Neuerscheinung: Studenten-Kurier 2/2026

Der neue Studenten-Kurier. Zeitschrift für Studentengeschichte, Hochschule und Korporationen, herausgegeben von der Gemeinschaft für deutsche Studentengeschichte, enthält unter anderem folgende Beiträge:

  • Praktikumsbericht: Einblicke in die Arbeit des Instituts für deutsche Studentengeschichte
  • Historisches Datum: Waidhofener Beschlüsse
  • Musica Studentica: Eine Ära geht zu Ende
  • Scheffels 200. Geburtstag: Soireé in Heidelberg

Tabula gratulatoria: Festschrift für Prof. Dr. Peter Bruns

Zu Ehren des 65. Geburtstages von Professor Dr. Peter Bruns, Lehrstuhlinhaber für Kirchengeschichte und Patrologie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und Präses der Marianischen Herren- und Bürgersodalität an St. Jakob in Bamberg, ist eine Festschrift erschienen:

Winfried Büttner/Thomas Kremer/Matthias Scherbaum (Hgg.): Patristica Orientalia Christiana. Festschrift für Peter Bruns zum 65. Geburtstag (Koinonia – Orians; 59), Münster (Westf.): Aschendorff 2026.

„Was ich empfangen habe, habe ich weitergegeben“ (1 Kor 15,3) – dieses paulinische Wort könnte als Motto die Berufung des Kirchenhistorikers und Patrologen zusammenfassen. Wie kaum eine andere theologische Disziplin offenbart die Kirchengeschichte Wege und Irrwege, Höhenkamm und Talsohle des christlichen Denkens im Laufe der Zeit. Besonders den Vätern in Ost und West kommt hierbei eine Schlüsselstellung zu, da ihre Überlegungen in vielerlei Hinsicht als wegweisend und weichenstellend für den weiteren Verlauf der Kirchengeschichte gelten können. Peter Bruns hat sein wissenschaftliches Lebenswerk der Erforschung und Vermittlung der Kirchengeschichte, v. a. der (ostkirchlichen) Väter gewidmet. Seine langjährige Tätigkeit an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg und anderen europäischen Hochschulen gibt davon ein eindrucksvolles Zeugnis ab. Die Beiträge dieser Festschrift wollen sowohl auf fachlicher wie auch persönlicher Ebene dem Theologen und Menschen Peter Bruns die Ehre erweisen. [Verlagsankündigung]

Als Teilnehmer an der „tabula gratulatoria“ gratulieren wir zur Festschrift wie zum Geburtstag und wünschen: Ad multos annos!

Neuerscheinung: Sammelrezension zu Theologie und Künstlicher Intelligenz

Axel Bernd Kunze rezensiert im neuen Themenheft „Theologie und künstliche Intelligenz – neue Grenzgebiete“ der internationalen Fachzeitschrift CONCILIUM drei theologische Titel, die sich mit KI beschäftigen:

Axel Bernd Kunze (Rez.): Technik- und Geisteswissenschaften zusammendenken,

in: Concilium 62 (2026), Heft 2, S. 201 – 205.

Sammelrezension zu:


Lukas Brand: Simulacrum Hominis. Die Reproduktion des Menschen im Medium der Technik (Studien zur systematischen Theologie, Ethik und Philosophie; 28), Münster (Westf.): Aschendorff 2025, 382 Seiten

Lukas Brand/Martin Kutz/Dominik Winter (Hgg.): Instrumente Gottes. Soziale Roboter und KI-Tools in religiösen Kontexten (Alber Theologie; 4.1), Baden-Baden: Alber 2025, 318 Seiten.

Markus Vogt/Ivo Frankenreiter (Hg.): Mensch werden. Christlicher Humanismus zwischen Philosophie und Theologie, Basel: Schwalbe 2024, 180 Seiten.

Neuerscheinung: Fürchtet euch nicht – Gottesdienstmodell für den Zwölften Sonntag im Jahreskreis

„Das Jahr steht in der Mitte. Der heutige Sonntag fällt mit dem Sommeranfang zusammen. Am Mittwoch dieser Woche – sechs Monate vor Weihnachten – feiert die Kirche die Geburt des heiligen Johannes des Täufers. Das neue Gotteslob hält ein Lied bereit, das sehr gut zur Jahreszeit der Sommersonnenwende passt: „Das Jahr steht auf der Höhe“ (GL 465; geeignet ist auch die Melodie des Magnifcatliedes GL 395 „Den Herren will ich loben“). Zum Brauchtum dieser Zeit gehört die Segnung des Johannisfeuers, das zumeist auf Bergen entzündet wird.

Das Evangelium des Sonntags ist der längeren Aussendungsrede Jesu im Matthäusevangelium entnommen. Jesus sendet den Zwölferkreis aus, vor Ostern zunächst zu den „verlorenen Schafen des Hauses Israel“, wie es am Anfang der Rede heißt. Der Aussendungsbefehl Jesu bezieht sich auf das Gebiet von Galiäa; von den Städten in Samaria und den Gebieten der Heiden sollen sich die Jünger ausdrücklich fernhalten. Die Aussendungsrede wird im Evangelium des kommenden Sonntags fortgesetzt.“

Das Gottesdienstmodell ist erschienen in der Zeitschrift „WortGottesFeiern an allen Sonn- und Feiertagen“:

Axel Bernd Kunz: Fürchtet euch nicht [Lesejahr A. 12. Sonntag im Jahreskreis], in: WortGottesFeiern an allen Sonn- un Feiertagen 23 (2026), H. 4, S. 625 – 640.

Jetzt auch online verfügbar: Das Archivsystem Usbekistans

Axel Bernd Kunze: Kulturauftrag des Staates, in: Mukhayyo Isakova: Das Archivsystem Usbekistans, übersetzt von Matxoliqova Nilufar, hg. v. Mönchengladbacher Verein für interdisziplinäre Geisteswissenschaft e. V., Mönchengladbach: Mönchengladbacher Verein für interdisziplinäre Geisteswissenschaft e. V. 2006, S. 7 f.

Online verfügbar unter:

https://mvigmoenchengladbach.wixsite.com/website/archivsystem-usbekistans

Rezension: Brauchen wir eine allgemeine Dienstpflicht?

Zum Jahresbeginn 2026 wurde die Wehrpflicht – zunächst in freiwilliger Form – in Deutschland wieder aktiviert. Die Diskussion, so steht zu erwarten, wird aber weitergehen. Aus aktuellem Anlass rezensiert der Bildungs- und Sozialethiker Axel Bernd Kunze daher den Band

Alexander Dietz, Hartwig von Schubert: Brauchen wir eine allgemeine Dienstpflicht?, Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt 2023:

Axel Bernd Kunze (Rez.): Dienstpflicht statt Wehrpflicht?, in: Theologisches. Katholische Monatsschrift 56 (2026), H. 01/02/03, Sp. 69 – 74.

Neuerscheinung: Gefährliche Medien?

Axel Bernd Kunze beschäftigt sich aus bildungs- und bibliotheksethischer Perspektive in der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift THEOLOGISCHES anhand von zwei Fallbeispielen mit Erscheinungsformen einer „Cancel Culture“ in Deutschland. Anhand des Boykottaufrufes der Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik gegen die sozialethische Fachzeitschrift „Die Neue Ordnung“ und der Auslistung der Bibliothek des Konservatismus aus dem Gemeinsamen Bibliotheksverbund zeichnet er aktuelle Gefährdungen der Wissenschaftsfreiheit hierzulande nach:

Axel Bernd Kunze: Gefährliche Medien? Sozialethische Reflexionen in Zeiten von „Cancel Culture“, in: Theologisches. Katholische Monatsschrift 56 (2026), H. 01/02/03 v. Jan./Febr./Mrz. 2026, Sp. 27 – 38.

Neuerscheinung: Die Fuxenstunde

DIE FUXENSTUNDE – mittlerweile schon ein Klassiker des Couleurstudententums – ist druckfrisch in dritter, aktualisierter und erweiterter Auflage erschienen:

Bernhard Grün, Christoph Vogel: Die Fuxenstunde. Handbuch des Korporationsstudententums, 3., überarbeitete und erweiterte Auflage, Bad Buchau: Federsee 2026.

Erstmals findet sich im Handbuch auch ein eigener Eintrag zum Cartell Christlicher Burschenschaften (CCB). Neu sind auch zwei Studientexte aus bildungsethischer Perspektive:

Axel Bernd Kunze: Chargenamt und bundesbrüderliche Gemeinschaft, in: ebd., S. 42 – 50;

Axel Bernd Kunze: Braucht das öffentliche Leben noch Religion?, in: ebd., S. 72 – 83.

Bestellmöglichkeit: Federsee Verlag – Landkreis BC, Geschichte und Kultur

Bündnis Redefreiheit: Berliner Erklärung zur Meinungsfreiheit veröffentlicht – Unterstützung möglich

Das Bündnis Redefreiheit hat am 9. April 2026 eine Berliner Erklärung zur Meinungsfreiheit veröffentlicht. Die Erklärung kann von Unterstützern mitgezeichnet werden: https://www.buendnisredefreiheit.ch/berliner-erklaerung/

Die Erklärung finden Sie im Wortlaut hier: https://www.buendnisredefreiheit.ch/berliner-erklaerung-dokument/

„Ich bin Erstunterzeichner der Berliner Erklärung des Bündnisses Redefreiheit, weil es ohne Meinungsfreiheit nur noch eine öffentlich vorgegebene Einheitsmeinung gibt.“
– 
Axel Bernd Kunze, Erziehungswissenschaftler und Erstunterzeichner der Berliner Erklärung

Berlin, 8. April 2026
Mit der Berliner Erklärung zur Meinungsfreiheit wenden sich Wissenschaftler, Mediziner,
Juristen und Publizisten gegen die zunehmende Einschränkung des freien öffentlichen
Diskurses in Deutschland. Die Erstunterzeichner warnen vor einer kulturellen, medialen und
rechtlich-institutionellen Erosion der Meinungsfreiheit – einem Grundpfeiler der
freiheitlichen demokratischen Ordnung.
Die Erklärung kritisiert unter anderem die Verengung des Meinungsspektrums durch soziale
Ächtung, staatlich geförderte Meldestrukturen, unscharfe Rechtsbegriffe wie „Hass und
Hetze“ sowie eine zunehmende Vermischung von Politik, Wissenschaft und Aktivismus.
Gleichzeitig formuliert sie konkrete Forderungen zur Stärkung der Meinungsfreiheit als
Abwehrrecht gegenüber dem Staat.
Ziel der Berliner Erklärung ist es, eine breite Debatte über den Zustand der Meinungsfreiheit
in Deutschland anzustoßen.

Kernaussagen der Berliner Erklärung:

  • Meinungsfreiheit ist konstituierend für die freiheitliche demokratische Grundordnung.
  • Der öffentliche Diskurs in Deutschland wird zunehmend eingeschränkt – kulturell wie institutionell.
  • Unscharfe Begriffe, soziale Sanktionen und staatliche Diskurssteuerung führen zu Selbstzensur.
  • Demokratie lebt von Dissens, nicht von vorgegebener Meinungskorridorpolitik.
  • Der Staat muss sich aus der Meinungslenkung zurückziehen und Neutralität wahren.

Forderungen (Kurzfassung):

  • Keine weiteren Verschärfungen meinungsrelevanter Strafnormen
  • Ende staatlicher Finanzierung von Meldestellen, NGOs und Faktencheck-Organisationen
  • Wiederherstellung pluraler Berichterstattung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk
  • Klare Trennung von Politik und Wissenschaft
  • Ablehnung von Chatkontrolle, Digital Services Act in aktueller Form und „Trusted Flagger“-Systemen

Wie kann man die Berliner Erklärung unterstützen?
Jeder kann nach der Veröffentlichung die Berliner Erklärung unterzeichnen:
https://www.buendnisredefreiheit.ch/berliner-erklaerung/
Hier geht es direkt zum Dokument:
https://www.buendnisredefreiheit.ch/berliner-erklaerung-dokument/
Mission und Komitee von Bündnis Redefreiheit:
https://www.buendnisredefreiheit.ch/ueber/