„In theologischer Hinsicht ist der Transhumanismus eine direkte religiöse Antithese zum Christentum, eien pervertierte Form des christlichen Glaubens.“ – so Harald Walch (S. 81) in seinem neuen Buch „Transhumanismus. Welche Zukunft wollen wir?“ Es heißt mich mehr nur „Gott ist tot“. Im Namen der szientistischen Weltanschauung des Transhumanismus setzt sich der Mensch selbst zum Gott ein. Der Transhumanismus bedroht unsere Kultur, unsere Freiheit und Eigenverantwortung. Wer sich damit nicht abfinden und Widerstand gegen den neuen (medizinischen) Materialismus leisten will, muss zunächst einmal verstehen, was unter Transhumanismus zu verstehen ist. Der Band erscheint im noch jungen Verlag discorso, den der Autor mitbegründet hat und der sich für eine neue Debattenkultur einsetzen will – gegen die fehlgeleiteten szientistischen Diskursverengungen der Gegenwart.
Harald Walach: Transhumanismus. Welche Zukunft wollen wir?, Basel: discorso Verlagsgenossenschaft 2026, 302 Seiten.