Ein Plädoyer für das Bekenntnis des Sozialstaats zu seinen ethisch-moralischen Wertgrundlagen

„Die Kolumne vom 28. Juni 2018 ist ein Plädoyer für das Bekenntnis des Sozialstaats zu seinen ethisch-moralischen Wertgrundlagen. Dr. Axel Bernd Kunze, Sozialethiker, Erziehungswissenschaftler sowie Schulleiter, macht darauf aufmerksam, dass ein Staat, der seine christlichen Wurzeln verleugnet und Vielfalt zum absoluten Wert erklärt, nicht nur integrationsunfähig wird, sondern auch die Freiheit der Menschen beschneidet.“ (Wolfgang Kurek)

Die aktuelle sozialethische Kolumne aus der „Tagespost“ dieser Woche ist nun auch auf den Internetseiten der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle in Mönchengladbach verlinkt. Die katholische Wochenzeitung und die Fachstelle der Deutschen Bischofskonferenz verantworten gemeinsam die regelmäßige Kolumne, für die ein Kreis deutschsprachiger Sozialethiker schreibt.

 

Neue Kolumne: Wenn der Sozialstaat übergriffig wird …

Regelmäßig erscheint in der Wochenzeitschrift „Die Tagespost“ – in Kooperation mit der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle in Mönchengladbach – eine sozialethische Kolumne.  Deutschsprachige Sozialethiker nehmen meinungsstark zu aktuellen sozial- oder wirtschaftspolitischen Herausforderungen Stellenung.

In der aktuellen Ausgabe der „Tagespost“ hat Axel Bernd Kunze sozial- und bildungsethisch zur Feder gegriffen:

Kolumne (27. Juni 2018): Wenn der Sozialstaat übergriffig wird …

https://www.die-tagespost.de/politik/wi/Kolumne;art314,189908

Ist es ketzerisch, sich folgendes Gedankenexperiment vorzustellen!? Man ersetze „Vielfalt“, „Offenheit“ oder „Diversity“ in vielen Curricula und Modulhandbüchern durch „Marxismus-Leninismus“ … Historische Parallelen sind natürlich wie immer rein zufällig. In unserem Bildungssystem gilt doch immer noch der Beutelsbacher Konsens und steht Kritik an oberster Stelle – oder doch nicht mehr so ganz.

Laizismus und Neutralität werden verwechselt. Was dem Staat an Kulturpflege nicht mehr zugebilligt wird, kommt durch die Hintertür als Manipulationsmacht wieder herein. Das staatliche Toleranzgebot löst sich auf, der Staat steuert den gesellschaftlichen Diskurs.

Tagung: 2. Frankfurter (In-)Kompetenzkonferenz zur Digitalisierung

Am 6. Oktober 2018 findet an der Universität Frankfurt die

2. Frankfurter (In-)Kompetenzkonfrenz zur Digitalisierung statt:

Plenum digitale – Vacuum mentale?

Die öffentliche Tagung wird veranstaltet von Professor Dr. Josef Pfeilschifter, Dekan des Fachbereichs Medizin der Goethe-Universität Frankfurt, Professor Dr. Guido Pfeifer vom Fachbereich Rechtswissenschaft der Goethe-Universität Frankfurt und von Professor Dr. Hans Peter Klein, vom Fachgebiet Didaktik in den Biowissenschaften der Goethe-Universität Frankfurt.

Weitere Informationen und das ausführliche Tagugnsprogramm finden Sie auf den Seiten der Gesellschaft für Bildung und Wissen:

https://bildung-wissen.eu/veranstaltungen-1/plenum-digitale-vacuum-mentale.html

Neuerscheinung: „Bildung in der Demokratie“ jetzt lieferbar

Bildung in der Demokratie

Axel Bernd Kunze: Bildung in der Demokratie. Warum pädagogischer Eigensinn und Freiheit unverzichtbar sind, Bonn 2018, 168 Seiten, 15,80 Euro.

Der Band ist jetzt über jede Buchhandlung lieferbar. Der Titel kann auch online u. a. im SCM-Shop bestellt werden:

https://www.scm-shop.de/bildung-in-der-demokratie.html

Festrede: Sprache, Daten, Ethik

Herr Universitätsprofessor Dr. phil. Martin Haase, Inhaber des Lehrstuhls für Romanische Sprachwissenschaft an der Universität Bamberg, ist der diesjährige Festredner beim Sitftungsfestkommers der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg am 2. Juni 2018. Als Mitglied der Ethikkommission der Deutschen Gesellschaft für Sprachwissenschaft wird er über das Thema „Sprache, Daten, Ethik“ sprechen:

„Im letzten Jahr wurde das Straßenverkehrsgesetz dahingehend geändert, dass nun auch das automatisierte Fahren geregelt ist. Allerdings bleibt die gesamte Verantwortung bei derjenigen Person, die im Zweifelsfall zum Steuer hätte greifen können und müssen. Das widerspricht dem in Deutschland sonst gültigen Prinzip, dass haftet, wer Schuld hat; aber wer sich auf den Autopiloten verlässt, ist sicher nicht schuld an Programmierfehlern. Wer trägt die Verantwortung für Algorithmen und künstliche Intelligenz, insbesondere wenn sich keine Verantwortlichen ermitteln lassen? Wenn Autorenschaft und Nutzung zusammengehören und kollaborativ gearbeitet wird (Wikiprinzip), wer ist dann verantwortlich? Wenn Texte und Programme selbst aus Daten entstehen, wer haftet dann und wem gehören die aggregierten Daten? Eine Maxime der Hackerethik lautet: Private Daten schützen, öffentliche Daten nützen. Wenn sich aber Privates und Öffentliches nicht mehr unterscheiden lassen, wie ist dann mit den Daten zu verfahren? Wenn Menschen nicht gläsern sein sollen, jedoch der Staat, was passiert, wenn immer mehr Menschen an demokratischen Prozessen beteiligt werden? Wo ist die Grenze zwischen Bürgerbeteiligung und politischer Verantwortung? Wenn Datenaustausch und Vernetzung die Welt sicherer und lebenswerter machen, wo bleibt die informationelle Selbstbestimmung?“

Neuer Studiengang: Verkürztes Studium der Kindheitspädagogik für Erzieher

Die private SRH Hochschule Heidelberg bietet ab Herbst 2018 ein neues Studienangebot für Erzieher und Erzieherinnen an: Mit verkürzter Studiendauer kann ein Bachelorabschluss in der Kindheitspädagogik erworben werden. Mit einer abgeschlossenen Erzieherausbildung besteht die Möglichkeit, innerhalb von zwei Jahren einen Bachelorabschluss zu erwerben; die Regelstudienzeit reduziert sich aufgrund der mitgebrachten Fachschulausbildung von sechs auf vier Semester. Weitere Informationen finden sich auf den Internetseiten der Hochschule www.hochschule-heidelberg.de.

Rezension: „Selbstkritische Position und kritische Reflexion“ – Festschrift für Werner Baur liefert starke Argumente für kirchliches Bildungshandeln

 

Carmen Rivuzumwami (Hg.) (o. J. [2018]): Gemeinsam: Leben Glauben Bilden. Festschrift für Werner Baur zum Eintritt in den Ruhestand, o. O. (Stuttgart): Evangelischer Oberkirchenrat, 225 Seiten.

 

Zwanzig Jahre war Werner Baur im Stuttgarter Oberkirchenrat für den Bereich Bildung der württembergischen Landeskirche zuständig. Wer den engagierten Lehrer und Schulleiter auf Tagungen oder Sitzungen erlebt hat, konnte spüren, dass Baur auch in kirchenleitender und administrativer Funktion stets ein Pädagoge mit Herzblut geblieben ist. Zu seinem Eintritt in den Ruhestand ist eine Festschrift im Eigenverlag des Evangelischen Oberkirchenrates in Stuttgart erschienen.

Der Band deckt die gesamte Bandbreite des landeskirchlichen Engagements im Bildungsbereich ab: von Kindertageseinrichtungen und Schulen über die Jugendarbeit bis zur Berufs- und Erwachsenenbildung. Die Autoren kommen aus beiden Landeskirchen Baden-Württembergs, aber auch aus der ökumenischen Nachbarschaft des Bistums Rottenburg-Stuttgart oder des Erzbistums Freiburg. Angesichts der Bandbreite der Themen kann hier nur eine kleine Auswahl der nahezu durchweg pädagogisch sehr engagiert geschriebenen Beiträge hervorgehoben werden.

Den Aufschlag macht ein sehr persönlich gehaltener Beitrag von Martin Schleske, Geigenbaumeister und Schalltechniker. Im Rückgriff auf seine eigene Bildungsbiographie beschreibt er sehr lebendig, anrührend und engagiert, wie wichtig das persönliche Vorbild, die fachliche Begeisterung des Lehrers und die Beziehung in der pädagogische Arbeit sind. Wir sollten das nicht vergessen in Zeiten wie diesen – und es sind die unsrigen –, in denen mal wieder technische Lösungen das – in diesem Fall – digitale Heil ins Tal der Bildung bringen sollen.

Norbert Collmar, Rektor der Evangelischen Hochschule Ludwigsburg, zeichnet am Beispiel des protestantischen Württembergs nach, wie sich aus sozialen und diakonischen Initiativen des neunzehnten Jahrhunderts das bildungspolitische Engagement der Kirche im berufsbildenden Bereich entwickelt hat. Als Beispiel verweist er etwa auf die Gründung der Großheppacher Schwesternschaft durch Wilhelmine Canz. Sie sammelte junge Frauen um sich, die als Kleinkindpflegerinnen ausgebildet wurden. Dieses Engagement setzt sich bis heute fort, in Gestalt einer Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik.

Christoph Schneider-Harpprecht, Baurs Kollege aus dem badischen Oberkirchenrat in Karlsruhe, fragt, wozu ein eigener kirchlicher Bildungsgesamtplan sinnvoll ist. Gegen Kritik an diesem Instrument nennt er vielfache Aufgaben, die ein solcher Plan erfüllen kann: Er kann helfen, die Bildungslandschaft kirchlicher Träger weiterzuentwickeln, den Auftrag und die konstitutiven Merkmale evangelischer Bildungsangebote profilieren helfen, ein möglichst realistisches Bild der zu erreichenden Zielgruppen zeichnen, Chancen und Empfehlungen an die zuständigen Gremien geben. „Wenn der politische Wille vorhanden ist, so können jährlich oder im zweijährigen Rhythmus Zahlen, Daten und Fakten in standardisierter Form zusammengetragen und auch für die Haushaltsberatungen der Landessynode fruchtbar gemacht werden“ (S. 89).

Eckhard Geier, scheidender Geschäftsführer des Evangelischen Schulwerks Baden und Württemberg, unternimmt einen Parforceritt durch fünfhundert Jahre evangelische Schul- und Bildungsgeschichte. Instruktiv beleuchtet er das spannungsreiche Verhältnis zwischen Staat und Kirche im Bildungsbereich. Evangelische Schulen sind für Geier zum einen „zeitlos zeitgemäß“, weil sie zu allen Zeiten genuin evangelisch-christliche Antworten auf die pädagogischen und sozialen Herausforderungen ihrer jeweiligen Zeit formulierten. Sie sind aber zugleich immer auch „unzeitgemäß“, insofern sie nicht einfach dem bildungspolitischen Mainstream folgen, sondern pädagogische Reformen „gegen den Trend“ ins Werk setzten. Diesen Freiraum von Schulen in kirchlicher Trägerschaft gilt es aber zunehmend gegen eine staatliche Dienst- und Fachaufsicht zu verteidigen, die freie Träger auch in didaktisch-methodischer Hinsicht immer stärker zur Vergleichbarkeit mit staatlichen Schulen drängt.

Bemerkenswert ist schließlich noch der Schlussbeitrag des Bandes: Stefan Hermann, Direktor des Pädagogisch-Theologischen Zentrums der Landeskirche in Stuttgart-Birkach, hält ein engagiertes Plädoyer für einen weiterhin starken konfessionell geprägten Religionsunterricht, gut begründet, wenn auch im vorstehenden Sinne „unzeitgemäß“, insofern der Hauptstrom der zeitgenössischen Religionspädagogik deutlich in Richtung konfessioneller Kooperation fließt. Identitätsfragen stehen gegenwärtig weder in der pädagogischen noch politischen Debatte hoch im Kurs. Viele erhoffen sich durch eine stärkere Kooperation der Konfessionen beim Religionsunterricht eine Stärkung der christlichen Orientierung innerhalb einer zunehmend heterogener wie säkularer werdenden Schüler- und Elternschaft. Doch besteht die Gefahr, dass durch eine konfessionell-diffuse Lernumwelt die eigene religiöse Identitätsbildung eher erschwert als erleichtert wird – am Ende kennen die Schüler weder ihre eigene Herkunft noch die Konfession der anderen. Für Hermann gehören „perspektivische Positionalität“ und die Aufgabe „positioneller Perspektivität“ im Religionsunterricht eng zusammen. Wer sich der eigenen Konfession sicher ist, erfährt die Position der anderen nicht als Bedrohung. Daher kann gerade ein konfessioneller Religionsunterricht für Hermann zur Pluralitätsfähigkeit und zu starker Toleranz beitragen. Denn über Religion kann nicht distanziert gelehrt oder gelernt werden. Der Stuttgarter Religionspädagoge spricht in diesem Fall von Begegnungslernen, bei dem unweigerlich immer verschiedene Ebenen ineinander fließen und sich wechselseitig bedingen. Es kann keine neutrale Haltung gegenüber Religion geben, selbst eine religionsabstinente Haltung wäre eine Positionierung gegenüber Religion – und so ist Begegnungslernen über Religion immer auch bereits Begegnungslernen in Religion und durch Religion. Wichtig bleibt aber, dass Lehrkräfte bereit sind, zwischen religiöser Reden und Reden über Religion zu unterscheiden.

Wer freie Menschen will, muss auch für ein starkes freies Schulwesen und eine plurale Bildungslandschaft eintreten. Ein Staat, der für sich ein Bildungsmonopol beanspruchen wollte, wäre übergriffig auf den innersten Personkern. Und wenn Religion nicht zu etwas Bedrohlich-Fremden werden soll, gehört Religion in die Schulen und Bildungseinrichtungen. Hermanns Plädoyer am Ende seines Beitrags setzt einen starken Schlusspunkt für die gesamte Festschrift und ein deutliches Ausrufezeichen hinter das bildungspolitische Engagement des zu Ehrenden: „Gebildete Religion braucht selbstkritische Position und kritische Reflexion, zugleich aber auch das Bewusstsein eigener Perspektivität und Bruchstückhaftigkeit – wichtige Werte aufgeklärter Bildung, wie sie evangelischer Bildungstradition zugrunde liegen“ (S. 210).

 

Reisen bildet: Bier, Barock und Burschenschaft … – Eindrücke aus Bamberg

Jetzt reicht mir Stab und Ordenskleid

der fahrenden Scholaren.

Ich will zur schönen Sommerszeit

ins Land der Franken fahren,

valeri, valera, valeri, valera,

ins Land der Franken fahren!

Von Bamberg bis zum Grabfeldgau

umrahmen Berg und Hügel

die breite stromdurchglänzte Au.

Ich wollt’, mir wüchsen Flügel,

valeri, valera, valeri, valera,

ich wollt’, mir wüchsen Flügel.

 

(Joseph Victor von Scheffel)

Seit einigen Jahren gibt es den Interkorporativen Stammtisch Stuttgart, kurz: IKSS, der sich monatlich trifft: ein Treffpunkt für Korporierte unterschiedlicher Dachverbände oder verbandsfreier Bünde, die es aus familiären oder beruflichen Gründen in die schwäbische Metropole verschlagen hat. Seine Teilnehmer kommen aus den schönsten Universitätsstädten Deutschlands. Und so entstand die Idee, auch einmal gemeinsam auf Reisen zu gehen sowie die Studienorte und Verbindungen der anderen Stammtischbrüder kennenzulernen. Gesagt, getan: Das diesjährige verlängerte Wochenende vor dem Tag der Arbeit bot dazu eine günstige Gelegenheit.

Und wo sollte man besser damit beginnen als in Bamberg!? Am Samstagmorgen ging es also am Stuttgarter Hauptbahnhof los – in die Stadt der drei „Bs“: Bier, Barock und Burschenschaft – für einige der Reiseteilnehmer ein kleiner „Kulturschock“: vom protestantisch-nüchternen Württemberg in das katholisch-barocke Oberfranken.

B – wie Bier, Brauereien und Bierkeller

Wie könnte es anders sein: Ein Besuch in Bamberg ohne Bier wäre wie ein Burschenschafter ohne Band. So lernten unsere Corpsstudenten auf der Fahrt auch, dass Bier kein Alkohol ist, sondern vaterländischer Trank … Da das Hotelzimmer noch nicht bezugsfertig war, landete die Gruppe gleich bei Rauchbier, Kloß und Schäuferla – des Franken Leibspeise – im bekannten „Schlenkerla“, das auch als Drehort für „Das fliegende Klassenzimmer“ mit Blacky Fuchsberger diente. Mindestens einem Teil der Gruppe schmeckte gleich der erste Schluck des rauchigen, dunklen, süffigen Bieres – und nicht erst das dritte Seidla, wie in Bamberg ein halber Liter Bier genannt wird.

Den Bamberger Bierbachelor haben wir nicht geschafft (laut Modulhandbuch sind hierfür alle neun Bamberger Biere an einem Tag zu probieren), aber die Vielfalt der Bamberger Biere kam nicht zu kurz.  Ein besonderes Erlebnis war nach dem sonntäglichen Kirchgang bei bestem Frühlingswetter der Frühschoppen auf dem Spezikeller (Keller – so heißen in Franken die Biergärten, weil traditionell direkt über den Lagerkellern das Bier ausgeschenkt wird) – mit Blick auf Bambergs sieben Hügel und seine Kirchtürme. Am 1. Mai besuchten wir noch den Greifenklaukeller, von dem aus man einen wunderschönen Blick auf die Altenburg hat.

Den krönenden Abschluss bildete am 1. Mai eine Führung durch die „Schlenkerla“-Brauerei am Stephansberg. Wir erfuhren nicht nur, wie mit Hilfe eines Buchenholzfeuers das Rauchmalz hergestellt wird, sondern wir stiegen auch in die alten Felsengänge unterhalb der Bamberger Bergstadt hinab, wo noch heute das Bier gelagert wird.

Bevor der falsche Eindruck entsteht: Auch wenn wir ein – wenngleich akademischer – Stammtisch sind, drehte sich nicht alles nur ums Bier. Bamberg ist nicht nur Bier-, sondern auch Weltkulturerbe-, Gärtner-, Barock-, Bischofs- oder Universitätsstadt.

B – wie Bergstadt, Bamberger Reiter und barocker Katholizismus

Also ging es gleich am ersten Nachmittag nach dem „Schlenkerla“ auf den Domberg hinauf: zum Kaiserdom mit dem berühmten Bamberger Reiter und dem einzigen Papstgrab nördlich der Alpen, zur Alten Hofhaltung, zur Neuen Residenz und zum Rosengarten. Wir hatten im Dom einen sehr kundigen Führer: Als Theologe erschloss er der Gruppe Kaiser Heinrichs Stein gewordene Idee, Bamberg zur „Roma secunda“ zu machen.

Bamberg wurde wie Rom auf sieben Hügeln gegründet: Stephans-, Kaul-, Dom-, Jakobs-, Michels-, Abts- und Altenburgberg. Da die Stadt im Zweiten Weltkrieg weitgehend von Zerstörungen verschont blieb, zeigt sich bis heute die für Bamberg typische Dreiteilung in die geistliche Bergstadt, die bürgerliche Inselstadt zwischen den beiden Regnitzarmen und die Gärtnerstadt. Neben dem Bamberger Reiter am bekanntesten dürfte das Brückenrathaus sein, das in der Flussmitte zwischen Berg- und Bürgerstadt errichtet wurde. Seit 1993 ist Bamberg UNESCO-Weltkulturerbe.

Der Sonntag begann mit einer Messe in der Karmelitenkirche und einem Besuch im Kreuzgang des dazugehörigen Klosters. Der aus dem vierzehnten Jahrhundert stammende Kreuzgang besticht vor allem durch seine Kapitelle mit reichhaltiger Tier- und Pflanzensymbolik. Am Nachmittag besichtigten wir die Kaisermäntel und den Papstornat im Bamberger Diözesanmuseum, wo wir aufgrund des schon sommerlichen Wetters mehr oder weniger die einzigen Besucher waren. Die aktuelle Sonderausstellung zum vierhundertjährigen Jubiläum der von den Jesuiten begründeten Marianischen Herren- und Bürgersodalität vermittelte überdies einen Einblick in die Entwicklung des katholischen Lebens von der Gegenreformation bis in die Gegenwart.

Dass der Volkskatholizismus in Bamberg noch lebendig ist, davon konnten wir uns am 1. Mai bei  der Festmesse und Maiandacht der Sodalität in St. Jakob selber überzeugen. Die ursprünglich romanische Kirche zählt zu den ältesten Bambergs; um sie nach Auflösung des Stifts vor möglichem Abriss zu bewahren, wurde sie im Zuge der Säkularisierung der Marianischen Sodalität übertragen. Am 1. Mai wird in Bayern Maria als Schutzfrau des bayerischen Landes verehrt. Natürlich wurde an diesem Tag auch mit Weihrauch nicht gespart.

Zelebrant und Prediger war der Bamberger Ordinarius für Kirchengeschichte und Patrologie, Farbenbruder Prof. Dr. Peter Bruns. In deutlichen Worten verteidigte er anlässlich der Entscheidung des bayerischen Ministerpräsidenten, in Ämtern des Freistaates Kreuze aufhängen zu lassen, die Präsenz dieses zentralen Symbols unserer christlichen Kultur und Religion im öffentlichen Raum. Dabei sparte er auch nicht mit Kritik an beschämenden Äußerungen mancher Bischöfe, die jetzt wortreich vorgeben, die genuin religiöse Bedeutung des Kreuzes zu verteidigen, sich aber nicht zu schade waren, genau dieses auf dem Tempelberg zu verstecken. Das Kreuz, so der Prediger, sei ein öffentliches Zeichen, weil der Tod Jesu ein öffentliches Ereignis gewesen sei. Das Kreuz stehe für die Grundlagen unserer Kultur, die ethischen Werte unserer Staats- und Gesellschaftsordnung und die Identität unseres Gemeinwesens – auch im säkularen Staat. Wo  dieser sich nicht mehr zu seinen geistigen Wurzeln bekennen will, verliert unser Zusammenleben an Humanität. Das Kreuz im Gerichtsgebäude etwa, so Prof. Bruns, erinnere daran, dass wir alle noch einer anderen Instanz gegenüber verpflichtet sind, es mahne den Ankläger oder Zeugen nicht leichtfertig oder gar falsch Zeugnis abzulegen, und es mahne den Richter, das Recht nicht zu beugen. Es ist kein gutes Zeichen, wenn versucht wird, religiöse oder auch nationale Symbole zunehmend aus dem öffentlichen Raum und damit aus dem kollektiven Gedächtnis zu verdrängen.

Beim Rückweg in die Stadt, an den Domkurien vorbei, galt es noch, der Bamberger Staufersäule des Degerlocher Historikers Gerhard Raff Reverenz zu erweisen. Auch der Oberen Pfarre am Kaulberg statteten wir einen Besuch ab. Die dortige freudenreiche Gnadenmutter wird jährlich am Sonntag nach Mariä Himmelfahrt in feierlicher Prozession zur schmerzhaften Mutter in der ehemaligen Jesuitenkirche St. Martin getragen.

Geteilte Gefühle löste der in der gleichnamigen Kapelle des Domes verehrte heilige Nagel aus, eine Reliquie, die Bamberg dem heiligen Kaiser Heinrich II. verdankt. Bis heute ist diese Berührungsreliquie ein Objekt frommer Verehrung. Man mag über die Reliquienverehrung denken, wie man will – dass auch der moderne Mensch sich Wirklichkeit nicht allein rational zu erschließen und zu deuten sucht, zeigen – wie auch in anderen Städten – die zahlreichen Schlösser am Geländer der Kettenbrücke.

Bamberg spielt auch für die deutsche Romantik eine wichtige Rolle. Wackenroders Besuch auf dem Bamberger Henricifest wurde zu einem Schlüsselmoment dieser Epoche. Nicht zuletzt wirkte in Bamberg der Romantiker E. T. A. Hoffmann – und so besichtigten wir nicht nur sein Wohnhaus und die Altenburg, auf der er häufig arbeitete, sondern begegneten auch dem Türknauf am Stephansberg, der ihn zum „Apfelweiblein“ inspirierte, oder beim abendlichen Bummel durch den Hain der Stelle, an der er den sprechenden Hund Berganza getroffen haben soll. Die Altenburg mit einem weiten Blick über Fränkische Schweiz und Steigerwald erreichten wir mit einem umgebauten Straßenbahnwagen, der heute Bamberger Touristen über sechs der sieben Hügel bringt.

B – wie Burschenschaft, Bamberger Widerstand und Bamberger Verfassung

1647 gründete Fürstbischof Melchior Otto Voit von Salzburg die Academia Bambergensis, die sich im Laufe der Zeit zur klassischen Vierfakultätenuniversität entwickelte, als solche die Säkularisierung des Hochstiftes aber nicht überlebte. Nur die beiden Fakultäten Theologie und Philosophie bestanden fort. 1972 erfolgte dann die Wiedergründung der heutigen Otto-Friedrich-Universität in Form einer Gesamthochschule. Aktuell zählt die Universität rund dreizehntausend Studenten (bei einer Einwohnerschaft von rund fünfundsiebzigtausend).

Selbstverständlich durfte auch ein Besuch bei der einzigen örtlichen Burschenschaft, der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg, nicht fehlen, nach ihrer Gründung in Leipzig und einer Zwischenphase in Erlangen seit 1991 in der noch jungen Universitätsstadt Bamberg ansässig. Auf dem Weg zum Alemannenhaus durchstreiften wir noch den zweiten Teil des Bamberger Weltkulturerbes: das Gärtnerviertel. Seit dem siebzehnten Jahrhundert bis heute wird in der Stadt Gemüsegartenbau betrieben, etwa der Anbau von Zwiebeln, Samen oder Süßholz.

Als Referentin für den Sonntagabend konnten wir die Bamberger Pädagogin Mechthildis Bocksch aus dem Vorstand der örtlichen Willy-Aron-Gesellschaft gewinnen. Sie stellte den Bamberger Bundesbrüdern und Stuttgarter Gästen die Erinnerungsarbeit des Vereins vor und beleuchtete in ihrem lebendigen Vortrag markante Aspekte des Bamberger Widerstands gegen den Nationalsozialismus. Dieser wird vor allem durch drei Köpfe repräsentiert, die gemeinsam mit einem Denkmal im Bamberger Harmoniegarten gewürdigt werden: Claus Schenk Graf von Stauffenberg steht für den militärischen Widerstand, der Rechtsanwalt Hans Wölfel für den christlichen Widerstand und der jüdische Waffenstudent sowie Sozialdemokrat Willy Aron für den Widerstand der Arbeiterbewegung. Am „Stolperstein“ vor Arons Wohnhaus in der Luitpoldstraße wurde vor einigen Jahren die fränkische Regionalgruppe des Lassalle-Kreises, des Zusammenschlusses korporierter Sozialdemokraten, gegründet. Und kurz vor dem kommenden Jubiläumsjahr sollte nicht vergessen werden, dass in der Neuen Residenz am Domplatz am 14. August 1919 mit der sogenannten Bamberger Verfassung in der Stadt die erste demokratische Verfassung Bayerns verabschiedet wurde.

Da Stuttgarts bekanntester Bierorgler mit von der Partie war, klang der Abend musikalisch aus. Frankens inoffizielle Hymne aus der Feder Victor von Scheffels durfte dabei selbstverständlich nicht fehlen. Am folgenden Montag war dann Gelegenheit, den Originalschauplatz des Frankenliedes zu erleben: den Gottesgarten im Oberen Maintal mit der Adam-Riese-Stadt Bad Staffelstein, der Korbmacherstadt Lichtenfels, dem Staffelberg, Kloster Banz und der beeindruckenden Wallfahrtsbasilika Vierzehnheiligen. 1445 erhielt an dieser Stelle ein Schäfer des Klosters Langheim  eine Vision der vierzehn Nothelfer, zu deren Ehren schon bald eine Kapelle errichtet wurde. Die heutige Basilika aus dem achtzehnten Jahrhundert stammt von Balthasar Neumann.

Und wie bei jeder guten katholischen Wallfahrt durfte nach dem Gebet und dem Kerzenopfer in der Basilika eine Brotzeit und ein „Nothelfertrunk“ in der unmittelbar daneben liegenden Brauerei nicht fehlen – so schließt sich wieder der Kreis …

Es waren vier ereignisreiche, anregende und erfüllte Tage mit guten Gesprächen und eindrücklichen Erlebnissen. Fortsetzung folgt hoffentlich. Denn es gibt sicherlich noch zahlreiche weitere Universitäts- und Studentenstädte in deutschen Landen, die einen Besuch lohnen.

Rezension: Die Universität braucht Geselligkeit – ein bedrohtes akademisches Gut

Matthias Asche, Dietmar Klenke (Hgg.) unter Mitarbeit von Sabrina Lausen (2017): Von Professorenzirkeln, Studentenkneipen und akademischem Networking. Universitäre Geselligkeiten von der Aufklärung bis zur Gegenwart (Abhandlungen zum Studenten- und Hochschulwesen; 19), Köln/Weimar/Wien: Böhlau, 246 Seiten.

Selten haben Sammel- und Tagungsbände eine derart klare Ausgangsthese wie der Band der beiden Wissenschaftshistoriker Matthias Asche und Dietmar Klenke: „Allein eine geselligkeitspolitisch gut positionierte Universität vermag der Gefahr zu trotzen, zu einer Bildungsanstalt zu werden, bei der die prekäre Balance von wissenschaftlich notwendiger Autonomie und berechtigten Ausbildungsanforderungen von Staat und Gesellschaft zugunsten der Außensteuerung verloren geht. In der Interessenwahrnehmung der Universitäten sind Geselligkeitsformen und geselligkeitspolitische Strategien ein häufig verkannter Faktor der Selbstbehauptung gegenüber der Umwelt“ (S. 10).

Geselligkeit ist mehr als Zeitvertreib. Sie schafft eine politisch bedeutsame Gegenwelt persönlicher, ungezwungener Kontaktpflege und Kommunikation. Interessen lassen sich hier leichter ausgleichen, formale Zwänge leichter umgehen. Vor allem aber, so die Annahme der Herausgeber, hält diese besondere Spielform der Vergesellschaftung eine akademische Kultur lebendig, die nicht nur ein äußeres Programm bleibt, sondern persönlichkeitsbildende Kraft besitzt. Nur eine Universität, die diese Kraft akademischer Kultur bewahrt, wird sich auch gegen Zumutungen und äußere Zwecke zur Wehr setzen können.

Und genau diese Kraft, geht nach Ansicht der Herausgeber der heutigen Universität zunehmend verloren: Marktkonforme Außensteuerung und Binnenhierarchisierung drängten den Anspruch ungehinderter Wahrheitsfindung zunehmend in den Hintergrund. „Emphatischen Aufklärungsgeist treffen wir eher in der Universität des 19. als an derjenigen des 21. Jahrhunderts an“ (ebd.). Der einst „bildungsaristokratische“ Hochschullehrer sei zunehmend zum Dienstleister mutiert, das Studentsein werde nicht mehr als akademische Lebensform verstanden. Das Urteil in der Einleitung des Bandes fällt hart aus: Die Universität wandle sich zusehends zu einer „binnenhierarchisierten Fachschule“ (S. 18) – ein Wandel, der sich, wie der Titel des Bandes deutlich macht, an der akademischen Geselligkeitskultur deutlich ablesen lasse: Die „ideelle Substanz“ der Hochschule werde zunehmend aufgezehrt vom „kühlen Charme“ eines „corporative design“; Elemente der kommerziellen Populärkultur bemächtigen sich der Universität. Es sind nahezu fast nur noch die Studentenverbindungen, die an den verblassten Geist früherer akademischer Geselligkeit erinnerten.

Drei Beiträge beleuchten ausdrücklich die Rolle studentischer Korporationen bei deren Herausbildung. Harald Lönnecker geht der persönlichkeitsprägenden Kraft korporativer Geselligkeitsformen nach: „Der Hochschüler brachte klar und deutlich zum Ausdruck, daß für ihn die Regeln der bürgerlichen Welt nur bedingt galten, er Mitglied und Teil einer Metakultur war, die jenseits einer klar strukturierten Erwachsenenwelt bestand“ (S. 142). Dieser Wirkung konnten sich zumindest bis zum Ersten Weltkrieg selbst solche Verbindungen nicht entziehen, die ausdrücklich mit einem reformatorischen Anspruch gegründet worden waren. Das Spannungsfeld von bürgerlichem und antibürgerlichem Habitus, das die „Alte Burschenherrlichkeit“ prägte, wird von Matthias Stickler im Anschluss näher beleuchtet. Aufs Ganze gesehen waren – so Stickler – aber die Domestizierungs- und Verbürgerlichungstendenzen in der klassischen Phase der Korporationen stärker, die Rückbindung an die Werte des gehobenen Bürgertums sehr groß. Dies änderte sich erst mit zunehmender Pluralisierung des gesellschaftlichen Lebens in der frühen Bundesrepublik; die Verbindungen gerieten zunehmend unter Legitimationszwang und büßten ihren Anspruch auf Allgemeinverbindlichkeit ein. Christian George stellt dar, wie sich bei Wiedergründung der Korporationen nach dem Zweiten Weltkrieg nach anfänglichen Reformansätzen vor allem aufgrund des Widerstands der Alten Herren zunehmend die überkommenen Formen couleurstudentischer Geselligkeit wieder durchsetzten – ein Beleg dafür, dass sich sinn- und identitätsstiftende Rituale nur sehr begrenzt und wenn äußerst behutsam ändern lassen.

Der Inhalt des Bandes geht aber deutlich über Verbindungsgeschichte hinaus. Thematisiert werden Logen als professorale Form der Geselligkeit im Rahmen der vormodernen Universität oder das universitäre Professorenkränzchen als bewusst gesuchte Form geschlossener Privatheit. Wolfgang Müller untersucht, wie sich im nach dem Krieg zunächst französischen Saarland neue Vernetzungen mit europäischem Flair herausbildeten. Sabrina Lausen zeigt auf, wie polnische Verbindungen in der Zwischenkriegsära der Selbstvergewisserung und Festigung der nationalen Identität dienten.

Und wie sieht es heute aus? Zum Wandel universitärer Geselligkeitskultur hat auch der sogenannte „Di-Mi-Do-Professor“ beigetragen, der zwischen Familie und Hochschulort pendelt und an letzterem nur noch das notwendige Minimum an Zeit verbringt. Dietmar Klenke, einer der beiden Herausgeber, erinnert daran, wie Nordrhein-Westfalen dieser Entwicklung 1999 durch rigide Präsenzvorschriften administrativ einen Riegel vorschieben wollte – ein Versuch, der kläglich scheiterte: nicht nur, da solche Vorschriften zwangsläufig von den Betroffenen als Strafe und Misstrauensvotum empfunden werden mussten, sondern auch als Überlastung erlebt wurden. Wer politisch mehr Kommunikation zwischen Hochschullehrern und Studenten erreichen will, muss an anderer Stelle für Entlastung sorgen – stattdessen fressen bildungsadministrative Aufgaben in der Selbstverwaltung zunehmend mehr Zeit.

Die Bewahrung einer substantiellen, durch kurzlebige Trends nicht irritierbaren und auf wissenschaftliche Autonomie bedachten Geselligkeitskultur zeigt sich an dieser Stelle auch als ein Ressourcenproblem. Nicht zuletzt leidet die marktgerechte Bolognauniversität unter einem Mangel an disponibler Zeit ihrer akademischen Akteure. Der Band zeigt an einem Thema, das nicht unbedingt im Rampenlicht der Hochschulforschung steht, auf, in welch prekärer Lage sich die Universität gegenwärtig befindet. Wer sich akademisch starke Universitäten, eine leistungsfähige Wissenschaftskultur und ein geistig anregendes Studienklima für die junge Generation wünscht, den kann diese Diagnose nicht unberührt lassen. Wie sich die prekäre Lage zum Besseren wandeln lässt, ohne in Nostalgie oder Verklärung alter Zeiten zu verfallen, bleibt am Ende allerdings offen – oder dem geselligen Austausch an anderer Stelle aufgegeben.

(Erstveröffentlichung: Burschenschaftliche Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenschaft Alemannia zu Leipzig, Heft 1/2018)

Rezension: Parteien und Korporationen

„Als Auffrischung darüber, wie selbstverständlich das Verbindungswesen bis zur NS-Zeit in allen Parteien vertreten war, ist es ein interessantes Buch. Es wäre aber schön, wenn in allen Parteien ein solcher Bekenntnismut bestehen würde.“

Thilo Lambracht im CORPS-Magazin 2/2018 (S. 35) über das Werk „Rote Fahnen, bunte Bänder“ (hg. v. Manfred Blänkner u. Axel Bernd Kunze, Bonn: J. H. W. Dietz Nachf. 2016).

Die ganze Rezension ist online zu lesen unter: http://www.die-corps.de/pageflip/CorpsMagazin_2018-2/index.html#corpsmagazin_2018_2_neu_ansicht/page/34-35