Nachtwache

Predigt zum 19. Sonntag im Jahreskreis

Jeder Tag wird aus dem dunklen Schoß der Nacht geboren. Jeder Morgen erinnert uns an die Auferstehung. Dunkelheit und Tod werden nicht das letzte Wort haben. Es gibt viele Tode in unserer Welt: Gewalt, Unterdrückung, Unrecht, Ausbeutung, Verachtung, Mobbing … Überall dort, wo sich Christen für Gerechtigkeit und Solidarität einsetzen, bricht bereits in dieser Welt der Ostersieg Christi durch. Die Nachtwache – die Vigil – will uns zum Einsatz gegen die vielen Tode in dieser Welt stärken. Sie ist ein Bild für die Wachsamkeit, die uns als Christen aufgetragen ist: Wir sollen wachsam sein für das Kommen des Herrn und bereit zum Einsatz gegen die lebensfeindlichen Mächte, die uns bedrohen. Immer wieder spricht Jesus in den Evangelien davon, dass er am Ende der Zeiten wiederkommen wird – wie ein Dieb in der Nacht, das heißt: dann, wenn wir es nicht erwarten:

Axel Bernd Kunze: Zeit der Erwartung und des Durchhaltens (Lk 12, 32 – 48), in: Der Prediger und Katechet. Praktische katholische Zeitschrift für die Verkündigung des Glaubens 155 (2016), Heft 5, S. 561- 564.

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