Grundprinzipien einer eigenständigen Berufsethik für Pädagogen

Lehrer tragen wesentlich Verantwortung dafür, dass die Heranwachsenden ihr Recht auf Bildung und Selbstbestimmung verwirklichen können. Bildung ist ein zentraler Schlüssel für die aktive Teilnahme am sozialen und wirtschaftlichen, politischen und rechtlichen, kulturellen und geistigen Leben. Der Lehrberuf kann daher als zentrale Menschenrechtsprofession begriffen werden. Diese auszugestalten, bedarf es einer eigenständigen pädagogischen Berufsethik.

Was sollte eine pädagogische Berufsethik leisten?

Für eine eigenständige pädagogische Berufsethik ist es nicht allein wichtig, eine „Ethik des Handelns“ auszubilden, also die Ziele und Methoden des professionellen Handelns verantwortlich auszuweisen. Vielmehr bedarf es auch einer „Ethik des Denkens und der wissenschaftlichen Theoriebildung“. Ohne diesen Aspekt besteht die Gefahr der Moralisierung: Die Ansprüche und Instrumente einer „moralischen Profession“ müssen immer wieder der ethischen Kritik ausgesetzt und auf ihre Lebensdienlichkeit hin befragt werden, beispielsweise unter dem Anspruch, die unhintergehbare Würde eines jeden einzelnen Schülers zu achten, dessen Freiheit und Integrität zu wahren sowie ihn vor Diskreditierung und Stigmatisierung zu schützen. Dabei wird es notwendig sein, selbstkritisch auch die Grenzen des eigenen professionellen Handelns im Blick zu behalten. Denn Lehrer, Schulleitungen oder Schulverwaltungen können durch ihr Tun erheblich in den Kernbereich der Persönlichkeit, die Privatsphäre und die Lebensplanung der ihnen anvertrauten Schüler eingreifen.

Die Anwendung vorgegebener Prinzipien reicht für die geforderte ethische Kritik nicht aus. Die Prinzipien müssen hergeleitet und begründet werden, wobei zwischen unbedingten, universal geltenden Normen (z. B. Diskriminierungsfreiheit beim Zugang zu Bildung, Schutz körperlicher und psychischer Unversehrtheit oder Achtung der Gewissensfreiheit im Raum der Schule) und interpretierenden Prinzipien (z. B. schulische Allokation, Inklusion oder Bildung für nachhaltige Entwicklung) zu unterscheiden bleibt. Eine eigenständige Berufsethik wird auch über das Menschen- und Gesellschaftsbild, das im professionellen Tun vorausgesetzt wird, und über die zugrunde liegende Handlungstheorie Rechenschaft ablegen müssen.

Schule trägt nicht allein Verantwortung auf der einen Seite für die Schüler und Schülerinnen sowie auf der anderen Seite für die Gesellschaft, die nicht unerhebliche Ressourcen für das Bildungssystem zur Verfügung stellt. Schulpädagogisch kommt noch ein drittes Mandat hinzu: Dabei geht es darum, Alltagsmeinungen, theoretische Hypothesen, bildungspolitische Leitbilder oder nichtpädagogische Einflussnahmen, welche die öffentliche Bildungsdebatte bestimmen, aus Perspektive der eigenen Disziplin kritisch zu prüfen, gegebenenfalls zu korrigieren und darauf aufbauend Handlungsleitlinien für wünschbare Veränderungen zu formulieren. Ein eigener schulpädagogischer Ethikkodex ermöglicht die kritische Reflexion vorgegebener Erwartungen, hilft aber auch, möglicherweise Distanz zu wahren gegenüber Zeitströmungen, modischen Trends oder Verengungen innerhalb des eigenen Fachdiskurses.

Eine Frage des Vertrauens

Bildung ist im Wesentlichen Beziehungsarbeit, die Lehrer-Schüler-Beziehung muss als Vertrauensverhältnis gesehen werden. Im Unterricht muss der Schüler darauf vertrauen können, dass die Inhalte des Lernens wert sind, weil der Lehrer sich nicht einfach hinter dem Lehrplan versteckt, sondern diese selbst auf Sinn hin befragt hat. Ferner sollte der Unterricht so gestaltet sein, dass der Schüler zunehmend lernt, sich selbst zu vertrauen.

Wer erzieht, soll gerecht handeln, nicht aus Gerechtigkeit, also um einer bestimmten Idee willen. Denn pädagogische Führung zeichnet sich gerade durch ein „interessenloses Interesse“ am anderen aus. Das meint: Wer pädagogisch handelt, will die Selbstbestimmung des anderen fördern, „ohne vorab bestimmen zu wollen, wie sich der  […] Zögling darin selbst bestimmt“ [Thomas Mikhail: Bilden und Binden. Zur religiösen Grundstruktur pädagogischen Handelns, Frankfurt a. M. 2009, S. 230]. Wer erzieht, muss daher Zutrauen in die Werturteilsfähigkeit des Schülers mitbringen und dessen unbestimmte Bildsamkeit stets achten. Zugleich benötigen Lehrkräfte, wenn sie die ihnen anvertrauten Kinder und Jugendlichen zur Freiheit befähigen sollen, selbst ein gesichertes Maß an pädagogischer Freiheit.

Die Menschenwürdegarantie, nach der jeder Mensch stets auch als Selbstzweck zu achten ist und niemals für Zwecke Dritter instrumentalisiert werden darf, kann pädagogisch gewendet so verstanden werden, dass der Einzelne jederzeit als Quell freier Selbsttätigkeit zu achten ist. Umgekehrt kann die in der Menschenwürdeidee sich ausdrückende Fähigkeit des Menschen zum Vernunft-, Sprach- und Freiheitsgebrauch ohne Bildung nicht zur Entfaltung kommen. Eine pädagogische Berufsethik hat zu benennen, unter welchen Bedingungen beide Forderungen konkret werden können. Zwei Prinzipien spielen dabei eine besondere Rolle: Recht auf Bildung und Gerechtigkeit.

Bildung als Menschenrecht

Ohne Bildung und Erziehung wird der Anspruch auf Beteiligung am politischen und sozialen Leben nicht eingelöst werden können. Dieser Anspruch bestimmt sich durch zwei, sich wechselseitig bedingende Aspekte, und zwar Beitragen und Teilhaben. Einerseits kann der Einzelne sich als Subjekt nur im sozialen Miteinander verwirklichen und damit in der gemeinsamen Sorge um das Gemeinwohl. Die Möglichkeit, sein Leben aktiv gestalten und etwas zum gemeinsamen Zusammenleben beitragen zu können, ist eine zentrale (wenn auch nicht die einzige) Quelle sozialer Anerkennung und Wertschätzung. Sein Leben aktiv gestalten zu können, ist zentrales Kennzeichen einer durch Bildung substantiell bestimmten Lebensform.

Andererseits sind die sozialen Institutionen so zu gestalten, dass sie dem Einzelnen die aktive Teilhabe am politischen und sozialen Leben auch real ermöglichen – und damit die Beteiligung an jenen sozialen Aushandlungsprozessen, in denen das Gemeinwohl immer wieder von neuem gefunden und angestrebt werden muss. Die Fähigkeit, aktiv etwas beitragen zu können, bleibt abhängig von realen Teilhabemöglichkeiten; diese wiederum können auf Dauer nicht ohne ein sie stützendes Ethos gesichert werden, also ohne den gelebten Willen, auch etwas zum Gemeinwohl beizutragen. Die Möglichkeiten sozialer Teilhabe müssen bildungspolitisch abgesichert werden. Dem Einzelnen zu helfen, die dadurch eröffneten Chancen zur Bildung für sich gewinnbringend zu nutzen, stellt eine entscheidende Erziehungsaufgabe dar.

Die Geschichte lehrt, dass der Anspruch auf Beteiligung am politischen Leben sowie die Möglichkeiten zur sozialen Teilhabe zahlreichen Gefährdungen ausgesetzt sind. Eine Antwort auf diese Gefährdungen stellt das Recht auf Bildung dar. Es sichert dem Einzelnen jenen pädagogischen Freiraum, der es ihm erlaubt, selbstbestimmt zu handeln, zu urteilen und zu entscheiden. Als soziales Freiheitsrecht garantiert es zugleich jene rechtlichen und strukturellen Voraussetzungen, die für die reale Beteiligung am sozialen Leben unverzichtbar sind. Das Recht auf Bildung zu sichern, ist wichtiges Element einer funktionierenden Demokratie. Dabei geht es nicht allein um die Bewältigung funktionaler Herausforderungen, sondern um die Fähigkeit zur eigenständigen Urteilsbildung. Die pluralistische Willensbildung ist nicht nur ein Ziel der verschiedenen schulischen wie außerschulischen Bildungsangebote, sondern notwendiges Grundprinzip des Bildungssystems einer freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft.

Im Einzelnen lassen sich beim Recht auf Bildung drei Kernbereiche unterscheiden, sie sich bereits in Artikel 26 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 finden lassen, mit dem ein solches Recht erstmals explizit international festgeschrieben wurde: Recht auf Bildung im engeren Sinne, Recht durch Bildung und Recht in der Bildung.

Das Recht auf Bildung nimmt den Staat in die Pflicht, für eine hinreichende Beteiligung an Bildung zu sorgen und dem Einzelnen ein hinreichendes Maß an Beteiligung durch Bildung zu sichern. Es geht also zunächst einmal darum, dass funktionsfähige, angemessen ausgestattete Bildungseinrichtungen in ausreichender Zahl verfügbar sind. Diese müssen sowohl in körperlicher (z. B. durch Barrierrefreiheit, zumutbare Entfernung oder organisierten Schülertransport) als auch wirtschaftlicher (z. B. durch Gebührenfreiheit, soziale Gebührenstaffelung oder Stipendiensysteme) Hinsicht zugänglich sein. Inhaltlich sind diese qualitativ angemessen, für die Lernenden und ihre Eltern kulturell annehmbar und im Blick auf gesellschaftliche Veränderungen anpassungsfähig auszugestalten – mit dem Ziel, die Ausbildung politischer, wirtschaftlicher, sozialer, rechtlicher und kultureller Beitragsfähigkeit durch Bildung zu ermöglichen.

Denn das Recht auf Bildung ist ein entscheidendes Ermächtigungs- oder Empowermentrecht, das der Verwirklichung aller anderen Einzelrechte zugutekommt. In den verschiedenen Menschenrechtsverträgen konkretisiert sich dieser Anspruch in der Forderung nach umfassender Persönlichkeitsbildung und in einem eigenständigen Recht auf Menschenrechtsbildung. Nur ohne frühzeitige Spezialisierung können alle Facetten der Persönlichkeit angesprochen werden und können Schüler mit zunehmender Reife später selbst entscheiden, welche Fähigkeiten oder Interessen sie stärker entfalten und ausbauen wollen. Und nur wer über seine Rechte aufgeklärt ist, kann diese auch wirksam einfordern.

Im Falle des Rechts auf Bildung kommt dann noch ein dritter Kernbereich ins Spiel, der dem interaktiven Charakter dieses Rechts geschuldet ist und sich so nicht bei allen einzelnen Menschenrechten finden lässt. Die Interessen, Bedürfnisse und Zuständigkeiten der verschiedenen am pädagogischen Prozess beteiligten Akteure müssen gleichfalls unter dem Maßstab der Freiheit zueinander in Beziehung gesetzt werden. Dabei geht es um einen sozialen Aushandlungsprozess, der aus gerechtigkeitstheoretischer Sicht nach Mitbestimmung verlangt, also nach Beteiligung in der Bildung. Hierbei geht es um die Freiheit des Lernens (z. B. Achtung der Gewissensfreiheit, des Elternrechts und Ermöglichung pädagogischer Wahlfreiheit, Sicherung der Schuldisziplin mit menschenwürdigen Mitteln, Datenschutz oder die Garantie von Privatschulfreiheit) wie um die Freiheit des Lehrens (z. B. Koalitionsfreiheit und Mitbestimmung oder wirtschaftliche und rechtliche Absicherung der Lehrkräfte).

Nur im angemessenen Zusammenspiel aller drei Kernbereiche wird das eine umfassende Recht auf Bildung umfassend gesichert werden können. Die Reichweite des Rechts auf Bildung muss daran gemessen werden, ob die für eine menschenwürdige Existenz notwendige Freiheit des Einzelnen, sich selbst Gestalt zu geben, nach dem Sinn seiner Existenz zu fragen sowie eine Vorstellung vom guten Leben zu entwickeln und dieser nachzustreben, gesichert ist. Vorrang haben solche fundamentalen Bildungsvollzüge, die dem Einzelnen überhaupt erst einmal die Möglichkeit erschließen, sich weitergehende Bildungs- oder anderweitige soziale Teilhabemöglichkeiten selbständig und eigenverantwortlich anzueignen.

Viel und heftig ist in der Reformdebatte der vergangenen Jahre darüber gestritten worden, wie gerecht oder ungerecht das deutsche Bildungssystem ist. Zwei Herausforderungen machen es grundsätzlich notwendig, im Blick auf Schule von Gerechtigkeit zu sprechen: Pädagogisches Handeln muss zum einen mit der Tatsache faktischer Ungleichheit umgehen und zum anderen mit begrenzten Ressourcen der Bildungsförderung haushalten. Doch woran lässt sich überhaupt bemessen, wann Schule gerecht ist oder nicht?

Gerechtigkeit in der Schule

Das Problem der Gerechtigkeit wird im Fall der Schule nicht einfach auf die äußere soziale Seite der Bildung reduziert werden dürfen. Denn die für Bildung bestimmende Idee der Selbstbestimmung ist nicht etwas, das erst am Ende des pädagogischen Weges, beispielsweise mit einem bestimmten Abschluss, erreicht wird. Die Freiheit und Selbstbestimmungsfähigkeit des sich bildenden Subjekts muss auf dem gesamten pädagogischen Weg mitgedacht werden. Dieser Anspruch auf Selbstbestimmung ist grundsätzlich nicht abstufbar, auch wenn die Frage, was dem Menschen als Selbstbestimmung hier und jetzt möglich ist, nur im Blick auf den Einzelfall und im Verstehen der jeweiligen individuellen Lage des Einzelne entschieden werden kann.

Jeder Einzelne hat grundsätzlich dasselbe Recht, sich zu bilden und seine Fähigkeiten zu entfalten. Die Chance, sich jenen Bildungsstand zu erarbeiten, der ihm möglich ist, darf niemandem abgesprochen werden. Frei und gerecht wäre weder ein Bildungssystem, das Schwächere gezielt bevorzugen und talentiertere Schüler gezielt benachteiligen wollte, noch eines, das umgekehrt verfahren wollte. Die Einsicht, dass alle einen gleichwertigen Anspruch haben, sich zu bilden und bestmöglich gefördert zu werden, entspricht der klassischen Forderung nach arithmetischer Gerechtigkeit: Allen das Gleiche! Dieses Prinzip verlangt nach Diskriminierungsfreiheit für jeden Schüler und gleicher Qualität für alle Bereiche des Schulwesens.

Pädagogisches Handeln muss immer mit faktischer Ungleichheit umgehen. Eine optimale individuelle Förderung für alle wird angesichts der unterschiedlichen Voraussetzungen, Interessen und Bedürfnisse, welche die Einzelnen mitbringen, nicht dadurch zu erreichen sein, dass jedem dasselbe pädagogische Angebot gemacht wird. Das Prinzip egalisierender Gerechtigkeit vermag nicht, alle sozialen Beziehungen im Bildungssystem zu regulieren; es bedarf der Ergänzung um das Prinzip unterscheidender oder proportionaler Gerechtigkeit: Jedem das Seine! [Der Satz geht auf den römischen Rechtsgelehrten Ulpian zurück, wurde allerdings im zwanzigsten Jahrhundert auf übelste Weise als Lagerinschrift in Buchenwald pervertiert.] Der Lernende muss sich in einer verfassten Gruppe, der Klasse, bewähren. „Jedem das Seine!“ meint, jeden Lernenden nach seinen Leistungen und Bedürfnissen zu behandeln, zu fördern, aber auch zu fordern. Wenn Heranwachsenden die Forderung und Herausforderung, sich anzustrengen, verweigert wird, fehlt ihnen eine wesentliche Bedingung dafür, zu entdecken, was in ihnen steckt, und ihre Persönlichkeit zunehmend eigenständiger in der Bewältigung der Herausforderung zu entwickeln.

Pädagogische Billigkeit

Allerdings geht es hier um soziale Bedürfnisse, die dem Kind – beispielsweise vom Lehrer – zugeschrieben werden. Die Gerechtigkeit findet an der individuellen Einzigartigkeit des Schülers ihre Grenze. Individuelle Bedürfnisse sind stets einzigartig, damit aber auch nicht durch Normen, Regeln oder Strukturen fassbar. Gleichwohl wird pädagogisches Handeln auf die individuellen Bedürfnisse zu achten haben: Diese sind in moralischer Hinsicht allerdings keine Frage der Gerechtigkeit, sondern der pädagogischen Billigkeit. Diese ist ein berichtigendes, den Einzelfall berücksichtigendes Prinzip der Gerechtigkeit, das aber die geltenden Maßstäbe selbst nicht in Frage stellt. Denn eine übersteigerte Gerechtigkeit, die dem Einzelnen lieblos gegenüber stünde, würde auf Dauer ihr eigenes Fundament untergraben: Der Wille zur Gerechtigkeit erlahmt, wo die Anerkennung individueller Freiheit und Einmaligkeit schwindet.

Beide Prinzipien der Gerechtigkeit – „Allen das Gleiche“ sowie „Jedem das Seine“ – müssen miteinander verbunden werden: in der pädagogischen Praxis wie bei der Gestaltung der strukturellen Rahmenbedingungen von Schule. Entscheidend hierbei bleibt das komplementäre Zusammenspiel von Freiheit und Gleichheit. Insofern das Bildungssystem gleiche Chancen zur Bildung garantieren soll, darf es doch nicht ausschließen, dass die Individuen diese unterschiedlich nutzen. Die Einzelnen sollen in der Schule nicht „gleich gemacht“ werden. Alle sollen aber gleichermaßen in der Lage sein, sich jene Fähigkeiten anzueignen, die für eine selbstbestimmte Lebensführung notwendig sind – und sie sollen die Möglichkeit haben, über den eigenen Lebensweg selbst zu bestimmen, soweit sie andere nicht darin hindern, dies gleichfalls zu tun.

Gleiche Chancen zur Bildung

Gegenwärtig ist ein Anwachsen öffentlicher Verantwortung für die Wahrnehmung von Bildung und Erziehung zu beobachten. So wird unter dem Eindruck gesellschaftlicher Veränderungen die Grenze zwischen privaten und öffentlichen Erziehungsleistungen aufgeweicht. Die Schule wird stärker zum Freizeitort, übernimmt Funktionen der Gleichaltrigengesellschaft und gewinnt für die Heranwachsenden eine stärkere Bedeutung als öffentlicher, elternferner Ort der Sozialisation und Identitätsbildung. Für die künftige Entwicklung von Schule wird zu fragen sein, wie diese angesichts des sozialen Wandels ihrem Bildungs- und Erziehungsauftrag weiterhin gerecht werden kann.

Die gerechte oder ungerechte Verteilung an Bildungschancen kann nicht abstrakt, sondern nur im Blick auf spezifische Lebensweisen bestimmt werden. Pädagogische Unterstützung ist keine Dienstleistung, die immer denselben Effekt zeitigt; vielmehr braucht der eine mehr, der andere weniger Unterstützung, um ein bestimmtes Bildungsbedürfnis zu befriedigen – je nach Ausgangslage und Persönlichkeitsmerkmalen. Eine zentrale bildungsethische Frage ist, wie die individuellen Chancen zur Bildung verteilt sind. Und diese werden auch die Lebenschancen des Einzelnen beeinflussen.

Doch wird kein Bildungssystem jemals gleiche Lebenschancen durch Bildung realisieren können, wenn die Freiheit des Einzelnen, einen bestimmten Lebensentwurf zu wählen, nicht aufgehoben werden soll. Es bleibt stets mit der Widerständigkeit des Subjekts zu rechnen. Andernfalls wäre der Einzelne nicht mehr als ein Funktionär der bestehenden Verhältnisse oder der Interessen der Gemeinschaft. Am Ende würde gerade das verfehlt, was erstrebt wird: jene Freiheit im Denken und Handeln, die ohne Bildung nicht erreicht werden kann und ohne die weder ein gemeinwohlförderliches Zusammenleben noch gesellschaftliche Weiterentwicklung auf Dauer denkbar sind.

Pädagogische Schulreform

Gerechtigkeitsfragen stellen sich auf allen Ebenen schulischen Handelns: beispielsweise bei der Rahmenordnung des Schulsystems, bei den Zugangsregelungen zu einzelnen Bildungsangeboten, beim Umgang mit Konflikten innerhalb der einzelnen Bildungsinstitution, bei der Leistungsbeurteilung und der Vergabe von Abschlüssen oder im Umgang zwischen Lehrer und Schülern. Innerhalb der Klassengemeinschaft erfahren die Schüler beispielhaft, wie Verteilungsfragen gelöst werden oder nach welchen Kriterien bestimmte Leistungen anerkannt werden.

Die Schule soll ihre Schüler dazu befähigen, diese Erfahrungen geistig zu verarbeiten. Sie soll die Schüler auf das Leben in der modernen Gesellschaft vorbereiten – und ist zugleich ein Teil dieser Gesellschaft. Gerechtigkeitsfragen gehören somit untrennbar zum Nachdenken über Schule dazu. Dabei handelt es sich bei den schulischen Gerechtigkeitsproblemen nicht um etwas, das sich ein für alle Mal lösen ließe – würde man nur das „richtige“ Schulsystem aufbauen, alle Schulen bestmöglich ausstatten und jedes Kind optimal fördern (wie immer man sich das dann auch konkret vorstellen wollte). Gerechtigkeitsprobleme können nicht durch pädagogisches Handeln beseitigt werden, aber die Gerechtigkeitsfrage ist gleichfalls auf das pädagogische Handeln hin auszulegen. Und dies bleibt eine beständige Aufgabe der Schule, die ihren Zusammenhang mit dem gesellschaftlichen Leben immer wieder neu reflektieren muss.

Schulreform als Aufgabe der modernen Schule ist dann aber auch etwas anderes als Schulstrukturreform. Die bestehende Schule wird dabei nicht von einer in der Zukunft imaginierten „Idealschule“ her in Frage gestellt, sondern einer beständigen, nicht abschließbaren Selbstrevision unterzogen [vgl. Stephanie Hellekamps, Hans-Ulrich Musolff: Die gerechte Schule. Eine historisch-systematische Studie, Köln/Weimar/Wien 1999, S. 1 – 3].

Die Schulpädagogik hat dabei eine zweifache Aufgabe: Sie muss über Gerechtigkeit als Problem der Schule bildungstheoretisch reflektieren. Und sie muss danach fragen, wie ein bestimmter Umgang mit diesem Problem praktisch umsetzbar ist, welche Verbesserungen oder Erfolge, aber auch welche Gefahren oder Fehlschläge damit verbunden sein können – im Blick auf die Lernbedingungen und die Zukunftschancen der Lernenden genauso wie im Blick auf die professionelle Beanspruchbarkeit und Belastbarkeit der Lehrenden. Die bestimmende Perspektive im Umgang mit der Gerechtigkeitsfrage wird dabei eine pädagogische bleiben müssen: ausgerichtet an einer durch Bildung substantiell bestimmten Lebensform. Dabei sollte die pädagogische Reflexion über Gerechtigkeit Anwalt einer Humanität sein, die sich im Prozess notwendiger Differenzierung und entlastender Arbeitsteilung gegen mögliche funktionale Verengungen zur Wehr setzt.

Freiheit und Pluralismus

Eine vollständig „gerechte“ Schule – wie immer man sich diese auch vorzustellen hätte – wäre notgedrungen statisch und nicht mehr verbesserungsfähig, dann aber auch nicht frei. Freiheit verlangt vielmehr danach, Gerechtigkeit dynamisch zu denken. Es muss möglich sein, dass die bestehenden Normen, Regeln und Gesetze immer wieder geprüft, in Frage gestellt und unter Umständen modifiziert werden – genau dies entspricht der aufklärerischen Forderung, sich des eigenen Verstandes zu bedienen: Die Schule soll die Schüler nicht lehren, einfach etwas für gerecht zu halten, was andere zuvor als gerecht erklärt haben, sondern die bestehenden Verhältnisse zu prüfen. Am Ende stünden sonst nicht Schüler, die „richtig“ denken, sondern solche, die es verlernt haben, selber zu denken. Aufgabe der Schule ist es, die Heranwachsenden dazu zu befähigen, Gerechtigkeitsprobleme zu identifizieren, selbständig zu beurteilen und nach der Bedeutsamkeit dieses Urteils für das eigene Handeln zu fragen.

Nicht jedes beliebige Infragestellen des Bestehenden ist dabei schon rationale Kritik. Wenn Gerechtigkeit nicht einfach aus ein für alle Mal gültigen Normen und Regeln abgeleitet werden kann, sondern immer wieder neu gesucht und angestrebt werden muss, setzt dies zum Beispiel Beratung, Abwägung, Entscheidung und die Revision von Entscheidungen voraus. Die Schule hat die Aufgabe, die Schüler in jene Verfahren einzuführen, die der immer wieder neu notwendigen „Herstellung von Gerechtigkeit“ zugrundeliegen.

Wenn es keine feststehende Vorstellung von Gerechtigkeit gibt, wird es auch nicht einfach die gerechte Schule geben können. Vielmehr sind mehrere gerechte Schultypen vorstellbar, von denen jeder ganz verschieden sein kann, sofern sich diese reziprok rechtfertigen lassen. In einer freiheitlichen Gesellschaft wird es immer einen legitimen Pluralismus konkreter Lebensweisen geben. Wenn Schule dieser Pluralität entsprechen soll, wird es auch pädagogisch verschieden akzentuierte Formen von Schule geben müssen – nicht „das eine Schulmodell für alle“, das als pädagogisches Wunschbild in den lebendigsten Farben ausgemalt und wortreich beschworen wird.

Neuerscheinung: Welche Rolle spielt Bildung für die Soziale Arbeit?

In diesen Tagen ist die Dokumentation des letztjährigen Berliner Werkstattgespräches der deutschsprachigen Sozialethiker erschienen.Herausgeber sind Professor Dr. Markus Vogt, Professor für Christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München, sowie Msgr. Professor Dr. Peter Schallenberg, Professor für Moraltheologie und Ethik an der Theologischen Fakultät Paderborn und Direktor der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle in Mönchengladbach.

Axel Bernd Kunze fragt in dem Band, in welchem Zusammenhang Bildung und Soziale Arbeit zueinander stehen. Sein Beitrag zeigt am Beispiel der Sozialraumorientierung auf, wie Bildungs- und Soziale Arbeit voneinander profitieren können.

Markus Vogt, Peter Schallenberg (Hgg.): Soziale Ungleichheiten. Von der empirischen Analyse zur gerechtigkeitstheoretischen Reflexion (Christliche Sozialethik im Diskurs; 9), Paderborn: Ferdinand Schöningh 2017, 209 Seiten.

Aus der Verlagsankündigung:

„Zahlreiche Studien diagnostizieren weltweit wachsenden soziale Ungleichheiten. Andere sprechen von Erfolgen in der Überwindung der Differenzen. Wie aussagekräftig sind die jeweils zugrunde gelegten Parameter? Tendiert der Kapitalismus zu mehr finanzieller Ungleichheit, wie Thomas Piketty behauptet? Wie ist der Zusammenhang zwischen Ungleichheit und sozialer Exklusion in verschiedenen Kontexten von Armut und Reichtum näher zu bestimmen? Was ergibt sich daraus für den normativen Stellenwert der Gleichheit?
Vor dem Hintergrund dieser Debatten setzt sich das Buch sowohl mit Modellen, Ergebnissen und Bewertungen der empirischen Gerechtigkeitsforschung als auch mit philosophisch-konzeptionellen Fragen des Verhältnisses von Gleichheit und Gerechtigkeit auseinander. Einen dritten Schwerpunkt bilden Konkretionen in unterschiedlichen Handlungskontexten wie Erbschaftssteuer, globale Armut, Klimawandel oder Gesundheitsversorgung und Eurokrise.“

Weitere Informationen zu dem Band finden Sie hier.

Sozialethischer Literaturbericht 2016

Die Katholische Sozialwissenschaftliche Zentralstelle und die Arbeitsgesmeinschaft der Sozialethiker des deutschsprachigen Raumes haben den neuen sozialethischen Literaturbericht für 2016 veröffentlicht. Die Aufstellung bietet einen thematisch geordneten Überblick über aktuelle Monographien, Sammelbänden und Aufsätze aus der Christlichen Sozialethik. Kapitel 8 listet Neuerscheinungen aus den Bereichen Bildungsethik, Wissensgesellschaft, Medienethik sowie Kunst und Kultur auf. Wie die Aufstellung für das vergangene Jahr zeigt, hat das Interesse an Themen der Bildungsethik mittlerweile deutlich abgenommen. Ferner liegt ein kumulierter Literaturbericht für die Jahre 2009 bis 2015 vor.

Neuerscheinung: Die Inklusionsfalle

Michael Felten, bekannt für seine praxisgesättigten und zugleich streitbaren Bücher zu pädagogischen Themen, widmet sich in seiner Neuerscheinung einem strittigen Thema:

Michael Felten: Die Inklusionsfalle. Wie eine gut gemeinte Idee unser Bildungssystem ruiniert (Gütersloh 2017).

Der Band gibt einen Überblick über bislang vernachlässigte kritische Perspektiven auf diese zentrale bildungspolitische Weichenstellung. Zugleich macht der Band mit dem Ansatz eines „dual-inklusiven Schulsystems“ einen pragmatischen Lösungsvorschlag – als Ausweg aus der Falle zwischen paradiesischer Idealisierung und lokaler Überlastung. Die Stärken des bestehenden Regel- und Förderschulsystems werden vom Autor gebündelt und im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention weiterentwickelt.

Weitere Informationen zu dem Band finden Sie unter:

https://www.randomhouse.de/Buch/Die-Inklusionsfalle/Michael-Felten/Guetersloher-Verlagshaus/e516974.rhd

Jahresrückblick 2016

Sehr geehrte Leserinnen und Leser meines Weblogs, liebe Kolleginnen und Kollegen,

heute freue ich mich, Ihnen meinen Jahresrückblick für 2016 vorstellen zu können. Im Folgenden finden Sie eine Zusammenstellung meiner Veröffentlichungen, Lehrveranstaltungen, Vorträge und Seminare aus dem Vorjahr. Für Rückfragen oder Anregungen stehe ich gern zur Verfügung.

Ein Jahresrückblick in Zeiten wie diesen – und es sind die unsrigen – kommt nicht ohne ein paar politische Anmerkungen aus. Was sind das für Zeiten? Mir scheint keine guten, was die Publikationsfreiheit anbelangt. Wer publizistisch tätig ist, macht leider immer häufiger die Erfahrung, dass Redaktionen oder Herausgeber zunehmend Einfluss auf Form, Sprachgestalt, mitunter sogar Inhalt einer Veröffentlichung nehmen – kaum noch eine Publikation, in der nicht redaktionelle Eingriffe vorgenommen werden. Sprachpolitisch motivierte Einflussnahmen sind schon fast zur Regel geworden. Soziale Erwartungshaltungen steuern die Publikationstätigkeit: Was darf ich schreiben? Wer könnte sich daran stören? Wie könnte etwas missverstanden werden? …

Der Referentenentwurf für eine Novellierung des Urheberschutzes hat in diesen Tagen eine Initiative unter dem Motto „Publikationsfreiheit für eine starke Bildungsrepublik“ entstehen lassen, initiiert von Verlegerseite. Es bleibt zu hoffen, dass der Widerstand gegen die geplanten Eingriffe in die Meinungs- und Pressefreiheit sowie den Schutz des geistigen Eigentums noch weiter zunehmend wird. Es sind wahrlich keine guten Zeiten für freie Autoren. Freiheitsbewusstsein, Achtung vor der geistigen Tätigkeit des Einzelnen und dem hohen Wert der Individualität scheinen zu schwinden – zugunsten eines moralischen Universalismus und Egalitarismus, denen es nicht mehr primär um die Freiheit des Einzelnen geht. Was am Ende übrig bleibt, ist eine Konsumentenmentalität, die sich gar keine Gedanken mehr darüber macht, mit wieviel Anstrengung Wissen überhaupt erst entsteht. Was auf der Strecke bleibt, ist die geistige Produktivität, auf die unser Land dringend angewiesen ist. Geistige Produktivität entsteht durch Freisetzung des Einzelnen zur Selbstätigkeit, nicht durch einen Obrigkeitsstaat, der seine Bürger für vorab festgelegte Ziele immer stärker vereinnahmt. Wenn Sie noch nicht unterzeichnet haben, sollten Sie überlegen, dies zu tun – und zwar unter: www.publikationsfreiheit.de.

Verteidigen wir das freie Wort, achten wir die Medien- und Publikationsfreiheit und schützen wir das geistige Eigentum. Setzen wir nicht aufs Spiel, was in harten historischen Kämpfen errungen wurde. Eine freie Gesellschaft braucht freie Autoren!

Mit herzlichen Grüßen

Ihr Axel Bernd Kunze

 

Veröffentlichungen

Herausgeberschriften

(Herausgeber) Rote Fahnen, bunte Bänder. Korporierte Sozialdemokraten von Ferdinand Lassalle bis heute, hg. i. A. des Lassalle-Kreises, Bonn: J. H. W. Dietz Nachf. 2016, 319 Seiten (gemeinsam mit Manfred Blänkner).

Rezensionen:

Christopher Dowe: Rote Burschenherrlichkeit? Korporierte Sozialdemokraten von Ferdinand Lassalle bis Detlev Karsten Rohwedder, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung v. 13. September 2016.

Christian Vollradt: Genossen mit Schmiß. Ein Sammelband über die Korporierten in der SPD, in: Junge Freiheit (2016), Nr. 42 v. 14. Oktober 2016, S. 21.

Heinz Niemann: „Mit Schmissen im Jesicht“. Manfred Blänkner und Axel Bernd Schulz [sic!] über korporierte Sozialdemokraten, in: Neues Deutschland v. 18. Oktober 2016; auch online in: http://www.pressreader.com/germany/neues-deutschland/20161018/282475708353661.

Andreas Rode, in: Wingolfsblätter 135 (2016), H. 3, S. 192 – 194.

Till Warning: Rote Fahnen, bunte Bänder – Buchrzezension, in: Aus dem Göttinger Wingolf (2016), H. 137/Sommersemester 2016, S. 42 f.

Ein Buch über eine schwierige Beziehung, in: Lippische Landes-Zeitung (2016), Nr. 233 v. 6. Oktober 2016.

Dieter Eckert: Rote Korpos? Rote Korpos!, in: Die Schwarzburg 125 (2016), H. 3, S. 22 f.

Günter W. Zwanzig, in: Burschenschaftliche Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenchaft Alemannia zu Leipzig Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenschaft Alemannia zu Leipzig 1 neu (2016), H. 2, S. 42 f.

Rezensionsnotiz zu Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.09.2016, in: Perlentaucher.de. Das Kulturmagazin: http://www.perlentaucher.de/buch/rote-fahnen-bunte-baender-korporierte-sozialdemokraten-von-lassalle-bis-heute.html.

Perlentaucher-Notiz zur F.A.Z.-Rezension, in: www.buecher.de.

Günter W. Zwanzig, in: Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung, https://bildungsethik.wordpress.com/2016/11/30/rezension-guenter-w-zwanzig-bespricht-rote-fahen-bunte-baender/.

K., in: Acta Studentica 47 (2016), Doppel-Folge 198/199, S. 33.

Seit der letzten Ausgabe in der Redaktion neue eingetroffene Bücher, in: Sehepunkte – Rezensionsjournal für die Geschichtswissenschaften: http://www.sehepunkte.de/2016/09/neu-eingetroffene-buecher/.

Aus der Forschung – Rote Fahnen, bunte Bänder: Ein Anfang, der Appetit macht, in: http://www.bruecklmeierverein.de/Aus_der_Forschung/Eintrage/2016/10/3_Rote_Fahnen%2C_bunte_Bander__Ein_Anfang%2C_der_Appetit_macht.html (3. Oktober 2016).

Buchhinweis: Rote Fahnen Bunte Bänder, in: GKP-Informationen 34 (2017), H. 1, S. 4.

Günter W. Zwanzig, in: Burschenschaftliche Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenchaft Alemannia zu Leipzig Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenschaft Alemannia zu Leipzig 1 neu (2016), H. 2, S. 42 f.

Buchvorstellung, in: Der Alemanne. Bundesnachrichten der Gießener Burschenschaft Alemannia (2016), Nr. 152 v. Oktober 2016, S. 50.

Presseberichte:

2016 Books about Karl Barth, in: http://barth.ptsem.edu/research/new-and-forthcoming.

Guntmar Wolff: Verbindungsstudenten und SPD-Zugehörigkeit: Lassalle-Kreis stellt Buch vor, in: Lippische Landeszeitung v. 22. März 2016; auch online unter: www.lz.de.

Vorankündigung, in: Burschenschaftliche Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenchaft Alemannia zu Leipzig 1 neu (2016), H. 1, S. 90.

Rote Fahnen, bunte Bänder: Korporierte Sozialdemokraten von Lassalle bis heute, in: 10 Jahre Lassalle-Kreis. Programm der 11. Lassalle-Tagung 2016. 4. bis 7. August in Tübingen am Neckar, o. O. o. J. (2016), S. [2].

Peter Constantin: Reiseabenteuer und Erlebnisse auf den Stuttgarter Buchwochen, in: Württemberg Reporter Magazin, 27.11.2016, http://www.wuerttemberg-reporter.de/aktuell/news-2016/reiseabenteuer-und-erlebnisse-auf-den-stuttgarter-buchwochen/.

Buchvorstellung am 26.4.17: Rote Fahnen, Rote Bänder, Genossen in den Burschenschaften von Lassalle bis heute, in: Salon Launer, 23. Dezember 2016.

Jahrestag 2016 in Tübingen anlässlich des zehnjährigen Bestehens, in: http://www.lassalle-kreis.de/node/1039.

Pressemitteilung des Lassalle-Kreises. Jahrestagung in Tübingen anlässlich des zehnjährigen Bestehens: Nils Schmid zu Gast beim Lassalle-Kreis, in: http://lassalle-kreis.de/sites/default/files/pm-jahrestagung-tuebingen-03-08-2016.pdf.

 

(Redaktion) 160 Jahre in Gemeinschaft. Leben – lernen – arbeiten – beheimaten (Gruß der Großheppacher Schwesterschaft; 2016/2017/Kind und Schwester; 125 – 58. Jg./November 2016), hg. v. der Stiftung Großheppacher Schwesternschaft, Festschrift zum hundertsechzigjährigen Jubiläum der Großheppacher Schwesternschaft, o.  O. (Weinstadt) 2016, 66 Seiten (gemeinsam mit Renate Fischer-Espey, Stephanie Geymann und Magdalene Simpfendörfer-Autenrieth).

 

Beiträge zur Systematischen Erziehungswissenschaft und Bildungsethik

Artikel in Lexika und Handbüchern

Gebet – ein Thema für die Pädagogik?, in: Matthias Arnold/Philipp Thull (Hgg.): Theologie und Spiritualität des Betens. Handbuch Gebet, Freiburg i. Brsg.: Herder 2016, S. 306 – 316.

Beiträge in Sammelbänden, Zeitschriften und Zeitungen

Aus dem Gleichgewicht geraten? Die Debatte um Bildungsgerechtigkeit als Seismograph für Verschiebungen innerhalb des sozial- und menschenrechtsethischen Diskurses, in: Pädagogische Rundschau 70 (2016), H. 6, S. 753 – 768.

Vor 115 Jahren wurde der Nobelpreis erstmals verliehen: Ein Anlass, nach der Rolle von Leistung in Schule und Pädagogik zu fragen, in: Katholische Bildung 117 (2016), H. 12, S. 485 – 495; auch online unter: http://www.vkdl.de/pdf/katholische-bildung/2016-12-10+Katholische-Bildung_12-2016.pdf.

Wie hältst du’s mit der Religion? Auch Schule muss sich der Gretchenfrage stellen, in: Schule im Blickpunkt. Informationen des Landeselternbeirats Baden-Württemberg 50 (2016), H. 1 (Oktober), S. 17 – 19.

Wie viel Religion verträgt unser Bildungssystem?, in: Burschenschaftliche Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenschaft Alemannia zu Leipzig 1 neu (2016), H. 2, S. 23 – 28.

Wenn das Akademische verloren geht …, in: Gesellschaft für Bildung und Wissen (Hg.): Fachbeiträge – http://bildung-wissen.eu/fachbeitraege/wenn-das-akademische-verloren-geht.html.

Rezensionen

(Rezensent) Rezension zu: Roland Mierzwa: Bildung auf der Seite der Armen, Arbeitslosen und Benachteiligten, Norderstedt: BoD – Books on Demand 2016, 379 Seiten, in: Publik-Forum (2016), Nr. 23 v. 2. Dezember 2016, S. 54 f.

(Rezensent) Religion bildet, in: Christ in der Gegenwart 68 (2016), H. 44, S. 488. Rezension zu: Reinahrd Feldmeier/Monika Winet (Hgg.): Gottesgedanken. Erkenntnis, Eschatologie und Ethik in Religionen der Spätantike und des frühen Mittelalters, Tübingen: Mohr Siebeck 2016, 221 Seiten.

(Rezensent) Sammelrezension zu: Norbert Bolz: Die ungeliebte Freiheit. Ein Lagebericht, Paderborn: Wilhelm Fink, 2010; Christoph Jamme/Asta von Schröder (Hgg.): Einsamkeit und Freiheit. Der Bildungsauftrag der Universität im 21. Jahrhundert, Paderborn: Wilhelm Fink Verlag, 2011, in: Engagement 34 (2016), H. 2, S. 135 f.

Manuskript

Chancen und Grenzen schulischer Integration, Thesenpapier für das Forum Sozialethik am 6. September 2016, Schwerte (Ruhr) 2016, 4 Seiten.

 

Beiträge zur Schulpädagogik

Beiträge in Sammelbänden, Zeitschriften und Zeitungen

Warum Religion in die Schule gehört … – Ein pädagogisches Plädoyer, in: Engagement 34 (2016), H. 4, S. 262 – 265.

Hat das Gymnasium in der bildungsethischen Debatte noch eine Zukunft?, in: Volker Ladenthin/Anja Nostadt/Jochen Krautz (Hgg.): weniger ist weniger. G8 und die Kollateralschäden. Analysen und Materialien (Pädagogik in Europa in Geschichte und Zukunft), Bonn: Verlag für Kultur und Wissenschaft Dr. Thomas Schirrmacher 2016, S. 19 – 47.

Rezensionen:

Wener Schneider, in: http://www.amazon.de/weniger-ist-Kollateralsch%C3%A4den-Materialien-Geschichte/dp/3862691063/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1461027347&sr=8-1&keywords=weniger+ist+weniger, 22. Februar 2016.

Benjamin Riehl, in: http://www.amazon.de/weniger-ist-Kollateralsch%C3%A4den-Materialien-Geschichte/dp/3862691063/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1461027347&sr=8-1&keywords=weniger+ist+weniger, 20. Juni 2016.

 

Religionspolitik in Baden-Württemberg. Teil 1: Grundlagen für den Umgang mit Religion in der Schule, in: VBE-Magazin. Zeitschrift des Verbandes Bildung und Erziehung – Landesverband Baden-Württemberg 55 (2016), H. 5 (Mai), S. 12 – 15.

Religionspolitik in Baden-Württemberg. Teil 2: Aktuelle Herausforderungen für die Zukunft von Schule und Religionsunterricht, in: VBE-Magazin. Zeitschrift des Verbandes Bildung und Erziehung – Landesverband Baden-Württemberg 55 (2016), H. 6 (Juni), S. 10 – 13.

Rezensionen

(Rezensent) Rezension zu: Wolfang Hinrichs/Markus Porsche-Ludwig/Jürgen Bellers (Hgg.): Eduard Spranger. Verstehende Kulturphilosophie der Politik – Ökonomie – Pädagogik. Originaltexte & Interpretationen. Eduard Spranger zum 50. Todesjahr, Nordhausen (Harz): Traugott Bautz 2013, 380 Seiten, in: Engagement 34 (2016), H. 3, S. 208 f.

Periodika

Mitglied im Herausgeberbeirat und Redakteur der Rezensionsabteilung

Engagement. Zeitschrift für Erziehung und Schule, hg. v. Arbeitskreis Katholischer Schulen in freier Trägerschaft in der Bundesrepublik Deutschland (AKS), Münster i. W.: Aschendorff, ab Heft 4/2010:

  • Heft 1/2016 (34. Jahrgang): Claus Peter Sajak (verantwortlich), Digitale Medien im Unterricht.
  • Heft 2/2016 (34. Jahrgang): Matthias Proske (verantwortlich), Ausbau und Entwicklung der Ganztagsschule. Eine Zwischenbilanz.
  • Heft 3/2016 (34. Jahrgang): Lukas Schreiber (verantwortlich), Glaube als Kraftquelle im pädagogischen Alltag.
  • Heft 4/2016 (34. Jahrgang): Rafael Frick (verantwortlich), Katholische Schule 21.

 

Beiträge zur Didaktik und Fachdidaktik

Beiträge in Sammelbänden, Zeitschriften und Zeitungen

Wissenschaftspropädeutik im Pädagogikunterricht. Eine Standortbestimmung in veränderter akademischer Landschaft mit begründender Absicht, in: Eckehardt Knöpfel/Carsten Püttmann (Hgg.): Bildungstheorie und Schulwirklichkeit. Arbeiten zur Theorie und Praxis pädagogischer Bildung im allgemein- und berufsbildenden Schulwesen (Didactica nova; 25), Festschrift für Elmar Wortmann zum 65. Geburtstag, Baltmannsweiler: Schneider Verlag Hohengehren 2016, S. 59 – 76.

Bildung und Nachfolge – Zu den Aufgaben einer christlichen Bildungsethik, in: Bernhard Grümme/Thomas Schlag (Hgg.): Gerechter Religionsunterricht. Religionspädaogische, pädagogische und sozialethische Orientierungen (Religionspädagogik innovativ; 11), Stuttgart: Kohlhammer 2016, S. 245 – 259.

Religionspädagogische Propädeutik. Zur Bedeutung gemeinsamer Rituale in der Schulgemeinde, in: Engagement 34 (2017), H. 4, S. 254 – 256.

Ganzheitliche Ökologie als Bildungs- und Erziehungsaufgabe. Ein pädagogischer Blick auf die erste päpstliche Umweltenzyklika „Laudato si‘“, in: Katholische Bildung 117 (2016), H. 2, S. 57 – 68; auch online verfügbar unter: http://www.vkdl.de/publikationen/katholische-bildung.

Wenn das Akademische verloren geht … Professoren, die lieber Lehrer sein möchten, und Studenten, die lieber Schüler bleiben wollen …, in: Profil. Das Magazin für Gymnasium und Gesellschaft (2016), H. 7-8, S. 22 – 37; Wiederabdruck online unter: http://bildung-wissen.eu/wp-content/uploads/2016/06/7_8_2016_Kunze.pdf.

(Mitarbeit) Das religionspädagogische Profil der Evang. Fachschule für Sozialpädagogik, hg. v. der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt der Stiftung Großheppacher Schwesternschaft, o. O. (Weinstadt) 2016.

Rezensionen

(Rezension) Rezension zu: Barbara Brüning: Philosophieren mit Kindern. Eine Einführung in Theorie und Praxis (Einführungen – Pädagogik -; 6), Berlin: Lit 2015, 197 Seiten, in: Engagement 34 (2016), H. 2, S. 137 f.

(Rezensent) Rezension zu: Tino Landmann: Wer war Sokrates? Eine Studie zum sokratischen Probleme, München: AVM Akademische Verlagsgemeinschaft München 2011, 103 Seiten, in: Engagement 34 (2017), H. 4, S. 274 f.

(Rezension) Rezension zu: Marcus Roth/Victoria Schönefeld/Tobias Altmann (Hgg.): Trainings- und Interventionsprogramme zur Förderung von Empathie. Ein praxisorientiertes Kompendium, Heidelberg: Springer, 212 Seiten, in: Socialnet.de, 15. August 2016.

(Rezensent) Rezension zu: Sabine Geiger/Sibylle Baumgartner (Hgg.): Empathie als Schlüssel. Gewaltfreie Kommunikation in psychologischen Berufen. Anwendung in Psychotherapie, Beratung und im sozialen Bereich. Mit E-Book inside und Arbeitsmaterial, Weinheim/Basel: Beltz 2015, 318 Seiten, in: Socialnet.de, 10. Januar 2017.

(Rezensent) Rezension zu: Tino Landmann: Wer war Sokrates? Eine Studie zum sokratischen Probleme, München: AVM Akademische Verlagsgemeinschaft München 2011, 103 Seiten, in: Burschenschaftliche Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenschaft Alemannia zu Leipzig 1 neu (2016), H. 2, S. 44 f.

 

Beiträge zur Menschenrechtsbildung, Demokratiepädagogik und zum Globalen Lernen

Beiträge in Sammelbänden, Zeitschriften und Zeitungen

Vielfalt als Normalfall?, in: Abstractband für die Jahrestagung der DGSA am 29./30. April 2016 in Düsseldorf an der FH Düsseldorf, hg. v. d. Deutschen Gesellschaft für Soziale Arbeit, o. O. o. J. (2016), S. 44.

Widerstandsdenkmal in Bamberg wird eingeweiht, in: Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg e. V. (Hg.): www.willy-aron.de.

Rezensionen

(Rezensent) Rezension zu: Otto Böhm/Doris Katheder: Grundkurs Menschenrechte. Die 30 Artikel. Kommentare und Anregungen für die politische Bildung, Bd. 5, Würzburg: Echter 2015. in: Socialnet.de, 20. April 2016.

(Rezensent) Sammelrezension zu: Thomas Fischermann, Götz Hamann (2011): Zeitbombe Internet. Warum unsere vernetzte Welt immer störanfälliger und gefährlicher wird, Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus, 255 Seiten; Thomas Schulz (2015): Was Google wirklich will. Wie der einflussreichste Konzern der Welt unsere Zukunft verändert, München: Deutsche Verlags-Anstalt, 335 Seiten, in: Engagement 34 (2016), H. 1, S. 67 f.

 

Beiträge zur Elementarbildung

Artikel in Lexika und Handbüchern

Art. Wie lernen Kinder? Frühkindliche Bildung im Licht neuropsychologischer Forschung, in: Martin R. Textor (Hg.): Das Kita-Handbuch (Institut für Pädagogik und Zukunftsforschung, Würzburg, 4. August 2016), http://www.kindergartenpaedagogik.de/2364.html.

Art. „Young children are rights holders.“ Zum Recht auf Bildung in der Frühpädagogik, in: Martin R. Textor (Hg.): Das Kita-Handbuch (Institut für Pädagogik und Zukunftsforschung, Würzburg, September 2016), http://www.kindergartenpaedagogik.de/2372.html.

Art. Globales Lernen als Auftrag an die Elementarbildung, in: Martin R. Textor (Hg.): Das Kita-Handbuch (Institut für Pädagogik und Zukunftsforschung, Würzburg, 21. November 2016),  http://www.kindergartenpaedagogik.de/1789.html.

 

Beiträge in Sammelbänden, Zeitschriften und Zeitungen

Eine Vorschule des Glaubens, in: Gruß der Großheppacher Schwesternschaft 58 (2016/2017), Nr. 125 v. November 2016 (Kind und Schwester), Festschrift zum hundertsechzigjährigen Jubiläum der Großheppacher-Schwesternschaft, S. 32 – 37.

Wann sind Erzieher und Erzieherinnen gerecht?, in: Katholische Bildung 117 (2016), S. 165 – 172.

Frühkindliche Bildung. Eine Menscherechtsprofession?, in: TPS – Theorie und Praxis der Sozialpädagogik. Leben, Lenen und Arbeiten in der Kita (2016), H. 7, S. 50 – 53.

Was bedeutet AZAV, Herr Dr. Kunze?, in: Eckstein. Mitteilungen aus der Stiftung Großheppacher Schwesternschaft (2016), Nr. 44 v. April 2016, S. 9; zugleich Onlineausgabe: www.grossheppacher-schwesternschaft.de.

 

Beiträge zur Jugend- und Erwachsenenbildung

Rezensionen

(Rezensent) Rezension zu: Recht der internationalen Konventionen (Textausgaben zum Sozialrecht; 9), Berlin: Verlag des Deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge e. V. 2015, 251 Seiten, in: Socialnet.de, 20. April 2016.

(Rezensent) Rezension zu: Stiftung Großheppacher Schwesternschaft (Hg.) (2015): 200 Jahre Wilhelmine Canz. Pionierin in der Förderung von Kindern und Frauen, Weinstadt: Großheppacher Schwesternschaft, 96 Seiten, in: Engagement 34 (2016), H. 1, S. 72 f.

Periodika

Stellvertretender Vorsitzender des Netzwerkes Gesellschaftsethik

Denk doch mal. Onlinemagazin für Arbeit – Bildung – Gesellschaft, hg. v. Netzwerk Gesellschaftsethik e. V., seit (2007), H. 1: www.denk-doch-mal.de:

  • Ausgabe 1/2016: Ist die Marginalisierung der dualen Berufsausbildung noch zu stoppen?
  • Ausgabe 2/2016: Für gute Bildung und gute Arbeit – Das Weiterbildungsgesetz bleibt auf der Agenda
  • Ausgabe 3/2016: Das ist ein Muss – Digitalisierung und Facharbeit in Einklang bringen
  • Ausgabe 4/2016: Leitbild erweiterte moderne Beruflichkeit: Der Impuls für die Bildungsreform?

 

Beiträge zur Hochschulforschung und Wissenschaftskultur

Beiträge in Sammelbänden, Zeitschriften und Zeitungen

Sozialdemokratischer, kirchlicher und militärischer Widerstand vereint, in: http://lassalle-kreis.de/node/1025.

Terminhinweis für Bamberg am 25. Juni: Sozialdemokratischer, kirchlicher und militärischer Widerstand vereint, Wiederabdruck in: Großes Lassalle-Kreis-Rundschreiben v. Mai 2016.

Wenn das Akademische verloren geht …, in: Burschenschaftliche Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenschaft Alemannia zu Leipzig 1 neu (2016), H. 1, S. 39 – 56.

Männerbund: Quo vadis? Ein Streitgespräch zwischen Florian Boenigk und Axel Bernd Kunze (gemeinsam mit Florian Boenigk) [Einleitung, Zweiter Brief, Vierter Brief, Sechster Brief, Achter Brief, Zehnter Brief, Zwölfter Brief, Schlussplädoyers zum Streitgespräch „Männerbund: Quo vadis?“], in: http://lassalle-kreis.de/node/1010 ff.

Rezensionen

(Rezension) Fundstück, in: Burschenschaftliche Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenschaft Alemannia zu Leipzig 1 neu (2016), H. 1, S. 89. Rezension zu: Hans Magenschab: Die geheimen Drahtzieher. Macht und Einfluss der Studentenverbindungen, Wien/Graz/Klagenfurt 2011.

Periodika

Schriftführer des Verbands Alter Herren der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg

Burschenschaftliche Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenschaft Alemannia zu Leipzig, ab 1 neu (2016), H. 1, hg. v. Verband Alter Herren der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg in Zusammenarbeit mit dem Verband Alter Herren der Burschenschaft Alemannia zu Leipzig (gemeinsam mit Gunnar Auth, Michael Genheimer, Hartwig Meyerle, Stefan Schürger und Max-Stephan Zimmer):

  • Ausgabe 1 neu (2016), H. 1.
  • Ausgabe 1 neu (2016), H. 2.

 

Beiträge zur Bildungsgeschichte

Beiträge in Sammelbänden, Zeitschriften und Zeitungen

Wenn das Akademische verloren geht …, in: Mitteilungen der AH-Verbände und der Aktivitas der Burschenschaften Normannia zu Leipzig, Normannia-Leipzig zu Marburg, des Hausbauvereins der Burschenschaft Normannia zu Leipzig e. V. und des Vereins Normannenheim e. V. neue Folge (2016), Nr. 144 (September 2016), S. 23 – 36.

Einleitung der Herausgeber (gemeinsam mit Manfred Blänkner), in: Manfred Blänkner/Axel Bernd Kunze (Hgg.): Rote Fahnen, bunte Bänder. Korporierte Sozialdemokraten von Lassalle bis heute, hg. i. A. des Lassalle-Kreises, Bonn: J. H. W. Dietz Nachf. 2016, S. 11 – 16; auch online unter: http://dietz-verlag.de/downloads/leseproben/0481.pdf.

Ferdinand Lassalle (gemeinsam mit Eberhard Fuchs und Manfred Blänkner), in: Manfred Blänkner/Axel Bernd Kunze (Hgg.): Rote Fahnen, bunte Bänder. Korporierte Sozialdemokraten von Lassalle bis heute, hg. i. A. des Lassalle-Kreises, Bonn: J. H. W. Dietz Nachf. 2016, S. 35 – 50; auch online unter: http://dietz-verlag.de/downloads/leseproben/0481.pdf.

Wilhelm (Willy) Aron, in: Manfred Blänkner/Axel Bernd Kunze (Hgg.): Rote Fahnen, bunte Bänder. Korporierte Sozialdemokraten von Lassalle bis heute, hg. i. A. des Lassalle-Kreises, Bonn: J. H. W. Dietz Nachf. 2016, S. 51 – 54.

Rolf Krumsiek, in: Manfred Blänkner/Axel Bernd Kunze (Hgg.): Rote Fahnen, bunte Bänder. Korporierte Sozialdemokraten von Lassalle bis heute, hg. i. A. des Lassalle-Kreises, Bonn: J. H. W. Dietz Nachf. 2016, S. 173 – 176.

Adolf Reichwein, in: Manfred Blänkner/Axel Bernd Kunze (Hgg.): Rote Fahnen, bunte Bänder. Korporierte Sozialdemokraten von Lassalle bis heute, hg. i. A. des Lassalle-Kreises, Bonn: J. H. W. Dietz Nachf. 2016, S. 185 – 193.

Haben Männerbünde Zukunft? Ja!, in: Manfred Blänkner/Axel Bernd Kunze (Hgg.): Rote Fahnen, bunte Bänder. Korporierte Sozialdemokraten von Lassalle bis heute, hg. i. A. des Lassalle-Kreises, Bonn: J. H. W. Dietz Nachf. 2016, S. 288 – 291.

(Redaktion) Zum Weiterlesen (gemeinsam mit Manfred Blänkner), in: in: Manfred Blänkner/Axel Bernd Kunze (Hgg.): Rote Fahnen, bunte Bänder. Korporierte Sozialdemokraten von Lassalle bis heute, hg. i. A. des Lassalle-Kreises, Bonn: J. H. W. Dietz Nachf. 2016, S. 316.

Alemannen-Wander-Wochenende 2014. Alemannia wandert auf geschichtsträchtigem Boden, in: Burschenschaftliche Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenschaft Alemannia zu Leipzig 1 neu (2016), H. 1, S. 64 f.

Bamberger Widerstands-Denkmal fertiggestellt, in: Burschenschaftliche Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenschaft Alemannia zu Leipzig 1 neu (2016), H. 2, S. 8 – 11.

Gedanken aus dem Cartell Christlicher Burschenschaften zum burschenschaftlichen Dreiklang Gott – Freiheit – Vaterland anlässlich des zweihundertjährigen Jubiläums der Gründung der Urburschenschaft. Teil I: Gott, in: Burschenschaftliche Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenschaft Alemannia zu Leipzig 1 neu (2016), H. 1, S. 18 – 28.

Rezensionen

(Rezension) Holger Arning/Hubert Wolf: Hundert Katholikentage. Von Mainz 1848 bis Leipzig 2016, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2016, 255 Seiten, in: Engagement 34 (2016), H. 4, S. 273 f.

(Rezension) Eine mutige Parallele (Buchrezension), in: Burschenschaftliche Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenschaft Alemannia zu Leipzig 1 neu (2016), H. 1, S. 86 – 88. Rezension zu: Ronald Lambrecht: Studenten in Sachsen 1918 – 1945. Studien zur studentischen Selbstverwaltung, sozialen und wirtschaftlichen Lage sowie zum politischen Verhalten der sächsischen Studentenschaften, Leipzig: Leipziger Universitätsverlag 2011, 555 Seiten.

Redaktion

Rubrik „Korporierte Genossen“ auf www.lassalle-kreis.de:

  • Ferdinand Lassalle (1825 bis 1864)
  • Willy Aron (1907 bis 1933) [Kurzfassung]
  • Willy Aron (1907 bis 1933) [Langfassung]
  • Karl Barth (1886 bis 1968)
  • Fritz Bauer (1903 – 1968)
  • Ludwig Bergsträsser (1883 bis 1960)
  • Wilhelm Blos (1849 bis 1927)
  • Christoph Blumhardt (1842 bis 1919)
  • Eduard David (1863 bis 1930)
  • Georg Diederichs (1900 bis 1983)
  • Dieter Haak (1938 – 2012)
  • Georg Herwegh (1817 – 1875)
  • Johann Jacoby (1805 – 1877)
  • Harald Koch (1907 bis 1992)
  • Hinrich Wilhelm Kopf (1893 bis 1961)
  • Rolf Krumsiek (1934 bis 2009) [Kurzfassung, später durch erweiterte Fassung ersetzt]
  • Wilhelm Liebknecht (1826 bis 1900)
  • Ulrich Rauscher (1884 -1930)
  • Adolf Reichwein (1898 bis 1944)
  • Detlev Karsten Rohwedder (1932 bis 1991)
  • Klaus Schucht (1930 bis 2001)
  • Paul Tillich (1886 bis 1965)
  • Ferdinand Tönnies (1855 bis 1936)
  • Ernst Wilm (1901 bis 1989)

 

Beiträge zur Sozial-, Politik- und Rechtsethik

Beiträge in Sammelbänden, Zeitschriften und Zeitungen

Haben sich die Parteien überlebt? Überlegungen zur politik- und kulturethischen Verantwortung politischer Parteien, in: Luisa Fischer/Sebastian Zink/Stefanie A. Wahl/Christian Henkel (Hgg.): Demokratie und Partizipation im 21. Jahrhundert (Forum Sozialethik; 17), Münster (Westf.): Aschendorff 2016, S. 83 – 103.

Pressebericht:

Sebastian Zink: Veröffentlichung: Demokratie und Partizipation im 21. Jahrhundert, in: Forum Sozialethik: http://www.forumsozialethik.de/2016/09/18/veroeffentlichung-demokratie-und-partizipation-im-21-jahrhundert/, 18. September 2016.

 

Christliche Sozialethik, o je, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung (2016), Nr. 29 v. 4. Februar 2016, S. 29 (Leserbrief zur Migrationsdebatte); Wiederabdruck in: „Die Flüchtlingskrise legt offen, wie ausgezehrt die Christliche Sozialethik mittlerweile ist“, in: Münsteraner Forum für Theologie und Kirche: https://pbs.twimg.com/media/CaWbIfCXEAALE3v.jpg und in: https://zeitungspiraten.net/faz/frankfurter-allgemeine-zeitung/2016/02/04/christliche-sozialethik-o-je-10296.html.

Pressebericht:

Herbert Ammon: Leserbriefe II – und Raum für ungewollte Satire, in: http://herbert-ammon.blogspot.de/2016/02/leserbriefe-ii-und-raum-fur-ungewollte.html.

 

Rezensionen

(Rezensent) Individuelle Freiheit zur Religion, in: Concilium 52 (2016), H. 4, S. 510 – 514. Sammelrezension zu: Karl Gabriel/Christian Spieß/Katja Winkler: Wie fand der Katholizismus zur Religionsfreiheit? Faktoren der Erneuerung der katholischen Kirche (Katholizismus zwischen Religionsfreiheit und Gewalt; 2), Paderborn: Ferdinand Schöningh 2016, 324 Seiten; Karl Kardinal Lehmann: Toleranz und Religionsfreiheit. Geschichte und Gegenwart in Europa (Heinrich Heine Vorlesungen der Universität Düsseldorf), Freiburg i. Brsg.: Herder 2015, 144 Seiten; Hans-Georg Ziebertz (Hg.): Religionsfreiheit. Positionen – Konflikte – Herausforderungen (Würzburger Theologie; 12), Würzburg: Echter 2015, 237 Seiten; Paul Tiedemann: Religionsfreiheit – Menschenrecht oder Toleranzgebot? Was Religion ist und warum sie rechtlichen Schutz verdient, Heidelberg: Springer 2012, 193 Seiten.

(Rezensent) Rezension zu: Flüchtlingsrecht (Textausgaben zum Sozialrecht; 11), Freiburg i. Brsg.: Lambertus/Berlin: Verlag des Deutschen Vereins für öffentliche und private Vorsorge e. V. 2016, in: Engagement 34 (2016), H. 4, S. 270.

(Rezensent) Rezension zu: Sonja Zmerli/Ofer Feldman (Hgg.): Politische Psychologie (Politische Psychologie; 1), Baden-Baden: Nomos 2015, in: Socialnet.de, 18. August 2016.

(Rezensent) Rezension zu: José Brunner/Daniel Stahl (Hgg.): Recht auf Wahrheit. Zur Genese eines neuen Menschenrechts (Schriftenreihe Menschenrechte im 20. Jahrhundert; 1), Göttingen: Wallstein 2016, in: Socialnet.de, 27. April 2016.      

(Rezensent) Rezension zu: Michael Reder/Mara-Daria Cojocaru (Hgg.): Zur Praxis der Menschenrechte. Formen, Potenziale und Widersprüche (Globale Solidarität – Schritte zu einer neuen Weltkultur; 25), Stuttgart: Kohlhammer 2015, in: Socialnet.de, 20. April 2016.

(Rezensent) Rezension zu: Gunter Geiger/Elmar Gurk/Markus Juch/Burkhard Kohn/Achim Eng/Kritin Klinzing (Hgg.): Menschenrechte und Alter. Ein sozialpolitischer und gesellschaftlicher Diskurs, Opladen/Berlin/Toronto: Barbara Budrich 2015, 320 Seiten, in: Socialnet.de, 20. April 2016.

 

Beiträge zur Lebensformenethik

Beiträge in Sammelbänden, Zeitschriften und Zeitungen

Rom hat gesprochen … Was verändert sich mit Amoris laetitia?, in: Akademische Blätter (2016), H. III, S. 13 f.

Rezensionen

(Rezensent) Vorsichtige Suchbewegungen, in: Concilium 52 (2016), H. 2, S. 267 – 271. Sammelrezension zu: Hans Langendörfer/Olivier Ribadeau Dumas/Erwin Tanner (Hgg.): Theologie der Liebe. Zur aktuellen Debatte um Ehe und Familie, Freiburg i. Brsg.: Herder 2015, 189 Seiten; Konrad Hilpert: Ehe, Partnerschaft, Sexualität. Von der Sexualmoral zur Beziehungsethik, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2015, 176 Seiten; Isolde Karle: Liebe in der Moderne. Körperlichkeit, Sexualität und Ehe, Gütersloh: Gütersloher Verlagshaus 2014, 256 Seiten; Arnold Angenendt: Ehe, Liebe und Sexualität im Christentum. Von den Anfängen bis heute, Münster (Westf.): Aschendorff 2015, 324 Seiten.

(Rezensent) Sexualität, in: Stimmen der Zeit 234. Bd./141. Jg. (2016), H. 7, S. 498 f. Rezension zu: Konrad Hilpert: Ehe, Partnerschaft, Sexualität. Von der Sexualmoral zur Beziehungsethik, Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 2015, 176 Seiten.

 

Beiträge zur Liturgiewissenschaft

Beiträge in Sammelbänden, Zeitschriften und Zeitungen

„Wachet und betet“ Die Gestaltung von (Nacht-)Wachen mit dem neuen „Gotteslob“, in: Bibel und Liturgie …in kulturellen Räumen 89 (2016), H. 4, S. 302 – 306.

 

Predigten

Zeit der Erwartung und des Durchhaltens (Lk 12, 32 – 48) [19. Sonntag im Jahreskeis], in: Der Prediger und Katechet. Praktische katholische Zeitschrift für die Verkündigung des Glaubens 155 (2016), H 5, S. 561 – 564.

Mehr als ein Prophet (Lk 9, 51 – 62) [13. Sonntag im Jahreskreis, 2. Predigtvorschlag], in: Der Prediger und Katechet. Praktische katholische Zeitschrift für die Verkündigung des Glaubens 155 (2016), H. 4, S. 463 – 466.

Keine „halbe“ Nachfolge [Lesejahr C. 13. Sonntag im Jahreskreis], in: WortGottesFeiern an allen Sonn- und Feiertagen 13 (2016), H. 4, S. 593 – 609.

Sieghafter Übergang vom Tod zum Leben [Lesejahr C. Christi Himmelfahrt], in: WortGottesFeiern an allen Sonn- und Feiertagen 13 (2016), H. 3, S. 417 – 432.

Weihnachtliche Glaubensvorbilder [Lesejahr C. Hochfest der Gottesmutter Maria], in: WortGottesFeiern an allen Sonn- und Feiertagen 13 (2016), H. 1, S. 5 – 19.

Gottesdienst zur Eröffnung des Schuljahres 2016/17, in: Jahresbericht 2016 der Großheppacher Schwesternschaft, hg. v. der Stiftung Großheppacher Schwesternschaft, o. O. (Weinstadt) o. J. (2016), S. 29 – 33.

 

Fernsehbeiträge

Wie viel Christentum braucht das Land – Über die Zukunft von Schule und Religionsunterricht, in: Akademiekanal der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart: www.youtube.com/watch?v=CO-NmLZXFBg, 17. Februar 2016 (gemeinsam mit Werner Baur, Steffen Beck, Emina Corbo-Mesic, Carsten-Thomas Rees, Michael Schmidt-Salomon, Kurt Wolfgang Schatz, Ernst Schüly und Stefan Meißner).

 

Beiträge im Wissenschaftsweblog Bildungsgerechtigkeit

Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung:

https://bildungsethik.wordpress.com/:

  • Randnotiz: Weihnachten – das Fest der guten Beispiele, Dezember 2016.
  • Gesegnete Weihnachten und alles Gute zum neuen Jahr, Dezember 2016.
  • Randnotiz: „Mittelmaß genügt nicht“, Dezember 2016.
  • Randnotiz: DHV kürt Wissenschaftsminister 2016 ohne Entscheid der Mitglieder, Dezember 2016.
  • Randnotiz: Neue Debatte um doppelte Staatsbürgerschaft, Dezember 2016.
  • Veranstaltungsbericht: Stuttgarter Buchwochen, Dezember 2016.
  • Neuerscheinung: Nobelpreis und Leistung – Beitrag jetzt online zugänglich, Dezember 2016.
  • Neuerscheinung: Festschrift 160 Jahre Großheppacher Schwesternschaft, Dezember 2016.
  • Rezension: Brücklmeierverein würdigt „Rote Fahnen, bunte Bänder“, Dezember 2016.
  • Neuerscheinung: Pädagogische Gedanken zum Leistungsbegriff – aus Anlass des Nobelpreisjubiläums, Dezember 2016.
  • (Redaktion) Rezension: Günter W. Zwanzig bespricht „Rote Fahnen, bunte Bänder“, November 2016.
  • Neuerscheinung: CONCILIUM-Themenheft zur Religionsfreiheit, November 2016.
  • Tagungsbericht: Bildung hat Wert, nicht Zweck, November 2016.
  • Randnotiz: Parteipolitische Verengung im ZdK, November 2016.
  • Tag der Freien Schulen Baden-Württemberg am 25. November 2016, November 2016.
  • Tagungsbericht: Forum Sozialethik 2016, November 2016.
  • Neuerscheinung: Globales Lernen in der Elementarbildung, November 2016.
  • Bildungspolitik: Durchlässigkeit und Anschlussfähigkeit der Erzieherausbildung, November 2016.
  • Tagungsbericht: „Sorge für das gemeinsame Haus“, November 2016.
  • Neuerscheinung: Kritik am Kompetenztaumel, November 2016.
  • Randnotiz: Jubiläumsjahr hat begonnen, November 2016.
  • Rezension: Religion bildet, Oktober 2016.
  • Neuerscheinung: Schulische Gretchenfrage, Oktober 2016.
  • Randnotiz: „Europa zwischen Nationalstaatlichkeit und Einheit“, Oktober 2016.
  • Rezension: „Mit Schmissen im Jesicht“, Oktober 2016.
  • Neuerscheinung: Neues Leitungsteam der EFSP Weinstadt, Oktober 2016.
  • Neuerscheinung: Frühkindliche Bildung – eine Menschenrechtsprofession?, Oktober 2016.
  • Veranstaltungsbericht: Buchvorstellung in Bamberg, Oktober 2016.
  • Veranstaltungsbericht: Singen mit Kindern, Oktober 2016.
  • Neuerscheinung: Festschrift zu Ehren von Elmar Wortmann, Oktober 2016.
  • Neuerscheinung: Engagement 3/2016, Oktober 2016.
  • Neuerscheinung: Gebet – ein Thema für die Pädagogik?, Oktober 2016.
  • Neuerscheinung: Werkausgabe der pädagogischen Schriften Adolf Reichweins, Oktober 2016.
  • Nils Schmid erhält Band über korporierte Sozialdemokraten, Oktober 2016.
  • Neuerscheinung: Beitrag aus PROFIL – Zur Diskussion, 07/08-2016 online, September 2016.
  • Neuerscheinung: Recht auf Bildung in der Frühpädagogik, September 2016.
  • Predigt: Gedanken zum Schuljahresbeginn, September 2016.
  • Rezension: Rote Burschenherrlichkeit?, September 2016.
  • Neuerscheinung: Haben sich die Parteien überlebt?, September 2016.
  • Vortrag: Chancen und Grenzen schulischer Integration, September 2016.
  • Grundlagen und Aufgaben theologischer Bildungsethik, August 2016.
  • Weblog feiert Geburtstag, August 2016.
  • Leseprobe, August 2016.
  • Neue Rezensionen zur Psychologie, August 2016.
  • Frühkindliche Bildung und Neurowissenschaften, August 2016.
  • (Redaktion) Friedrich Emde: Gerda Matt und Klaus Amann veröffentlichen das Praxisbuch „Supervisionsteam“, August 2016.
  • Druckfrisch: Rote Fahnen, bunte Bänder, Juli 2016.
  • PROFIL-Titelgeschichte: Wenn das Akademische verloren geht …, Juli 2016.
  • Notwendiges Vertrauen in den Staat, in: Juli 2016.
  • NRW senkt Lateinanforderungen im Studium – ein Kommentar aus bildungsethischer Perspektive, Juli 2016.
  • Fachbeitrag zur Entwicklung der Universität auf http://www.bildung-wissen.eu, Juli 2016.
  • Ein Innenminiser als Sozialpädagoge?, Juli 2016.
  • Feierliche Zeungisübergabe, Juli 2016.
  • Welche Rolle spielt Religion im Bildungssystem?, Juli 2016.
  • Mehr demokratische Klarheit?, Juli 2016.
  • Familienwahlrecht?, Juli 2016.
  • Engagement 2/2016, Juli 2016.
  • Nachtwache, Juli 2016.
  • Religionspolitische Fragen im Schul- und Bildungssystem, Juni 2016.
  • Silbernes Abitur, Juni 2016.
  • Was heißt, pädagogisch zu handeln?, Juni 2016.
  • Studenten in Sachsen, Juni 2016.
  • Heimliche Drahtzieher und Vereinigungsgewinnler?, Juni 2016.
  • Wenn das Akademische verloren geht …, Juni 2016.
  • Nach der Familiensynode, Mai 2016.
  • Widerstandsdenkmal in Bamberg wird eingeweiht, Mai 2016.
  • Zukunft studentischer Korporationen, Mai 2016.
  • Gesegnete Pfingsten, Mai 2016.
  • Gastvortrag zur Umwelterziehung im Institut Dr. Flad, Mai 2016.
  • Vielfalt als Normalfall?, Mai 2016.
  • Braucht es ein neues Menschenrecht?, April 2016.
  • Menschenrechtsethische Rezensionen, April 2016.
  • Bildungsgerechtigkeit als Beteiligungsgerechtigkeit, April 2016.
  • Themenangebote für Bildungsveranstaltungen, April 2016.
  • Gastvortrag an der Hochschule Esslingen, April 2016.
  • Wann sind Erzieher gerecht?, April 2016.
  • Engagement 1/2016, April 2016.
  • Buchvorstellung, März 2016.
  • Gesegnete Kar- und Ostertage, März 2016.
  • Mut zur Freiheit im Denken, Reden und Handeln, März 2016.
  • Erwanderte Bildungsgeschichte, März 2016.
  • DFG-Projekt „Das Menschenrecht auf Bildung“, März 2016.
  • Welche Bildung wollen wir?, März 2016.
  • Ein satirisches Feuerwerk wider den politisch korrekten pädagogischen Zeitgeist, März 2016.
  • A.Z.-Leitartikel löst Leserbriefdiskussion über sozialethische Grundsatzfragen aus, 05. März 2016.
  • Neues berufsethisches Fortbildungsmodul, Februar 2016.
  • Sozialethische Bibliographie, Februar 2016.
  • Bildungsplan 2016 vor der Verabschiedung, Februar 2016.
  • Verantwortungs- vs. Gesinnungsethik, Februar 2016.
  • Podiumsdiskussion zur Zukunft von Schule und Religion in Baden-Württemberg, Februar 2016.
  • Wilhelmine Canz – eine Pionierin evangelischer Elementarbildung, Februar 2016.
  • Wie viel Christentum braucht das Land?, Februar 2016.
  • Hat das Gymnasium noch Zukunft?, Februar 2016.
  • Das Thema „Bildung“ im Rahmen der Ökumenischen Sozialinitiative, Februar 2016.
  • Päpstliche Umweltenzyklika aus pädagogischer Sicht, Februar 2016.
  • Krise Christlicher Sozialethik, Februar 2016.
  • Freie Bürger brauchen ein starkes freies Schulwesen, Februar 2016.
  • Museumsdidaktik im Lindenmuseum, Januar 2016.
  • „Ebbes Bäck, ebbes Doktor“, Januar 2016.
  • „Wissenschaft trifft Praxis“, Januar 2016.
  • Schuljubiläum in Stuttgart, Januar 2016.
  • Umstrittenes G 8, Januar 2016.
  • Engagement 4/2015, Januar 2016.
  • (Redaktion) Karsten Lenz: Ein religionssoziologischer Blick auf „Youcat“, Januar 2016.

 

Beiträge im Wissenschaftsweblog des Forums Sozialethik

Forum Sozialethik – Initiative junger Sozialethikerinnen und Sozialethiker: www.forum-sozialethik.de:

  • Podiumsdiskussion „Wie viel Christentum braucht unser Land?“, 18. Februar 2016.
  • G8 oder G9? – Band bündelt bildungsethische und -wissenschaftliche Argumente, 16. Januar 2016.

 

Beiträge aus der Schulpraxis

Aus der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik, in: Jahresbericht 2016 der Großheppacher Schwesternschaft, hg. v. der Stiftung Großheppacher Schwesternschaft, o. O. (Weinstadt) o. J. (2016), S. 8 – 18.

Akademische Anschlussmöglichkeiten für staatlich anerkannte Erzieher und Erzieherinnen [hg. v. der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt], o. O. (Beutelsbach) o. J. (²2016), 3 Seiten [Informationsblatt], in: www.fachschule-sozialpädagogik.de.

(Mitarbeit im Rahmen der Schulleitung) Zimmermann Visuelle Kommunikation (Konzeption u. Gestaltung): Berufsziel: Mit Kindern arbeiten, hg. v. der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, o. O. (Weinstadt) o. J. (2016), 4 Seiten.

(Mitarbeit im Rahmen der Schulleitung) Zimmermann Visuelle Kommunikation (Konzeption u. Gestaltung): Staatlich anerkannte_r Kinderpfleger_in, hg. v. der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, o. O. (Weinstadt) o. J. (2016), vierseitiger Flyer.

(Mitarbeit im Rahmen der Schulleitung) Zimmermann Visuelle Kommunikation (Konzeption u. Gestaltung): Praxisintegrierte Ausbildung (PiA) zur/zum staatlich anerkannten Erzieher_in, hg. v. der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, o. O. (Weinstadt) o. J. (2016), 4 Seiten.

(Mitarbeit im Rahmen der Schulleitung) Zimmermann Visuelle Kommunikation (Konzeption u. Gestaltung): Staatlich anerkannte_r Erzieher_in, hg. v. der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, o. O. (Weinstadt) o. J. (2016), 4 Seiten.

„Was kann ökologische Erziehung leisten?“. Die erste päpstliche Umweltenzyklika Laudato si‘ aus pädagogischer Sicht. Vortrag von Dr. Axel Bernd Kunze, Universität Bonn. 4. Mai 2016, 11 – 12.30 Uhr im Institut Dr. Flad, in: Benzolring online (2016).

(Pressegespräch) Bernd Klopfer: Vier Chefs für 400 Schüler. Bei der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik in Beutelsbach gibt es jetzt ein Leitungsteam – und das hat viel vor, in: Waiblinger Kreiszeitung v. 20. Oktober 2016, S. B 3.

(Pressegespräch) Bernd Klopfer: Vier Chefs für 400 Schüler. Bei der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik in Beutelsbach gibt es jetzt ein Leitungsteam – und das hat viel vor, in: Schorndorfer Nachrichten v. 22. Oktober 2016.

(Pressegespräch) Luitgard Schaber: Fachschule stellt sich auf gesellschaftlichen Wandel ein, in: Stuttgarter Zeitung [Ausgabe Rems-Murr-Kreis] v. 15. Oktober 2016; auch online in: http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.weinstadt-fachschule-stellt-sich-auf-gesellschaftlichen-wandel-ein.a184cbe3-5d88-4bc3-8625-683c6f540d6b.html [16. Oktober 2016].

 

Internetseiten www.fachschule-sozialpädagogik.de und

www.grossheppacher-schwesternschaft.de:

  • Informations- und Elternabend im Berufskolleg, Dezember 2016.
  • Neue Fortbildungskurse haben begonnen, Dezember 2016.
  • Neue Fortbildung für staatlich anerkannte Kinderpfleger/innen, Dezember 2016.
  • Tag der freien Schulen. Landtagsabgeordneter Claus Paal besucht Fachschule für Sozialpädagogik, Dezember 2016.
  • Landesmutter zu Gast, Dezember 2016.
  • Was kann ökologische Erziehung leisten?, Dezember 2016.
  • Fachschule öffnet Klassenzimmertüren, Dezember 2016.
  • Informationen zu akademischen Anschlussmöglichkeiten für Erzieher/innen, Dezember 2016.
  • Frühkindliche Bildung – eine Menschenrechtsprofession?, Dezember 2016.
  • Aus evangelischer Sicht hat Bildung nicht Zweck, sondern Wert, November 2016.
  • Fachschule nimmt am Tag der Hochschulen teil, November 2016.
  • Feierliche Verleihung der Staatlichen Anerkennung, Juli 2016.
  • Laudato si – Gastvortrag im Institut Dr. Flad, Mai 2016.
  • eva:lino informiert über Berufsmöglichkeiten, Mai 2016.
  • Diskussion mit Studierenden an der Hochschule Esslingen, April 2016.
  • Neue Fortbildung für Pädagogische Fachkräfte, die wieder in den Beruf zurückkehren wollen, April 2016.
  • Neue Fortbildung zur Nachqualifizierung nach Paragraph 7 Kindertagesbetreuungsgesetz, April 2016.
  • Wann sind Erzieher/innen gerecht?, April 2016.
  • Studium mit interessantem Abschluss!, April 2016.
  • Bildungsmedienausstellung im Stuttgarter Haus der Wirtschaft. Zweiter bundesweiter Gymnasialtag: Gymnasiale Bildung: innovativ – individuell – interdisziplinär, März 2016.
  • Informationen zum Ausbildungsbeginn 2016/17. Wir beraten Sie gerne! (gemeinsam mit Jonas Naumann), Februar 2016.
  • Kooperationstreffen im Jugendamt Stuttgart, Februar 2016.
  • Neues berufsethisches Fortbildungsmodul, Februar 2016.
  • Gastvortrag an der Hochschule Esslingen, Februar 2016.
  • Gut besuchter Informationsabend, Februar 2016.
  • Zukunft von Schule und Religionsunterricht in Baden-Württemberg. Tagung der baden-württembergischen Religionslehrerverbände, Februar 2016.
  • Podiumsdiskussion vor der Landtagswahl, Februar 2016.
  • Grüße aus Beutelsbach zum Jubiläum der FES Stuttgart, Januar 2016.

 

Vorworte und Geleitworte

Herzlichen Glückwunsch!, in: Uferlos Rundbrief (2016), Nr. 100 (Januar bis März 2016), S. 76.

(Zitateintrag) Gunnar Auth: Editorial, in: Burschenschaftliche Mitteilungen Mitteilungen der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg und der Burschenschaft Alemannia zu Leipzig 1 neu (2016), H. 2, S. 3 f.

 

Nachrichten

Buchveröffentlichung: Rote Fahnen, bunte Bänder, in: Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg e. V. (Hg.): http://www.willy-aron.de/index.php?option=com_content&task=blogcategory&id=39&Itemid=42.

[Themenangebote], in: Themen und Referent.innen 2016 – 2019, hg. von der KEB – Katholische Erwachsenenbildung im Erzbistum Bamberg e. V. in Zusammenarbeit mit dem Diözesan-Erwachsenenbildungswerk im Erzbistum Bamberg (DBW), o. O. (Bamberg) o. J. (2015); Onlinedatenbank: www.keb-erzbistum-bamberg.de.

 

Betreuung von Qualifikationsarbeiten

(Zweitgutachter) Kinderarmut in Deutschland – Ursachen, Risikofaktoren und sozialpädgogischer Auftrag im Elementarbereich, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, Schuljahr 2015/16: Facharbeit.

(Zweitgutachter) Geschwisterkonstellationen im Elementarbereich: Beeinflusst sie die Entwicklung und den Charakter der Kinder?, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, Schuljahr 2015/16: Facharbeit.

(Zweitgutachter) Integration von Kindern mit Migrationshintergrund im Kindergarten, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, Schuljahr 2015/16: Facharbeit.

(Zweitgutachter) Suchtprävention: Ursachen und Folgen bei Jugendlichen, Möglicheiten und Grezen der Beratung, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, Schuljahr 2015/16: Facharbeit.

(Zweitgutachter) Sozialerziehung im Kindergarten und zuhause, Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt, Schuljahr 2015/16: Facharbeit.

 

Mitarbeit an Newslettern und Internetseiten

Wissenschaftsweblog Bildungsgerechtigkeit – Beiträge und Nachrichten zu einer Sozialethik der Bildung: https://bildungsethik.wordpress.com/.

www.axel-bernd-kunze.

(Mitarbeit) Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt: www.fachschule-sozialpädagogik.de (seit 2012).

 

Nachweise in Bibliographien und sozialen Netzwerken

seit 2014

Publikationen, hg. v. der Kommission Pädagogik der frühen Kindheit der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, ab 2014.

seit 2009

Sozialethische Publikationen (Sozialethischer Literaturbericht), hg. v. d. Arbeitsgemeinschaft der Sozialethikerinnen und Sozialethiker des deutschsprachigen Raumes u. v. d. Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle, o. O. (München/Mönchengladbach), ab 2009 [kumulierte Fassung und jährlicher Einzelbericht].

 

Lehrveranstaltungen

Grundfragen pädagogischer Berufsethik

Seminar im Wintersemester 2016/17 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Sind Bildungsfragen Gesellschaftsfragen? Sozialethische Aspekte zum Zusammenhang von Bildung, Politik und Medien

Seminar im Wintersemester 2016/17 an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München

Ethik für sozialpädagogische Teams. Einführung in eine Ethik des Denkens und der wissenschafltichen Theoriebildung für die Soziale Arbeit

Seminar im Wintersemester 2016/17 an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München

Ethik der Sozialen Arbeit

Vorlesung im Wintersemester 2016/17 an der DIPLOMA-Hochschule, Studienzentrum Heilbronn

Globalisierung – ein Thema für Lehrerinnen und Lehrer?

Seminar im Sommersemester 2016 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Ethische Konflikte in der Sozialen Arbeit: Woran kann ich mich orientieren, wie soll ich mich entscheiden?

Seminar im Sommersemester 2016 an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München

Ist Bildung ein Menschenrecht? Lektüreseminar

Seminar im Wintersemester 2015/16 an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Welche Werte braucht die Soziale Arbeit? Auseinandersetzung mit den anthropologisch-ethischen Grundlagen einer Berufsethik Sozialer Arbeit

Seminar im Wintersemester 2015/16 an der Katholischen Stiftungsfachhochschule München

 

Lehrtätigkeiten

Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Gesamtschulleiter (seit 08/2016), stellvertretender Schulleiter (bis 07/2016) und Dozent

Bonner Zentrum für Lehrerbildung

Privatdozent für Erziehungswissenschaft

Katholische Stiftungsfachhochschule München

Lehrbeauftragter für philosophisch-theologische Grundlegung der Sozialen Arbeit sowie

Ethik im Kontext der Bildungswissenschaften

DIPLOMA-Hocschule, Studienzentrum Heilbronn

Lehrbeauftragter für sozialpädagogische Berufsethik

 

Fachberatung

Netzwerk Gesellschaftsethik

Stellvertretender Vorsitzender

Verband Alter Herren der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg

Schriftführer

engagement. Zeitschrift für Erziehung und Schule

Mitglied im Herausgeberbeirat

Zentrum für Europawissenschaften und Internationale Beziehungen der Babes-Bolyai-Universität in Klausenburg/Rumänien

Mitglied im Internationalen Beirat

Deutscher Philologenverband

Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat

Gesellschaft für Bildung und Wissen

Mitglied im Beirat

 

Pädagogische Leitung

Beruflicher Wiedereinstieg für Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Dezember 2016 bis Mai 2017:  Fortbildungsreihe der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Fortbildung zur Nachqualifizierung von Fachkräften in Kindertageseinrichtungen

Dezember 2016 bis November 2017: Fortbildungsreihe der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Beruflicher Wiedereinstieg für Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen

Dezember 2015 bis Mai 2016:  Fortbildungsreihe der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Fortbildung zur Nachqualifizierung von Fachkräften in Kindertageseinrichtungen

Dezember 2015 bis November 2016: Fortbildungsreihe der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

 

Vorträge und Seminare

Pädagogische Grundhaltung – Enkulturation – Interkulturelle Pädagogik

Weinstadt (Rems), 5./6. Februar 2016: Modul im Rahmen einer Fortbildungsreihe für Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Religionspolitik in Baden-Württemberg. Grundlagen und aktuelle Herausforderungen

Stuttgart-Hohenheim, 11. Februar 2016: Eröffnungsvortrag im Rahmen der Tagung „Wie viel Christentum braucht das Land? Überlegungen zur Zukunft von Schule und Religionsunterricht in Baden-Württemberg“ der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart

Wie viel Christentum braucht unser Land?

Stuttgart-Hohenheim, 11. Februar 2016: Teilnahme an einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Tagung „Wie viel Christentum braucht das Land? Überlegungen zur Zukunft von Schule und Religionsunterricht in Baden-Württemberg“ der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart,

Berufsethik sozialpädagogischen Handelns

Weinstadt (Rems), 27. Februar 2016: Modul im Rahmen einer Fortbildungsreihe für Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Gymnasiale Bildung – innovativ – individuell – interdisziplinär

Stuttgart, 4. März 2016: Teilnahme am 2. Bundesweiten Gymnasialtag 2016 des Deutschen Philologenverbandes, des Philologenverbandes Baden-Württemberg und des Verbandes der Bildungsmedien im Haus der Wirtschaft Baden-Württemberg

Qualitätszirkel Religionspädagogik

Weinstadt (Rems), 9. März 2016: Arbeit am religionspädagogischen Profil der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Bildung und Soziale Arbeit – ein Spannungsfeld?

Regensburg, 16. März 2016: Vortrag an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg

Bildung als Menschenrecht – ein Thema für die Soziale Arbeit?

Regensburg, 16. März 2016: Seminar an der Ostbayerischen Technischen Hochschule Regensburg

Didaktik und Methodik an Fachschulen – Fachschulen als Arbeitsfeld für Kindheitspädagogen und Kindheitspädagoginnen

Eßlingen (Neckar), 12. April 2016: Gastvortrag an der Hochschule Esslingen

Leistungsbeurteilung

Freudenstadt (Schwarzw.), 15. April 2016: Modul im Rahmen der Aufstiegsfortbildung des Evangelischen Schulwerks Baden und Württemberg

Die erste päpstliche Umweltenzyklika „Laudato si‘“ aus umweltpädagogischer Sicht

Stuttgart, 04. Mai 2016: Gastvorlesung im Institut Dr. Flad – Berufskolleg für Chemie, Pharmazie und Umwelt

Bildung für nachhaltige Entwickloung als Auftrag an die Soziale Arbeit

Berlin, 13. Juni 2016: Vortrag an der Alice-Salomon-Hochschule Berlin

Welche Bedeutung besitzt Religion für unser Bildungssystem?

Weinstadt (Rede), 14. Juli 2016: Schulleitungsrede bei der feierlichen Zeugnisübergabe an die Berufspraktikanten und Berufspraktikantinnen

Evaluation und Leistungsbeurteilung I und II

Stuttgart, 1./2. August 2016: Module im Rahmen der Aufstiegsfortbildung des Evangelischen Schulwerks Baden und Württemberg

Chancen und Grenzen schulischer Integration

Schwerte (Ruhr), 6. September 2016: Vortrag auf dem Forum Sozialethik „Flucht – Zuwanderung – Integration. Multidisziplinäre und normative Vergewisserungen zu Herausforderungen der Migration“ in der Katholischen Akademie Schwerte

Schuljahreseröffnungsgottesdienst der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Weinstadt (Rems), 13. September 2016: Predigt zu Gen 1

Menschenrechtsbildung – Demokratiepädagogik

Weinstadt (Rems), 21. September 2016: Modul im Rahmen einer Fortbildungsreihe für Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Wissenschaftlicher Beirat des Deutschen Philologenverbandes

Göttingen, 7./8. Oktober 2016

Begrüßung durch die Schulleitung

Weinstadt (Rems), 11. Oktober 2016: Festakt mit Übergabe der Zertifikate durch die Vorsitzende der Stiftung „Singen mit Kindern“, Frau Gerlinde Kretschmann, an der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Singen mit Kindern

Weinstadt (Rems), 11. Oktober 2016: Moderation des Festaktes mit Übergabe der Zertifikate durch die Vorsitzende der Stiftung „Singen mit Kindern“, Frau Gerlinde Kretschmann, an der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Vorstellung des neuen Schulleitungsteams

Weinstadt (Rems), 14. Oktober 2016: Pressegespräche der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Buchvorstellung

Bamberg, 15. Oktober 2016: Vorstellung und Dedikation des Bandes „Rote Fahnen, bunte Bänder“

Tag der Freien Schulen

Weinstadt (Rems), 25. November 2016: Hintergrundgespräch der Schulleitung und der Fachschaft Gemeinschaftskunde der Evangelischen Fachschule für Sozialpädgogik Weinstadt mit Claus Paal, MdL

 Globales Lernen

Weinstadt (Rems), 26. November 2016: Modul im Rahmen einer Fortbildungsreihe für Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

 Ertrag und Abschluss

Weinstadt (Rems), 26. November 2016: Modul im Rahmen einer Fortbildungsreihe für Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Begrüßung durch die Schulleitung

Weinstadt (Rems), 30. November 2016: Hospitation von Schülern der Freien Evangelischen Schule Stuttgart an der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

Herausgeberbeirat engagement. Zeitschrift für Erziehung und Schule

Frankfurt (Main), 9. Dezember 2016

Buchvorstellung

Bonn, 10. Dezember 2016: Vorstellung und Dedikation des Bandes „Rote Fahnen, bunte Bänder“

Veränderte Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen – Veränderte Anforderungen im Beruf

Weinstadt (Rems), 14. Dezember 2016: Modul im Rahmen einer Fortbildungsreihe für Pädagogische Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt

 

Waiblingen 2017.

 

 

 

Vortrag: Gedanken zur Jahreslosung 2017 – aus theologischer und pädagogischer Sicht

Gott spricht: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

Die evangelische Jahreslosung für 2017 steht beim Propheten Hesekiel, Kapitel 36, Vers 26. Nehmen wir die Worte im Zusammenhang wahr – mit den Worten der neu revidierten Lutherbibel:

Denn ich will euch aus den Völkern herausholen und euch aus allen Ländern sammeln und wieder in euer Land bringen, und ich will reines Wasser über euch sprengen, dass ihr rein werdet; von all eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen. Und ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist in euch geben und will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ich will meinen Geist in euch geben und will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten und danach tun. Und ihr sollt wohnen im Lande, das ich euren Vätern gegeben habe, und sollt mein Volk sein, und ich will euer Gott sein.

Ich will euch von all eurer Unreinheit erlösen und will das Korn rufen und will es mehren und will keine Hungersnot über euch kommen lassen. Ich will die Früchte der Bäume und den Ertrag des Feldes mehren, dass euch die Völker nicht mehr verspotten, weil ihr hungern müsst. Dann werdet ihr an euren bösen Wandel denken und an euer Tun, das nicht gut war, und werdet euch selbst zuwider sein um eurer Sünde und eurer Gräuel willen. [Hesekiel 36, 24 – 31]

Soweit die Worte aus dem Alten Testament. Drei Gedanken möchte ich anschließen – als Theologe und Pädagoge.

1. Wer kann einen neuen Anfang schaffen?

Die Worte des Propheten Hesekiel sind schwer einzuordnen: Die Worte bergen einerseits eine Verheißung. Andererseits kleidet der Prophet diese in eine unmissverständlich scharfe Form. Gott fällt ein hartes Urteil über das Treiben der Menschen und die Regungen ihres Herzens. Auch die Zeitgenossen Hesekiels mögen irritiert gewesen sein von dem, was der Prophet ihnen zuruft: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch.

Diese Zusage mag wie blanker Hohn geklungen haben: Im Jahre 587 vor Christus wurden die Stadt Jerusalem und der religiöse Mittelpunkt des Volkes, der Jerusalemer Tempel, zerstört. Die Oberschicht wurde deportiert. Hesekiel selbst war einer der ersten, die als Vasallen in die Verbannung nach Babylon verschleppt wurden. Die verhärteten Herzen der Israeliten mögen noch am steinernen Heiligtum in Jerusalem gehangen haben. Doch wozu? Das Heiligtum lag in Trümmern. Gott schien sich abgewandt zu haben. Er schien das Volk im Stich gelassen zu haben.

In einer solchen Situation fällt es schwer, den Worten zu glauben, die der Prophet spricht. Und tatsächlich wollten längst nicht alle seine Worte hören. Viele hatten dann doch die Hoffnung aufgegeben, sich vom alten Glauben der Väter abgewandt oder sich zumindest mit den Verhältnissen im Exil arrangiert.

Doch der Prophet hält an den alten Verheißungen fest. Wer, wenn nicht Gott allein kann einen neuen Anfang schaffen!? Wer, wenn nicht Gott allein kann neue Hoffnung geben und die Herzen der Menschen erneuern!? Wer, wenn nicht Gott allein kann den sündigen Menschen in seinem Innersten erreichen!? Der Mensch allein kann das nicht schaffen – gleich, woran er sein Herz hängt.

2. Wie schafft Gott einen neuen Anfang?

Und hier wird aus der schonungslosen Diagnose des Propheten eine Verheißung: Gott weiß, dass Israel es nicht allein schaffen wird. Das Herz ist verhärtet, der Wille gebrochen. Doch Gott macht den ersten Schritt; er ermöglicht Umkehr und Erneuerung. Gott schafft einen radikalen Neuanfang und bricht die versteinerten Herzen der Menschen auf. Er geht auf sein Volk zu und bietet eine lebendige Beziehung an, die tiefer geht und weiterreicht, als wir Menschen uns dies jemals versprechen könnten. Sein Zuspruch gilt. Und Gott schenkt uns das, was es dazu braucht: ein neues Herz und einen neuen Geist.

Dieser Zuspruch, diese Verheißung galt zuerst dem geschundenen Volk Israel. Und wie ist es mit uns heute? Noch ist das Jahr jung. Wir wissen nicht, was es bringen wird – für die Welt und für jeden Einzelnen persönlich? privat oder beruflich? politisch, gesellschaftlich oder kirchlich? Wenn wir in unsere Welt schauen, dann wissen wir, dass die Worte des Propheten Hesekiel nichts an Aktualität verloren haben. Die Verunsicherung ist groß. Ich will das jetzt gar nicht näher ausbuchstabieren. Der Mensch ist zu großen Leistungen fähig, zugleich kann sein Herz aber auch ein Abgrund sein. Immer wieder bedürfen wir der Umkehr und Neuausrichtung.

Und doch dürfen wir in dieses Jahr hineingehen mit der Verheißung, dass Gott diese Welt nicht im Stich lässt – damals wie heute. Für uns Christen gründet diese Zusicherung in der Menschwerdung Gottes in seinem Sohn Jesus Christus. Gott ist in diese Welt gekommen, um dem Menschen die Möglichkeit zu einer neuen Existenz zu schaffen. In Jesus Christus erkennen wir, welche Möglichkeiten der Mensch hat, wenn er Gottes Verheißungen wählt. Wer sich Jesus Christus anvertraut und sich taufen lässt, dem wird ein neues Herz geschenkt – oder wie es der Apostel Paulus an die Korinther geschrieben hat – eine Gemeinde, die es ihm wahrlich nicht immer leicht gemacht hat: „Ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur; das Alte ist vergangen, siehe Neues ist geworden.“

3. Welcher Verheißung wollen wir folgen?

Für jeden stellt sich die Frage, welcher Verheißung er folgen will. Der Mensch kann dieser Frage ausweichen, aber die Frage bleibt. Der Verheißungen, die nach unserer Aufmerksamkeit rufen, sind viele. Mitunter kann man den Eindruck gewinnen, dass hierzu auch die „Bildung“ gehört – als eine Art „Heilsversprechen“ der säkularisierten Wissensgesellschaft, das zum vermeintlichen Allheilmittel für alle sozialen Probleme geworden ist, auf die wir sonst keine Antwort wissen. Was soll die Schule nicht alles leisten? Fast kein Fach, das nicht schon von irgendeiner Lobbygruppe gefordert worden wäre: Klimakunde und Konsumerziehung, Datenschutzunterricht oder – wie der Bundeslandwirtschaftsminister vor kurzem gefordert hat – Ernährung. Selbst das Unterrichtsfach Glück gibt es bereits. Über eine Frage aber wird erstaunlich wenig diskutiert: Warum ist es überhaupt sinnvoll, sich zu bilden?

Wenn wir auf diese Frage keine Antwort mehr wissen, werden Motivation zur Bildung und Freude am Lernen nur schwer zu wecken sein. Bildung würde dann auch kaum als Genuss und Bereicherung des eigenen Lebens erfahren werden können. Bildung, die mehr sein will als Anpassung an äußere Erwartungen, braucht ein Fundament an Sinn, das innerpädagogisch allein nicht gelegt werden kann. Um einen solchen Lebenssinn muss sich jeder selbständig mühen. Aber wir können den Einzelnen, das Kind, den Schüler, den Heranwachsenden, dabei pädagogisch begleiten.

Wer sich bildet, soll sein Leben aktiv gestalten, sich nicht einfach nur treiben lassen oder äußeren Erwartungen oder Zwängen entsprechen. Dies gelingt nur, wenn Bildung mehr sein will als Wissensvermittlung, wenn sie den Einzelnen als sittliches und religiöses Subjekt ernst nimmt. Die Diagnose „bildungsarm“ wird schnell ausgesprochen. Heranwachsende können aber auch in anderer Hinsicht „arm“ sein: Gerade Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu nehmen, an sittlichen Beanspruchungen lernen und reifen zu können, kann nicht minder Ausdruck einer mangelnden Verantwortung gegenüber der jüngeren Generation sein. Bildung wird nicht über Konvention, Routine oder bloße Wissensaneigung hinausgehen, wenn nicht gleichzeitig die Frage nach dem tieferen Sinn menschlichen Daseins gestellt wird: Was trägt unser Leben? Auf welche Verheißungen können wir unser Leben gründen? Was dürfen wir für uns und unsere Welt erhoffen?

Ob eine Antwort auf diese Fragen gelingt, kann niemand garantieren – hier zeigt sich die Dramatik, mitunter auch tiefe Tragik menschlicher Existenz. Doch können wir pädagogisch dazu beitragen, dass der Einzelne Orte vorfindet, wo die Suche nach Sinn möglich ist, wo Sinn- und Wertfragen gestellt werden dürfen. Kinderhäuser und Schulen können und wollen hoffentlich solche Orte sein. Der Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik hat das evangelische Profil von Schule im vergangenen Jahr auf folgende Formel gebracht: Evangelische Bildung hat „nicht Funktion, sondern Bedeutung“, „nicht Zweck, sondern Wert“.

Dies können Kinder und Heranwachsende dort erfahren, wo religiöse und Sinnfragen pädagogisch nicht ausgeklammert werden. Es ist aus der Mode gekommen: Aber man kann auch von Charakter- und Herzensbildung sprechen. Bildung kann das Leben bereichern und beziehungsreicher machen, auch in religiöser Hinsicht. Wer aus christlicher Verantwortung pädagogisch tätig wird, ist herausgefordert, immer wieder neu über sein eigenes Sinnfundament und auch über den eigenen Glauben nachzudenken. Warum ist es sinnvoll, sich zu bilden? Bei der Suche nach Antworten auf diese Frage, dürfen wir uns der alten Verheißungen erinnern: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. – Das Alte ist vergangen, siehe Neues ist geworden.

Erziehung aus gläubiger Verantwortung ist, nichts Geringeres als ein zentraler christlicher Liebesdienst, ein anderes Wort für Diakonie – ein wichtiger Dienst, von dem unser aller Zusammenleben profitiert, damit es ein gutes und gerechtes Zusammenleben wird. In diesem Jubiläumsjahr soll das letzte Wort dem gehören, der 1524 „An die Ratsherrn aller Städte deutschen Landes [geschrieben hat], daß sie christliche Schulen aufrichten und halten sollen“. Wovon Martin Luther schreibt, das haben Wilhelmine Canz, Johannes Bosco und andere christliche Erzieher in ihrer Zeit umgesetzt, mit den Mitteln und unter den Herausforderungen der damaligen Zeit. Das wollen wir auch heute noch umsetzen, wiederum mit den Mitteln und unter den Herausforderungen unserer Zeit: „Nun besteht das Gedeihen einer Stadt nicht allein darin, daß man große Schätze sammelt, feste Mauern, schöne Häuser, viele Kanonen und Harnische herstellt. Vielmehr, wo es viel davon gibt und es kommt in die Hände wahnsinniger Narren, so ist das ein um so schlimmerer und um so größerer Schaden für diese Stadt. Vielmehr das ist einer Stadt Bestes und ihr allerprächtigstes Gedeihen, ihr Wohl und ihre Kraft, daß sie viele gute, gebildete, vernünftige, ehrbare, wohlerzogene Bürger hat, die dann sehr wohl Schätze und alle Güter sammeln können, sie erhalten und recht gebrauchen. […] Nun, solche Männer müssen aus Knaben werden, und solche Frauen müssen aus Mädchen werden. Es ist also darum zu tun, daß man kleine Knaben und Mädchen dazu recht unterrichte und aufziehe.“

Gott segne unser pädagogisches und diakonisches Tun – in diesem noch jungen Jahr: Ich schenke euch ein neues Herz und lege einen neuen Geist in euch. – Das Alte ist vergangen, siehe Neues ist geworden.

Weinstadt, 30. Januar 2017 – PD Dr. Axel Bernd Kunze

Rezension: G8 und die Kollateralschäden

Das „Fromm Forum“ 21/2017 (S. 103 f.) der Internationalen Erich Fromm Gesellschaft e. V. würdigt den Sammelband „weniger ist weniger – G8 und die Kollateralschäden“ (hg. v. Volker Ladenthin, Anja Nostadt und Jochen Krautz; Bonn 2016):

„Der Erziehungswissenschaftler Axel Bernd Kunze vertritt ein differenziertes Schulsystem, das das Menschenrecht auf Bildung umsetzt. Die Vermittlung der Fähigkeiten, aktiv etwas zur Gesellschaft beizutragen und sich selbst zu entfalten, setzte eine stützendes Ethos voraus. Für Kunze kommt es auf faire Chancengleichheit an, die die bestmöglichen Bedingungen für alle schafft. Die ungleiche Verteilung der Ergebnisse sei nicht ungerecht, solange Diskriminierungsfreiheit herrsche. Er greift die aktuelle Diskussion um die Realisierung der Inklusion auf, eine institutionelle Inklusion bringe neue Selektionsmechanismen, die noch unabsehbare, auch negative Konsequenzen hätten. Eine institutionelle Trennung sei nicht automatisch mit mangelnder Wertschätzung oder Ausschluss verbunden, sondern könne auch Ausdruck bestmöglicher Gerechtigkeit sein.“

„Fazit: ein sehr lesenswertes multiperspektivisches Buch. Der Optismismus über das Ende von G8 scheint gerechtfertigt, wenn in der aktuellen Diskussion in NRW keine Partei das G8 in dieser Form beibehalten will. Da die Lösungsvorschläge sehr disparat sind und die Rückkehr zum G9 Geld kosten wird, bleibt der Rezensent skeptisch. Er ist aber optimistisch, dass ‚trotz alledem und alledem‘ viele Schüler und Studenten nicht nur ein gelungenes Studium, sondern auch ein gelungenes Leben führen werden.“

Textauszüge: Georg Osterfeld (Rez.)

Rezension: Kinderrechte und Soziale Arbeit

Eine Studie von Iris Engelhard überträgt Staub-Bernasconis Konzept, Soziale Arbeit primär als Menschenrechtsprofession zu denken, auf den Bereich der Kinderreichte und unterzieht die bestehende Praxis am Beispiel eines großen Wohlfahrtsverbandes der kinderrechtlichen Kritik. Eine Rezension des Bandes findet sich im Rezensionsportal Socialnet:

Axel Bernd Kunze (Rez.): Iris Engelhardt: Soziale Arbeit und die Menschenrechte des Kindes. Grundlagen, Handlungsansätze und Alltagspraxis (Soziale Arbeit und Menschenrechte; 3), Opladen, Berlin, Toronto: Barbara Budrich 2016, 341 Seiten, in: Socialnet.de, 23. Januar 2017.

www.socialnet.de/rezensionen/21516.php

 

 

Neuerscheinung: „Theologie kontrovers“ diskutiert Chancen und Probleme der Flüchtlingsintegration

Die Politik hat in der gegenwärtigen Migrationskrise weitreichende Entscheidungen getroffen, die unser Land grundlegend verändern werden. Wird die Integration der Flüchtlinge gelingen? Ist es sinnvoll, weitergehend von einer „Integration der ganzen Gesellschaft“ zu sprechen? Oder brauchen wir nicht eher mehr Streit und Auseinandersetzung über die richtigen politischen Weichenstellungen und Konzepte, als die gegenwärtige Konsenskultur in Parlament und Gesellschaft zulässt?

Der scheidende Bundespräsident hat die Deutschen in dieser Woche aufgefordert, „selbstbewusst für die Demokratie einzustehen“ (vgl. F.A.Z. v. 19.01.2017). Diese ist kein Selbstläufer. Beteiligungsmöglichkeiten sind nur so gut, wie sie auch genutzt werden. Wer aber selbstbewusste Staatsbürger will, die sich für das Gemeinwesen einsetzen, muss für Freiheit und Recht streiten. Gaucks Wahl vor fünf Jahren stand für mehr Mut zur Freiheit. Davon ist heute wenig zu spüren, das Freiheitsbewusstsein schwindet. Der Staat erscheint weniger als Garant innerer und äußerer Sicherheit und mehr als eine Agentur zur Befriedigung privater wie gesellschaftlicher Bedürfnisse. Die positiven Leistungsansprüche an den Staat werden mittelbar auf jeden Einzelnen umgelegt, und zwar über soziale Verhaltenserwartungen und Normvorstellungen, denen kaum noch widersprochen werden darf. Und dies oft genug auch noch im Namen von Vielfalt und Toleranz. Ein falsches Wort kann ins Aus führen. Immer kleiner wird die Bandbreite dessen, worüber politisch überhaupt diskutiert werden darf. Auch Gauck zieht die Grenzen eng, wenn er den Einsatz für nationale Identität und Anfragen an die gegenwärtige Migrationspolitik von vornherein als „populistisch“ und vermeintlich undemokratisch abkanzelt. Eine selbstbewusste Demokratie hätte dies nicht nötig. Mehr Mut zur Freiheit und zur politischen Auseinandersetzung – so sollte „unser Land“ aussehen.

Die Fragen liegen auf dem Tisch und sind es wert, in diesem Wahljahr diskutiert zu werden.

Hier setzt ein neuer sozialethischer Band aus der Reihe „Theologie kontrovers“ an, der soeben druckfrisch erschienen ist. Das Werk will – so der Klappentext – „[i]n der aktuellen, emotional stark aufgeladenen Situation […] einen unerlässlichen Beitrag zur Versachlichung der kontroversen Debatte“ leisten. Und macht dabei deutlich, wie auch die eigene Disziplin von dieser kontroversen Debatte zerrissen ist:

Marianne Heimbach-Steins (Hg.): Zerreißprobe Flüchtlingsintegration (Theologie kontrovers), Freiburg i. Brsg.: Herder 2017.

Die Thematik ist auch für die Schule und unser Bildungssystem von großem Interesse. Der Band fragt u. a. nach der „Integration geflohener Kinder und Jugendlicher am Ort Schule“, nach der „Sorge für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ oder nach der Rolle von Religion für den Prozess der Integration.

Die Herausgeberin lehrt Christliche Sozialwissenschaften und Sozialethische Genderforschung an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und ist dort als Direktorin des Instituts für Christliche Sozialwissenschaften tätig.

Weitere Informationen sind auf den Verlagsseiten zu finden.

Neuerscheinung: Aus dem Gleichgewicht geraten?

Bildung und Sprache

… lautet der Themenschwerpunkt der Pädagogoischen Rundschau im November/Dezember 2016 (70. Jahrgang/2016, S. 619 ff.,).  Der von Professor Dr. Volker Ladenthin, Universität Bonn, konzipierte Thementeil umfasst folgende Beiträge:

Volker Ladenthin: Bildung und Sprache

Anke Redecker: Fachsprache im Unterricht. Von Geltungsansprüchen und Machtambitionen

Thomas Mikhail: Erziehungswissenschaft zwischen Syntaktik, Semantik und Pragmatik

Klaus Prange: Das Handwerk und das Mundwerk der Erziehung. Über das Verhältnis von Zeigen und Sagen

Harald Schwaetzer: Denken im Gespräch. Pädagogische Wege zu einer gemeinsamen Einsicht bei Nikolaus von Kues

Peter Lutzker: Rudolf Steiners Hypothese eines Sprachsinns und ihre Bedeutung für den Fremdsprachenunterricht und die Fremdsprachenlehrerausbildung der Waldorfschulen

Marion Pollmanns: „Was wirklich passiert“. Zur Rekonstruktioni der pädagogischen Logik, der Vermittlung anhand von Transskripten des Unterrichts sowie von Interviews mit Schülern

Jochen Krautz: Bild, Bildung und Sprache im Kunstunterricht. Theorie und Didaktik des kunstpädagogischen Bildgesprächs

Axel Bernd Kunze: Aus dem Gleichgewicht geraten? Die Debatte um Bildungsgerechtigkeit als Seismograph für Verschiebungen innerhalb des sozial- und menschenrechtsethischen Diskurses

Ines M. Breinbauer: Die unendliche Suche nach „Bildung“ in der „Sprache“

Werner Zillig: Das Wortfeld „Bildung“

Die „Pädagogische Rundschau“ ist eine der führenden pädagogischen Fachzeitschriften in deutscher Sprache. Sie fördert die Diskussion über die Grundlagen der Erziehungswissenschaft und stellt aktuelle Probleme des Fachgebietes dar. Die „Pädagogische Rundschau“ informiert über pädagogische Publizistik und wissenschaftliche Neuerscheinungen und bietet Erziehungswissenschaftlern und dem Nachwuchs ein Forum für den wissenschaftlichen Meinungsaustausch. (www.fachzeitungen.de)