Der Arbeitskreis der Studentenhistoriker gedenkt mit einer Rezension zu seiner Gedenkschrift des verdienten Studentenhistorikers, Archivars und Burschenschafters Harald Lönneckers:
Rezension
Rezension: Verlorene Wissenschaft
Martin Frenkler würdigt in der neuen Ausgabe 1/2025 der „Schwarzburg“ den Band „Die verlorene Wissenschaft“:

Martin Frenkler (Rez.): Verlorene Wissenschaft, in: Die Schwarzburg 134 (2025), H. 1, S. 54 f.
Martin Frenkler: „Eine neue Perspektive eröffnet der Beitrag [von] Axel Bernd Kunze […] mit der Beschreibung eines CancelCulture-Falles: Im Jahr 2019 hatte die Arbeitsemeinschaft Christliche Sozialethik der im Kontext des Dominikanerordens erscheinenden Zeitschrift ‚Die neue Ordnung‘ den Charakter der Wissenschaftlichkeit abgesprochen […] Kunze dann aber sehr zurecht den Gedanken von der Frage nach der politischen Correctness auf die wissenschaftliche Frage nach einer Bibliotheksethik: Die Tübinger Universitätsbibliothek als Herausgeberin des Index Theologicus hatte aufgrund des Protestes die für die Fachwelt wichtige Auswertung der Fachaufsätze dieser Zeitschrift beendet – nun war aber der Leiter des Index einer derer, die als Arbeitsgemeinschaft den Boykottaufruf formuliert hatten. […] Kunzes Fazit: Wo die Freiheit der Wissenschaft unter die Räder kommt, steht die Leistungsfähigkeit eines ganzen Landes in Frage. […] Der in sich folgerichtig augebaute inhaltlich streitbare Sammelband lohnt der Lektüre unabhängig davon, ob man die gesellschaftspolitische Verortung der Autorenschaft teilt – auf die Argumente kommt es an, nicht auf die Haltung.“
Axel Bernd Kunze: Erklärung oder Boykottaufruf? Zur Rolle von Fachgesellschaften am Beispiel des Streits um die Neue Ordnung, in: Klaus Buchenau/Matthias Fechner (Hgg.): Die Verlorene Wissenschaft. Versuch einer Katharsis nach Corona (Klartext. Schriften zu Politik und Gesellschaft; 2), Stuttgart: ibidem 2024, S. 289 – 307 [auch E-Book];
Rezension: Gedenkschrift für Harald Lönnecker
Auf den Internetseiten der Gesellschaft für burschenschaftliche Geschichtsforschung findet sich eine Rezension zur Gedenkschrift für den bekannten Studentenhistoriker und Burschenschafter Harald Lönnecker, die im Juni im Rahmen des Deutschen Burschentages in Eisenach vorgestellt wurde – unter dem Titel: Wahrheit, Muth und Kraft!
https://www.burschenschaftsgeschichte.de/gfbg_pub.php
Axel Bernd Kunze: „Die Jugend ist in Ehrfurcht vor Gott … zu erziehen.“ Oder: Braucht das öffentliche Leben noch Religion?, in: Christian Oppermann (Hg.): „Wahrheit, Muth und Kraft!“. Gedenkschrift für den Historiker, Archivar und Burschenschafter Professor Dr. Dr. Harald Lönnecker (Darstellungen und Quellen zur Geschichte der deutschen Einigungsbewegung im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert; XXIV), Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2025, S. 677 – 696.
Rezension: Radikale Sakramentalität
Sakramentalität für die Postmoderne – unter diesem Titel rezensiert Axel Bernd Kunze in der aktuellen Ausgabe von CONCILIUM den folgenden Band:
Stephan Tautz: Radikale Sakramentalität. William T. Cavanaughs politische Theologie der Eucharistie im Gespräch mit radikaldemokratischer Theorie der Macht (Religion – Geschichte – Gesellschaft. Fundamentaltheologische Studien; Bd. 56), Berlin: LIT 2022, 497 Seiten.
Axel Bernd Kunze (Rez.): Sakramentalität für die Postmoderne, in: Concilium 61 (2025), H. 2, S. 225 – 229.
Neuerscheinung: engagement 1/2025
Das neue Themenheft der Zeitschrift „engagement“ ist dem Thema „Von der Digitalisierung zur Digitalität. Beiträge zur schulischen Konzeptentwicklung“ gewidmet. Die Zeitschrift erscheint im Verlag Vandenhoeck & Ruprecht.
Im Rezensionsteil werden folgende Titel vorgestellt:
- Ralf Lankau bespricht in der Rubrik „Das besondere Buch“ den Titel „Raus aus der Bildungsfalle. Warum wir die Zukunft unserer Kinder gefährden“ (Neu-Isenburg: Westend 2024) von Tim Engartner.
- Ruth Herb würdigt den Band „Wenn der Tod im Klassenzimmer ankommt. Tod und Trauer in der Schule – (religions-)pädagogische Perspektiven“ (Stuttgart: W. Kohlhammer 2022), herausgegeben von Christiane Caspary und Daniela Zahneisen.
- Sebastian Sigler bespricht „‚Für Gott, die Kirche und das Vaterland‘ – Spiritualität und Pädagogik der Jesuiten im Spiegel des Gymnasiums Mariano-Josephinum in Hildesheim (1595 – 1773)“ (Hildesheim u. a.: Georg Olms 2023) aus der Feder von Christoph Bruns.
Rezension: Zum Jubiläumsjahr 1.700 Jahre Konzil von Nizäa
Fortdauernder Rezeptionsprozess – auch nach 1700 Jahren – unter diesem Titel rezensiert Axel Bernd Kunze im aktuellen Themenheft der Zeitschrift Concilium (Jg. 61, H. 1/2025, S. 103 – 107) den Band des Altenberger Ökumenischen Gesprächskreises: Hans-Georg Link/Josef Wohlmuth (Hgg.): Attraktive Fremdheit Gottes. Das ökumenische Bekenntnis von Nizäa-Konstantinopel (325 – 2025). Ausgelegt von Mitgliedern des Altenberger Ökumenischen Gesprächskreises. Mit einem Geleitwort von Heinrich Bedford-Strohm, , Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt; Paderborn: 202, 287 Seiten.
Rezension: Religionsunterricht – ein Raum des Dazwischen
Axel Bernd Kunze (Rezensent) Religionsunterricht – ein Raum des Dazwischen, in: Concilium 60 (2024), H. 5, S. 103 – 106.
Rezension zu: Anne Hilpert: Tanz im Dazwischen. Neuformulierung einer performativen Religionsdidaktik(Religionspädagogik innovativ), Stuttgart: Kohlhammer 2020, 346 Seiten.
Rezension: Menschenwürde im Intensivstaat
Therese Feiler würdigt in der Theologischen Literaturzeitung den Band „Oleg Dik, Jan Dochhorn, Axel Bernd Kunze: Menschenwürde im Intensivstaat. Theologische Reflexionen zur Coronakrise, Regensburg 2023“:
Theologische Literaturzeitung (2024), H. 12, Sp. 1185 – 1187.
https://www.thlz.com/artikel/25912/?inhalt=heft%3D2024_12%23r39
Rezension: Kulturstaat ohne Religion nicht denkbar

Walter Tetzloff rezensiert den Band „Bildung und Religion. Die geistigen Grundlagen des Kulturstaates“ von Axel Bernd Kunze, erschienen in der Reihe „Zeitdiagnosen“ im Lit-Verlag Münster:
„Religion wird als fester Bestandteil unserer geistigen Geschichte gesehen, und ihr Beitrag zur europäischen Kultur steht, so Kunze, keineswegs im Widerspruch zum weltanschaulich neutralen Staat, wie ihn das Grundgesetz postuliert. […] Die philosophischen und ethischen Begründungen, die dieses Buch reichlich aufzeigt, und dies auf einem Niveau höchster Abstraktion (was eine sehr konzentrierte Lektürehaltung voraussetzt), sind zahlreich und für viele von uns sicher überzeugend. […] Und dennoch: Nicht jeder Leserin oder jedem Leser wird das kluge Plädoyer Axel Bernd Kunzes gefallen. Mancher mag eine andere – ebenfalls legitime – von der Kirche losgelöste Werteorientierung haben und dem Autor an einigen Stellen widersprechen. Es ist aber nicht leicht, sich der stringenten und historischen begründeten Gedankenführung Kunzes zu entziehen.“
Walter Tetzloff: Abendländischer Kulturstaat – ohne Religionsbezug nicht denkbar, in: Profil. Das Magazin für Gymnasium und Gesellschaft, Nr. 12/2024, S. 40.
Rezension: Herzensbildung
Axel Bernd Kunze rezensiert in PUBLIK-FORUM (Nr. 24/2024, 20. Dezember 2024, S. 57) den Band HERZENSBILDUNG von Klaus Mertes (Freiburg i. Brsg.: Herder, 158 Seiten, 18 Euro).