geschmacklosigkeit dar. Deutlicher kann man nicht demonstrieren, wie sehr die Coronapolitik gespalten hat und bis heute spaltet. Jetzt hat die „Berliner Zeitung“ reagiert – mit einen Gastkommentar des Leipziger Chemikers, Prof. Dr. Jörg Matysik. Dieser weist den Vergleich zurück und schreibt: „Die pauschale Diffamierung von Anti-Corona-Demonstranten durch Herrn Mitschke ist unzulässig. […] Heute wissen wir, dass die Corona-Demonstranten in vielen Punkten bezüglich ihrer Maßnahmenkritik Recht behalten haben: Die Impfsubstanz war meines Erachtens nicht ordentlich genug getestet, bot keinen Fremdschutz, es gibt noch viele weitere Fragezeichen, insbesondere mit Blick auf die Nebenwirkungen der Impfstoffe.“ Matysik fordert im Weiteren zu recht Aufklärung, statt die fortgesetzte Diffamierung friedlicher Demonstranten, die für ihre Grundrechte auf die Straße gehen. Dem Leipziger Kollegen gebührt Dank, dass er einer solchen Kolumne, die mit seriösem Journalismus nichts mehr gemein hat, öffentlich widerspricht.

Den Gastkommentar von Jörg Matysik lesen Sie hier:

https://www.berliner-zeitung.de/mensch-metropole/antwort-an-thilo-mischke-deutscher-antisemitismus-aber-wo-li.2150298

Appell: Neustart Bildung Jetzt

Zahlreiche Bildungsverbände und weitere Akteure aus dem Bildungsbereich fordern angesichts der deutlichen Probleme im Bildungssystem einen Nationalen Bildungsgipfel:

„Die massiven Probleme im deutschen Bildungssystem verletzen die Rechte jedes einzelnen Kindes und Jugendlichen auf bestmögliche Bildung und haben Folgeschäden für die gesamte Gesellschaft. Deshalb erfordern sie politisches Handeln in gesamtstaatlicher Verantwortung. Ein breiter Kreis aus Stiftungen, Verbänden und Gewerkschaften appelliert an den Bundeskanzler und die Regierungschefinnen und -chefs der Länder, mit einem Nationalen Bildungsgipfel einen grundlegenden Reformprozess im Bildungswesen einzuleiten.“

Den Appell finden Sie hier.