Pressespiegel: Berliner Erklärung zur Meinungsfreiheit

Eine erste Zusammenstellung von Beiträgen und Interviews zur Berliner Erklärung, mit der sich das Bündnis Redefreiheit für Meinungsfreiheit einsetzt:

Interview mit dem Juristen Ulrich Vosgerau:

Interview mit dem Politikwissenschaftler Werner J. Patzelt:

https://www.epochtimes.de/epoch-tv/vor-ort/patzelt-warum-mediziner-und-juristen-jetzt-die-berliner-erklaerung-fuer-die-meinungsfreiheit-starten-a5454026.html

Michael Andrick in der Berliner Zeitung:

Weitere Berichte:

Josef Kraus in Tichys Einblick:

Ach gut:

https://www.achgut.com/artikel/berliner_erklaerung_zur_meinungsfreiheit

Kontrafunk aktuell:

https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/politik-und-zeitgeschehen/kontrafunk-aktuell/kontrafunk-aktuell-vom-02-april-2026

Die Tagespost:

https://www.die-tagespost.de/politik/berliner-erklaerung-fuer-meinungsfreiheit-vorgestellt-art-273896

Geld und mehr:

Stiftung Meinung & Freiheit e. V.:

b’s blog:

https://blog.fdik.org/2026-04/s1775673196

Freie Welt:

https://www.freiewelt.net/artikel/redaktion-mk/politik/berliner-erklaerung-zur-meinungsfreiheit/43638

Freiburg-Schwarzwald.de:

Bündnis Redefreiheit: Berliner Erklärung zur Meinungsfreiheit veröffentlicht – Unterstützung möglich

Das Bündnis Redefreiheit hat am 9. April 2026 eine Berliner Erklärung zur Meinungsfreiheit veröffentlicht. Die Erklärung kann von Unterstützern mitgezeichnet werden: https://www.buendnisredefreiheit.ch/berliner-erklaerung/

Die Erklärung finden Sie im Wortlaut hier: https://www.buendnisredefreiheit.ch/berliner-erklaerung-dokument/

„Ich bin Erstunterzeichner der Berliner Erklärung des Bündnisses Redefreiheit, weil es ohne Meinungsfreiheit nur noch eine öffentlich vorgegebene Einheitsmeinung gibt.“
– 
Axel Bernd Kunze, Erziehungswissenschaftler und Erstunterzeichner der Berliner Erklärung

Berlin, 8. April 2026
Mit der Berliner Erklärung zur Meinungsfreiheit wenden sich Wissenschaftler, Mediziner,
Juristen und Publizisten gegen die zunehmende Einschränkung des freien öffentlichen
Diskurses in Deutschland. Die Erstunterzeichner warnen vor einer kulturellen, medialen und
rechtlich-institutionellen Erosion der Meinungsfreiheit – einem Grundpfeiler der
freiheitlichen demokratischen Ordnung.
Die Erklärung kritisiert unter anderem die Verengung des Meinungsspektrums durch soziale
Ächtung, staatlich geförderte Meldestrukturen, unscharfe Rechtsbegriffe wie „Hass und
Hetze“ sowie eine zunehmende Vermischung von Politik, Wissenschaft und Aktivismus.
Gleichzeitig formuliert sie konkrete Forderungen zur Stärkung der Meinungsfreiheit als
Abwehrrecht gegenüber dem Staat.
Ziel der Berliner Erklärung ist es, eine breite Debatte über den Zustand der Meinungsfreiheit
in Deutschland anzustoßen.

Kernaussagen der Berliner Erklärung:

  • Meinungsfreiheit ist konstituierend für die freiheitliche demokratische Grundordnung.
  • Der öffentliche Diskurs in Deutschland wird zunehmend eingeschränkt – kulturell wie institutionell.
  • Unscharfe Begriffe, soziale Sanktionen und staatliche Diskurssteuerung führen zu Selbstzensur.
  • Demokratie lebt von Dissens, nicht von vorgegebener Meinungskorridorpolitik.
  • Der Staat muss sich aus der Meinungslenkung zurückziehen und Neutralität wahren.

Forderungen (Kurzfassung):

  • Keine weiteren Verschärfungen meinungsrelevanter Strafnormen
  • Ende staatlicher Finanzierung von Meldestellen, NGOs und Faktencheck-Organisationen
  • Wiederherstellung pluraler Berichterstattung im öffentlich-rechtlichen Rundfunk
  • Klare Trennung von Politik und Wissenschaft
  • Ablehnung von Chatkontrolle, Digital Services Act in aktueller Form und „Trusted Flagger“-Systemen

Wie kann man die Berliner Erklärung unterstützen?
Jeder kann nach der Veröffentlichung die Berliner Erklärung unterzeichnen:
https://www.buendnisredefreiheit.ch/berliner-erklaerung/
Hier geht es direkt zum Dokument:
https://www.buendnisredefreiheit.ch/berliner-erklaerung-dokument/
Mission und Komitee von Bündnis Redefreiheit:
https://www.buendnisredefreiheit.ch/ueber/

Die pädagogische Wende: Pädagogischer Umgang mit digitalen Medien

Bundesbildungsministerin Prien fordert Kinderärzte auf, junge Eltern über digitale Medien aufzuklären. Das Bündnis für humane Bildung erklärt hierzu:

„Bundesbildungsministerin Karin Prien sagte in einem Interview zum Smartphoneverbot (3.4.2026), dass Kinderärzte schon junge Eltern über die Folgen digitaler Medien aufklären müssten. Dafür lege sie bald ein gesamtgesellschaftliches Konzept vor, das derzeit eine Expertenkommission erarbeite. Das Bündnis für humane Bildung begrüßt diese Absichten. Wir kritisieren aber in einem Brief an Ministerin Prien die Zusammensetzung dieser Kommission und legen dar, dass sie das Rad nicht neu erfinden muss. Denn kritische Wissenschaftler haben diese Folgen digitaler Medien in der Erziehung schon lange prognostiziert und Alternativen für eine Erziehung zur Medienmündigkeit vorgelegt.“

Weitere Informationen:

https://die-pädagogische-wende.de/kinderaerzte-muessen-schon-junge-eltern-aufklaeren/

https://die-pädagogische-wende.de/schueler-id-bildungs-tuev-und-das-falsche-menschenbild/

Buchhinweis:

Helmwart Hierdeis & Achim Würker (Hg.) (2026): Schule und Individualisierung. Zwischen Selbstentfaltung und Optimierungsdruck. Mit Beiträgen von Stine Albers, Günther Bittner, Helmwart Hierdeis, Achim Würker und Ralf Lankau.

Interview: Ohne religiöse Bildung wächst Orientierungslosigkeit

Passend zum heutigen Ostermontag, greift ein Interview im „Lehrerzimmer“ des Kontrafunks die Frage auf, welche Rolle die Fastenzeit und das Osterfest in der Schule spielen:

„Während der Ramadan wochenlang die Schlagzeilen und die Gespräche auf den Schulhöfen beherrschte, spielte das christliche Fasten und Ostern in der Schule nur eine untergeordnete Rolle. Eine fatale Entwicklung und verpasste Chance, sagt Dr. Axel Bernd Kunze, Schulleiter einer evangelischen Fachschule. Inklusion ist eine Illusion, meint der Schweizer Heilpädagoge Dr. Riccardo Bonfranchi. Auch hier steuert die Bildungspolitik seit Jahren in eine falsche Richtung.“

https://kontrafunk.radio/de/sendung-nachhoeren/lebenswelten/lehrerzimmer/lehrerzimmer-ohne-religioese-bildung-waechst-orientierungslosigkeit