Ein Innenminister als Sozialpädagoge?

Der bayerische Innenminister Hermann glaubt nach dem Würzburger Terrorakt eines Jugendlichen, der mit einer Axt in einem Regionalzug um sich schlug, dass „ein präventives Einschreiten schwierig sei“ – so zitiert in der F.A.Z. vom 20. Juli 2016. Spricht hier ein Innenminister, der über die innere und äußere Sicherheit des Staates wachen soll, oder ein Sozialpädagoge? Die Bevölkerung wird einmal mehr mit Placebos beruhigt: nur ein Einzeltäter, kein Kontakt zum IS, wir leben weiter wie bisher … Kein Wort ist davon zu hören, dass der deutsche Rechtsstaat in seinen Kernbereichen erodiert. Die beste Prävention bleibt ein Staat, der seine Grenzen sichert und sein Territorium kontrolliert. Auch die CSU stützt bis heute das unverantwortliche, naive, selbstzerstörerische „Wir schaffen das“ der Kanzlerin. Die Gesinnungsethik, die unter den politischen und gesellschaftlichen Entscheidungsträgern derzeit regiert, wird dazu führen, dass wir uns über kurz oder lang Konflikte in Land holen, die dieses radikalisieren werden – auf beiden Seiten.

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