Der Präsident des Vereins Deutsche Sprache, Professor Walter Krämer, der im Bistum Hildesheim wohnt, hat seine Ankündigung wahrgemacht und ist aus der Kirche ausgetreten. Das Fass zum Überlaufen brachte eine Handreichung seines Heimatbistums zur Gendersprache. Im Sommer schrieb er Heiner Wilmer, der das Bistum leitet, einen Brief: einen Versuch, mit dem Bischof ins Gespräch zu kommen. Die Gesprächsbereitschaft lief offenbar ins Leere. Sprachpolitik scheint dem kirchlichen Oberhirten wichtiger zu sein als pastorale Sorge um kritische Kirchenmitglieder. Es bleibt am Ende ein Trauerspiel.
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