Forscherfabrik Schorndorf eröffnet

Eine Marzipantorte in Form eines großen Schlüssels wurde symbolisch an Schorndorfer Kinder überreicht … Mit diesem Ritual eröffnete Matthias Klopfer, Oberbürgermeister der Daimlerstadt Schorndorf im S-Bahnbereich Stuttgarts, im Beisein der baden-württembergischen Ministerin für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Anfang Februar die dortige neue Forscherfabrik. Das Erlebnismuseum versteht sich als Satellit der bekannten „Experimenta“ in Heilbronn und will deren Anliegen in die Breite des Landes tragen. Kindergarten- und Grundschulkinder werden in der Forscherwerkstatt künftig auf Forschungs- und Entdeckungsreise gehen und selbständig Experimente zu naturwissenschaftlichen und technischen Fragen durchführen können. Wie die Schirmherrin, Ministerin Hoffmeister-Kraut, vor den Festgästen betonte, würde sich ein großer Teil der heutigen Grundschulkinder beruflich später einmal mit Fragen beschäftigen, die wir heute noch gar nicht kennen; bereits früh das Interesse für Natur, Informatik und Technik zu wecken, sei daher für die wirtschaftliche Zukunft des Landes von nicht zu unterschätzender Bedeutung.

 

Rezension: Jahrbuch Extremismus und Demokratie würdigt „Rote Fahnen, bunte Bänder“

„Bereits die Idee zu diesem Publikationsprojekt ist zu loben, da sie die Geschichte eines nicht unwichtigen Teils studentischen und akademischen Lebens in der deutschen Geschichte ausleuchtet und damit die Forschung bereichert.“

Manuel Becker in einer Rezension für das Jahrbuch Extremismus und Demokratie, Ausgabe 2017, über den Band:

Manfred Blänkner, Axel Bernd Kunze (Hgg.): Rote Fahnen, bunte Bänder. Korporierte Sozialdemokraten von Lassalle bis heute, Bonn 2016, 320 S.

Schlaglicht: Studentenverbindungen – noch aktuell?

„Wer erlebt hat, wie aktive Studenten gebrechliche ‚alte Herren‘ im regelmäßigen Besuchsdienst aufmunterten, wird das mit Respekt in Erinnerung behalten. Die Werte dieser Vereine muss nicht jeder teilen. Manche definieren sich als katholisch, manche reden von Ehre und Vaterland; schließlich gibt es ja auch sozialistische Studentenbünde. Wenn erwachsene Menschen Schmisse im Gesicht sozusagen Tattoos aus dem 19. Jahrhundert , für einen Schmuck halten, sie ihnen das unbenommen. Wenn man das Vereinswesen nur mit Männern beziehungsweise nur mit Frauen pflegen will – bitte. Auch das soll jeder nach seiner Facon selig werden.“

Stephan Löwenstein im Leitartikel der Frankfurter Allgemeinen vom 5. Februar 2018