Heiliges Jahr 2025 hat begonnen

Zum Weihnachtsfest hat Papst Franziskus in Rom das Heilige Jahr 2025 eröffnet. Dieses steht unter dem Motto „Pilger der Hoffnung“.

Vater im Himmel,
der Glaube, den du uns in deinem Sohn
Jesus Christus, unserem Bruder, geschenkt hast,
und die Flamme der Nächstenliebe,
die der Heilige Geist in unsere Herzen gießt,
erwecke in uns die selige Hoffnung
für die Ankunft deines Reiches.

Möge deine Gnade uns zu
fleißigen Säleuten des Samens des Evangeliums verwandeln,
mögen die Menschheit und der Kosmos auferstehen
in zuversichtlicher Erwartung
des neuen Himmels und der neuen Erde,
wenn die Mächte des Bösen besiegt sein werden
und deine Herrlichkeit für immer offenbart werden wird.

Möge die Gnade des Jubiläums
in uns Pilgern der Hoffnung
die Sehnsucht nach den himmlischen Gütern erwecken
und über die ganze Welt
die Freude und den Frieden
unseres Erlösers gießen.

Gepriesen bist du, barmherziger Gott,
heute und in Ewigkeit.

Amen.

(Gebet von Papst Franziskus zum Heiligen Jahr 2025)

Wir wünschen allen ein gesegnetes, hoffnungsfrohes, den Frieden stärkendes Heiliges Jahr 2025.

Gesegnete Weihnachten

Michael Rieser: Am Abend vor Christi Geburt (1869)

Es kommt ein Schiff, geladen

bis an sein‘ höchsten Bord,

trägt Gottes Sohn voll Gnaden,

des Vaters ewigs Wort.

(Gotteslob 236)

Liebe Leserinnen und Leser,

Advent – die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Doch Weihnachten wendet das Blatt. Langsam nimmt das Tageslicht wieder zu. Das kreisende Jahr lässt uns erleben, was wir im Glauben bekennen: Jede Nacht kennt ein Ende. Keine Dunkelheit dieser Erde ist vollkommen. Seit Jesus Christus als das Licht in unsere Welt gekommen ist.

Weihnachten erreicht das Schiff, das hier besungen wird, seinen Hafen – so heißt es in dem Lied weiter:

„Der Anker haft’ auf Erden, / da ist das Schiff am Land. /

Das Wort will Fleisch uns werden, / der Sohn ist uns gesandt.“

Im Sohn Gottes, im rettenden Wort des Vaters will der Himmel in uns ankern. 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen allen glückselige Weihnachten sowie Zuversicht, Hoffnung und Gottes Geleit für 2025. Meinen Gruß verbinde ich mit einem herzlichen Dank für alle Verbundenheit, allen Austausch und Ihr Interesse an bildungsethischen Fragen im vergangenen Jahr. Wir werden diesen Dialog auch im neuen Jahr fortsetzen – weiterhin mit der Perspektive einer Verortung bildungsethischer Fragen in einem weiten theologischen, pädagogischen und gesellschaftlichen Rahmen. Ich freue mich auf den weiteren Austausch mit Ihnen.

Von Herzen weihnachtliche Grüße, Ihr Axel Bernd Kunze

Barbaratag

Am 4. Dezember feiert die Kirche den Gedenktag der heiligen Barbara, einer christlichen Märtyrin des dritten Jahrhunderts. Sie ist vor allem als Patronin der Bergleute bekantn. Ein Kirschzweig, an ihrem Gedenktag in die Vase gesteckt, blüht an Weihnachten. Der Legende nach soll Barbara auf dem Weg in das Gefängnis mit ihrem Gewand an einem Zweig hängengeblieben sein. Sie stellte den abgebrochenen Zweig in ein Gefäß mit Wasser, und er blühte genau an dem Tag, an dem sie das Martyrium erlitt und in den Himmel einging.

Neuerscheinung: Theologie und Gesundheit

Axel Bernd Kunze rezensiert in Heft 3/2024 der theologischen Fachzeitschrift CONCILIUM (60. Jahrgang, Themenheft „Theologie und Gesundheit“) folgende Bände:

Christoph Heizler: Der Einbezug in die Güte bei Meister Eckhart. Ein Beitrag zur theologischen Begründung und praktischen Entfaltung klinischer Seelsorgepraxis (Studien zur Theologie und Praxis der Seelsorge; 114), Würzburg: Echter 2022, 320 Seiten.

Norina Ullmann: Glaube und Gesundheit. Impulse der empirischen Religionspsychologie für eine integrative Seelsorge (Praktische Theologie im Wissenschaftsdiskurs; 31), Berlin/Boston: Walter de Gruyter 2024, 584 Seiten.

Axel Bernd Kunze (Rez.): Güte – Gabe – gewidmete Zeit, in: Concilium 60 (2024), H. 3, S. 103 – 107.

Gesegnete Allerheiligen- und Allerseelentage

„Wenn wir am Beginn des Gottesdienstes unsere Sünden bekennen, werden wir daran erinnert, dass wir begrenzte und sterbliche Menschen sind. Sterben ist kein punktuelles Ereignis, sondern durchdringt schon immer unser Leben. Für den Glaubenden gehören das Leben vor wie nach dem Tod zusammen. Wer sich daher auf das Sterben vorbereitet, flieht nicht aus dieser Welt; sein Leben vermag an Ernsthaftigkeit und Tiefe zu gewinnen. So kann sich für uns bereits heute das Wort des Paulus erfüllen: „Wir sind wie Sterbende, und seht: Wir leben.“ Diese Erfahrung, so glauben wir, wird auch einmal über der letzten Stunde unseres Lebens stehen. Diese Erfahrung erhoffen und erbitten wir an Allerseelen auch für unsere Verstorbenen, die uns zu Gott vorausgegangen sind.“

(aus: Liturgie konkret, Heft 2/2005; Bild: Das Jüngste Gericht, Bamberger Apokalypse, um 1000)

Ich wünsche allen Lesern und Leserinnen von „Bildungsethik“ gesegnete Allerheiligen- und Allerseelenfesttage. Bleiben Sie dem bildungsethischen Austausch auch weiterhin gewogen. Herzlich, Ihr Axel Bernd Kunze

Tag der Deutschen Einheit

Hl. Erzengel Michael, Bannerträger des deutschen Volkes, bitte für uns.

Hl. Bonifatius, Apostel der Deutschen, bitte für uns.

Hl. Petrus Kanisius, zweiter Apostel der Deutschen, bitte für uns.

Alle Heiligen und Seligen des deutschen Landes, bittet für uns.

„Allmächtiger Gott, du Lenker der Welt, deiner Macht ist alles unterworfen.

Wir bitten dich für unser Vaterland:

Gib den Männern und Frauen , die im öffentlichen Leben Verantwortung tragen, Weisheit und Tatkraft.

Gib allen Bürgern die rechte Gesinnung.

Laß Eintracht und Gerechtigkeit in unserem Lande herrschen und schenke uns allezeit Glück und Frieden.

Darum bitten wir durch Jesus Christus, deinen Sohn, unseren Herrn und Gott, der in der Einheit des Heiligen Geistes mit Dir lebt und herrscht, Gott, von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.“

(Tagesgebet aus der Messe für Heimat und Vaterland und die bürgerliche Gemeinschaft)

Gute und erholsame Sommerferien

Das Gelungene und Schöne, aber auch das Unvollendete und Schwierige dieses Schuljahres dürfen wir loslassen und dem überlassen, der unser Leben segnen und heilen will.  Jetzt dürfen wir alle erst einmal loslassen, neue Kraft schöpfen, Zeit nehmen für das, was uns guttut und wofür im Schulalltag vielleicht nicht immer ausreichend Zeit und Raum bleibt.

IIch wünsche allen Leserinnen und Lesern eine gute Sommerzeit, erholsame Ferien und die notwendige Muße für Körper, Seele und Geist. Bleiben Sie wohlbehütet.

Hochfest der heiligen Apostelfürsten Petrus und Paulus

O Roma felix!

Der Apostelfürsten Tod

hat mit dem Purpur

ihres Blutes dich geschmückt.

Ihr großes Leben,

nicht dein Ruhm und deine Macht,

gibt dir den Vorrang

vor den Städten dieser Welt.

(aus der Tagzeitenliturgie des Hochfestes; ursprünglich karolingisch)

In vielen Gemeinden wird heute das Hochfest der beiden Apostelfürsten, das am 29. Juni im liturgischen Kalender steht nachgefeiert. „Bildungsethik“ wünscht einen gesegneten Festtag.

(Hippolyt-Katakombe, 4. Jh.)