Erklärung von Wissenschaftlern: Widerspruch gegen Spahns Erklärung zur „Pandemie der Ungeimpften“

Das „Christliche Forum“ weist auf die Erklärung einer Wissenschaftlergruppe hin, die sich kritisch mit den aktuellen Ausführungen des ehemaligen Bundesgesundheitsministers, Jens Spahn, auseinandersetzt. Initiiert hatte die Stellungnahme der Münsteraner Mediziner und Molekularbiologe Paul Cullen:

https://christlichesforum.info/wissenschaftler-widersprechen-spahns-erklaerung-zur-pandemie-der-ungeimpften/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_source_platform=mailpoet&utm_campaign=die-letzten-newsletter-total-beitrage-unseres-blogs_1

Neuerscheinung: Wissenschaftlergruppe widerspicht einer „Pandemie der Ungeimpften“

Stimmt es, dass auf den Intensivstationen häufiger Ungeimpfte als Geimpfte lagen, wie der frühere Gesundheitsminister Jens Spahn behauptet? Eine große Gruppe von Wissenschaftlern unter Federführung des Münsteraner Mediziners Paul Cullen, Facharzt für Laboratoriumsmedizin und Molekularbiologe, widerspricht. Der Vorwurf einer „Pandemie der Ungeimpften“ sei nicht gerechtfertigt. Das Onlinemagazin „Tichys Einblick“ dokumentiert die Stellungnahme:

In memoriam: Dr. Klaus Natzschka +

In memoriam

Dr. med. Klaus Natzschka ALE!

geboren am 24. Mai 1930 in Glauchau, verstorben am 11. Juli 2024 in Bamberg

Der Verstorbene war Bundesbruder, Ratgeber und Freund. In Erinerunng bleiben werden die Neujahrsempfänge, zu denen er seine lb. Alemannia in sein Haus auf dem Lerchenbühl einlud. Sein Lebensbund verdankt ihm wertvoll Unterstützung beim Werden und Wachsen am neuen Standort in Bamberg.

R. I. P.

Grüne Reihe der KSZ endet: Bisherige Ausgaben digital zugänglich

Zum 31. Dezember 2024 wird die Katholische Sozialwissenschaftliche Zentralstelle (KSZ) in Mönchengladbach, das bisherige Sozialinstitut der Deutschen Bischofskonferenz und des Zentralkomitees der deutschen Katholiken, geschlossen. Die im Frühjahr bestätigte Schließung nach über sechzig Jahren rief vergleichbar wenig Protest hervor. Langjähriger, profilierter Direktor war der Jesuit Anton Rauscher, Sozilethiker in Augsburg, gewesen. Der aktuelle Direktor, Peter Schallenberg, Sozialethiker in Padernborn, hatte versucht, die Einrichtung an die verschiedenen Flügel innerhalb der sozialethischen Disziplin anschlussfähig zu machen – mit erkennbaren Anbiederungen an den akademischen Zeitgeist. Das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit e. V. führt die von der KSZ mitverantwortete Zeitschrift AMOSinternational in seiner Onlinedokumentation auf den netzwerkeigenen Internetseiten als einen Fall deutscher „Cancel Culture“ auf, da Autoren, die sich dem Zwang zum sprachlichen Gendern nicht beugen wollen, dort „gecancelt“ werden.

Die bekannte „Grüne Reihe“ der KSZ bricht bereits mit Heft 511 im Juni 2024 ab. Die Ausgaben werden künftig über eine eigene Internetseite online zugänglich sein:
https://www.gruene-reihe.eu/

Rezension: Stil und Profil

ACADEMIA, die Zeitschrift des Cartellverbands Katholischer Deutscher Studentenverbindungen (CV), kommentiert den neuen Band des bekannten Studentenhistorikers Bernhard Grün am Ende ihrer neuesten Ausgabe unter der Rubrik „Jedem Ende wohnt ein Zauber inne“:

Axel Bernd Kunze (Rez.): Stil und Profil. Der Comment lässt Dr. Bernhard Grün (Mm) nicht los. Gottseidank, in: ACADEMIA 117 (2024), H. 4, S. 62.

„Geht es am Anfang um coleurstudentische Rituale und Bräuche – von Bandtragen, Bummeln und Kneipen über Cerevis, Tönnchen und Wichs bis zum Zirkel – wird der Band am Ende immer politischer. Es geht nicht allein um ein Spiel mit bunten Bändern und Mützen. Es geht um akademische Sinnstiftung, um gelebte Orientierungswerte und lebenslange Freundschaft.“

Leserbrief: Geist zurück in die Flasche

„Verbum peto“ ist das Recht des freien Mannes, in Studentenverbindungen zum Glück noch gepflegt. „Verbum peto“ ist auch der Namen der Leserbriefrubrik in der ACADEMIA, der Zeitschrift des Cartellverbandes Katholischer Deutscher Studentenverbindungen (CV). Und dort hat man den kritischen Leserbrief zur Ehrung des ehemaligen Präsidenten des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Bernhard Kempen, Ehrenmitglied der K.D.St.V. Markomannia Würzburg, mit dem Positivpreis des Netzwerkes für Wissenschafts veröffentlicht – hier ein Auszug: „Es wäre gut gewesen, wenn der eigene Verband unter seiner Ägide auch 2021 und 2022 einer solchen Maxime gefolgt wäre. Die damaligen Auszeichnungen zum „Hochschullehrer des Jahres“ an den Virologen Christian Drosten sowie die Gründer von BioNTech haben sehr deutlich Partei die regierungsamtliche Linie einer freiheitsfeindlichen Coronapolitik gestützt. Zu den Grundrechtseingriffen, etwa in die körperliche Unversehrtheit, die Wissenschafts- oder Berufsausübungsfreiheit, von denen auch zahlreiche Wissenschaftler betroffen waren, hat der DHV hingegen geschwiegen. Kollegen mit abweichenden Meinungen wurden mit Nichtachtung bestraft oder ausgegrenzt. Für diese Verbandspolitik trägt Kempen als langjähriger Präsident eines hochschulpolitischen Spitzenverbandes maßgeblich die politische Verantwortung. Und so hinterlässt die Preisvergabe des Netzwerkes Wissenschaftsfreiheit mehr als einen schalen Nachgeschmack. Wer angesichts einer zunehmenden Polarisierung, Politisierung, Moralisierung und Emotionalisierung die Wissenschaftsfreiheit robust verteidigen will, sollte auf einem substantiellen Freiheitsverständnis bestehen und die Unteilbarkeit der Grundrechte verteidigen.“

Axel Bernd Kunze: Geist zurück in die Flasche, in: ACADEMIA 117 (2024), H. 4, S. 58.

Vorankündigung: Bildungsautomaten?

Als Beiträger des Bandes weise ich gern auf folgende Neuerscheinung hin, die im Dezember 2024 erscheinen soll:

Tim Raupach, Florian Fuchs (Hgg.): Bildungsautomaten? Beiträge zur Digitalisierung von Bildung und Lehre (ars digitalis), Wiesbaden: Springer Vieweg 2024 [im Druck].

Weitere Informationen:

https://link.springer.com/book/9783658455415

Veröffentlichungshinweis: Moralischer Druck auf die Publizistik

„Die Schwarzburg“ (133. Jg., H. 1, S. 45) weist auf den Beitrag „Moralischer Druck auf die Publizistik. Zum Umgang mit kontroversen Positionen aus christlicher Perspektive“ hin, der in der Festschrift zum fünfundsiebzigjährigen Jubiläum der Gesellschaft Katholischer Publizisten erschienen ist. Leider konterkariert der Titel der Festschrift, der dem Autor vorher nicht bekannt war, das Gesagte und steht selber für einen Journalismus, der moralischen Druck erzeugt. Die Festschrift ist online zugänglich:

https://www.gkp.de/haltung-festschrift-75-jahre-gkp/