Interview: Ethische Fallbesprechungen – für Lehrkräfte?

Nicola Heckner, Leiterin des VBE-Referats Schule und Religion im Landesverband Baden-Württemberg, interviewt in der aktuellen Ausgabe den Bildungsethiker Axel Bernd Kunze:

Ethische Fallbesprechungen – ein Instrument für Lehrkräfte?,

in: VBE-Magazin. Zeitschrift des Verbandes Bildung und Erziehung – Landesverband Baden-Württemberg, Ausgabe 9/2024, S. 24. f.

Neuerscheinung: 20. Juli 1944 – 2024

Die Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg e. V. hat ein neues Arbeitspapier veröffentlicht:

Gedenken an den 20. Juli 1944 am 18. und 19. Juli 2024 in Bamberg (Arbeitspapiere der Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg e. V.; 3/2024), hg. v. d. Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg e. V.

Weitere Informationen zur Arbeit der Gesellschaft unter http://www.willy-aron.de.

Neuerscheinung: Religionspädagogik an Fachschulen

Axel Bernd Kunze: Die Evangelische Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt,

in: Gernd Bürkle/Heidi Sivasuntharam: Evangelische Fachschulen für Sozialpädagogik in Baden-Württemberg, in: Friedrich Schweitzer/Evelyn Schnaufer/Eva Dubronner/Hanne Schnabel-Henke (Hgg.): Interreligiöse Kompetenz für pädagogische Fachkräfte im Elementarbereich. Eine Interventionsstudie an Evangelischen Fachschulen in Baden-Württemberg (Glaube – Wertebildung – Interreligiosität. Berufsorientierte Religionspädagogik; 32), Münster i. Westf./New York: Waxmann 2024, S. 100 – 113, hier: S. 111.

Rezension: Mit Band und Mütze, Stil und Profil

„Comment ist Ausdruck von Freiheit und Bekenntnis. Und es könnte in vielen Bereichen besser aussehen, wenn mehr Akademiker einen solchen Comment kennengelernt hätten. Bei alldem ist Comment schwer zu erklären, man wächst mit der Anzahl an Couleursemestern und vor allen an Lebenserfahrung hinein. Und doch: Grün gelingt es, auf anregende, humorvolle, augenzwinkernde, sich selbst nicht ernster als notwendig nehmende Art und Weise, aber zugleich mit angemessener Tiefe und auf hohem Niveau auszuloten, was Comment bedeutet – und was auch nicht. Hier schreibt ein Couleurstudent mit Herzblut und zeigt, welcher Gewinn es sein kann, den Weg in eine Korporation gefunden zu haben. Der Rezensent hat den persönlich gefärbten Band, der viel an individuellen Erfahrungen seines Autors offenbart, in einem Zug zu Ende gelesen, und dies mit wachsender Begeisterung.“

Auszug aus:

Axel Bernd Kunze: Mit Band und Mütze, Stil und Profil. Ein akademisches Lesevergnügen rund um den couleurstudentischen Comment, in: unitas 164 (2024), H. 3, S. 60 f.

Rezension zu:

Bernhard Grün: Comment-iert! 111 Korporationsstudentische Miniaturen, Bad Buchau 2024.

Neuerscheinung: Kommentar zum Interview mit Ethikratsmitglied

Ethiker sollten kompetent sein, Grundrechtskonflikte differenziert zu beurteilen – sollte man meinen. In der Coronapandemie sah dies innerhalb der Christlichen Sozialethik anders aus. Die Disziplin hätte einiges aufzuarbeiten. Doch dazu fehlt die Kraft, wie ein aktuelles Interview mit dem Berliner Ethiker und Ethikratsmitglied Andreas Lob-Hüdepohl zeigt. Das „Christliche Forum“ übernimmt den Kommentar zu diesem Interview mit dem Internetportal katholisch.de:

Erklärung von Wissenschaftlern: Widerspruch gegen Spahns Erklärung zur „Pandemie der Ungeimpften“

Das „Christliche Forum“ weist auf die Erklärung einer Wissenschaftlergruppe hin, die sich kritisch mit den aktuellen Ausführungen des ehemaligen Bundesgesundheitsministers, Jens Spahn, auseinandersetzt. Initiiert hatte die Stellungnahme der Münsteraner Mediziner und Molekularbiologe Paul Cullen:

https://christlichesforum.info/wissenschaftler-widersprechen-spahns-erklaerung-zur-pandemie-der-ungeimpften/?utm_source=mailpoet&utm_medium=email&utm_source_platform=mailpoet&utm_campaign=die-letzten-newsletter-total-beitrage-unseres-blogs_1

Neuerscheinung: Wissenschaftlergruppe widerspicht einer „Pandemie der Ungeimpften“

Stimmt es, dass auf den Intensivstationen häufiger Ungeimpfte als Geimpfte lagen, wie der frühere Gesundheitsminister Jens Spahn behauptet? Eine große Gruppe von Wissenschaftlern unter Federführung des Münsteraner Mediziners Paul Cullen, Facharzt für Laboratoriumsmedizin und Molekularbiologe, widerspricht. Der Vorwurf einer „Pandemie der Ungeimpften“ sei nicht gerechtfertigt. Das Onlinemagazin „Tichys Einblick“ dokumentiert die Stellungnahme:

Leserbrief: Geist zurück in die Flasche

„Verbum peto“ ist das Recht des freien Mannes, in Studentenverbindungen zum Glück noch gepflegt. „Verbum peto“ ist auch der Namen der Leserbriefrubrik in der ACADEMIA, der Zeitschrift des Cartellverbandes Katholischer Deutscher Studentenverbindungen (CV). Und dort hat man den kritischen Leserbrief zur Ehrung des ehemaligen Präsidenten des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Bernhard Kempen, Ehrenmitglied der K.D.St.V. Markomannia Würzburg, mit dem Positivpreis des Netzwerkes für Wissenschafts veröffentlicht – hier ein Auszug: „Es wäre gut gewesen, wenn der eigene Verband unter seiner Ägide auch 2021 und 2022 einer solchen Maxime gefolgt wäre. Die damaligen Auszeichnungen zum „Hochschullehrer des Jahres“ an den Virologen Christian Drosten sowie die Gründer von BioNTech haben sehr deutlich Partei die regierungsamtliche Linie einer freiheitsfeindlichen Coronapolitik gestützt. Zu den Grundrechtseingriffen, etwa in die körperliche Unversehrtheit, die Wissenschafts- oder Berufsausübungsfreiheit, von denen auch zahlreiche Wissenschaftler betroffen waren, hat der DHV hingegen geschwiegen. Kollegen mit abweichenden Meinungen wurden mit Nichtachtung bestraft oder ausgegrenzt. Für diese Verbandspolitik trägt Kempen als langjähriger Präsident eines hochschulpolitischen Spitzenverbandes maßgeblich die politische Verantwortung. Und so hinterlässt die Preisvergabe des Netzwerkes Wissenschaftsfreiheit mehr als einen schalen Nachgeschmack. Wer angesichts einer zunehmenden Polarisierung, Politisierung, Moralisierung und Emotionalisierung die Wissenschaftsfreiheit robust verteidigen will, sollte auf einem substantiellen Freiheitsverständnis bestehen und die Unteilbarkeit der Grundrechte verteidigen.“

Axel Bernd Kunze: Geist zurück in die Flasche, in: ACADEMIA 117 (2024), H. 4, S. 58.

Veröffentlichungshinweis: Moralischer Druck auf die Publizistik

„Die Schwarzburg“ (133. Jg., H. 1, S. 45) weist auf den Beitrag „Moralischer Druck auf die Publizistik. Zum Umgang mit kontroversen Positionen aus christlicher Perspektive“ hin, der in der Festschrift zum fünfundsiebzigjährigen Jubiläum der Gesellschaft Katholischer Publizisten erschienen ist. Leider konterkariert der Titel der Festschrift, der dem Autor vorher nicht bekannt war, das Gesagte und steht selber für einen Journalismus, der moralischen Druck erzeugt. Die Festschrift ist online zugänglich:

https://www.gkp.de/haltung-festschrift-75-jahre-gkp/

Neuerscheinung: 80. Todestag des Widerstandskämpfers Hans Wölfel

Mechthildis Bocksch, Axel Bernd Kunze (Red.): „Denken Sie manchmal an mich einsamen Kämpfer“. Gedenken anlässlich des 80. Todestages von Hans Wölfel (1902 – 1944). 3. Juli 2024 (Arbeitspapiere der Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg e. V.; Ausgabe 2/2024), o. O. (Bamberg) 2024.

Weitere Informationen: www.willy-aron.de