Das Onlinemagazin CHRISTLICHES FORUM übernimmt Beitrag zur Frage: Wie viel Religion verträgt das öffentliche Leben?
Veröffentlichungen
Rezension: … auf Augenhöhe
Im neuen Themenheft von CONCILIUM, das der komparativen Theologie gewidmet ist, rezensiert Axel Bernd Kunze die folgenden Titel:
- Lukas Wiesenhütter: Hiobs Begegnung. Islamische und christliche Perspektiven auf Theodizee und Theodizeesensibilität, Paderborn: Brill-Schöningh 2024, 401 Seiten.
- Christian Frevel/René W. Dausner: Schulter an Schulter. Ein Studienbuch zur Rolle des Judentums in christlicher Theologie (Kohlhammer Studienbücher Theologie; 26), Stuttgart: W. Kohlhammer 2024, 352 Seiten.
Axel Bernd Kunze (Rez.) Miteinander auf Augenhöhe – konkrete Begegnung – gemeinsame Lernprozesse, in: Concilium (2025), H. 4, S. 455 – 459.
Laudatio: Verleihung des Deutschen Schulbuchpreises 2025
Das Portal „Die pädagogische Wende“ berichtet über die Verleihung des Deutschens Schulbuchpreises 2025 an Ralf Lankau und Matthias Burchardt und dokumentiert die Laudatio zu Ehren der beiden Preisträger, die vom Bonner Erziehungswissenschaftler Axel Bernd Kunze gehalten wurde:
Tagungsdokumentation: Studentenhistorikertagungen 2023 und 2024
Sebastian Sigler (Hg.): Die Vorträge der 83. und 84. deutschen Studentenhistorikertagung 2023 und 2024 (Beiträge zur deutschen Studentengeschichte; 38/39), München: Akademischer Verlag München 2025.
Der Doppelband des Arbeitskreises der Studentenhistoriker dokumentiert die beiden Tagungen von 2023 in Rostock und der Jubiläumstagung 2024 in Heidelberg. Weitere Informationen:
https://studentenhistoriker.eu/heidelberg-rostock-unser-neuer-tagungsband-erscheint/
Neuerscheinung: Hat das Buch eine Zukunft?
Volker Ladenthin/Werner Zillig:
Die Zukunft des Buches (Würzburg 2025)
Alle reden über Künstliche Intelligenz und die Neuen Medien. Aber nach wie vor gehört das Buch zum zentralen Medium der Industrienationen. Auch Blogger und Netzautoren wollen letztlich ein Buch publizieren, und die großen, gewichtigen Erkenntnisse aller Wissenschaften liegen bis heute in Buchform vor.
Gleichwohl sehen Kulturkritiker das Ende der Buchkultur aufdämmern. Verkaufszahlen sollen einbrechen. Zeit also darüber nachzudenken, was das Buch so besonders macht.
Die Entwicklung der Bildung war in der gesamten Geschichte immer mit der Geschichte und den neuen Möglichkeiten des Buches verbunden. Vom Geist der antiken Mathematik und Philosophie bis zur Geburt der modernen Wissenschaften wissen wir nur durch Bücher. Alles Gedachte bedarf der Schrift, wenn es überdauern soll, und diese führt bis heute zum Buch.
Warum ist das so? Wäre Bildung ohne Buch denkbar, oder anders gefragt: Was wäre Bildung, wenn sie ohne Buch tradiert würde? Gibt es überhaupt Bildung ohne Buch?
Die zwei Autoren, ein Sprachwissenschaftler und ein Erziehungswissenschaftler, wägen im Wechselgespräch die Vorteile und Eigenheiten des Mediums Buch gegen die Neuen Medien ab.
Was ist das Unverwechselbare und vielleicht sogar Unersetzbare am Medium Buch? Was können andere Medien besser als das Buch, aber was kann nur das Buch? Was kann es besser als andere Medien? Und warum hat das Buch diese umfassende Bedeutung bekommen, dass man den Zustand einer Kultur meint am Zustand der Lese- und der Buchkultur bestimmen zu können?
Die beiden Wissenschaftler suchen dabei das, was das Buch im innersten Kern ausmacht – und fragen, was am gedruckten Buch nicht durch andere Medien zu ersetzen ist.
Es geht nicht darum, einen Nachruf auf eine wertvolle Antiquität zu schreiben, sondern es geht darum zu zeigen, dass eine zukunftsfähige Kultur ohne Buch nicht möglich ist.
Es geht nicht um die Rettung eines alten Mediums für anspruchsvolle Schöngeister, sondern um den Nachweis, dass eine Gesellschaft ohne Buch- und Lesekultur sich selbst nicht mehr versteht und aufgibt. Es sollte nachdenklich stimmen, dass eine Kultur selbst dann, wenn sie sich vom Buch verabschieden möchte, dies in Buchform macht.
Aber wie sehen die Bücher der Zukunft aus?
Neuerscheinung: Eine bleibende Stätte
„Allerheiligen und Allerseelen stellen uns vor Augen, zu welcher Hoffnung wir berufen sind. Wir alle sind noch auf der Pilgerschaft, bis wir einmal in der Gemeinschaft der Heiligen Gott schauen dürfen. Heute gedenken wir unserer Verstorbenen, die noch der Läuterung bedürfen. Im Glauben wissen wir, dass wir auch nach ihrem Tod im Gebet mit ihnen verbunden sind. Gemeinsam bedürfen wir des Erbarmens Gottes.“
(aus einem Gottesdienstmodell zu Allerseelen, 2. November)
Die Predigtanregung greift einen Ausschnitt aus den Abschiedsreden Jesu im Johannesevangelium auf (Joh 14, 1 – 6): „Und indem uns Jesus in sein Sterben und Auferstehen hineinnimmt, wissen wir im Glauben, dass dieser Weg hinführt zur ewigen Gemeinschaft in Gott. Dort haben wir eine bleibende Stätte, ein Zuhause, bei dem wir für immer geborgen sind.“
Axel Bernd Kunze: Allerseelen (2. November 2025), in: Liturgie konkret 48 (2015), H. 11, S. 4.
Axel Bernd Kunze: Allerseelen (2. November 2025), in: Liturgie konkret plus. Wort-Gottes-Feiern für jeden Tag 14 (2025), H. 11, S. 15 – 20.
Axel Bernd Kunze: Allerseelen (2. November 2025), in: Liturgie konkret plus. Messfeiern für jeden Tag 28 (2025), H. 11, S. 11 – 13.
Axel Bernd Kunze: Eine bleibende Stätte. Lesepredigt zu Allerseelen, in: Liturgie konkret plus. Wort-Gottes-Feiern für jeden Tag 14 (2025), H. 11, S. 130 – 132.
Axel Bernd Kunze: Eine bleibende Stätte. Predigtanregung für Allerseelen, in: Liturgie konkret plus. Messfeiern für jeden Tag 28 (2025), H. 11, S. 97 – 99.
Rezension: Pädagogische Zeitdiagnose
Axel Bernd Kunze (Rez.): Krise der Imagination, in: Glaube + Bildung. Zeitschrift für christliche Erziehung 77 (2025), H. 4, S. 30. Rezension zu: Roland Reichenbach: Krise der Imagination. Zum Verlust von Urteilskraft und Gemeinsinn (Gegenwartsfragen), Gießen: Psychosozial 2025, 170 Seiten.
„Warum sollte man das Buch lesen? Es gibt einen Anstoß, über ein vielfach vorherrschendes Verständnis, das Bildung allein als soziale Anpassungsleistung zu sehen vermag, hinauszudenken. Bildung fördert Imagination, wehrt Allmaschts- wie Ohnmachtsphantasien ab und hilft, die Welt zu verstehen und sich in ihr zu orientieren.“
Christliches Forum: Ideologische Moralisierung ersetzt keine politische Verantwortung
„Christliches Forum“ übernimmt Beitrag:
Rezension: Lob der Kalkleiste
In der aktuellen Ausgabe des Studenten-Kuriers rezensiert der Bildungsethiker Axel Bernd Kunze das Bändchen „Lob der Kalkleiste“ des derzeit dienstältesten Priesters in Deutschland, Winfried Henze:
Axel Bernd Kunze (Rez.) Von antirömischen Wallfahrsorten und katholischem Verbindungsstolz, in: Studenten-Kurier 40 Neue Folge (2025), H. 3, S. 29 f.
Rezension zu: Winfried Henze: Lob der Kalkleiste und allerlei Schmunzeln über Träger. Dazu einiges, was einem beim Nachdenken über längst vergangene Zeiten so alles einfallen kann, mit Illustrationen von Claudia Gabriele Meinicke, Hildesheim: Monika Fuchs 2024, 80 Seiten.
Neuerscheinung: Zwanzig Jahre Kindheitspädagogik in Deutschland
2024 war es zwanzig Jahre her, dass in Deutschland eigenständige Studiengänge für Kindheitspädagogik entstanden. Aus Anlass dieses Jubiläums nimmt sich die Zeitschrift „Katholische Bildung“ des Themas an. Der Sozialethiker und Erziehungswissenschaftler Axel Bernd Kunze nimmt eine Standortbestimmung der noch jungen Disziplin vor:
Axel Bernd Kunze: Zwischen Sozialpädagogik und Elementarbildung – Bildungsethische Gedanken anlässlich zweier Jahrzehnte akademischer Kindheitspädagogik, in: Katholische Bildung 126 (2025, Heft 9/10 (September/Oktober), S. 221 – 232.
„Katholische Bildung“ ist die Verbandszeitschrift des Vereins katholischer deutscher Lehrerinnen e. V. (VkdL).