Jahresrückblick 2016

Sehr geehrte Leserinnen und Leser meines Weblogs, liebe Kolleginnen und Kollegen,

heute freue ich mich, Ihnen meinen Jahresrückblick für 2016 vorstellen zu können. Im Folgenden finden Sie eine Zusammenstellung meiner Veröffentlichungen, Lehrveranstaltungen, Vorträge und Seminare aus dem Vorjahr. Für Rückfragen oder Anregungen stehe ich gern zur Verfügung.

Ein Jahresrückblick in Zeiten wie diesen – und es sind die unsrigen – kommt nicht ohne ein paar politische Anmerkungen aus. Was sind das für Zeiten? Mir scheint keine guten, was die Publikationsfreiheit anbelangt. Wer publizistisch tätig ist, macht leider immer häufiger die Erfahrung, dass Redaktionen oder Herausgeber zunehmend Einfluss auf Form, Sprachgestalt, mitunter sogar Inhalt einer Veröffentlichung nehmen – kaum noch eine Publikation, in der nicht redaktionelle Eingriffe vorgenommen werden. Sprachpolitisch motivierte Einflussnahmen sind schon fast zur Regel geworden. Soziale Erwartungshaltungen steuern die Publikationstätigkeit: Was darf ich schreiben? Wer könnte sich daran stören? Wie könnte etwas missverstanden werden? …

Der Referentenentwurf für eine Novellierung des Urheberschutzes hat in diesen Tagen eine Initiative unter dem Motto „Publikationsfreiheit für eine starke Bildungsrepublik“ entstehen lassen, initiiert von Verlegerseite. Es bleibt zu hoffen, dass der Widerstand gegen die geplanten Eingriffe in die Meinungs- und Pressefreiheit sowie den Schutz des geistigen Eigentums noch weiter zunehmend wird. Es sind wahrlich keine guten Zeiten für freie Autoren. Freiheitsbewusstsein, Achtung vor der geistigen Tätigkeit des Einzelnen und dem hohen Wert der Individualität scheinen zu schwinden – zugunsten eines moralischen Universalismus und Egalitarismus, denen es nicht mehr primär um die Freiheit des Einzelnen geht. Was am Ende übrig bleibt, ist eine Konsumentenmentalität, die sich gar keine Gedanken mehr darüber macht, mit wieviel Anstrengung Wissen überhaupt erst entsteht. Was auf der Strecke bleibt, ist die geistige Produktivität, auf die unser Land dringend angewiesen ist. Geistige Produktivität entsteht durch Freisetzung des Einzelnen zur Selbstätigkeit, nicht durch einen Obrigkeitsstaat, der seine Bürger für vorab festgelegte Ziele immer stärker vereinnahmt. Wenn Sie noch nicht unterzeichnet haben, sollten Sie überlegen, dies zu tun – und zwar unter: www.publikationsfreiheit.de.

Verteidigen wir das freie Wort, achten wir die Medien- und Publikationsfreiheit und schützen wir das geistige Eigentum. Setzen wir nicht aufs Spiel, was in harten historischen Kämpfen errungen wurde. Eine freie Gesellschaft braucht freie Autoren!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Axel Bernd Kunze

 

Veröffentlichungen

Herausgeberschriften

(Herausgeber) Rote Fahnen, bunte Bänder. Korporierte Sozialdemokraten von Ferdinand Lassalle bis heute, hg. i. A. des Lassalle-Kreises, Bonn: J. H. W. Dietz Nachf. 2016, 319 Seiten (gemeinsam mit Manfred Blänkner).

Rezensionen:

Christopher Dowe: Rote Burschenherrlichkeit? Korporierte Sozialdemokraten von Ferdinand Lassalle bis Detlev Karsten Rohwedder, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 13. September 2016.

Christian Vollradt: Genossen mit Schmiß. Ein Sammelband über die Korporierten in der SPD, in: Junge Freiheit (2016), Nr. 42 v. 14. Oktober 2016, S. 21.

Heinz Niemann: „Mit Schmissen im Jesicht“. Manfred Blänkner und Axel Bernd Schulz [sic!] über korporierte Sozialdemokraten, in: Neues Deutschland v. 18. Oktober 2016; auch online in: http://www.pressreader.com/germany/neues-deutschland/20161018/282475708353661.

Andreas Rode, in: Wingolfsblätter 135 (2016), H. 3, S. 192 – 194.

Till Warning: Rote Fahnen, bunte Bänder – Buchrzezension, in: Aus dem Göttinger Wingolf (2016), H. 137/Sommersemester 2016, S. 42 f.

Ein Buch über eine schwierige Beziehung, in: Lippische Landes-Zeitung (2016), Nr. 233 v. 6. Oktober 2016.

Dieter Eckert: Rote Korpos? Rote Korpos!, in: Die Schwarzburg 125 (2016), H. 3, S. 22 f.

Günter W. Zwanzig, in: Burschenschaftliche Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenchaft Alemannia zu Leipzig Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenschaft Alemannia zu Leipzig 1 neu (2016), H. 2, S. 42 f.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.09.2016, in: Perlentaucher.de. Das Kulturmagazin: http://www.perlentaucher.de/buch/rote-fahnen-bunte-baender-korporierte-sozialdemokraten-von-lassalle-bis-heute.html.

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension, in: www.buecher.de.

Günter W. Zwanzig, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung, https://bildungsethik.wordpress.com/2016/11/30/rezension-guenter-w-zwanzig-bespricht-rote-fahen-bunte-baender/.

K., in: Acta Studentica 47 (2016), Doppel-Folge 198/199, S. 33.

Seit der letzten Ausgabe in der Redaktion neue eingetroffene Bücher, in: Sehepunkte – Rezensionsjournal für die Geschichtswissenschaften: http://www.sehepunkte.de/2016/09/neu-eingetroffene-buecher/.

Aus der Forschung – Rote Fahnen, bunte Bänder: Ein Anfang, der Appetit macht, in: http://www.bruecklmeierverein.de/Aus_der_Forschung/Eintrage/2016/10/3_Rote_Fahnen%2C_bunte_Bander__Ein_Anfang%2C_der_Appetit_macht.html (3. Oktober 2016).

Buchhinweis: Rote Fahnen Bunte Bänder, in: GKP-Informationen 34 (2017), H. 1, S. 4.

Günter W. Zwanzig, in: Burschenschaftliche Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenchaft Alemannia zu Leipzig Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenschaft Alemannia zu Leipzig 1 neu (2016), H. 2, S. 42 f.

Buchvorstellung, in: Der Alemanne. Bundesnachrichten der Gießener Burschenschaft Alemannia (2016), Nr. 152 v. Oktober 2016, S. 50.

Presseberichte:

2016 Books about Karl Barth, in: http://barth.ptsem.edu/research/new-and-forthcoming.

Guntmar Wolff: Verbindungsstudenten und SPD-Zugehörigkeit: Lassalle-Kreis stellt Buch vor, in: Lippische Landeszeitung v. 22. März 2016; auch online unter: www.lz.de.

Vorankündigung, in: Burschenschaftliche Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenchaft Alemannia zu Leipzig 1 neu (2016), H. 1, S. 90.

Rote Fahnen, bunte Bänder: Korporierte Sozialdemokraten von Lassalle bis heute, in: 10 Jahre Lassalle-Kreis. Programm der 11. Lassalle-Tagung 2016. 4. bis 7. August in Tübingen am Neckar, o. O. o. J. (2016), S. [2].

Peter Constantin: Reiseabenteuer und Erlebnisse auf den Stuttgarter Buchwochen, in: Württemberg Reporter Magazin, 27.11.2016, http://www.wuerttemberg-reporter.de/aktuell/news-2016/reiseabenteuer-und-erlebnisse-auf-den-stuttgarter-buchwochen/.

Buchvorstellung am 26.4.17: Rote Fahnen, Rote Bänder, Genossen in den Burschenschaften von Lassalle bis heute, in: Salon Launer, 23. Dezember 2016.

Jahrestag 2016 in Tübingen anlässlich des zehnjährigen Bestehens, in: http://www.lassalle-kreis.de/node/1039.

Pressemitteilung des Lassalle-Kreises. Jahrestagung in Tübingen anlässlich des zehnjährigen Bestehens: Nils Schmid zu Gast beim Lassalle-Kreis, in: http://lassalle-kreis.de/sites/default/files/pm-jahrestagung-tuebingen-03-08-2016.pdf.

 

(Redaktion) 160 Jahre in Gemeinschaft. Leben – lernen – arbeiten – beheimaten (Gruß der Großheppacher Schwesterschaft; 2016/2017/Kind und Schwester; 125 – 58. Jg./November 2016), hg. v. der Stiftung Großheppacher Schwesternschaft, Festschrift zum hundertsechzigjährigen Jubiläum der Großheppacher Schwesternschaft, o.  O. (Weinstadt) 2016, 66 Seiten (gemeinsam mit Renate Fischer-Espey, Stephanie Geymann und Magdalene Simpfendörfer-Autenrieth).

 

Beiträge zur Systematischen Erziehungswissenschaft und Bildungsethik

Artikel in Lexika und Handbüchern

Gebet – ein Thema für die Pädagogik?, in: Matthias Arnold/Philipp Thull (Hgg.): Theologie und Spiritualität des Betens. Handbuch Gebet, Freiburg i. Brsg.: Herder 2016, S. 306 – 316.

Beiträge in Sammelbänden, Zeitschriften und Zeitungen

Aus dem Gleichgewicht geraten? Die Debatte um Bildungsgerechtigkeit als Seismograph für Verschiebungen innerhalb des sozial- und menschenrechtsethischen Diskurses, in: Pädagogische Rundschau 70 (2016), H. 6, S. 753 – 768.

Vor 115 Jahren wurde der Nobelpreis erstmals verliehen: Ein Anlass, nach der Rolle von Leistung in Schule und Pädagogik zu fragen, in: Katholische Bildung 117 (2016), H. 12, S. 485 – 495; auch online unter: http://www.vkdl.de/pdf/katholische-bildung/2016-12-10+Katholische-Bildung_12-2016.pdf.

Wie hältst du’s mit der Religion? Auch Schule muss sich der Gretchenfrage stellen, in: Schule im Blickpunkt. Informationen des Landeselternbeirats Baden-Württemberg 50 (2016), H. 1 (Oktober), S. 17 – 19.

Wie viel Religion verträgt unser Bildungssystem?, in: Burschenschaftliche Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenschaft Alemannia zu Leipzig 1 neu (2016), H. 2, S. 23 – 28.

Wenn das Akademische verloren geht …, in: Gesellschaft für Bildung und Wissen (Hg.): Fachbeiträge – http://bildung-wissen.eu/fachbeitraege/wenn-das-akademische-verloren-geht.html.

Rezensionen

(Rezensent) Rezension zu: Roland Mierzwa: Bildung auf der Seite der Armen, Arbeitslosen und Benachteiligten, Norderstedt: BoD – Books on Demand 2016, 379 Seiten, in: Publik-Forum (2016), Nr. 23 v. 2. Dezember 2016, S. 54 f.

(Rezensent) Religion bildet, in: Christ in der Gegenwart 68 (2016), H. 44, S. 488. Rezension zu: Reinahrd Feldmeier/Monika Winet (Hgg.): Gottesgedanken. Erkenntnis, Eschatologie und Ethik in Religionen der Spätantike und des frühen Mittelalters, Tübingen: Mohr Siebeck 2016, 221 Seiten.

(Rezensent) Sammelrezension zu: Norbert Bolz: Die ungeliebte Freiheit. Ein Lagebericht, Paderborn: Wilhelm Fink, 2010; Christoph Jamme/Asta von Schröder (Hgg.): Einsamkeit und Freiheit. Der Bildungsauftrag der Universität im 21. Jahrhundert, Paderborn: Wilhelm Fink Verlag, 2011, in: Engagement 34 (2016), H. 2, S. 135 f.

Manuskript

Chancen und Grenzen schulischer Integration, Thesenpapier für das Forum Sozialethik am 6. September 2016, Schwerte (Ruhr) 2016, 4 Seiten.

 

Beiträge zur Schulpädagogik

Beiträge in Sammelbänden, Zeitschriften und Zeitungen

Warum Religion in die Schule gehört … – Ein pädagogisches Plädoyer, in: Engagement 34 (2016), H. 4, S. 262 – 265.

Hat das Gymnasium in der bildungsethischen Debatte noch eine Zukunft?, in: Volker Ladenthin/Anja Nostadt/Jochen Krautz (Hgg.): weniger ist weniger. G8 und die Kollateralschäden. Analysen und Materialien (Pädagogik in Europa in Geschichte und Zukunft), Bonn: Verlag für Kultur und Wissenschaft Dr. Thomas Schirrmacher 2016, S. 19 – 47.

Rezensionen:

Wener Schneider, in: http://www.amazon.de/weniger-ist-Kollateralsch%C3%A4den-Materialien-Geschichte/dp/3862691063/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1461027347&sr=8-1&keywords=weniger+ist+weniger, 22. Februar 2016.

Benjamin Riehl, in: http://www.amazon.de/weniger-ist-Kollateralsch%C3%A4den-Materialien-Geschichte/dp/3862691063/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1461027347&sr=8-1&keywords=weniger+ist+weniger, 20. Juni 2016.

 

Religionspolitik in Baden-Württemberg. Teil 1: Grundlagen für den Umgang mit Religion in der Schule, in: VBE-Magazin. Zeitschrift des Verbandes Bildung und Erziehung – Landesverband Baden-Württemberg 55 (2016), H. 5 (Mai), S. 12 – 15.

Religionspolitik in Baden-Württemberg. Teil 2: Aktuelle Herausforderungen für die Zukunft von Schule und Religionsunterricht, in: VBE-Magazin. Zeitschrift des Verbandes Bildung und Erziehung – Landesverband Baden-Württemberg 55 (2016), H. 6 (Juni), S. 10 – 13.

Rezensionen

(Rezensent) Rezension zu: Wolfang Hinrichs/Markus Porsche-Ludwig/Jürgen Bellers (Hgg.): Eduard Spranger. Verstehende Kulturphilosophie der Politik – Ökonomie – Pädagogik. Originaltexte & Interpretationen. Eduard Spranger zum 50. Todesjahr, Nordhausen (Harz): Traugott Bautz 2013, 380 Seiten, in: Engagement 34 (2016), H. 3, S. 208 f.

Periodika

Mitglied im Herausgeberbeirat und Redakteur der Rezensionsabteilung

Engagement. Zeitschrift für Erziehung und Schule, hg. v. Arbeitskreis Katholischer Schulen in freier Trägerschaft in der Bundesrepublik Deutschland (AKS), Münster i. W.: Aschendorff, ab Heft 4/2010:

  • Heft 1/2016 (34. Jahrgang): Claus Peter Sajak (verantwortlich), Digitale Medien im Unterricht.
  • Heft 2/2016 (34. Jahrgang): Matthias Proske (verantwortlich), Ausbau und Entwicklung der Ganztagsschule. Eine Zwischenbilanz.
  • Heft 3/2016 (34. Jahrgang): Lukas Schreiber (verantwortlich), Glaube als Kraftquelle im pädagogischen Alltag.
  • Heft 4/2016 (34. Jahrgang): Rafael Frick (verantwortlich), Katholische Schule 21.

 

Beiträge zur Didaktik und Fachdidaktik

Beiträge in Sammelbänden, Zeitschriften und Zeitungen

Wissenschaftspropädeutik im Pädagogikunterricht. Eine Standortbestimmung in veränderter akademischer Landschaft mit begründender Absicht, in: Eckehardt Knöpfel/Carsten Püttmann (Hgg.): Bildungstheorie und Schulwirklichkeit. Arbeiten zur Theorie und Praxis pädagogischer Bildung im allgemein- und berufsbildenden Schulwesen (Didactica nova; 25), Festschrift für Elmar Wortmann zum 65. Geburtstag, Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren 2016, S. 59 – 76.

Bildung und Nachfolge – Zu den Aufgaben einer christlichen Bildungsethik, in: Bernhard Grümme/Thomas Schlag (Hgg.): Gerechter Religionsunterricht. Religionspädaogische, pädagogische und sozialethische Orientierungen (Religionspädagogik innovativ; 11), Stuttgart: Kohlhammer 2016, S. 245 – 259.

Religionspädagogische Propädeutik. Zur Bedeutung gemeinsamer Rituale in der Schulgemeinde, in: Engagement 34 (2017), H. 4, S. 254 – 256.

Ganzheitliche Ökologie als Bildungs- und Erziehungsaufgabe. Ein pädagogischer Blick auf die erste päpstliche Umweltenzyklika „Laudato si‘“, in: Katholische Bildung 117 (2016), H. 2, S. 57 – 68; auch online verfügbar unter: http://www.vkdl.de/publikationen/katholische-bildung.

Wenn das Akademische verloren geht … Professoren, die lieber Lehrer sein möchten, und Studenten, die lieber Schüler bleiben wollen …, in: Profil. Das Magazin für Gymnasium und Gesellschaft (2016), H. 7-8, S. 22 – 37; Wiederabdruck online unter: http://bildung-wissen.eu/wp-content/uploads/2016/06/7_8_2016_Kunze.pdf.

(Mitarbeit) Das religionspädagogische Profil der Evang. Fachschule für Sozialpädagogik, hg. v. der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt der Stiftung Großheppacher Schwesternschaft, o. O. (Weinstadt) 2016.

Rezensionen

(Rezension) Rezension zu: Barbara Brüning: Philosophieren mit Kindern. Eine Einführung in Theorie und Praxis (Einführungen – Pädagogik -; 6), Berlin: Lit 2015, 197 Seiten, in: Engagement 34 (2016), H. 2, S. 137 f.

(Rezensent) Rezension zu: Tino Landmann: Wer war Sokrates? Eine Studie zum sokratischen Probleme, München: AVM Akademische Verlagsgemeinschaft München 2011, 103 Seiten, in: Engagement 34 (2017), H. 4, S. 274 f.

(Rezension) Rezension zu: Marcus Roth/Victoria Schönefeld/Tobias Altmann (Hgg.): Trainings- und Interventionsprogramme zur Förderung von Empathie. Ein praxisorientiertes Kompendium, Heidelberg: Springer, 212 Seiten, in: Socialnet.de, 15. August 2016.

(Rezensent) Rezension zu: Sabine Geiger/Sibylle Baumgartner (Hgg.): Empathie als Schlüssel. Gewaltfreie Kommunikation in psychologischen Berufen. Anwendung in Psychotherapie, Beratung und im sozialen Bereich. Mit E-Book inside und Arbeitsmaterial, Weinheim/Basel: Beltz 2015, 318 Seiten, in: Socialnet.de, 10. Januar 2017.

(Rezensent) Rezension zu: Tino Landmann: Wer war Sokrates? Eine Studie zum sokratischen Probleme, München: AVM Akademische Verlagsgemeinschaft München 2011, 103 Seiten, in: Burschenschaftliche Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenschaft Alemannia zu Leipzig 1 neu (2016), H. 2, S. 44 f.

 

Beiträge zur Menschenrechtsbildung, Demokratiepädagogik und zum Globalen Lernen

Beiträge in Sammelbänden, Zeitschriften und Zeitungen

Vielfalt als Normalfall?, in: Abstractband für die Jahrestagung der DGSA am 29./30. April 2016 in Düsseldorf an der FH Düsseldorf, hg. v. d. Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit, o. O. o. J. (2016), S. 44.

Widerstandsdenkmal in Bamberg wird eingeweiht, in: Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg e. V. (Hg.): www.willy-aron.de.

Rezensionen

(Rezensent) Rezension zu: Otto Böhm/Doris Katheder: Grundkurs Menschenrechte. Die 30 Artikel. Kommentare und Anregungen für die politische Bildung, Bd. 5, Würzburg: Echter 2015. in: Socialnet.de, 20. April 2016.

(Rezensent) Sammelrezension zu: Thomas Fischermann, Götz Hamann (2011): Zeitbombe Internet. Warum unsere vernetzte Welt immer störanfälliger und gefährlicher wird, Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 255 Seiten; Thomas Schulz (2015): Was Google wirklich will. Wie der einflussreichste Konzern der Welt unsere Zukunft verändert, München: Deutsche Verlags-Anstalt, 335 Seiten, in: Engagement 34 (2016), H. 1, S. 67 f.

 

Beiträge zur Elementarbildung

Artikel in Lexika und Handbüchern

Art. Wie lernen Kinder? Frühkindliche Bildung im Licht neuropsychologischer Forschung, in: Martin R. Textor (Hg.): Das Kita-Handbuch (Institut für Pädagogik und Zukunftsforschung, Würzburg, 4. August 2016), http://www.kindergartenpaedagogik.de/2364.html.

Art. „Young children are rights holders.“ Zum Recht auf Bildung in der Frühpädagogik, in: Martin R. Textor (Hg.): Das Kita-Handbuch (Institut für Pädagogik und Zukunftsforschung, Würzburg, September 2016), http://www.kindergartenpaedagogik.de/2372.html.

Art. Globales Lernen als Auftrag an die Elementarbildung, in: Martin R. Textor (Hg.): Das Kita-Handbuch (Institut für Pädagogik und Zukunftsforschung, Würzburg, 21. November 2016),  http://www.kindergartenpaedagogik.de/1789.html.

 

Beiträge in Sammelbänden, Zeitschriften und Zeitungen

Eine Vorschule des Glaubens, in: Gruß der Großheppacher Schwesternschaft 58 (2016/2017), Nr. 125 v. November 2016 (Kind und Schwester), Festschrift zum hundertsechzigjährigen Jubiläum der Großheppacher-Schwesternschaft, S. 32 – 37.

Wann sind Erzieher und Erzieherinnen gerecht?, in: Katholische Bildung 117 (2016), S. 165 – 172.

Frühkindliche Bildung. Eine Menscherechtsprofession?, in: TPS – Theorie und Praxis der Sozialpädagogik. Leben, Lenen und Arbeiten in der Kita (2016), H. 7, S. 50 – 53.

Was bedeutet AZAV, Herr Dr. Kunze?, in: Eckstein. Mitteilungen aus der Stiftung Großheppacher Schwesternschaft (2016), Nr. 44 v. April 2016, S. 9; zugleich Onlineausgabe: www.grossheppacher-schwesternschaft.de.

 

Beiträge zur Jugend- und Erwachsenenbildung

Rezensionen

(Rezensent) Rezension zu: Recht der internationalen Konventionen (Textausgaben zum Sozialrecht; 9), Berlin: Verlag des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e. V. 2015, 251 Seiten, in: Socialnet.de, 20. April 2016.

(Rezensent) Rezension zu: Stiftung Großheppacher Schwesternschaft (Hg.) (2015): 200 Jahre Wilhelmine Canz. Pionierin in der Förderung von Kindern und Frauen, Weinstadt: Großheppacher Schwesternschaft, 96 Seiten, in: Engagement 34 (2016), H. 1, S. 72 f.

Periodika

Stellvertretender Vorsitzender des Netzwerkes Gesellschaftsethik

Denk doch mal. Onlinemagazin für Arbeit – Bildung – Gesellschaft, hg. v. Netzwerk Gesellschaftsethik e. V., seit (2007), H. 1: www.denk-doch-mal.de:

  • Ausgabe 1/2016: Ist die Marginalisierung der dualen Berufsausbildung noch zu stoppen?
  • Ausgabe 2/2016: Für gute Bildung und gute Arbeit – Das Weiterbildungsgesetz bleibt auf der Agenda
  • Ausgabe 3/2016: Das ist ein Muss – Digitalisierung und Facharbeit in Einklang bringen
  • Ausgabe 4/2016: Leitbild erweiterte moderne Beruflichkeit: Der Impuls für die Bildungsreform?

 

Beiträge zur Hochschulforschung und Wissenschaftskultur

Beiträge in Sammelbänden, Zeitschriften und Zeitungen

Sozialdemokratischer, kirchlicher und militärischer Widerstand vereint, in: http://lassalle-kreis.de/node/1025.

Terminhinweis für Bamberg am 25. Juni: Sozialdemokratischer, kirchlicher und militärischer Widerstand vereint, Wiederabdruck in: Großes Lassalle-Kreis-Rundschreiben v. Mai 2016.

Wenn das Akademische verloren geht …, in: Burschenschaftliche Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenschaft Alemannia zu Leipzig 1 neu (2016), H. 1, S. 39 – 56.

Männerbund: Quo vadis? Ein Streitgespräch zwischen Florian Boenigk und Axel Bernd Kunze (gemeinsam mit Florian Boenigk) [Einleitung, Zweiter Brief, Vierter Brief, Sechster Brief, Achter Brief, Zehnter Brief, Zwölfter Brief, Schlussplädoyers zum Streitgespräch „Männerbund: Quo vadis?“], in: http://lassalle-kreis.de/node/1010 ff.

Rezensionen

(Rezension) Fundstück, in: Burschenschaftliche Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenschaft Alemannia zu Leipzig 1 neu (2016), H. 1, S. 89. Rezension zu: Hans Magenschab: Die geheimen Drahtzieher. Macht und Einfluss der Studentenverbindungen, Wien/Graz/Klagenfurt 2011.

Periodika

Schriftführer des Verbands Alter Herren der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg

Burschenschaftliche Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenschaft Alemannia zu Leipzig, ab 1 neu (2016), H. 1, hg. v. Verband Alter Herren der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg in Zusammenarbeit mit dem Verband Alter Herren der Burschenschaft Alemannia zu Leipzig (gemeinsam mit Gunnar Auth, Michael Genheimer, Hartwig Meyerle, Stefan Schürger und Max-Stephan Zimmer):

  • Ausgabe 1 neu (2016), H. 1.
  • Ausgabe 1 neu (2016), H. 2.

 

Beiträge zur Bildungsgeschichte

Beiträge in Sammelbänden, Zeitschriften und Zeitungen

Wenn das Akademische verloren geht …, in: Mitteilungen der AH-Verbände und der Aktivitas der Burschenschaften Normannia zu Leipzig, Normannia-Leipzig zu Marburg, des Hausbauvereins der Burschenschaft Normannia zu Leipzig e. V. und des Vereins Normannenheim e. V. neue Folge (2016), Nr. 144 (September 2016), S. 23 – 36.

Einleitung der Herausgeber (gemeinsam mit Manfred Blänkner), in: Manfred Blänkner/Axel Bernd Kunze (Hgg.): Rote Fahnen, bunte Bänder. Korporierte Sozialdemokraten von Lassalle bis heute, hg. i. A. des Lassalle-Kreises, Bonn: J. H. W. Dietz Nachf. 2016, S. 11 – 16; auch online unter: http://dietz-verlag.de/downloads/leseproben/0481.pdf.

Ferdinand Lassalle (gemeinsam mit Eberhard Fuchs und Manfred Blänkner), in: Manfred Blänkner/Axel Bernd Kunze (Hgg.): Rote Fahnen, bunte Bänder. Korporierte Sozialdemokraten von Lassalle bis heute, hg. i. A. des Lassalle-Kreises, Bonn: J. H. W. Dietz Nachf. 2016, S. 35 – 50; auch online unter: http://dietz-verlag.de/downloads/leseproben/0481.pdf.

Wilhelm (Willy) Aron, in: Manfred Blänkner/Axel Bernd Kunze (Hgg.): Rote Fahnen, bunte Bänder. Korporierte Sozialdemokraten von Lassalle bis heute, hg. i. A. des Lassalle-Kreises, Bonn: J. H. W. Dietz Nachf. 2016, S. 51 – 54.

Rolf Krumsiek, in: Manfred Blänkner/Axel Bernd Kunze (Hgg.): Rote Fahnen, bunte Bänder. Korporierte Sozialdemokraten von Lassalle bis heute, hg. i. A. des Lassalle-Kreises, Bonn: J. H. W. Dietz Nachf. 2016, S. 173 – 176.

Adolf Reichwein, in: Manfred Blänkner/Axel Bernd Kunze (Hgg.): Rote Fahnen, bunte Bänder. Korporierte Sozialdemokraten von Lassalle bis heute, hg. i. A. des Lassalle-Kreises, Bonn: J. H. W. Dietz Nachf. 2016, S. 185 – 193.

Haben Männerbünde Zukunft? Ja!, in: Manfred Blänkner/Axel Bernd Kunze (Hgg.): Rote Fahnen, bunte Bänder. Korporierte Sozialdemokraten von Lassalle bis heute, hg. i. A. des Lassalle-Kreises, Bonn: J. H. W. Dietz Nachf. 2016, S. 288 – 291.

(Redaktion) Zum Weiterlesen (gemeinsam mit Manfred Blänkner), in: in: Manfred Blänkner/Axel Bernd Kunze (Hgg.): Rote Fahnen, bunte Bänder. Korporierte Sozialdemokraten von Lassalle bis heute, hg. i. A. des Lassalle-Kreises, Bonn: J. H. W. Dietz Nachf. 2016, S. 316.

Alemannen-Wander-Wochenende 2014. Alemannia wandert auf geschichtsträchtigem Boden, in: Burschenschaftliche Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenschaft Alemannia zu Leipzig 1 neu (2016), H. 1, S. 64 f.

Bamberger Widerstands-Denkmal fertiggestellt, in: Burschenschaftliche Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenschaft Alemannia zu Leipzig 1 neu (2016), H. 2, S. 8 – 11.

Gedanken aus dem Cartell Christlicher Burschenschaften zum burschenschaftlichen Dreiklang Gott – Freiheit – Vaterland anlässlich des zweihundertjährigen Jubiläums der Gründung der Urburschenschaft. Teil I: Gott, in: Burschenschaftliche Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenschaft Alemannia zu Leipzig 1 neu (2016), H. 1, S. 18 – 28.

Rezensionen

(Rezension) Holger Arning/Hubert Wolf: Hundert Katholikentage. Von Mainz 1848 bis Leipzig 2016, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2016, 255 Seiten, in: Engagement 34 (2016), H. 4, S. 273 f.

(Rezension) Eine mutige Parallele (Buchrezension), in: Burschenschaftliche Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenschaft Alemannia zu Leipzig 1 neu (2016), H. 1, S. 86 – 88. Rezension zu: Ronald Lambrecht: Studenten in Sachsen 1918 – 1945. Studien zur studentischen Selbstverwaltung, sozialen und wirtschaftlichen Lage sowie zum politischen Verhalten der sächsischen Studentenschaften, Leipzig: Leipziger Universitätsverlag 2011, 555 Seiten.

Redaktion

Rubrik „Korporierte Genossen“ auf www.lassalle-kreis.de:

  • Ferdinand Lassalle (1825 bis 1864)
  • Willy Aron (1907 bis 1933) [Kurzfassung]
  • Willy Aron (1907 bis 1933) [Langfassung]
  • Karl Barth (1886 bis 1968)
  • Fritz Bauer (1903 – 1968)
  • Ludwig Bergsträsser (1883 bis 1960)
  • Wilhelm Blos (1849 bis 1927)
  • Christoph Blumhardt (1842 bis 1919)
  • Eduard David (1863 bis 1930)
  • Georg Diederichs (1900 bis 1983)
  • Dieter Haak (1938 – 2012)
  • Georg Herwegh (1817 – 1875)
  • Johann Jacoby (1805 – 1877)
  • Harald Koch (1907 bis 1992)
  • Hinrich Wilhelm Kopf (1893 bis 1961)
  • Rolf Krumsiek (1934 bis 2009) [Kurzfassung, später durch erweiterte Fassung ersetzt]
  • Wilhelm Liebknecht (1826 bis 1900)
  • Ulrich Rauscher (1884 -1930)
  • Adolf Reichwein (1898 bis 1944)
  • Detlev Karsten Rohwedder (1932 bis 1991)
  • Klaus Schucht (1930 bis 2001)
  • Paul Tillich (1886 bis 1965)
  • Ferdinand Tönnies (1855 bis 1936)
  • Ernst Wilm (1901 bis 1989)

 

Beiträge zur Sozial-, Politik- und Rechtsethik

Beiträge in Sammelbänden, Zeitschriften und Zeitungen

Haben sich die Parteien überlebt? Überlegungen zur politik- und kulturethischen Verantwortung politischer Parteien, in: Luisa Fischer/Sebastian Zink/Stefanie A. Wahl/Christian Henkel (Hgg.): Demokratie und Partizipation im 21. Jahrhundert (Forum Sozialethik; 17), Münster (Westf.): Aschendorff 2016, S. 83 – 103.

Pressebericht:

Sebastian Zink: Veröffentlichung: Demokratie und Partizipation im 21. Jahrhundert, in: Forum Sozialethik: http://www.forumsozialethik.de/2016/09/18/veroeffentlichung-demokratie-und-partizipation-im-21-jahrhundert/, 18. September 2016.

 

Christliche Sozialethik, o je, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung (2016), Nr. 29 v. 4. Februar 2016, S. 29 (Leserbrief zur Migrationsdebatte); Wiederabdruck in: „Die Flüchtlingskrise legt offen, wie ausgezehrt die Christliche Sozialethik mittlerweile ist“, in: Münsteraner Forum für Theologie und Kirche: https://pbs.twimg.com/media/CaWbIfCXEAALE3v.jpg und in: https://zeitungspiraten.net/faz/frankfurter-allgemeine-zeitung/2016/02/04/christliche-sozialethik-o-je-10296.html.

Pressebericht:

Herbert Ammon: Leserbriefe II – und Raum für ungewollte Satire, in: http://herbert-ammon.blogspot.de/2016/02/leserbriefe-ii-und-raum-fur-ungewollte.html.

 

Rezensionen

(Rezensent) Individuelle Freiheit zur Religion, in: Concilium 52 (2016), H. 4, S. 510 – 514. Sammelrezension zu: Karl Gabriel/Christian Spieß/Katja Winkler: Wie fand der Katholizismus zur Religionsfreiheit? Faktoren der Erneuerung der katholischen Kirche (Katholizismus zwischen Religionsfreiheit und Gewalt; 2), Paderborn: Ferdinand Schöningh 2016, 324 Seiten; Karl Kardinal Lehmann: Toleranz und Religionsfreiheit. Geschichte und Gegenwart in Europa (Heinrich Heine Vorlesungen der Universität Düsseldorf), Freiburg i. Brsg.: Herder 2015, 144 Seiten; Hans-Georg Ziebertz (Hg.): Religionsfreiheit. Positionen – Konflikte – Herausforderungen (Würzburger Theologie; 12), Würzburg: Echter 2015, 237 Seiten; Paul Tiedemann: Religionsfreiheit – Menschenrecht oder Toleranzgebot? Was Religion ist und warum sie rechtlichen Schutz verdient, Heidelberg: Springer 2012, 193 Seiten.

(Rezensent) Rezension zu: Flüchtlingsrecht (Textausgaben zum Sozialrecht; 11), Freiburg i. Brsg.: Lambertus/Berlin: Verlag des Deutschen Vereins für öffentliche und private Vorsorge e. V. 2016, in: Engagement 34 (2016), H. 4, S. 270.

(Rezensent) Rezension zu: Sonja Zmerli/Ofer Feldman (Hgg.): Politische Psychologie (Politische Psychologie; 1), Baden-Baden: Nomos 2015, in: Socialnet.de, 18. August 2016.

(Rezensent) Rezension zu: José Brunner/Daniel Stahl (Hgg.): Recht auf Wahrheit. Zur Genese eines neuen Menschenrechts (Schriftenreihe Menschenrechte im 20. Jahrhundert; 1), Göttingen: Wallstein 2016, in: Socialnet.de, 27. April 2016.      

(Rezensent) Rezension zu: Michael Reder/Mara-Daria Cojocaru (Hgg.): Zur Praxis der Menschenrechte. Formen, Potenziale und Widersprüche (Globale Solidarität – Schritte zu einer neuen Weltkultur; 25), Stuttgart: Kohlhammer 2015, in: Socialnet.de, 20. April 2016.

(Rezensent) Rezension zu: Gunter Geiger/Elmar Gurk/Markus Juch/Burkhard Kohn/Achim Eng/Kritin Klinzing (Hgg.): Menschenrechte und Alter. Ein sozialpolitischer und gesellschaftlicher Diskurs, Opladen/Berlin/Toronto: Barbara Budrich 2015, 320 Seiten, in: Socialnet.de, 20. April 2016.

 

Beiträge zur Lebensformenethik

Beiträge in Sammelbänden, Zeitschriften und Zeitungen

Rom hat gesprochen … Was verändert sich mit Amoris laetitia?, in: Akademische Blätter (2016), H. III, S. 13 f.

Rezensionen

(Rezensent) Vorsichtige Suchbewegungen, in: Concilium 52 (2016), H. 2, S. 267 – 271. Sammelrezension zu: Hans Langendörfer/Olivier Ribadeau Dumas/Erwin Tanner (Hgg.): Theologie der Liebe. Zur aktuellen Debatte um Ehe und Familie, Freiburg i. Brsg.: Herder 2015, 189 Seiten; Konrad Hilpert: Ehe, Partnerschaft, Sexualität. Von der Sexualmoral zur Beziehungsethik, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2015, 176 Seiten; Isolde Karle: Liebe in der Moderne. Körperlichkeit, Sexualität und Ehe, Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus 2014, 256 Seiten; Arnold Angenendt: Ehe, Liebe und Sexualität im Christentum. Von den Anfängen bis heute, Münster (Westf.): Aschendorff 2015, 324 Seiten.

(Rezensent) Sexualität, in: Stimmen der Zeit 234. Bd./141. Jg. (2016), H. 7, S. 498 f. Rezension zu: Konrad Hilpert: Ehe, Partnerschaft, Sexualität. Von der Sexualmoral zur Beziehungsethik, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2015, 176 Seiten.

 

Beiträge zur Liturgiewissenschaft

Beiträge in Sammelbänden, Zeitschriften und Zeitungen

„Wachet und betet“ Die Gestaltung von (Nacht-)Wachen mit dem neuen „Gotteslob“, in: Bibel und Liturgie …in kulturellen Räumen 89 (2016), H. 4, S. 302 – 306.

 

Predigten

Zeit der Erwartung und des Durchhaltens (Lk 12, 32 – 48) [19. Sonntag im Jahreskeis], in: Der Prediger und Katechet. Praktische katholische Zeitschrift für die Verkündigung des Glaubens 155 (2016), H 5, S. 561 – 564.

Mehr als ein Prophet (Lk 9, 51 – 62) [13. Sonntag im Jahreskreis, 2. Predigtvorschlag], in: Der Prediger und Katechet. Praktische katholische Zeitschrift für die Verkündigung des Glaubens 155 (2016), H. 4, S. 463 – 466.

Keine „halbe“ Nachfolge [Lesejahr C. 13. Sonntag im Jahreskreis], in: WortGottesFeiern an allen Sonn- und Feiertagen 13 (2016), H. 4, S. 593 – 609.

Sieghafter Übergang vom Tod zum Leben [Lesejahr C. Christi Himmelfahrt], in: WortGottesFeiern an allen Sonn- und Feiertagen 13 (2016), H. 3, S. 417 – 432.

Weihnachtliche Glaubensvorbilder [Lesejahr C. Hochfest der Gottesmutter Maria], in: WortGottesFeiern an allen Sonn- und Feiertagen 13 (2016), H. 1, S. 5 – 19.

Gottesdienst zur Eröffnung des Schuljahres 2016/17, in: Jahresbericht 2016 der Großheppacher Schwesternschaft, hg. v. der Stiftung Großheppacher Schwesternschaft, o. O. (Weinstadt) o. J. (2016), S. 29 – 33.

 

Fernsehbeiträge

Wie viel Christentum braucht das Land – Über die Zukunft von Schule und Religionsunterricht, in: Akademiekanal der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart: www.youtube.com/watch?v=CO-NmLZXFBg, 17. Februar 2016 (gemeinsam mit Werner Baur, Steffen Beck, Emina Corbo-Mesic, Carsten-Thomas Rees, Michael Schmidt-Salomon, Kurt Wolfgang Schatz, Ernst Schüly und Stefan Meißner).

 

Beiträge im Wissenschaftsweblog Bildungsgerechtigkeit

Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung:

https://bildungsethik.wordpress.com/:

  • Randnotiz: Weihnachten – das Fest der guten Beispiele, Dezember 2016.
  • Gesegnete Weihnachten und alles Gute zum neuen Jahr, Dezember 2016.
  • Randnotiz: „Mittelmaß genügt nicht“, Dezember 2016.
  • Randnotiz: DHV kürt Wissenschaftsminister 2016 ohne Entscheid der Mitglieder, Dezember 2016.
  • Randnotiz: Neue Debatte um doppelte Staatsbürgerschaft, Dezember 2016.
  • Veranstaltungsbericht: Stuttgarter Buchwochen, Dezember 2016.
  • Neuerscheinung: Nobelpreis und Leistung – Beitrag jetzt online zugänglich, Dezember 2016.
  • Neuerscheinung: Festschrift 160 Jahre Großheppacher Schwesternschaft, Dezember 2016.
  • Rezension: Brücklmeierverein würdigt „Rote Fahnen, bunte Bänder“, Dezember 2016.
  • Neuerscheinung: Pädagogische Gedanken zum Leistungsbegriff – aus Anlass des Nobelpreisjubiläums, Dezember 2016.
  • (Redaktion) Rezension: Günter W. Zwanzig bespricht „Rote Fahnen, bunte Bänder“, November 2016.
  • Neuerscheinung: CONCILIUM-Themenheft zur Religionsfreiheit, November 2016.
  • Tagungsbericht: Bildung hat Wert, nicht Zweck, November 2016.
  • Randnotiz: Parteipolitische Verengung im ZdK, November 2016.
  • Tag der Freien Schulen Baden-Württemberg am 25. November 2016, November 2016.
  • Tagungsbericht: Forum Sozialethik 2016, November 2016.
  • Neuerscheinung: Globales Lernen in der Elementarbildung, November 2016.
  • Bildungspolitik: Durchlässigkeit und Anschlussfähigkeit der Erzieherausbildung, November 2016.
  • Tagungsbericht: „Sorge für das gemeinsame Haus“, November 2016.
  • Neuerscheinung: Kritik am Kompetenztaumel, November 2016.
  • Randnotiz: Jubiläumsjahr hat begonnen, November 2016.
  • Rezension: Religion bildet, Oktober 2016.
  • Neuerscheinung: Schulische Gretchenfrage, Oktober 2016.
  • Randnotiz: „Europa zwischen Nationalstaatlichkeit und Einheit“, Oktober 2016.
  • Rezension: „Mit Schmissen im Jesicht“, Oktober 2016.
  • Neuerscheinung: Neues Leitungsteam der EFSP Weinstadt, Oktober 2016.
  • Neuerscheinung: Frühkindliche Bildung – eine Menschenrechtsprofession?, Oktober 2016.
  • Veranstaltungsbericht: Buchvorstellung in Bamberg, Oktober 2016.
  • Veranstaltungsbericht: Singen mit Kindern, Oktober 2016.
  • Neuerscheinung: Festschrift zu Ehren von Elmar Wortmann, Oktober 2016.
  • Neuerscheinung: Engagement 3/2016, Oktober 2016.
  • Neuerscheinung: Gebet – ein Thema für die Pädagogik?, Oktober 2016.
  • Neuerscheinung: Werkausgabe der pädagogischen Schriften Adolf Reichweins, Oktober 2016.
  • Nils Schmid erhält Band über korporierte Sozialdemokraten, Oktober 2016.
  • Neuerscheinung: Beitrag aus PROFIL – Zur Diskussion, 07/08-2016 online, September 2016.
  • Neuerscheinung: Recht auf Bildung in der Frühpädagogik, September 2016.
  • Predigt: Gedanken zum Schuljahresbeginn, September 2016.
  • Rezension: Rote Burschenherrlichkeit?, September 2016.
  • Neuerscheinung: Haben sich die Parteien überlebt?, September 2016.
  • Vortrag: Chancen und Grenzen schulischer Integration, September 2016.
  • Grundlagen und Aufgaben theologischer Bildungsethik, August 2016.
  • Weblog feiert Geburtstag, August 2016.
  • Leseprobe, August 2016.
  • Neue Rezensionen zur Psychologie, August 2016.
  • Frühkindliche Bildung und Neurowissenschaften, August 2016.
  • (Redaktion) Friedrich Emde: Gerda Matt und Klaus Amann veröffentlichen das Praxisbuch „Supervisionsteam“, August 2016.
  • Druckfrisch: Rote Fahnen, bunte Bänder, Juli 2016.
  • PROFIL-Titelgeschichte: Wenn das Akademische verloren geht …, Juli 2016.
  • Notwendiges Vertrauen in den Staat, in: Juli 2016.
  • NRW senkt Lateinanforderungen im Studium – ein Kommentar aus bildungsethischer Perspektive, Juli 2016.
  • Fachbeitrag zur Entwicklung der Universität auf http://www.bildung-wissen.eu, Juli 2016.
  • Ein Innenminiser als Sozialpädagoge?, Juli 2016.
  • Feierliche Zeungisübergabe, Juli 2016.
  • Welche Rolle spielt Religion im Bildungssystem?, Juli 2016.
  • Mehr demokratische Klarheit?, Juli 2016.
  • Familienwahlrecht?, Juli 2016.
  • Engagement 2/2016, Juli 2016.
  • Nachtwache, Juli 2016.
  • Religionspolitische Fragen im Schul- und Bildungssystem, Juni 2016.
  • Silbernes Abitur, Juni 2016.
  • Was heißt, pädagogisch zu handeln?, Juni 2016.
  • Studenten in Sachsen, Juni 2016.
  • Heimliche Drahtzieher und Vereinigungsgewinnler?, Juni 2016.
  • Wenn das Akademische verloren geht …, Juni 2016.
  • Nach der Familiensynode, Mai 2016.
  • Widerstandsdenkmal in Bamberg wird eingeweiht, Mai 2016.
  • Zukunft studentischer Korporationen, Mai 2016.
  • Gesegnete Pfingsten, Mai 2016.
  • Gastvortrag zur Umwelterziehung im Institut Dr. Flad, Mai 2016.
  • Vielfalt als Normalfall?, Mai 2016.
  • Braucht es ein neues Menschenrecht?, April 2016.
  • Menschenrechtsethische Rezensionen, April 2016.
  • Bildungsgerechtigkeit als Beteiligungsgerechtigkeit, April 2016.
  • Themenangebote für Bildungsveranstaltungen, April 2016.
  • Gastvortrag an der Hochschule Esslingen, April 2016.
  • Wann sind Erzieher gerecht?, April 2016.
  • Engagement 1/2016, April 2016.
  • Buchvorstellung, März 2016.
  • Gesegnete Kar- und Ostertage, März 2016.
  • Mut zur Freiheit im Denken, Reden und Handeln, März 2016.
  • Erwanderte Bildungsgeschichte, März 2016.
  • DFG-Projekt „Das Menschenrecht auf Bildung“, März 2016.
  • Welche Bildung wollen wir?, März 2016.
  • Ein satirisches Feuerwerk wider den politisch korrekten pädagogischen Zeitgeist, März 2016.
  • A.Z.-Leitartikel löst Leserbriefdiskussion über sozialethische Grundsatzfragen aus, 05. März 2016.
  • Neues berufsethisches Fortbildungsmodul, Februar 2016.
  • Sozialethische Bibliographie, Februar 2016.
  • Bildungsplan 2016 vor der Verabschiedung, Februar 2016.
  • Verantwortungs- vs. Gesinnungsethik, Februar 2016.
  • Podiumsdiskussion zur Zukunft von Schule und Religion in Baden-Württemberg, Februar 2016.
  • Wilhelmine Canz – eine Pionierin evangelischer Elementarbildung, Februar 2016.
  • Wie viel Christentum braucht das Land?, Februar 2016.
  • Hat das Gymnasium noch Zukunft?, Februar 2016.
  • Das Thema „Bildung“ im Rahmen der Ökumenischen Sozialinitiative, Februar 2016.
  • Päpstliche Umweltenzyklika aus pädagogischer Sicht, Februar 2016.
  • Krise Christlicher Sozialethik, Februar 2016.
  • Freie Bürger brauchen ein starkes freies Schulwesen, Februar 2016.
  • Museumsdidaktik im Lindenmuseum, Januar 2016.
  • „Ebbes Bäck, ebbes Doktor“, Januar 2016.
  • „Wissenschaft trifft Praxis“, Januar 2016.
  • Schuljubiläum in Stuttgart, Januar 2016.
  • Umstrittenes G 8, Januar 2016.
  • Engagement 4/2015, Januar 2016.
  • (Redaktion) Karsten Lenz: Ein religionssoziologischer Blick auf „Youcat“, Januar 2016.

 

Beiträge im Wissenschaftsweblog des Forums Sozialethik

Forum Sozialethik – Initiative junger Sozialethikerinnen und Sozialethiker: www.forum-sozialethik.de:

  • Podiumsdiskussion „Wie viel Christentum braucht unser Land?“, 18. Februar 2016.
  • G8 oder G9? – Band bündelt bildungsethische und -wissenschaftliche Argumente, 16. Januar 2016.

 

Beiträge aus der Schulpraxis

Aus der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik, in: Jahresbericht 2016 der Großheppacher Schwesternschaft, hg. v. der Stiftung Großheppacher Schwesternschaft, o. O. (Weinstadt) o. J. (2016), S. 8 – 18.

Akademische Anschlussmöglichkeiten für staatlich anerkannte Erzieher und Erzieherinnen [hg. v. der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt], o. O. (Beutelsbach) o. J. (²2016), 3 Seiten [Informationsblatt], in: www.fachschule-sozialpädagogik.de.

(Mitarbeit im Rahmen der Schulleitung) Zimmermann Visuelle Kommunikation (Konzeption u. Gestaltung): Berufsziel: Mit Kindern arbeiten, hg. v. der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, o. O. (Weinstadt) o. J. (2016), 4 Seiten.

(Mitarbeit im Rahmen der Schulleitung) Zimmermann Visuelle Kommunikation (Konzeption u. Gestaltung): Staatlich anerkannte_r Kinderpfleger_in, hg. v. der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, o. O. (Weinstadt) o. J. (2016), vierseitiger Flyer.

(Mitarbeit im Rahmen der Schulleitung) Zimmermann Visuelle Kommunikation (Konzeption u. Gestaltung): Praxisintegrierte Ausbildung (PiA) zur/zum staatlich anerkannten Erzieher_in, hg. v. der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, o. O. (Weinstadt) o. J. (2016), 4 Seiten.

(Mitarbeit im Rahmen der Schulleitung) Zimmermann Visuelle Kommunikation (Konzeption u. Gestaltung): Staatlich anerkannte_r Erzieher_in, hg. v. der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, o. O. (Weinstadt) o. J. (2016), 4 Seiten.

„Was kann ökologische Erziehung leisten?“. Die erste päpstliche Umweltenzyklika Laudato si‘ aus pädagogischer Sicht. Vortrag von Dr. Axel Bernd Kunze, Universität Bonn. 4. Mai 2016, 11 – 12.30 Uhr im Institut Dr. Flad, in: Benzolring online (2016).

(Pressegespräch) Bernd Klopfer: Vier Chefs für 400 Schüler. Bei der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik in Beutelsbach gibt es jetzt ein Leitungsteam – und das hat viel vor, in: Waiblinger Kreiszeitung v. 20. Oktober 2016, S. B 3.

(Pressegespräch) Bernd Klopfer: Vier Chefs für 400 Schüler. Bei der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik in Beutelsbach gibt es jetzt ein Leitungsteam – und das hat viel vor, in: Schorndorfer Nachrichten v. 22. Oktober 2016.

(Pressegespräch) Luitgard Schaber: Fachschule stellt sich auf gesellschaftlichen Wandel ein, in: Stuttgarter Zeitung [Ausgabe Rems-Murr-Kreis] v. 15. Oktober 2016; auch online in: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.weinstadt-fachschule-stellt-sich-auf-gesellschaftlichen-wandel-ein.a184cbe3-5d88-4bc3-8625-683c6f540d6b.html [16. Oktober 2016].

 

Internetseiten www.fachschule-sozialpädagogik.de und

www.grossheppacher-schwesternschaft.de:

  • Informations- und Elternabend im Berufskolleg, Dezember 2016.
  • Neue Fortbildungskurse haben begonnen, Dezember 2016.
  • Neue Fortbildung für staatlich anerkannte Kinderpfleger/innen, Dezember 2016.
  • Tag der freien Schulen. Landtagsabgeordneter Claus Paal besucht Fachschule für Sozialpädagogik, Dezember 2016.
  • Landesmutter zu Gast, Dezember 2016.
  • Was kann ökologische Erziehung leisten?, Dezember 2016.
  • Fachschule öffnet Klassenzimmertüren, Dezember 2016.
  • Informationen zu akademischen Anschlussmöglichkeiten für Erzieher/innen, Dezember 2016.
  • Frühkindliche Bildung – eine Menschenrechtsprofession?, Dezember 2016.
  • Aus evangelischer Sicht hat Bildung nicht Zweck, sondern Wert, November 2016.
  • Fachschule nimmt am Tag der Hochschulen teil, November 2016.
  • Feierliche Verleihung der Staatlichen Anerkennung, Juli 2016.
  • Laudato si – Gastvortrag im Institut Dr. Flad, Mai 2016.
  • eva:lino informiert über Berufsmöglichkeiten, Mai 2016.
  • Diskussion mit Studierenden an der Hochschule Esslingen, April 2016.
  • Neue Fortbildung für Pädagogische Fachkräfte, die wieder in den Beruf zurückkehren wollen, April 2016.
  • Neue Fortbildung zur Nachqualifizierung nach Paragraph 7 Kindertagesbetreuungsgesetz, April 2016.
  • Wann sind Erzieher/innen gerecht?, April 2016.
  • Studium mit interessantem Abschluss!, April 2016.
  • Bildungsmedienausstellung im Stuttgarter Haus der Wirtschaft. Zweiter bundesweiter Gymnasialtag: Gymnasiale Bildung: innovativ – individuell – interdisziplinär, März 2016.
  • Informationen zum Ausbildungsbeginn 2016/17. Wir beraten Sie gerne! (gemeinsam mit Jonas Naumann), Februar 2016.
  • Kooperationstreffen im Jugendamt Stuttgart, Februar 2016.
  • Neues berufsethisches Fortbildungsmodul, Februar 2016.
  • Gastvortrag an der Hochschule Esslingen, Februar 2016.
  • Gut besuchter Informationsabend, Februar 2016.
  • Zukunft von Schule und Religionsunterricht in Baden-Württemberg. Tagung der baden-württembergischen Religionslehrerverbände, Februar 2016.
  • Podiumsdiskussion vor der Landtagswahl, Februar 2016.
  • Grüße aus Beutelsbach zum Jubiläum der FES Stuttgart, Januar 2016.

 

Vorworte und Geleitworte

Herzlichen Glückwunsch!, in: Uferlos Rundbrief (2016), Nr. 100 (Januar bis März 2016), S. 76.

(Zitateintrag) Gunnar Auth: Editorial, in: Burschenschaftliche Mitteilungen Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenschaft Alemannia zu Leipzig 1 neu (2016), H. 2, S. 3 f.

 

Nachrichten

Buchveröffentlichung: Rote Fahnen, bunte Bänder, in: Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg e. V. (Hg.): http://www.willy-aron.de/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=39&Itemid=42.

[Themenangebote], in: Themen und Referent.innen 2016 – 2019, hg. von der KEB – Katholische Erwachsenenbildung im Erzbistum Bamberg e. V. in Zusammenarbeit mit dem Diözesan-Erwachsenenbildungswerk im Erzbistum Bamberg (DBW), o. O. (Bamberg) o. J. (2015); Onlinedatenbank: www.keb-erzbistum-bamberg.de.

 

Betreuung von Qualifikationsarbeiten

(Zweitgutachter) Kinderarmut in Deutschland – Ursachen, Risikofaktoren und sozialpädgogischer Auftrag im Elementarbereich, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, Schuljahr 2015/16: Facharbeit.

(Zweitgutachter) Geschwisterkonstellationen im Elementarbereich: Beeinflusst sie die Entwicklung und den Charakter der Kinder?, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, Schuljahr 2015/16: Facharbeit.

(Zweitgutachter) Integration von Kindern mit Migrationshintergrund im Kindergarten, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, Schuljahr 2015/16: Facharbeit.

(Zweitgutachter) Suchtprävention: Ursachen und Folgen bei Jugendlichen, Möglicheiten und Grezen der Beratung, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, Schuljahr 2015/16: Facharbeit.

(Zweitgutachter) Sozialerziehung im Kindergarten und zuhause, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, Schuljahr 2015/16: Facharbeit.

 

Mitarbeit an Newslettern und Internetseiten

Wissenschaftsweblog Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/.

www.axel-bernd-kunze.

(Mitarbeit) Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt: www.fachschule-sozialpädagogik.de (seit 2012).

 

Nachweise in Bibliographien und sozialen Netzwerken

seit 2014

Publikationen, hg. v. der Kommission Pädagogik der frühen Kindheit der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, ab 2014.

seit 2009

Sozialethische Publikationen (Sozialethischer Literaturbericht), hg. v. d. Arbeitsgemeinschaft der Sozialethikerinnen und Sozialethiker des deutschsprachigen Raumes u. v. d. Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle, o. O. (München/Mönchengladbach), ab 2009 [kumulierte Fassung und jährlicher Einzelbericht].

 

Lehrveranstaltungen

Grundfragen pädagogischer Berufsethik

Seminar im Wintersemester 2016/17 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Sind Bildungsfragen Gesellschaftsfragen? Sozialethische Aspekte zum Zusammenhang von Bildung, Politik und Medien

Seminar im Wintersemester 2016/17 an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München

Ethik für sozialpädagogische Teams. Einführung in eine Ethik des Denkens und der wissenschafltichen Theoriebildung für die Soziale Arbeit

Seminar im Wintersemester 2016/17 an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München

Ethik der Sozialen Arbeit

Vorlesung im Wintersemester 2016/17 an der DIPLOMA-Hochschule, Studienzentrum Heilbronn

Globalisierung – ein Thema für Lehrerinnen und Lehrer?

Seminar im Sommersemester 2016 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Ethische Konflikte in der Sozialen Arbeit: Woran kann ich mich orientieren, wie soll ich mich entscheiden?

Seminar im Sommersemester 2016 an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München

Ist Bildung ein Menschenrecht? Lektüreseminar

Seminar im Wintersemester 2015/16 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Welche Werte braucht die Soziale Arbeit? Auseinandersetzung mit den anthropologisch-ethischen Grundlagen einer Berufsethik Sozialer Arbeit

Seminar im Wintersemester 2015/16 an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München

 

Lehrtätigkeiten

Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Gesamtschulleiter (seit 08/2016), stellvertretender Schulleiter (bis 07/2016) und Dozent

Bonner Zentrum für Lehrerbildung

Privatdozent für Erziehungswissenschaft

Katholische Stiftungsfachhochschule München

Lehrbeauftragter für philosophisch-theologische Grundlegung der Sozialen Arbeit sowie

Ethik im Kontext der Bildungswissenschaften

DIPLOMA-Hocschule, Studienzentrum Heilbronn

Lehrbeauftragter für sozialpädagogische Berufsethik

 

Fachberatung

Netzwerk Gesellschaftsethik

Stellvertretender Vorsitzender

Verband Alter Herren der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg

Schriftführer

engagement. Zeitschrift für Erziehung und Schule

Mitglied im Herausgeberbeirat

Zentrum für Europawissenschaften und Internationale Beziehungen der Babes-Bolyai-Universität in Klausenburg/Rumänien

Mitglied im Internationalen Beirat

Deutscher Philologenverband

Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat

Gesellschaft für Bildung und Wissen

Mitglied im Beirat

 

Pädagogische Leitung

Beruflicher Wiedereinstieg für Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Dezember 2016 bis Mai 2017:  Fortbildungsreihe der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Fortbildung zur Nachqualifizierung von Fachkräften in Kindertageseinrichtungen

Dezember 2016 bis November 2017: Fortbildungsreihe der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Beruflicher Wiedereinstieg für Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Dezember 2015 bis Mai 2016:  Fortbildungsreihe der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Fortbildung zur Nachqualifizierung von Fachkräften in Kindertageseinrichtungen

Dezember 2015 bis November 2016: Fortbildungsreihe der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

 

Vorträge und Seminare

Pädagogische Grundhaltung – Enkulturation – Interkulturelle Pädagogik

Weinstadt (Rems), 5./6. Februar 2016: Modul im Rahmen einer Fortbildungsreihe für Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Religionspolitik in Baden-Württemberg. Grundlagen und aktuelle Herausforderungen

Stuttgart-Hohenheim, 11. Februar 2016: Eröffnungsvortrag im Rahmen der Tagung „Wie viel Christentum braucht das Land? Überlegungen zur Zukunft von Schule und Religionsunterricht in Baden-Württemberg“ der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Wie viel Christentum braucht unser Land?

Stuttgart-Hohenheim, 11. Februar 2016: Teilnahme an einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Tagung „Wie viel Christentum braucht das Land? Überlegungen zur Zukunft von Schule und Religionsunterricht in Baden-Württemberg“ der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart,

Berufsethik sozialpädagogischen Handelns

Weinstadt (Rems), 27. Februar 2016: Modul im Rahmen einer Fortbildungsreihe für Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Gymnasiale Bildung – innovativ – individuell – interdisziplinär

Stuttgart, 4. März 2016: Teilnahme am 2. Bundesweiten Gymnasialtag 2016 des Deutschen Philologenverbandes, des Philologenverbandes Baden-Württemberg und des Verbandes der Bildungsmedien im Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg

Qualitätszirkel Religionspädagogik

Weinstadt (Rems), 9. März 2016: Arbeit am religionspädagogischen Profil der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Bildung und Soziale Arbeit – ein Spannungsfeld?

Regensburg, 16. März 2016: Vortrag an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg

Bildung als Menschenrecht – ein Thema für die Soziale Arbeit?

Regensburg, 16. März 2016: Seminar an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg

Didaktik und Methodik an Fachschulen – Fachschulen als Arbeitsfeld für Kindheitspädagogen und Kindheitspädagoginnen

Eßlingen (Neckar), 12. April 2016: Gastvortrag an der Hochschule Esslingen

Leistungsbeurteilung

Freudenstadt (Schwarzw.), 15. April 2016: Modul im Rahmen der Aufstiegsfortbildung des Evangelischen Schulwerks Baden und Württemberg

Die erste päpstliche Umweltenzyklika „Laudato si‘“ aus umweltpädagogischer Sicht

Stuttgart, 04. Mai 2016: Gastvorlesung im Institut Dr. Flad – Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Bildung für nachhaltige Entwickloung als Auftrag an die Soziale Arbeit

Berlin, 13. Juni 2016: Vortrag an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin

Welche Bedeutung besitzt Religion für unser Bildungssystem?

Weinstadt (Rede), 14. Juli 2016: Schulleitungsrede bei der feierlichen Zeugnisübergabe an die Berufspraktikanten und Berufspraktikantinnen

Evaluation und Leistungsbeurteilung I und II

Stuttgart, 1./2. August 2016: Module im Rahmen der Aufstiegsfortbildung des Evangelischen Schulwerks Baden und Württemberg

Chancen und Grenzen schulischer Integration

Schwerte (Ruhr), 6. September 2016: Vortrag auf dem Forum Sozialethik „Flucht – Zuwanderung – Integration. Multidisziplinäre und normative Vergewisserungen zu Herausforderungen der Migration“ in der Katholischen Akademie Schwerte

Schuljahreseröffnungsgottesdienst der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Weinstadt (Rems), 13. September 2016: Predigt zu Gen 1

Menschenrechtsbildung – Demokratiepädagogik

Weinstadt (Rems), 21. September 2016: Modul im Rahmen einer Fortbildungsreihe für Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Wissenschaftlicher Beirat des Deutschen Philologenverbandes

Göttingen, 7./8. Oktober 2016

Begrüßung durch die Schulleitung

Weinstadt (Rems), 11. Oktober 2016: Festakt mit Übergabe der Zertifikate durch die Vorsitzende der Stiftung „Singen mit Kindern“, Frau Gerlinde Kretschmann, an der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Singen mit Kindern

Weinstadt (Rems), 11. Oktober 2016: Moderation des Festaktes mit Übergabe der Zertifikate durch die Vorsitzende der Stiftung „Singen mit Kindern“, Frau Gerlinde Kretschmann, an der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Vorstellung des neuen Schulleitungsteams

Weinstadt (Rems), 14. Oktober 2016: Pressegespräche der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Buchvorstellung

Bamberg, 15. Oktober 2016: Vorstellung und Dedikation des Bandes „Rote Fahnen, bunte Bänder“

Tag der Freien Schulen

Weinstadt (Rems), 25. November 2016: Hintergrundgespräch der Schulleitung und der Fachschaft Gemeinschaftskunde der Evangelischen Fachschule für Sozialpädgogik Weinstadt mit Claus Paal, MdL

 Globales Lernen

Weinstadt (Rems), 26. November 2016: Modul im Rahmen einer Fortbildungsreihe für Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

 Ertrag und Abschluss

Weinstadt (Rems), 26. November 2016: Modul im Rahmen einer Fortbildungsreihe für Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Begrüßung durch die Schulleitung

Weinstadt (Rems), 30. November 2016: Hospitation von Schülern der Freien Evangelischen Schule Stuttgart an der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Herausgeberbeirat engagement. Zeitschrift für Erziehung und Schule

Frankfurt (Main), 9. Dezember 2016

Buchvorstellung

Bonn, 10. Dezember 2016: Vorstellung und Dedikation des Bandes „Rote Fahnen, bunte Bänder“

Veränderte Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen – Veränderte Anforderungen im Beruf

Weinstadt (Rems), 14. Dezember 2016: Modul im Rahmen einer Fortbildungsreihe für Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

 

Waiblingen 2017.

 

 

 

Neuerscheinungen: Bildung und Religion

„Wir tragen eine soziale Verantwortung – nicht zuletzt in unseren Kindertageseinrichtungen und Schulen – für Werte und Normen, Sitte und Brauchtum, Sprache und Kunst, Kultur und Tradition, die weit über unsere eigene Gegenwart hinausreicht: Denn wie künftige Generationen leben, denken und handeln werden, wird wiederum davon beeinflusst werden, wie wir heute leben, denken und handeln.“

… ist Axel Bernd Kunze, Gesamtschulleiter einer Fachschule für Sozialpädagogik, überzeugt. Die Worte stammen aus einer Schulleitungsrede, die im Sommer 2016 anlässlich der feierlichen Zeugnisübergabe an die Berufspraktikantinnen und Berufspraktikanten gehalten wurde. Die Rede war en pädagogisches Plädoyer, Religion nicht aus der Schule zu verbannen. Religiöse Bildung, so Kunze damals, ist eine wertvolle pädagogische Hilfe zur Identitätsbildung, Sinnfindung und Charakterformung.

Axel Bernd Kunze: Warum Religion in die Schule gehört … – Ein pädagogisches Plädoyer,

in: Engagement 34 (2016), H. 4, S. 262 – 265.

 

„Doch erst die Frage nach ihrer Bedeutung macht aus einer bloßen Ritualisierung ein Ritual, eine Inszenierung, in der sich eine für das Subjekt oder die Gemeinschaft bedeutsame Erfahrung symbolisch vermittelt. Daher bleibt es für den bildenden Umgang wichtig, nach der tiefergehenden Bedeutung bestimmter Ritualisierungen zu fragen. Wenn dies pädagogisch gelingt, können Rituale elementare Grunderfahrungen wecken, die für ein Verständnis religiöser Vollzüge oder Gebetsformen fruchtbar gemacht werden können. Organisierte Bildungs- und Erziehungsprozesse in Schule oder Kindertageseinrichtungen können viel dazu beitragen, ein solches Verständnis zu pflegen, gerade dann wenn Heranwachsende nicht mehr aktiv in einer Kirche oder Glaubensgemeinschaft verwurzelt sind. Angehend Pädagogen werden auch nur dann religiöse Lern- und Bildungsprozesse bei den ihnen anvertrauten Kindern und Jugendlichen eröffnen und begleiten können, wenn sie selbst ein hinreichendes Verständnis hierfür entwickelt und entsprechende Erfahrungen gemacht haben.“

… so Axel Bernd Kunze in einem Beitrag für die aktuelle Ausgabe der schulpädagogischen Zeitschrift ENGAGEMENT. Der Beitrag, wie Schule, nicht zuletzt katholische Schulen, darauf reagieren können, dass sowohl Schüler als auch Lehrer im Umgang mit religiösen Ausdrucksformen immer häufiger Unsicherheit zeigen.

Axel Bernd Kunze: Religionspädagogische Propädeutik. Zur Bedeutung gemeinsamer Rituale in der Schulgemeinde,

in: Engagement 34 (2017), H. 4, S. 254 – 256.

Neuerscheinung: Engagement 4/2016

Mit Verzögerung ist Heft 4/2016 der  Zeitschrift ENGAGEMENT erschienen. Der Themenschwerpunkt trägt den Titel: Katholische Schule 21.

Im Rezensionsteil werden folgende Titel besprochen:

  • Lillmeier: Die Katholische Grundschule NRW. Öffentliche Grundschule im konfessionellen Gewand. Ein grundschultheoretischer Diskurs (Würzburg 2015).
  • Kaupp u. a. (Hgg.): Handbuch Schulpastoral für Studium und Praxis (Freiburg i. Brsg. 2015).
  • Pemsel-Maier u. a. (Hgg.): Inklusion!? Religionspädagogische Einwürfe (Freiburg i. Brsg. 2014).
  • Klein-Landeck: Inklusions-Material Englisch Klasse 5 – 10 (Berlin 2014).
  • Flüchtlingsrecht (Berlin/Freiburg i. Brsg. 2016).
  • Schweitzer: Bildung (Neukirchen-Vluyn 2014).
  • Klein-Landeck (Hg.): Fragen an Maria Montessori. Immer noch ihrer Zeit voraus? (Freiburg i. Brsg. 2015).
  • Becher u. a. (Hgg.): Kinder, Kinder! – Vergangene, gegenwärtige und ideelle Kindheitsbilder (Frankfurt a. M. 2013).
  • Arning u. a.: Hundert Katholiktentage. Von Mainz 1848 bis Leipzig 2016 (Darmstadt 2016).
  • Landmann: Wer war Sokrates? Eine Studie zum sokratischen Problem (München 2011).
  • Damm. PeterSilie (München 2016).
  • Wallach: We all locked up (München 2016).

Rezension: Pluraler Pluralismus

Pluralismus ist zum normativen Signum der Moderne geworden. Ein neuer Band des Moraltheologen Dieter Witschen bietet wertvolle Klärungen, was unter Pluralismus zu verstehen ist. Es gibt nicht das eine Konzept von Pluralismus – oder anders gesagt: Pluralismus ist selbst plural.

Dieter Witschen: Ethischer Pluralismus. Grundarten – Differenzierungen – Umgangsweisen, Paderborn: Ferdinand Schöningh 2016, 131 Seiten.

In Heft 1/2017 der internationalen Zeitschrift für christliche Sozialethik, AMOSinternational, findet sich eine Besprechung des Bandes aus der Feder von Axel Bernd Kunze.

Initiative „Für Freiheit im Bildungssystem“: Gedanken zum Ende von Gaucks Amtszeit

Vor fünf Jahren wurde der ehemalige DDR-Bürgerrechtler und Beauftragte für die Unterlagen der ehemaligen DDR-Staatssicherheit, Joachim Gauck, zum Bundespräsidenten gewählt. Vertreter aus Bildung und Wissenschaft nahmen seine Wahl damals zum Anlass für einen Offenen Brief, der auf problematische Entwicklungen im Bildungs- und Wissenschaftssystem hinweisen wollte: Für Freiheit im Bildungssystem. Initiator des Briefes war der Neutestamentler und Judaist, Dr. Jan Dochhorn. Immer wieder hatte Gauck in Reden und Vorträgen vor seiner Wahl das Thema Freiheit in den Mittelpunkt gestellt. Die Unterzeichner wollten darauf aufmerksam machen, dass die Freiheit mittlerweile auch in unserem Bildungs- und Wissenschaftssystem zu einem bedrohten Gut geworden ist.

Die Hoffnungen haben sich nicht erfüllt. Als Bundespräsident blieb Gauck weiterhin in der Konfliktkonstellation des Systemgegensatzes zwischen West und Ost gefangen. Gauck hatte die verändernde Kraft der Freiheit als Bürgerrechtler selbst erfahren, dies wird man ihm zugestehen müssen. Nun aber war sie für ihn, der die Unfreiheit am eigenen Leib erfahren hatte, zum festen Besitz geworden. Neuerliche Bedrohungen der Freiheit wollte oder konnte Gauck nicht sehen – für den Antikommunisten hatte sich die verändernde Kraft der Freiheit, an die er einmal geglaubt hatte, mit dem Ende des Ost-West-Gegensatzes aufgebraucht. In der Folge erwies sich Gauck als äußerst biegsam und anpassungsbereit. Die politische Klasse musste von ihm keine kritischen Einwände befürchten. Ja, er stärkte schließlich der Bundeskanzlerin und ihrer gesinnungsethisch ausgerichteten Politik in der Migrationskrise demonstrativ den Rücken: eine Einmischung in die Partei- und Tagespolitik, die unter anderen Vorzeichen zu einer erregten Debatte über die verfassungsgemäße Rolle des Bundespräsidenten geführt hätte.

„Unser Land“, von dem Gauck in seiner Antrittsrede sprach, ist nicht zu einem Land gestärkter Freiheit geworden. Je länger Gaucks Amtszeit währte, desto anachronistischer wirkte sein Freiheitspathos. Was hätte sich aus Perspektive der Freiheit alles sagen lassen – zu einer Demokratie, die von Krise zu Krise hetzt; zu einer Politik, die der Krisen Herr werden will, indem sie sich über bestehendes Recht und bestehende Verträge hinwegsetzt; zu Debatten über eine Postdemokratie, in der politische Entscheidungen immer mehr auswandern in intransparente, transnationale Institutionen; zu einer moralisierenden Flüchtlingspolitik, über die bis heute nicht parlamentarisch entschieden wurde; über eine Selbstermächtigung der Exekutive, die in der Migrationskrise sogar soweit ging, die staatsrechtlichen Grundlagen des eigenen Gemeinwesens in Frage zu stellen; zur schleichenden Aushöhlung der Freiheit in einer Gesellschaft, die das Verhalten ihrer Mitglieder immer stärker durch unausgesprochene Verhaltenserwartungen und soziale Normvorstellungen zu steuern versucht … Gauck erkannte die neuen Gefährdungen der Freiheit nicht.

Sein Biograph Mario Frank (Suhrkamp, 2014) kritisierte, dass die Freiheit für Gauck nur „Vehikel“ und „Mittel zum Zweck“ gewesen sei, um „öffentliche Anerkennung und Bewunderung“ zu ernten: „Er wollte die Früchte seiner Lebensarbeit genießen.“ Er stolperte über seine eigene Eitelkeit und verstieg sich am 19. Juni 2016 vor laufenden Kameras sogar zu der Behauptung: „Die Eliten sind gar nicht das Problem, die Bevölkerungen sind im Moment das Problem, dass wir stärker wieder mit denen das Gespräch suchen.“ Der ehemalige Bürgerrechtler merkte noch nicht einmal, in welche Nähe er damit zum Diktum Bertolt Brechts kam, der nach dem 17. Juni 1953 der SED-Führung empfahl, sich ein neues Volk zu wählen.

Gauck verzichtete auf eine zweite Amtszeit. Am 12. Februar 2017 wurde Frank-Walter Steinmeier zu seinem Nachfolger gewählt. In seiner Antrittsrede ruft er dazu auf, „mutig“ für Freiheit und Demokratie einzutreten. Wie wahr – nur müsste dieser Einsatz für die Freiheit mehr sein als die übliche politische Konvention. Auch die Anliegen des Offenen Briefes „für ein freiheitliches Bildungssystem und für die Freiheit von Forschung und Lehre“ haben sich nicht erledigt.

Umfrage: Ernst Moritz Arndt aus dem Universitätsnamen tilgen?

Soll Ernst Moritz Arndt aus dem Greifswalder Universitätsnamen getilgt werden? Der entsprechende Senatsbeschluss hat eine Diskussion losgetreten, die weit über Greifswald hinausreicht. Der Deutsche Hochschulverband, die berufsverbandliche Interessenvertretung der Universitätsprofessoren, hat auf seiner Internetseite eine inoffizielle Umfrage gestartet, bei der nach  Zustimmung oder Ablehnung der Namensänderung gefragt wird (wer gegen die Umbenennung ist muss mit „nein“ votieren). Die Umfrage findet sich hier: https://www.hochschulverband.de/hochschulverband-home.html#_

Gastkommentar: Tote Lehre?

„Ahnungslose Absolventen? Zu Heine, Schiller, Goethe fällt in erster Linie der Bildungspolitik nichts mehr ein. Schule und Universität stehen heute für sinnfreie Übungen an sogenannten Stoffen und offene Verachtung“ – meint Jürgen Kaube im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 11. Februar 2017. Jan Dochhorn widerspricht in einem Punkt entschieden:

Der Kommentar von Kaube zum Zustand der akademischen Lehre (F.A.Z., 11.02.2017, »Tote Lehre«) enttäuscht. Er läuft doch wieder auf den konventionellen Vorwurf hinaus, dass Professoren allzu gerne forschten und dabei angeblich die Lehre vernachlässigten. Ich habe diesen Vorwurf schon als Student gehört – eher von den leistungsschwächeren Kommilitonen. Ein Klima, in dem Forschung schlecht geredet wird, braucht kein Mensch an den Universitäten. Und dass sich niemand von den Dozenten gewehrt hätte oder wehrte gegen die geistfeindlichen Reformen der letzten Dezennien (für die alle Bundestagsparteien verantwortlich zeichnen), stimmt schlichtweg nicht. Es gibt z. B. die Gesellschaft für Bildung und Wissen (GBW). Und was die beiden von Kaube zitierten Germanistikstudentinnen betrifft, die nicht wissen, wer Goethe ist: Ein engagierter akademischer Lehrer würde ihnen sagen: Ihr seid nicht primär Opfer eines schlechten Systems (das vielleicht auch), sondern als künftige Akademiker verpflichtet, eure Bildung euch ein Anliegen sein zu lassen – mit mir als einem harten Trainer. Es kann riskant sein, heute so etwas zu sagen. Denn zur Verbesserung der Lehre hat man die studentische Evaluation erfunden. (Dr. Jan Dochhorn, dr. theol.)

Der Kommentator ist Senior Lecturer für Neues Testament an der University of Durham (Vereinigtes Königreich).

Initiative „Publikationsfreiheit“

Die Bundesregierung will noch in dieser Legislaturperiode das Urheberrecht in den Bereichen Bildung und Wissenschaft erheblich einschränken. Wie dem Referentenentwurf für die sogenannte Bildungs- und Wissenschaftsschranke zu entnehmen ist, sollen Verlagspublikationen für Unterricht und Wissenschaft lizenz- und zum Teil auch vergütungsfrei von Hochschulen, Bibliotheken und anderen Bildungseinrichtungen genutzt werden können. Mit diesen Reformplänen werden die Leistungen von Autoren und Verlagen entwertet. Dagegen wendet sich die vom Ulmer-Verlag ins Leben gerufene Initiative

PUBLIKATIONSFREIHEIT für eine starke Bildungsrepublik

Die Initiative ist bereits von zahlreichen Autoren, Buchhändlern, Mitarbeitern der Verlags- und Medienbranche oder Wissenschaftlern unterzeichnet worden. Überlegen Sie, ob Sie die Initiative nicht auch zeichnen möchten … – um der Freiheit willen:

  • … weil eine freie Gesellschaft freie Autoren braucht.
  • … weil die Meinungs-, Presse- und Wissenschaftsfreiheit wichtige Grundrechte sind, die in langen historischen Kämpfen erstritten wurden.
  • … weil Publikationsfreiheit eine zentrale Stütze lebendiger Demokratie ist.
  • … weil eine funktionierende Öffentlichkeit eine lebendige Debattenkultur und einen freien gesellschaftlichen Diskurs braucht.
  • … weil die Autoren nicht enteignet werden dürfen und das geistige Eigentum geschützt bleiben muss.
  • … weil geisteswissenschaftliche Leistung und Publikationstätigkeit schon heute allzuoft alles andere als angemessen entlohnt werden.
  • … weil wir Freiheit brauchen und nicht den Obrigkeitsstaat, der geistig Tätige und wissenschaftliche Autoren gängelt.
  • … weil ohne Freiheit das Individuum auf der Strecke bleibt.

Die geplante Gesetzesänderung zeigt einmal mehr, dass geistige Arbeit im Parlament wenig Lobby hat. Für den „Bildungs- und Wissenschaftsstandort“ Deutschland, von dem gern gesprochen wird, verheißt dies wenig Gutes.  Weitere Argumente für die Initiative Publikationsfreiheit finden Sie auch in folgender Stellungnahme im Wissenschaftsportal „Academia“: https://www.academia.edu/s/5fb135c9b6/initiative-publikationsfreiheit-unterschreiben?source=news

Veranstaltungsbericht: Jahresempfang des Evangelischen Schulwerks Baden und Württemberg

Am 7. Februar fand der diesjährige Jahresempfang des Evangelischen Schulwerks Baden und Württemberg in Stuttgart statt: eine willkommene Gelegenheit zum Austausch zwischen Kirche und Politik, Schulvertretern und Kooperationspartnern. Festredner war in diesem Jahr Staatssekretär Volker Schebesta, MdL. Er betonte in seiner Ansprache, welch wichtigen Beitrag evangelische Schulen für die Bildungsvielfalt in Baden-Württemberg spielten: Einerseits bildeten sie durch ihr besonderes theologisches Profil und ihre evangelische Wertorientierung einen wertvollen Kontrast zum staatlichen Schulwesen. Andererseits leisteten sie wertvolle Arbeit, die Qualität im baden-württembergischen Bildungssystem zu sichern, und zwar im Einklang mit zentralen Anliegen staatlicher Bildungspolitik. Als Beispiele dafür, wie Staat und Kirche am gemeinsamen Strang ziehen, nannte er Inklusion, Demokratiepädagogik oder das Engagement zur (schulischen) Integration von Flüchtlingen.

Das Evangelische Schulwerk vertritt die Interessen der allgemein- und berufsbildenden Schulen der beiden Landeskirchen in Baden-Württemberg und ihrer Träger gegenüber staatlichen und kirchlichen Kooperationspartnern.

Vortrag: Gedanken zur Jahreslosung 2017 – aus theologischer und pädagogischer Sicht

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

Die evangelische Jahreslosung für 2017 steht beim Propheten Hesekiel, Kapitel 36, Vers 26. Nehmen wir die Worte im Zusammenhang wahr – mit den Worten der neu revidierten Lutherbibel:

Denn ich will euch aus den Völkern herausholen und euch aus allen Ländern sammeln und wieder in euer Land bringen, und ich will reines Wasser über euch sprengen, dass ihr rein werdet; von all eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun. Und ihr sollt wohnen im Lande, das ich euren Vätern gegeben habe, und sollt mein Volk sein, und ich will euer Gott sein.

Ich will euch von all eurer Unreinheit erlösen und will das Korn rufen und will es mehren und will keine Hungersnot über euch kommen lassen. Ich will die Früchte der Bäume und den Ertrag des Feldes mehren, dass euch die Völker nicht mehr verspotten, weil ihr hungern müsst. Dann werdet ihr an euren bösen Wandel denken und an euer Tun, das nicht gut war, und werdet euch selbst zuwider sein um eurer Sünde und eurer Gräuel willen. [Hesekiel 36, 24 – 31]

Soweit die Worte aus dem Alten Testament. Drei Gedanken möchte ich anschließen – als Theologe und Pädagoge.

1. Wer kann einen neuen Anfang schaffen?

Die Worte des Propheten Hesekiel sind schwer einzuordnen: Die Worte bergen einerseits eine Verheißung. Andererseits kleidet der Prophet diese in eine unmissverständlich scharfe Form. Gott fällt ein hartes Urteil über das Treiben der Menschen und die Regungen ihres Herzens. Auch die Zeitgenossen Hesekiels mögen irritiert gewesen sein von dem, was der Prophet ihnen zuruft: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

Diese Zusage mag wie blanker Hohn geklungen haben: Im Jahre 587 vor Christus wurden die Stadt Jerusalem und der religiöse Mittelpunkt des Volkes, der Jerusalemer Tempel, zerstört. Die Oberschicht wurde deportiert. Hesekiel selbst war einer der ersten, die als Vasallen in die Verbannung nach Babylon verschleppt wurden. Die verhärteten Herzen der Israeliten mögen noch am steinernen Heiligtum in Jerusalem gehangen haben. Doch wozu? Das Heiligtum lag in Trümmern. Gott schien sich abgewandt zu haben. Er schien das Volk im Stich gelassen zu haben.

In einer solchen Situation fällt es schwer, den Worten zu glauben, die der Prophet spricht. Und tatsächlich wollten längst nicht alle seine Worte hören. Viele hatten dann doch die Hoffnung aufgegeben, sich vom alten Glauben der Väter abgewandt oder sich zumindest mit den Verhältnissen im Exil arrangiert.

Doch der Prophet hält an den alten Verheißungen fest. Wer, wenn nicht Gott allein kann einen neuen Anfang schaffen!? Wer, wenn nicht Gott allein kann neue Hoffnung geben und die Herzen der Menschen erneuern!? Wer, wenn nicht Gott allein kann den sündigen Menschen in seinem Innersten erreichen!? Der Mensch allein kann das nicht schaffen – gleich, woran er sein Herz hängt.

2. Wie schafft Gott einen neuen Anfang?

Und hier wird aus der schonungslosen Diagnose des Propheten eine Verheißung: Gott weiß, dass Israel es nicht allein schaffen wird. Das Herz ist verhärtet, der Wille gebrochen. Doch Gott macht den ersten Schritt; er ermöglicht Umkehr und Erneuerung. Gott schafft einen radikalen Neuanfang und bricht die versteinerten Herzen der Menschen auf. Er geht auf sein Volk zu und bietet eine lebendige Beziehung an, die tiefer geht und weiterreicht, als wir Menschen uns dies jemals versprechen könnten. Sein Zuspruch gilt. Und Gott schenkt uns das, was es dazu braucht: ein neues Herz und einen neuen Geist.

Dieser Zuspruch, diese Verheißung galt zuerst dem geschundenen Volk Israel. Und wie ist es mit uns heute? Noch ist das Jahr jung. Wir wissen nicht, was es bringen wird – für die Welt und für jeden Einzelnen persönlich? privat oder beruflich? politisch, gesellschaftlich oder kirchlich? Wenn wir in unsere Welt schauen, dann wissen wir, dass die Worte des Propheten Hesekiel nichts an Aktualität verloren haben. Die Verunsicherung ist groß. Ich will das jetzt gar nicht näher ausbuchstabieren. Der Mensch ist zu großen Leistungen fähig, zugleich kann sein Herz aber auch ein Abgrund sein. Immer wieder bedürfen wir der Umkehr und Neuausrichtung.

Und doch dürfen wir in dieses Jahr hineingehen mit der Verheißung, dass Gott diese Welt nicht im Stich lässt – damals wie heute. Für uns Christen gründet diese Zusicherung in der Menschwerdung Gottes in seinem Sohn Jesus Christus. Gott ist in diese Welt gekommen, um dem Menschen die Möglichkeit zu einer neuen Existenz zu schaffen. In Jesus Christus erkennen wir, welche Möglichkeiten der Mensch hat, wenn er Gottes Verheißungen wählt. Wer sich Jesus Christus anvertraut und sich taufen lässt, dem wird ein neues Herz geschenkt – oder wie es der Apostel Paulus an die Korinther geschrieben hat – eine Gemeinde, die es ihm wahrlich nicht immer leicht gemacht hat: „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe Neues ist geworden.“

3. Welcher Verheißung wollen wir folgen?

Für jeden stellt sich die Frage, welcher Verheißung er folgen will. Der Mensch kann dieser Frage ausweichen, aber die Frage bleibt. Der Verheißungen, die nach unserer Aufmerksamkeit rufen, sind viele. Mitunter kann man den Eindruck gewinnen, dass hierzu auch die „Bildung“ gehört – als eine Art „Heilsversprechen“ der säkularisierten Wissensgesellschaft, das zum vermeintlichen Allheilmittel für alle sozialen Probleme geworden ist, auf die wir sonst keine Antwort wissen. Was soll die Schule nicht alles leisten? Fast kein Fach, das nicht schon von irgendeiner Lobbygruppe gefordert worden wäre: Klimakunde und Konsumerziehung, Datenschutzunterricht oder – wie der Bundeslandwirtschaftsminister vor kurzem gefordert hat – Ernährung. Selbst das Unterrichtsfach Glück gibt es bereits. Über eine Frage aber wird erstaunlich wenig diskutiert: Warum ist es überhaupt sinnvoll, sich zu bilden?

Wenn wir auf diese Frage keine Antwort mehr wissen, werden Motivation zur Bildung und Freude am Lernen nur schwer zu wecken sein. Bildung würde dann auch kaum als Genuss und Bereicherung des eigenen Lebens erfahren werden können. Bildung, die mehr sein will als Anpassung an äußere Erwartungen, braucht ein Fundament an Sinn, das innerpädagogisch allein nicht gelegt werden kann. Um einen solchen Lebenssinn muss sich jeder selbständig mühen. Aber wir können den Einzelnen, das Kind, den Schüler, den Heranwachsenden, dabei pädagogisch begleiten.

Wer sich bildet, soll sein Leben aktiv gestalten, sich nicht einfach nur treiben lassen oder äußeren Erwartungen oder Zwängen entsprechen. Dies gelingt nur, wenn Bildung mehr sein will als Wissensvermittlung, wenn sie den Einzelnen als sittliches und religiöses Subjekt ernst nimmt. Die Diagnose „bildungsarm“ wird schnell ausgesprochen. Heranwachsende können aber auch in anderer Hinsicht „arm“ sein: Gerade Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu nehmen, an sittlichen Beanspruchungen lernen und reifen zu können, kann nicht minder Ausdruck einer mangelnden Verantwortung gegenüber der jüngeren Generation sein. Bildung wird nicht über Konvention, Routine oder bloße Wissensaneigung hinausgehen, wenn nicht gleichzeitig die Frage nach dem tieferen Sinn menschlichen Daseins gestellt wird: Was trägt unser Leben? Auf welche Verheißungen können wir unser Leben gründen? Was dürfen wir für uns und unsere Welt erhoffen?

Ob eine Antwort auf diese Fragen gelingt, kann niemand garantieren – hier zeigt sich die Dramatik, mitunter auch tiefe Tragik menschlicher Existenz. Doch können wir pädagogisch dazu beitragen, dass der Einzelne Orte vorfindet, wo die Suche nach Sinn möglich ist, wo Sinn- und Wertfragen gestellt werden dürfen. Kinderhäuser und Schulen können und wollen hoffentlich solche Orte sein. Der Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik hat das evangelische Profil von Schule im vergangenen Jahr auf folgende Formel gebracht: Evangelische Bildung hat „nicht Funktion, sondern Bedeutung“, „nicht Zweck, sondern Wert“.

Dies können Kinder und Heranwachsende dort erfahren, wo religiöse und Sinnfragen pädagogisch nicht ausgeklammert werden. Es ist aus der Mode gekommen: Aber man kann auch von Charakter- und Herzensbildung sprechen. Bildung kann das Leben bereichern und beziehungsreicher machen, auch in religiöser Hinsicht. Wer aus christlicher Verantwortung pädagogisch tätig wird, ist herausgefordert, immer wieder neu über sein eigenes Sinnfundament und auch über den eigenen Glauben nachzudenken. Warum ist es sinnvoll, sich zu bilden? Bei der Suche nach Antworten auf diese Frage, dürfen wir uns der alten Verheißungen erinnern: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. – Das Alte ist vergangen, siehe Neues ist geworden.

Erziehung aus gläubiger Verantwortung ist, nichts Geringeres als ein zentraler christlicher Liebesdienst, ein anderes Wort für Diakonie – ein wichtiger Dienst, von dem unser aller Zusammenleben profitiert, damit es ein gutes und gerechtes Zusammenleben wird. In diesem Jubiläumsjahr soll das letzte Wort dem gehören, der 1524 „An die Ratsherrn aller Städte deutschen Landes [geschrieben hat], daß sie christliche Schulen aufrichten und halten sollen“. Wovon Martin Luther schreibt, das haben Wilhelmine Canz, Johannes Bosco und andere christliche Erzieher in ihrer Zeit umgesetzt, mit den Mitteln und unter den Herausforderungen der damaligen Zeit. Das wollen wir auch heute noch umsetzen, wiederum mit den Mitteln und unter den Herausforderungen unserer Zeit: „Nun besteht das Gedeihen einer Stadt nicht allein darin, daß man große Schätze sammelt, feste Mauern, schöne Häuser, viele Kanonen und Harnische herstellt. Vielmehr, wo es viel davon gibt und es kommt in die Hände wahnsinniger Narren, so ist das ein um so schlimmerer und um so größerer Schaden für diese Stadt. Vielmehr das ist einer Stadt Bestes und ihr allerprächtigstes Gedeihen, ihr Wohl und ihre Kraft, daß sie viele gute, gebildete, vernünftige, ehrbare, wohlerzogene Bürger hat, die dann sehr wohl Schätze und alle Güter sammeln können, sie erhalten und recht gebrauchen. […] Nun, solche Männer müssen aus Knaben werden, und solche Frauen müssen aus Mädchen werden. Es ist also darum zu tun, daß man kleine Knaben und Mädchen dazu recht unterrichte und aufziehe.“

Gott segne unser pädagogisches und diakonisches Tun – in diesem noch jungen Jahr: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. – Das Alte ist vergangen, siehe Neues ist geworden.

Weinstadt, 30. Januar 2017 – PD Dr. Axel Bernd Kunze