Neuerscheinung: Gottesdienstmodell zum Erntedankfest

Axel Bernd Kunze: Herz des Evangeliums [Lesejahr C. Erntedank], in: WortGottesFeiern an allen Sonn- und Feiertagen 22 (2025), H. 5, S. 859 – 873.

Das Erntedankfest wird im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz in der Regel am ersten Sonntag im Oktober gefeiert. Es kann in Gemeinden aber auch Ende September oder, wo die Ernte noch nicht abgeschossen ist, an einem der folgenden Sonntage begangen werden. Zum Brauchtum dieses Tages gehören Erntedankprozessionen, das Schmücken der Kirche mit einer großen Erntekrone, Erntedankteppiche aus Feldfrüchten und Getreide vor dem Altar und die Segnung der Erntegaben. In schlichter Form können Brot und Weintrauben auf oder vor dem Altar stehen. Im sonntäglichen Gottesdienst an diesem Tag sagt die Gemeinde Gott als dem Schöpfer aller Gaben Dank für die Früchte der Erde und der menschlichen Arbeit des Jahres, das sich herbstlich dem Ende zuneigt. Da das Erleben des Erntedankfestes in vielen Kindergärten ein zentrales Element im Jahreskreis darstellt, werden vielfach die Kinder in die Gestaltung des Erntedankgottesdienstes einbezogen. Wo das Erntedankfest gefeiert wird, werden die liturgischen Texte nicht vom jeweiligen Sonntag genommen, sondern passend zum Erntedank ausgewählt.

Gebet zum Erntedankfest:

Lasset uns beten. – Gott, unser Schöpfer, du gibst uns Nahrung, wie es recht ist. Du segnest unsere Arbeit und unser Tun. Darauf dürfen wir vertrauen. Wir danken dir heute für die Früchte dieses Jahres, für alles, was wir mit deiner Hilfe durch unsere Arbeit geschaffen haben. Segne die Ernte dieses Jahres, segne das, was uns gelungen ist. Nimm aber auch das an, was unvollendet geblieben ist, und wandle es in Segen. Darum bitten wir durch deinen Sohn, Jesus Christus, der mit dir und dem Heiligen Geist uns Leben schenkt heute und bis in Ewigkeit. Amen.

Wiederabdruck: Kontroverses Lernen statt Konformitätsdruck

Die „Schwarzburg“ weist in ihrer Ausgbe 1/2025 auf den Beitrag „Kontroverses Lernen statt Konformitätsdruck“ hin, der Anfang des Jahres ursprünglich im Magazin „Wissenschaftskommunikation“ erschienen ist Es geht um bildungsethische Vorschläge, wie ein faire Diskussionskultur neu eingeübt werden kann:

https://www.wissenschaftsmanagement.de/news/kontroverses-lernen-statt-konformitaetsdruck

Rezension: Verlorene Wissenschaft

Martin Frenkler würdigt in der neuen Ausgabe 1/2025 der „Schwarzburg“ den Band „Die verlorene Wissenschaft“:

Martin Frenkler (Rez.): Verlorene Wissenschaft, in: Die Schwarzburg 134 (2025), H. 1, S. 54 f.

Martin Frenkler: „Eine neue Perspektive eröffnet der Beitrag [von] Axel Bernd Kunze […] mit der Beschreibung eines CancelCulture-Falles: Im Jahr 2019 hatte die Arbeitsemeinschaft Christliche Sozialethik der im Kontext des Dominikanerordens erscheinenden Zeitschrift ‚Die neue Ordnung‘ den Charakter der Wissenschaftlichkeit abgesprochen […] Kunze dann aber sehr zurecht den Gedanken von der Frage nach der politischen Correctness auf die wissenschaftliche Frage nach einer Bibliotheksethik: Die Tübinger Universitätsbibliothek als Herausgeberin des Index Theologicus hatte aufgrund des Protestes die für die Fachwelt wichtige Auswertung der Fachaufsätze dieser Zeitschrift beendet – nun war aber der Leiter des Index einer derer, die als Arbeitsgemeinschaft den Boykottaufruf formuliert hatten. […] Kunzes Fazit: Wo die Freiheit der Wissenschaft unter die Räder kommt, steht die Leistungsfähigkeit eines ganzen Landes in Frage. […] Der in sich folgerichtig augebaute inhaltlich streitbare Sammelband lohnt der Lektüre unabhängig davon, ob man die gesellschaftspolitische Verortung der Autorenschaft teilt – auf die Argumente kommt es an, nicht auf die Haltung.“

Axel Bernd Kunze: Erklärung oder Boykottaufruf? Zur Rolle von Fachgesellschaften am Beispiel des Streits um die Neue Ordnung, in: Klaus Buchenau/Matthias Fechner (Hgg.): Die Verlorene Wissenschaft. Versuch einer Katharsis nach Corona (Klartext. Schriften zu Politik und Gesellschaft; 2), Stuttgart: ibidem 2024, S. 289 – 307 [auch E-Book];

Neuerscheinung: Wie kann ein fairer Diskurs gelingen?

… diese Frage war Thema der Festrede zum 35. Stiftungsfest der Münsteraner Damenverbindung ADV Helenia Monasteria, das im Januar gefeiert wurde. Die „Schwarzburg“, Zeitschrift des Schwarzburgbundes (SB), dokumentiert die Festrede in ihrer aktuellen Ausgabe:

Axel Bernd Kunze: Wie kann ein fairer Diskurs eingeübt werden? (Blick über den Horizont),in: Die Schwarzburg 134 (2025), H. 1, S. 22 – 27.

Siehe hierzu auch:

Tagungsbericht und Festrede: Dreißig Jahre CCB

Die neue Ausgabe 1/2025 der „Schwarzburg“, der Zeitschrift des Schwarzburgbundes (SB), berichtet über das dreißigjährige Jubiläum des Cartells Christlicher Burschenschaften (CCB), das im Wintersemester 2024/25 in Bonn gefeiert wurde, und dokumentiert die Festrede von Axel Bernd Kunze zum Freundschaftsprinzip:

Axel Bernd Kunze: Gott – Freiheit – Vaterland! Dreißigjähriges Jubiläum des Cartells Christlicher Burschenschaften (CCB), in: Die Schwarzburg 134 (2025), H. 1, S. 18  – 22 [Die Festrede im Wortlaut, S. 20 – 22].

Siehe hierzu auch:

Neuerscheinung: Gastkommentar zum Kirchenasyl

Der ehemalige SPD-Staatssekretär im Bundesjustizministerium, Christian Lange, ist wegen der Praxis des Kirchenasyls aus der evangelischen Kirche ausgetreten. Den Anstoß gaben Äußerungen des Flüchtlingsbeauftragten der Evangelischen Kirche in Deutschlans, Bischof Christian Stäblein, vom Juni dieses Jahres. Der Sozialethiker und Erziehungswissenschaftler nimmt in einem Gastkommentar für die katholische Wochenzeitung „Die Tagespost“ dazu Stellung:

Axel Bernd Kunze: Kirchenasyl: keine höhere Moral. Für Verantwortungs- statt Gesinnungsethik, in: Die Tagespost, 78. Jahrgang, Nr. 28 vom 10. Juli 2025, S. 8.

Neuerscheinung: Pädagogische Ethik

Die neue Ausgabe der Zeitschrift PÄDAGOGIKUnterricht (45. Jahrgang, Heft 2-3), der größten Fachzeitschrift für pädagogische Fachdidaktik im deutschsprachigen Raum, beschäftigt sich im Themenschwerpunkt mit Fragen PÄDAGOGISCHER ETHIK. Die Zeitschrift wird herausgegeben vom Verband der Pädagogiklehrerinnen und Pädagogiklehrer (VdP). Dem Wissenschaftlichen Beirat der Zeitschrift gehören an: Prof. Dr. U. Bauer (Univ. Bielefeld), Prof. Dr. K. Beyer (Univ. Köln), Prof. Dr. K. G. Gather (Univ. Paderborn) und PD Dr. A. B. Kunze (Univ. Bonn).

Bildungspolitik: Aktuelle Stellungnahmen des BeA zur Ausbildung Pädagogischer Fachkräfte

Der Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik (BeA) ist der bundesweite Dachverband der evangelischen Fachschulen und Fachakademien und vertritt über 55 Mitgliedsschulen in evangelischer und diakonischer Trägerschaft, an denen jährlich rund 15.000 Erzieherinnen und Erzieher ausgebildet werden. 

Aktuelle Stellungnahmen des BeA zur Ausbildung Pädagogischer Fachkräfte: 

  1. BeA-Strategie 2030 mit Ausbildungsoffensive Sozialpädagogik, vorgestellt auf der Mitgliederversammlung im März 2025 in Dresden: 

Flyer (Kurzfassung):  

Fassung für politische Entscheidungsträger: 

Fassung für Mitglieder: 

Die BeA-Strategie 2030 wurde vom BeA-Bundesvorstand in Abstimmung mit dem Politischen Beirat des Verbandes erarbeitet. 

Kernziele der „Strategie 2030“ sind die klare Formulierung eines evangelischen Bildungsverständnisses und die Anpassung der Ausbildung an gesellschaftliche Veränderungen wie Digitalisierung, Migration und den Ausbau der Ganztagsbetreuung. Weitere Schwerpunkte bilden die Förderung von Demokratie und Vielfalt, die Integration interkultureller und interreligiöser Bildungsansätze sowie die Unterstützung des lebensbegleitenden Lernens und die Gestaltung flexibler Bildungswege bei Erhalt des Qualifikationsniveaus 6 des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR QN 6).  

  1. „Appell zum Erhalt der Qualität der sozialpädagogischen Ausbildungen und der Qualitätsentwicklung sowie Qualitätssicherung in den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe an die Jugend- und Familienministerkonferenz, an die Kultusministerkonferenz, an das Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend 

Der BeA trägt den genannten Appell der Diakonie Deutschland vom 26. Mai 2025 mit, der sich gegen politische Deprofessionalisierungsbestrebungen bei den sozialpädagogischen Ausbildungsgängen richtet. Der Appell steht online zur Verfügung:  

  1. BeA-Positionspapier „Betreuung statt Bildung? Ohne uns!“ 

Das Positionspapapier wurde m 24. November 2024 im BeA-Bundesvorstand verabschiedet: 

Gerade mit Blick auf die aktuellen Diskussionen um die Fachkräftegewinnung in der Kinder- und Jugendhilfe und die damit verbundenen Diskussionen rund um die Ausbildungsformate an den Berufsfachschulen als auch mit Blick auf die Diskussionen neuer Zuschnitte der Beschäftigungs- und Entwicklungsperspektiven für Abschlüsse an Berufsfachschulen ist es umso dringender, die Ausbildungswege an Fachschulen und deren Kompetenzen wie Professionalität in den Mittelpunkt zu stellen. 

  1. Interview des BeA-Bundesvorstands mit der Fachzeitschrift „kindergarten heute“ 

Eine wachsende Zahl von Kindern verbringe mehr als fünfunddreißig Wochenstunden in der Kindertagesstätte; die Zahl dieser Kinder sei in den vergangenen zehn Jahren um dreißig Prozent gestiegen – so eine Meldung der „Tagesschau“ vom Januar 2025. Die Nachrichtensendung stützt sich dabei auf neuere Zahlen des Statistischen Bundesamtes. 

Sind Fachkräfte für eine immer längere Betreuung gerüstet?, wurde aus diesem Anlass der BeA-Vorstand durch die Fachzeitschrift „kindergarten heute“ (Verlag Herder, Freiburg i. Brsg.) gefragt. Für den Verband äußerten sich in einem Interview, das in Heft 3/2025 (S. 8) erschienen ist, die beiden Vorstandsmitglieder Axel Bernd Kunze und Daniel Müller. 

Das Interview ist auch online verfügbar: