Neuerscheinung: Sich nicht an Kleinigkeiten aufhängen

Der sechste Sonntag im Jahreskreis fällt in diesem Jahr auf den sogenannten Tulpensonntag, den Karnevals- oder Faschingssonntag vor Beginn der Österlichen Bußzeit. Karnevals- oder Faschingsumzüge, Masken und Kostümierungen gehören zum beliebten Brauchtum an den Tagen vor Aschermittwoch. Auch wenn die Liturgie grundsätzlich keinen Karneval oder Fasching kennt, hat dieser Sonntag in einigen Gemeinden ein eigenes Gepräge, beispielsweise durch gereimte Büttenpredigten oder die Segnung von Fastnachtsgebäck. Die Leseordnung am heutigen sechsten Sonntag im Jahreskreis setzt die Bergpredigt fort, aus der Abschnitte bereits an den zwei vorangegangenen Sonntagen gelesen wurde. Indem der Evangelist Matthäus für Jesu Rede einen Berg wählt, knüpft er typologisch an den Berg Sinai an, wo Mose das Gesetz empfangen hat. Die Bergpredigt stellt Lehrsätze Jesu zusammen, mit denen er den in der Tora – den ersten Büchern der Bibel – offenbarten Willen Gottes auslegt.

Axel Bernd Kunze: Sich nicht an Kleinigkeiten aufhängen [Lesejahr A. 6. Sonntag im Jahreskreis], in: WortGottesFeiern an allen Sonn- und Feiertagen 23 (2026), H. 1, S. 145 – 160.

Neuerscheinung: engagement 2/2025

„Mental Health“ – so der Titel des neuen Themenheftes 2/2025 der schulpädagogischen Fachzeitschrift „engagement“. Im Rezensionsteil werden folgende Titel besprochen:

  • Peter Nothaft rezensiert „Florence Gaub: Zukunft. Eine Bedienungsanleitung. München 2023“.
  • Stefan Hermann rezensiert „Andrea Lehner-Hartmann, Karin Peter, Helena Stockinger: Religion betrifft Schule. Religiöse Pluralität gestalten, Stuttgart 2022“.
  • Christoph Bruns rezensiert „Katja Hess, Lothar Wehr, Burkard M. Zapff (Hgg.): Katholische Bildung aus biblischer Perspektive, Regensburg 2024“.

Leserbrief: Darf Kirche sich in Politik einmischen?

Verbund der nord- und mitteldeutschen Bistumszeitungen übernimmt Leserbrief zum Themenschwerpunkt „Wie politisch soll Kirche sein?“:

Axel Bernd Kunze: Darf Kirche sich in Politik einmischen?, in: aus.sicht. Aus Kirche und Gesellschaft – Verlagsgruppe Bistumspresse GmbH [Tag des Herrn. Zeitschrift für die ostdeutschen Bistümer; neue KirchenZeitung. Katholisches Magazin für das Erzbistum Hamburg; Kirchenbote. Katholisches Magazin für das Bistum Osnabrück; Der Sonntag. Katholisches Magazin für das Bistum Limburg; Glaube und Leben; Bonifatiusbote. Katholisches Magazin für das Bistum Fulda; KirchenZeitung. Katholisches Magazin für das Bistum Hildesheim] (2025), H. 23 v. 9. November 2025, S. 9.

Rezension: … auf Augenhöhe

Im neuen Themenheft von CONCILIUM, das der komparativen Theologie gewidmet ist, rezensiert Axel Bernd Kunze die folgenden Titel:

  • Lukas Wiesenhütter: Hiobs Begegnung. Islamische und christliche Perspektiven auf Theodizee und Theodizeesensibilität, Paderborn: Brill-Schöningh 2024, 401 Seiten.
  • Christian Frevel/René W. Dausner: Schulter an Schulter. Ein Studienbuch zur Rolle des Judentums in christlicher Theologie (Kohlhammer Studienbücher Theologie; 26), Stuttgart: W. Kohlhammer 2024, 352 Seiten.

Axel Bernd Kunze (Rez.) Miteinander auf Augenhöhe – konkrete Begegnung – gemeinsame Lernprozesse, in: Concilium (2025), H. 4, S. 455 – 459.

Laudatio: Verleihung des Deutschen Schulbuchpreises 2025

Das Portal „Die pädagogische Wende“ berichtet über die Verleihung des Deutschens Schulbuchpreises 2025 an Ralf Lankau und Matthias Burchardt und dokumentiert die Laudatio zu Ehren der beiden Preisträger, die vom Bonner Erziehungswissenschaftler Axel Bernd Kunze gehalten wurde:

https://die-pädagogische-wende.de/verleihung-des-deutschen-schulbuchpreises-2025-an-ralf-lankau-und-matthias-burchardt/

Tagungsdokumentation: Studentenhistorikertagungen 2023 und 2024

Sebastian Sigler (Hg.): Die Vorträge der 83. und 84. deutschen Studentenhistorikertagung 2023 und 2024 (Beiträge zur deutschen Studentengeschichte; 38/39), München: Akademischer Verlag München 2025.

Der Doppelband des Arbeitskreises der Studentenhistoriker dokumentiert die beiden Tagungen von 2023 in Rostock und der Jubiläumstagung 2024 in Heidelberg. Weitere Informationen:

https://studentenhistoriker.eu/heidelberg-rostock-unser-neuer-tagungsband-erscheint/

Neuerscheinung: Hat das Buch eine Zukunft?

Volker Ladenthin/Werner Zillig:

Die Zukunft des Buches (Würzburg 2025)

Alle reden über Künstliche Intelligenz und die Neuen Medien. Aber nach wie vor gehört das Buch zum zentralen Medium der Industrienationen. Auch Blogger und Netzautoren wollen letztlich ein Buch publizieren, und die großen, gewichtigen Erkenntnisse aller Wissenschaften liegen bis heute in Buchform vor.

Gleichwohl sehen Kulturkritiker das Ende der Buchkultur aufdämmern. Verkaufszahlen sollen einbrechen. Zeit also darüber nachzudenken, was das Buch so besonders macht.

Die Entwicklung der Bildung war in der gesamten Geschichte immer mit der Geschichte und den neuen Möglichkeiten des Buches verbunden. Vom Geist der antiken Mathematik und Philosophie bis zur Geburt der modernen Wissenschaften wissen wir nur durch Bücher.  Alles Gedachte bedarf der Schrift, wenn es überdauern soll, und diese führt bis heute zum Buch.

Warum ist das so? Wäre Bildung ohne Buch denkbar, oder anders gefragt: Was wäre Bildung, wenn sie ohne Buch tradiert würde? Gibt es überhaupt Bildung ohne Buch?

Die zwei Autoren, ein Sprachwissenschaftler und ein Erziehungswissenschaftler, wägen im Wechselgespräch die Vorteile und Eigenheiten des Mediums Buch gegen die Neuen Medien ab.

Was ist das Unverwechselbare und vielleicht sogar Unersetzbare am Medium Buch? Was können andere Medien besser als das Buch, aber was kann nur das Buch? Was kann es besser als andere Medien? Und warum hat das Buch diese umfassende Bedeutung bekommen, dass man den Zustand einer Kultur meint am Zustand der Lese- und der Buchkultur bestimmen zu können?

Die beiden Wissenschaftler suchen dabei das, was das Buch im innersten Kern ausmacht – und fragen, was am gedruckten Buch nicht durch andere Medien zu ersetzen ist.

Es geht nicht darum, einen Nachruf auf eine wertvolle Antiquität zu schreiben, sondern es geht darum zu zeigen, dass eine zukunftsfähige Kultur ohne Buch nicht möglich ist.

Es geht nicht um die Rettung eines alten Mediums für anspruchsvolle Schöngeister, sondern um den Nachweis, dass eine Gesellschaft ohne Buch- und Lesekultur sich selbst nicht mehr versteht und aufgibt. Es sollte nachdenklich stimmen, dass eine Kultur selbst dann, wenn sie sich vom Buch verabschieden möchte, dies in Buchform macht.

Aber wie sehen die Bücher der Zukunft aus?

Neuerscheinung: Eine bleibende Stätte

„Allerheiligen und Allerseelen stellen uns vor Augen, zu welcher Hoffnung wir berufen sind. Wir alle sind noch auf der Pilgerschaft, bis wir einmal in der Gemeinschaft der Heiligen Gott schauen dürfen. Heute gedenken wir unserer Verstorbenen, die noch der Läuterung bedürfen. Im Glauben wissen wir, dass wir auch nach ihrem Tod im Gebet mit ihnen verbunden sind. Gemeinsam bedürfen wir des Erbarmens Gottes.“

(aus einem Gottesdienstmodell zu Allerseelen, 2. November)

Die Predigtanregung greift einen Ausschnitt aus den Abschiedsreden Jesu im Johannesevangelium auf (Joh 14, 1 – 6): „Und indem uns Jesus in sein Sterben und Auferstehen hineinnimmt, wissen wir im Glauben, dass dieser Weg hinführt zur ewigen Gemeinschaft in Gott. Dort haben wir eine bleibende Stätte, ein Zuhause, bei dem wir für immer geborgen sind.“

Axel Bernd Kunze: Allerseelen (2. November 2025), in: Liturgie konkret 48 (2015), H. 11, S. 4.

Axel Bernd Kunze: Allerseelen (2. November 2025), in: Liturgie konkret plus. Wort-Gottes-Feiern für jeden Tag 14 (2025), H. 11, S. 15 – 20.

Axel Bernd Kunze: Allerseelen (2. November 2025), in: Liturgie konkret plus. Messfeiern für jeden Tag 28 (2025), H. 11, S. 11 – 13.

Axel Bernd Kunze: Eine bleibende Stätte. Lesepredigt zu Allerseelen, in: Liturgie konkret plus. Wort-Gottes-Feiern für jeden Tag 14 (2025), H. 11, S. 130 – 132.

Axel Bernd Kunze: Eine bleibende Stätte. Predigtanregung für Allerseelen, in: Liturgie konkret plus. Messfeiern für jeden Tag 28 (2025), H. 11, S. 97 – 99.