Fortdauernder Rezeptionsprozess – auch nach 1700 Jahren – unter diesem Titel rezensiert Axel Bernd Kunze im aktuellen Themenheft der Zeitschrift Concilium (Jg. 61, H. 1/2025, S. 103 – 107) den Band des Altenberger Ökumenischen Gesprächskreises: Hans-Georg Link/Josef Wohlmuth (Hgg.): Attraktive Fremdheit Gottes. Das ökumenische Bekenntnis von Nizäa-Konstantinopel (325 – 2025). Ausgelegt von Mitgliedern des Altenberger Ökumenischen Gesprächskreises. Mit einem Geleitwort von Heinrich Bedford-Strohm, , Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt; Paderborn: 202, 287 Seiten.
Veröffentlichungen
Neuerscheinung: PädagogikUNTERRICHT 1/2025
VUCA – steht für Volatilität, Ungewissheit, Komplexität und Ungewissheit (benannt nach den englischen Begriffen). Der neue Jahrgang der Fachzeitschrift PädagogikUNTERRICHT widmet sich den pädagogischen Herausforderungen, die sich aus dieser Gesellschaftsdiagnose für den Pädagogikunterricht und die pädagogische Fachdiaktik ergeben: Herausforderungen in der VUCA-Welt (45. Jahrgang, Heft 1 vom April 2025).), Dem Wissenschaftlichen Beirat gehören an: Prof. Dr. K. G. Gather (Köln) und PD Dr. A. B. Kunze (Bonn).
Neuerscheinung: Zweiter Band des Jahrbuches Wissenschaftsfreiheit erschienen
Der zweite Band des Jahrbuches Wissenschaftsfreiheit – herausgegeben vom gleichnamigen Netzwerk Wissenschaftsfreiheit e. V. – ist im Verlag Duncker und Humblot erschienen:
https://www.duncker-humblot.de/einzelheft/jahrbuch-wissenschaftsfreiheit-3227/?page_id=0
Mit dem zweiten Band verlasse ich den Herausgeberbeirat, da ich die Vereinslinie des gegenwärtigen Vorstands des Netzwerkes Wissenschaftsfreiheit nicht mehr mittragen kann.
Neuerscheinung: Pädagogisches Handeln angesichts der Digitalisierung
Axel Bernd Kunze: Pädagogisches Handeln angesichts der Digitalisierung – Bildungsethische Überlegungen zum Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Schule, in: Tim Raupach, Florian Fuchs (Hgg.): Bildungsautomaten? Beiträge zur Digitalisierung von Bildung und Lehre (ars digitalis), Wiesbaden: SpringerVieweg 2025, S. 191 – 211.
Der Band ist jetzt auch in seiner Druckfassung erschienen.
Der IQB-Bildungstrend wie die jüngste PISA-Studie haben 2023 gezeigt, dass es um das Textverstehen an deutschen Schulen nicht zum Besten bestellt ist. Auffällig ist nicht allein der Kompetenzrückgang in Deutsch. Der IQB-Bildungstrend hat zugleich verdeutlicht, dass Deutsch zu einem unbeliebten Fach geworden ist. Auch hier dürften die Gründe vielfältig sein. Schule determiniert nicht den gesamten Lebenslauf. Aber viele, die in der Schulzeit keinen Zugang zur Freude am Lesen und zum differenzierten Umgang mit Texten gefunden haben, werden solches auch im weiteren Leben nicht vermissen.
Doch braucht es in Zeiten Künstlicher Intelligenz (KI), deren Einsatz sicher weiter wachsen wird, überhaupt noch Lesefähigkeit, Textverstehen und differenzierte Ausdrucksfähigkeit? Werden diese Kompetenzen, wenn nicht ersetzt, so doch wenigstens zunehmend durch KI unterstützt? Fast könnte es so scheinen, wenn man die im Vergleich zu früheren Jahren eher gelassenen Reaktionen auf die jüngste PISA-Studie betrachtet. Und so lässt sich weiter fragen: Sollte KI stärker in die Unterrichtsmethodik integriert werden und den klassischen Unterrichtsverlauf verändern? Braucht es in unseren Schulen noch Schulbibliotheken oder sollte nicht besser in den Ausbau digitaler Infrastruktur investiert werden?„
Weitere Informationen zum Sammelband:
Neuerscheinung: 35 Jahre Helenia Monasteria
Der Arbeitskreis der Studentenhistoriker berichtet über das fünfunddreißigjährige Jubiläum der Münsteraner ADV Helenia Monasteria und dokumentiert die Festrede zum Jubiläumsstiftungsfest zur Frage: „Wie kann ein fairer Diskurs eingeübt werden?“. Studentische Korporationen sind aus guten Gründen parteipolitisch neutral, das Thema passte aber bestens zum beginnenden Bundestagswahlkampf, der um das Stiftungsfest herum an Fahrt aufnahm.
Neuerscheinung: Alle sollen eins sein
Ut omnes unum sint. – Unter diesem Wahlspruch wurde die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz nach dem Zweiten Weltkrieg wiederbegründet. Alle sollen eins sein. Wir haben diesen Satz soeben im Evangelium gehört.
Alle sollen eins sein. – Karl Holzamer, Philosophieprofessor in Mainz und erster Intendant des ZDF, hat sich in seinen Lebenserinnerungen zu diesem Wahlspruch seiner Universität geäußert. Das Einssein, um das es hier gehe, so Holzamer, meine keine Gleichschaltung des Einzelnen und keine Uniformierung des Denkens – diese waren aus dem bei Gründung der Universität gerade zu Ende gegangenen Nationalsozialismus hinlänglich bekannt. Nein, es gehe um ein Einssein, das individuelle Haltungen weckt und stärkt. Holzamer wörtlich: ‚Mit dem Wunsch, dass alle ‚eins‘ sein sollten, […] sollten auch die geistigen Abwehrkräfte mobilisiert werden.‘
Wenn sich die Universität seinerzeit einen Vers aus dem Johannesevangelium zum Wahlspruch nahm, wollte sie sich damit ganz bewusst zu den Orientierungswerten des Abendlandes und zum christlichen Menschenbild bekennen.
Und richtig – der Wahlspruch führt uns direkt hinein in die Sendung Jesu und das Lebensprinzip derer, die ihm folgen.
Warum? Das beantwortet ein Gottesdienstmodell für den Siebten Sonntag der Osterzeit:
Axel Bernd Kunze: Alle sollen eins sein [Lesejahr C. Siebter Sonntag der Osterzeit], in: WortGottesFeiern an allen Sonn- und Feiertagen 22 (2025), H. 3, S. 469 – 484.
Neuerscheinung: Bildungsethische Überlegungen zum Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Schule

Druckfrisch erschienen:
Tim Raupach, Florian Fuchs (Hgg.): Bildungsautomaten? Beiträge zur Digitalisierung von Bildung und Lehre (ars digitalis), Wiesbaden: SpringerVieweg 2025.
Der abschließende der drei Hauptteile widmet sich medienethischen Fragen, darunter folgender Beitrag aus bildungssethischer Perspektive:
Axel Bernd Kunze: Pädagogisches Handeln angesichts der Digitalisierung – Bildungsethische Überlegungen zum Einsatz Künstlicher Intelligenz in der Schule, in: ebd., S. 191 – 211.
Das Werk erscheint in gedruckter Form und als E-Book.
Interview: kindergarten heute – jetzt auch online zugänglich
Eine wachsende Zahl von Kindern verbringe mehr als fünfunddreißig Wochenstunden in der Kindertagesstätte; die Zahl dieser Kinder sei in den vergangenen zehn Jahren um dreißig Prozent gestiegen – so eine Meldung der „Tagesschau“ vom Januar 2025. Die Nachrichtensendung stützt sich dabei auf neuere Zahlen des Statistischen Bundesamtes.
Sind Fachkräfte für eine immer längere Betreuung gerüstet?, wurde aus diesem Anlass der BeA-Vorstand durch die Fachzeitschrift „kindergarten heute“ gefragt. Für den Verband äußerten sich in einem Interview, das in Heft 3/2025 (S. 8) erschienen ist, die beiden Vorstandsmitglieder Axel Bernd Kunze und Daniel Müller. Das Interview ist jetzt auch online zugänglich:
Elementarbildung: BeA veröffentlicht Strategie 2030
Der Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik (BeA) hat auf seiner Mitgliederversammlung am 13. März 2025 in Leipzig die neue „Strategie 20302“ des Verbandes veröffentlicht. Der Arbeitsplan für die kommenden Jahre enthält auch eine Ausbildungsoffensive Sozialpädagogik.
Leserbrief: Kritik an Widerspruchslösung bei der Organspende
aus.sicht. Aus Kirche und Gesellschaft – das Magazin der Verlagsgruppe Bistumspresse GmbH – übernimmt in Nr. 5/2025 vom 2. März 2025 Leserbrief zum Thema Organspende und Widerspruchslösung: Kritik an möglicher Neuregelung. Axel Bernd Kunze: „Wenn in einem Leserbrief davon die Rede ist, niemand werde gezwungen, verkehrt das die Grundprinzipien unseres freiheitlichen Verfassungsstaates ins Gegenteil: Bei wirklich zwingenden Eingriffen in Grundrechte ist der Staat in höchstem Maße begründungspflichtig, nicht der freiheitsberechtigte Souverän.“