Die Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg e. V. wurde anlässlich seines siebzigsten Todestages zu Ehren des Bamberger Sozialdemokraten, Waffenstudenten, Justizreferendars und Widerstandskämpfers Willy Aron gegründet, der im Mai 1933 im KZ Dachau ermordet wurde. Der Verein ist Initiator der Bamberger „Stolpersteine“, über die nun eine eigene Internetseite informiert:
Nachrichten
Christliches Forum startet neue Serie gegen gesellschaftliche Ausgrenzung
Das „Christliche Forum“ hat eine neue Serie gestartet, die den Widerstand gegen die ausgrenzende und unfreiheitliche Coronapolitik stützen will:
https://christlichesforum.info/neue-serie-1-teil-geimpfte-gegen-anprangerung-von-ungeimpften/
Menschen- und Grundrechte sind unteilbar
Mittlerweile gibt es ersten Widerstand gegen den Ausverkauf bürgerlicher Freiheitsrechte – immerhin. Für Samstag ist in Erlangen eine Demonstration gegen die skandalöse 2G-Regelung an der Universität angekündigt:
https://philosophia-perennis.com/2021/11/15/2g-regelung-an-universitaeten-erste-studentengruppen-revoltieren-gegen-impf-apartheid/
Wer den politischen Anstand noch nicht vollends verloren hat, sollte erkennen, dass der gegenwärtige politische Druck auf eine betimmte Bevölkerungsgruppe mit unserer Grundrechtsordnung nichts mehr zu tun hat. Diese Politik verrät die Unteilbarkeit der Menschenrechte. Gravierende Wertkonflikte können nur über den Weg der praktischen Konkordanz gelöst werden, aber niemals so, dass einzelne Grundrechte einer bestimmten Bevölkerungsgruppe gänzlich entzogen werden. Was wir gegenwärtig erleben, ist beschämend.
Netzwerk Wissenschaftsfreiheit äußert sich zur Causa Verfassungsschutz ./. Martin Wagener
Pressemitteilung des Netzwerks Wissenschaftsfreiheit vom 12. November 2021:
Auch wenn wir es ausdrücklich begrüßen, dass das Bundesamt für Verfassungsschutz seine gesetzlichen Aufgaben gegenüber verfassungsfeindlichen Bestrebungen (ob rechts-/ linksextremistischer oder islamistischer Art) ernst nimmt, so sehen wir mehrheitlich das aktuelle Vorgehen gegen Martin Wagener mit einer gewissen Sorge. Zwar ist es nachvollziehbar, dass bei sicherheitsrelevanten Daten eine besondere Wachsamkeit angezeigt ist. Dennoch darf jedenfalls ein Eingriff in die Freiheit der Lehre nur auf verfassungsfeindliche Tendenzen, nicht auf wissenschaftliche Kritik an der Behörde allein, wie sie jüngst von Wagener geäußert wurde, gestützt werden. Wir erwarten angesichts des hohen Stellenwerts der grundrechtlich garantierten Wissenschaftsfreiheit ein sorgfältiges und nachvollziehbares Handeln der Behörde.
Quelle: https://www.netzwerk-wissenschaftsfreiheit.de/presse/pressemitteilungen/
Deutscher Philologenverband: Ich habe LehrKRAFT
„Unsere Lehrkräfte haben in der Corona-Krise Herausragendes geleistet! Sie haben unter erschwerten Bedingungen Präsenz- und Distanzunterricht vorbereitet und durchgeführt und sich nahezu wöchentlich neuen Unterrichtssituationen angepasst. Trotzdem wurde viel Kritik an Deutschlands Lehrkräften geübt. Sie kam von Eltern, Medien, aber auch Politikerinnen und Politikern. Es ist an der Zeit zu zeigen, wie engagiert, motiviert und interessiert Lehrkräfte gegenüber ihren Schülerinnen und Schülern sind.“
Dieses Engagement, das Lehrer während der Coronakrise gezeigt haben (und weiterhin zeigen!), will der Deutsche Philologenverband mit einer Imagekampagne sichtbar machen. Gleichzeitig will der Verband darauf aufmerksam machen, dass angesichts steigender Infektionszahlen die Schulen weiterhin angemessene Schutzmaßnahmen benötigen.
Weitere Informationen zu „Ich habe LehrKRAFT“ finden Sie hier:
https://www.dphv.de/2021/11/04/dphv-imagekampagne-lehrkraefte-gestalten-die-zukunft-unserer-kinder/
… oder in den sozialen Medien:
Christliches Forum: Neues Layout
Das 2011 begründete Blog „Christliches Forum“, getragen vom Münsteraner Christoferuswerk e. V., hat sich ein neues Layout gegeben:
Netzwerk Wissenschaftsfreiheit verurteilt Kampagne gegen Kathleen Stock
Wir verurteilen die jahrelang gegen die Philosophin Kathleen Stock betriebene Hetzkampagne auf das Schärfste. Es widerspricht dem Ethos des Wissenschaftlers, sich an verleumderischen Aktionen wie dem gegen Stock gerichteten „Offenen Brief gegen Transphobie in der Philosophie“ zu beteiligen, den 2021 auch deutsche Hochschullehrer unterzeichnet haben: darunter Robin Celikates, Professor an der Freien Universität Berlin; Jan Baedke, Juniorprofessor an der RUB; Postdocs und Promovierende an der FU und der HU Berlin, der RUB, der LMU München, der RWTH Aachen sowie an den Universitäten Augsburg, Bielefeld, Erfurt, Hannover, Köln, Konstanz, Leipzig, Münster, Potsdam und Tübingen. Derartiges Mobbing gegen eine Einzelne darf auf keinen Fall, wie es häufig vorkommt, als Diskursverlängerung verharmlost und gerechtfertigt werden. Studenten müssen lernen, andere Positionen zu ertragen und sich mit ihnen auseinandersetzen. Dozenten wiederum stehen in der Verantwortung, diesbezüglich Vorbilder zu sein. Auch in Deutschland werden Kollegen auf solche Weise attackiert und diffamiert. Dieser Cancel Culture muss entschieden entgegengetreten werden. Wir bedauern den Rückzug von Kathleen Stock sehr und sichern ihr unsere volle Solidarität und Unterstützung zu.
(Quelle: Pressemitteilung des Netzwerkes Wissenschaftsfreiheit vom 3. November 2021, https://www.netzwerk-wissenschaftsfreiheit.de/presse/pressemitteilungen/)
Netzwerk Wissenschaftsfreiheit beklagt chinesische Einflussnahme
Pressemitteilung des Netzwerks Wissenschaftsfreiheit vom 26. Oktober 2021:
Mit Besorgnis hat das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit Berichte zur Kenntnis genommen, dass offizielle chinesische Stellen Veranstaltungen an deutschen Konfuzius-Instituten verhindert haben sollen. Laut mehreren Medien-Berichten und einer Stellungnahme der Leibniz Universität Hannover ist die Vorstellung eines Buchs über das Leben des chinesischen Parteichefs Xi Jinping an den Konfuzius-Instituten in Hannover und Duisburg abgesagt worden. Konfuzius-Institute sind in Deutschland an Universitäten angesiedelte Kultureinrichtungen, die formal unabhängig sind.
Das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit wertet dieses Vorgehen als massiven Angriff auf den freiheitlichen Austausch von Wissen und von Meinungen. „Die Welt“-Herausgeber Stefan Aust und der langjähriger China-Korrespondent des „Stern“, Adrian Geiges, wollten an den Konfuzius-Instituten an der Leibniz-Universität Hannover und der Universität Duisburg-Essen ihr neues Buch „Xi Jinping – der mächtigste Mann der Welt“ per Online-Lesung vorstellen. Vor dem bereits vereinbarten Termin hat in Hannover die Tongji-Universität Shanghai interveniert und in Duisburg ist der chinesische Generalkonsul vorstellig geworden. Ergebnis: die Online-Lesung wurde „gecancelt“. Wir begrüßen die Absicht der Universität Hannover, in Eigenregie die Veranstaltung nachzuholen.
In den vergangenen Monaten ist das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit mit vielen Fällen befasst gewesen, bei denen einzelnen Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Gründen ihr Recht streitig gemacht wurde, am akademischen Diskurs teilzunehmen. Die Gefährdungen der Wissenschaftsfreiheit sind aber vielfältig, wie die aktuelle Lage zeigt. Das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit wendet sich gegen Einschränkungen der Wissenschaftsfreiheit – woher immer diese kommen mögen.
Quelle: https://www.netzwerk-wissenschaftsfreiheit.de/presse/pressemitteilungen/
Christliches Forum: „Neuer Anfang“ statt „Synodaler Weg“
Christliches Forum weist noch einmal auf das Reformmanifest „neuer Anfang“ als Alternative zum „Synodalen Weg“ hin:
Neu anfangen. Das Reform-Manifest
Der Synodale Weg, den die Deutsche Bischofskonferenz und das Zentralkomitee der deutschen Katholiken begonnen haben, ist mehr eine Funktionärsveranstaltung als ein Instrument synodaler Beratung in der Kirche. Nur mühsam können die kirchlich Verantwortlichen noch den Anschein einer gelungenen Gesprächskultur erwecken und die Gefahr des Scheiterns kleinreden, seit die letzte Vollversammlung vorzeitig abgebrochen wurde. Teilnehmer berichten von einer aufgeheizten Stimmung wie auf einer politischen Kundgebung. Der Arbeitskreis Christliche Anthropologie hat nun ein Reformmanifest vorgelegt, mit dem ein am Evangelium orientierter, kirchlicher verantwortlicher Neuanfang und Reformprozess möglich werden sollen. Das Manifest kann unter folgendem Link gezeichnet werden: