Tagung: 100 Jahre Arbeitskreis der Studentenhistoriker

Der Arbeitskreis der Studentenhistoriker begeht sein hundertjähriges Bestehen mit einer wissenschaftlichen Konferenz vom 10. bis 13. Oktober 2024 in Heidelberg, zugleich 10. Europäische Studentenhistorikertagung – gehaltvoll, glanzvoll und doch voll typischer Heidelberger Studentenromantik. Die Studentengeschichte wird dabei als Teilgebiet der Universitäts- und Bildungsgeschichte im Fach Neue und Neueste Geschichte verstanden.

Weitere Informationen:

Veranstaltungshinweise: Gefährdete Denkräume in Gesellschaft und Psychotherapie

  1. Erfurter Psychotherapiewoche vom 07. bis 11.09.2024 mit dem Leitthema „Gefährdete Denkräume in Gesellschaft und Psychotherapie“ – es wird auch um Fragen einer „Cancel Culture“ gehen:

    https://www.psychotherapiewoche.de/ankuendigung/

    Referenten der Plenarvorträge:

    https://www.psychotherapiewoche.de/programm-2024/plenarvortraege/

    Bernhard Strauß, einer der Plenarreferenten, und Andrea Schleu, ebenfalls Referentin dort, haben gemeinsam ein Buch zu ethischen Verfehlungen in der Psychotherapie geschrieben.

    https://www.aerzteblatt.de/archiv/222051/Grenzverletzungen-in-der-Psychotherapie-Dieses-Buch-hat-Lehrbuchqualitaet
  2. Programm der Internationalen Gesellschaft für Tiefenpsychologie (IGT) in Lindau vom 27.10. bis 31.10.2024, bei der u. a. Heribert Prantl referieren wird:

    https://igt-lindau.de/tagung/programm.php

Rezension: Tagungsdokumentation der 82. deutschen Studentenhistorikertagung in Würzburg 2022

Sebastian Sigler (Hg.): Die Vorträge der 82. deutschen Studentenhistorikertagung Würzburg 2022 (Beiträge zur deutschen Studentengeschichte; 37), München 2023, 373 Seiten.

Rezensiert in: Die Schwarzburg 133 (2024), H. 1, S. 40 f.

Aus der Rezension: „Dr. theol. Axel Bernd Kunze (RhG) widmet sich der Freundschaft und dem Lebensbund unter besonderem Aspekt in der abendländischen Kultur, dem christlichen Glauben und Auftrag, der Bedeutung der Freundschaft von der philosophischen bis hin zur politischen Tugend. Freundschaft als Gnade eröffnet uns die Pforte zur ewigen Unendlichkeit (danke, lieber Axel, für diese mich sehr berührenden und tröstenden Gedanken).“ (S. 41)

70 Jahre aktiv als Priester: Ein besonderes Fest des Glaubens

Es ist kaum zu glauben: 95 Lebensjahre, 70 Priesterjahre – und noch immer im aktiven Dienst im Pastoralteam des Borsumer Kaspels, eines historischen Kirchspiels im Hildesheimer Stiftsgebiet: Pastor Winfried Henze. Am 21. Juli 2024 wurde das besondere Jubiläum gefeiert – mit einem Dorffest für die ganze Gemeinde, so wie es sich der Jubilar gewünscht hatte. Der Festtag begann vormittags mit einer feierlichen Messe in der Borsumer St.-Martinus-Kirche, gefolgt von einem festlichen Nachmittag in Adlum, wo Pastor Henze lebt, abgeschlossen dann mit einer Dankandacht in der dortigen St.-Georgs-Kirche. Musikalisch gestaltet wurde der Festnachmittag durch den Musikverein Egenstedt, den Henze als Dorfpfarrer selber gegründet hatte – und für den er das Trompetespielen erlernte.

Es ist ein besonderes Priesterleben, das Henze vorgelebt hat, wie die Grußworte des Tages deutlich machten. Priesterweihe 1954, dann Kaplansjahre in Braunschweig, Bremen und Hildesheim, fünfzehn Jahre Landpastor, einundzwanzig Jahre Basilikapfarrer an St. Godehard in Hildesheim, schließlich seit 2003 wieder Landgeistlicher in Adlum. Der Verfasser lernte Pastor Henze durch die Komplet kennen, die dieser Anfang der Neunzigerjahre jeden Montag, dem sogenannten „Pastorensonntag“, spätabends in St. Godehard feierte. Doch auch in seinen Hildesheimer Jahren als Basilikapfarrer verstand sich Henze als schlichter Gemeindeseelsorger, der durch seine schnörkellose, unprätentiöse Art, wie der Festprediger sagte, zum gesuchten Seelsorger und verlässlichen Begleiter in Lebens- und Trauerkrisen wurde.

Das ist die eine Seite. Und dann gibt es noch eine andere: Henzes Wirkungskreis sprengte jede Pfarrstelle. Als Redakteur der Kirchenzeitung wurde er zum ökumenischen Wegbereiter im Bistum Hildesheim, blieb dabei aber stets „kernkatholisch und kernig katholisch“, wie es in der Festpredigt hieß. Auslandsreportagen führten ihn nach Afrika und Lateinamerika, er gewann Journalistenpreise, unter anderem für Interviews mit afrikanischen Rebellenführern. Henze konnte mit Sprache umgehen, gepaart mit einer intellektuellen Geistesschärfe, die bis heute nichts an Kraft verloren hat. Er schrieb zahlreiche Bücher, am bekanntesten sein Katechismus „Glauben ist schön“, der neun Auflagen erlebte und mit rund dreihunderttausend Exemplaren zum Bestseller wurde. Der passionierte Segelflieger wirkte als Meisterschaftsseelsorger, war ein geschätzter Interviewpartner im Radio, rettete geradezu auf Don-Camillo-Manier den kulturhistorisch unschätzbaren Albanipsalter aus den Händen diplomatischer Verwicklungen und erregte immer wieder öffentliche Aufmerksamkeit, etwa als er sich vernehmbar in der Bremer Verfassungsdebatte zu Wort meldete oder mit deutlichen Worten die Politik der Kirchenschließungen im Bistum Hildesheim geißelte.

Geprägt wurde Henze, der in Göttingen aufs Gymnasium ging, durch den bodenständigen, wenn notwendig, auch widerständigen Katholizismus der Hildesheimer Bördedörfer, wo er seine Ferien verbrachte: Erfahrungen, die er in seinem Roman „Bördejahre“ verarbeitet hat.

Eine Chargenabordnung des K.St.V. Winfridia zu Göttingen, wo Henze ursprünglich erst ein Jurastudium begonnen hatte, durfte bei der Festmesse nicht fehlen. Und passend zum eigenen Namenspatron wie dem seiner Verbindung endete die Messe mit dem Bonifatiuslied: Der du das blinde Heidentum in Deutschland hast vernichtet … Die Liedwahl war aber auch aus einem anderen Grund passend. Denn der Jubilar wurde an diesem Tag nicht zu Unrecht als „homo politicus“ gewürdigt (eine Verwandte zählte zu den ersten weiblichen Abgeordneten im Bundestag): ein streitbarer Demokrat, dem die Liebe zu Volk und Vaterland am Herzen liegt und der keine falsche Angst vor Fürstenthronen kannte, sondern sich immer wieder  in öffentliche Debatten eingemischt hat, wenn es galt, die grundlegenden Orientierungswerte unseres Landes zu verteidigen.

Der Festprediger, Roland Baule, wies darauf hin, wie stark sich Gesellschaft und Kirche unter den sieben Päpsten, die der Jubilar in seinem Priesterleben erlebt habe, verändert hätten. Hoffnungslosigkeit sei allerdings die falsche Antwort. Die Kirche müsse vielmehr winterfest werden, müsse Winterweizen aussäen, wie er in der Sprache der Bördedörfer im Umland Hildesheims bildhaft sagte.

Pastor Henze griff diese Gedanken in seiner Ansprache während der Schlussandacht auf – ausgehend von einem Wort aus dem Buch Nehemia: Die Freude an Gott ist unsere Stärke. Und er warnte vor Pessimismus. Christen hätten eine Hoffnung, weil sie um eine unendliche Zukunft wüssten. Und diese Zukunft sei schon jetzt sichtbar und spürbar: im Dienst der Priester, die Gottes Werkzeuge seien, in der Spendung der Sakramente, in der Verkündigung, im Segnen. Dies mache froh, dies gebe jeden Grund zur Dankbarkeit, dies dürfe gefeiert werden – so wie es an diesem Tag geschehen sei. Und diese Freude dürften Christen ausdrücken, gleich wo und in welcher Form sie ihre Berufung lebten.

Henze sah seine Berufung immer darin, Pastor – und nicht Pfarrer – zu sein: Hirte – verankert im Dorfleben, die Familien begleitend. Ein Pastor, so sagte er einmal, sollte in jedem Verein seines Dorfes Mitglied sein, außer im Frauenkreis. Das Brevier und die regelmäßige Eucharistie waren und sind seine geistige Grundlage.

„Glaube ist schön“ ist nicht nur ein Buchtitel, wie die Feier dieses besonderen Priesterjubiläums zeigte: Henze lebt die Freude seiner Berufung. Und dies machte den Festtag seines besonderen Priesterjubiläums zu einem Glaubensfest im besten Sinne des Wortes. Pastor Henze gebührt Dank für sein Glaubensvorbild, gepaart mit Dankbarkeit für seine priesterliche Treue und herzlichen Segenswünschen. Gott gebe ihm die Kraft, weiterhin als Pastor und Seelsorger zu wirken.

Neuerscheinungen: Zehnte Bamberger Zivilcouragerede

Anlässlich des neunzigsten Todestages Willy Arons, der im Mai 1933 im KZ Dachau umgebracht worden war, hielt Axel Bernd Kunze im vergangenen Sommer auf Einladung der Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg e. V. die zehnte Jubiläumszivilcouragerede unter dem Titel: Freiheit und Zivilcourage. Die Rede ist jetzt veröffentlicht worden in der Reihe Arbeitspapiere der Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg e. V., Ausgabe 3/2023, S. 9 – 24.

Das Arbeitspapier 3/2023 dokumentiert darüber hinaus weitere Veranstaltungen aus Anlass des neunzigsten Todestages des Widerstandskämpfers Aron und des zwanzigsten Jubiläums der nach ihm benannten Gesellschaft.

Ferner ist zeitgleich Ausgabe 1/2024 erschienen: Zur Erinnerung an Ernst Strassmann 1897 – 1958.

Weitere Informationen zur Arbeit der Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg e. V. unter www.willy-aron-de.

Pressemitteilung: Podiumsdiskussion „Ist der öffentlich-rechtliche Rundfunk noch zu retten?“

PRESSEMITTEILUNG

MEINUNGSVIELFALT.JETZT lädt ein zur PODIUMSDISKUSSION

in die Alte Pfarrkirche Pankow, Berlin am 17.06.2024:

„IST DER ÖFFENTLICH-RECHTLICHE RUNDFUNK
NOCH ZU RETTEN?“

Gut sechs Wochen ist es her, dass die Gruppe Meinungsvielfalt.jetzt – ein lockerer Zusammenschluss von ca. 70 Mitarbeitern von ARD, ZDF und Deutschlandradio – mit ihrem „Manifest für einen neuen öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Deutschland“ an die Öffentlichkeit ging und für einen Paukenschlag sorgte.

https://meinungsvielfalt.jetzt/manifest.html

Die Resonanz war beeindruckend:

Zahlreiche Medien haben – teilweise kontrovers- berichtet. Vor allem die Kommentare unter den diversen Zeitungsartikeln und Interviews zum Manifest zeigen, wie unzufrieden viele Beitragszahler mit dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk (ÖRR) sind. Sei es mit Blick auf die mangelnde Programmvielfalt, die unausgewogene Berichterstattung oder auch auf die strukturell begründeten Skandale – Beispiel rbb.
Besonders aufschlussreich sind die 11.000 Kommentare von den rund 25.000 Unterzeichnern unserer Petition zur „Erneuerung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks“: 

https://www.openpetition.de/petition/online/erneuerung-des-oeffentlich-rechtlichen-rundfunks

Dies alles unterstreicht die Notwendigkeit einer andauernden und gesellschaftlich breit geführten Diskussion über den ÖRR.
Wir, die langjährigen Mitarbeiter, halten einen politisch völlig unabhängigen, qualitativ hochwertigen und im Interesse der Beitragszahler agierenden Rundfunk für sehr wichtig und notwendig.

Die Evangelische Kirche lädt in diesem wichtigen Wahljahr unter dem Motto „Zusammen streiten“ zum Diskurs und Dialog ein und unterstützt in diesem Rahmen auch Gespräche über eine mögliche Erneuerung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.

Sie bietet der Gruppe „Meinungsvielfalt.jetzt“ die Möglichkeit, alle Interessierten zu einer Podiumsdiskussion in die Kirche Berlin-Alt Pankow einzuladen. Wir erhoffen uns von dieser Diskussion einen angeregten Austausch von Kritik, Ideen und Anregungen – sowohl von den Podiumsteilnehmern, als auch aus den Reihen des Publikums.

PODIUMSDISKUSSION

IST DER ÖFFENTLICH-RECHTLICHE RUNDFUNK NOCH ZU RETTEN?“

Wann: am 17. Juni 2024 um 19 Uhr

Wo: Alte Pfarrkirche Pankow, Breite Straße 37, 13187 Berlin

Podiumsgäste:

– Harald Geywitz, Präses der Landessynode Berlin Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) und Mitglied des Rundfunkrates des rbb
– Alexander King, MdA BSW
– Stefan Gelbhaar, MdB Die Grünen
– Prof. Jens Wendland, Medienwissenschaftler
– Anne Mücke, Journalistin / Meinungsvielfalt.jetzt

Moderation: Dietmar Ringel, Journalist/ehem. rbb

Der Eintritt ist frei!

Kontakt:

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an

presse@meinungsvielfalt.jetzt                                               

6. Juni 2024

Bamberg: Haus der Bamberger Burschenschaft Alemannia nach Sanierung eingeweiht

Haussegnung am 163. Stiftungsfest durch Pfarrvikar Müllner

Bamberg (31.05.2024/abk) Das Alemannenhaus gegenüber der Ottokirche ist durch die schwarz-rot-goldene Fahne an der Straßenseite deutlich zu erkennen. Das Haus, das die Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg 1999 erworben hat, ist Mittelpunkt des Verbindungslebens und Wohnheim zugleich. Zum diesjährigen Stiftungsfest, das traditionell am Samstag nach Fronleichnam begangen wird, konnte das Haus nach umfassender Sanierung mit einem Festakt eingeweiht werden.

Zu Beginn segnete Christian Müllner, Pfarrvikar im Seelsorgebereich Bamberger Osten, die neugestalteten Räumlichkeiten. In seiner Predigt zeigte er sich erfreut, dass in der Pfarrei eine christliche Studentenverbindung ansässig sei. Müllner, der auch Grüße des Leitenden Pfarrers im Seelsorgebereich und der evangelischen Gemeinde mitbrachte, hob den Einsatz christlicher Burschenschaften für den Erhalt ethischer und kultureller Werte hervor. Diese seien für ein humanes Zusammenleben unverzichtbar und müssten gerade heute aktiv gepflegt werden. Eingeladen zur Feier waren die beteiligten Handwerker, Freunde der Verbindung aus Universität und Bamberger Stadtöffentlichkeit sowie befreundete Verbindungen.

Im Zuge der Sanierungsmaßnahmen wurde zum einen der Veranstaltungsraum im Erdgeschoss, in der Studentensprache Kneipsaal genannt, vergrößert, indem Küche und Sanitäranlagen in das Hinterhaus verlegt wurden. Zum anderen wurde das darüberliegende Wohnheim saniert und der Brandschutz den aktuellen Erfordernissen angepasst. So musste im Innenhof ein zusätzlicher Fluchtweg über eine Außentreppe geschaffen werden. Die Bamberger Alemannia bietet in ihrem Haus günstigen Wohnraum für sechs Studenten an. Finanziert wird das Alemannenhaus mit seinen Wohnheimzimmern durch die Alten Herren, so heißen die Mitglieder der Verbindung, wenn sie ihr Studium abgeschlossen haben.

„Wer bei uns einzieht“, erläuterte Alexander Meier, Diplomwirtschaftsinformatiker und Vorsitzender des Verbandes Alter Herren, die Idee von Studentenverbindungen, „kann schnell Freundschaften am neuen Studienort schließen.“ Eine Verbindung biete wichtige Unterstützung in der neuen Lebensphase und erleichtere den Studieneinstieg, und dies in einer traditionsreichen, verbindlichen, wertorientierten Gemeinschaft, die ein Leben lang hält.

Axel Bernd Kunze, Erziehungswissenschaftler und Schriftführer im Altherrenvorstand, betonte in seiner Begrüßungsansprache: „Wir sind überzeugt davon, dass dieses burschenschaftliche Modell eines Lebensbundes auch heute und zukünftig attraktiv ist.“ Die Sanierung sei eine Investition in die Zukunft. Kunze fuhr fort: „Neben attraktiven Wohnheimzimmern biete das sanierte Haus zugleich bessere Möglichkeiten für Verbindungsfeiern und wissenschaftliche Diskussionsabende.“ Immer wieder kehrten die Alten Herren nach ihrem Studienabschluss hierzu nach Bamberg zurück.

Ein solches Bauprojekt ehrenamtlich zu stemmen, sei eine Herausforderung. Doch habe es dabei eine sehr gute Kooperation mit der Stadt Bamberg gegeben, betonte Kunze im Rahmen seiner Begrüßung weiter.

Zum Ende der Veranstaltung erhielt Dominik Maldoner, Vorsitzender des Hausbesitzervereins, für seinen engagierten Einsatz im Rahmen der Haussanierung das Ehrenband der Alemannia verliehen.

Die Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg wurde ursprünglich 1861 in Leipzig gegründet. Sie ist eine christliche, nichtschlagende Burschenschaft unter dem Wahlspruch „Gott, Freiheit, Vaterland“. Ihr gehören Studenten und Alte Herren unterschiedlicher Fakultäten und Disziplinen an.

Tagung: Würde ich gern zu mir in die Schule gehen?

Die Gesellschaft für Bildung und Wissen e. V. lädt zu einer neuen Tagung ein:

Die pädagogische Wende.
Über die notwendige Besinnung auf das Erziehen und Unterrichten
12. bis 13. April 2024, Universität Augsburg

Programm: https://bildung-wissen.eu/fachbeitraege/tagung-2024-an-der-univ-augsburg.html  

Jubiläum: 25 Jahre Queergemeinde Münster

Am 20. Januar 2024 feierte die Queergemeinde Münster, nach Frankfurt eine der ältesten in Deutschland, mit einem Gottesdienst in der Überwasserkirche und einem Festakt im Collegium Borromaeum silbernes Jubiläum. Die Predigt hielt Weihbischof em. Dieter Geerlings. Eine Festschrift mit dem Titel „25 Jahre Licht in dunklen Zeiten – Hoffnung in der Angst – Geborgenheit in der Fremde“ dokumentiert die Geschichte des Gottesdienstprojektes. Dabei wird deutlich, wie sich die kirchenpolitische Lage von Neunzigerjahren bis zu den aktuellen Zeiten des Synodalen Weges (nicht nur) im Bistum Münster verändert hat. Ist die Kirche bunter geworden? Mag sein. Aber das Pendel darf nicht in die andere Richtung ausschlagen. Wer eine „bunte Kirche“ will, muss Ambiguitätstoleranz aufbringen und auch konservativ oder traditionelle Stimmen aushalten.

https://www.bistum-muenster.de/startseite_aktuelles/newsuebersicht/news_detail/25_jahre_queergemeinde_respekt_dank_und_hoffnung

https://www.katholisch.de/artikel/50517-25-jahre-queergemeinde-muenster-eine-der-ersten-in-deutschland

Crowdfundingprojekt: AKSt sucht Unterstützer für Buchprojekt über jüdische Korporierte

DER ARBEITSKREIS DER STUDENTENHISTORIKER SCHREIBT:

Hiermit startet unser Crowdfunding-Buchprojekt zur 80. deutschen Studentenhistorikertagung, der Tagung des AKSt mit der HfJS sowie den Tagungen in Basel und Wien – Titel: MIT WORT UND WEHR FÜR JUDAS EHR‘: JÜDISCHE KORPORATIONEN, JÜDISCHE KORPORIERTE. Wir benötigen Ihre Hilfe bei unserem bereits seit langem angekündigten Buchprojekt.

In über 25 Beiträgen, und es kommen immer noch welche dazu, weil sie wichtig sind, wird das jüdische Verbindungswesen mit wissenschaftlichen Aufsätzen über die unterschiedlichsten jüdischen Verbindungen, die einzelnen Verbände sowie markante und bedeutende korporierte Persönlichkeiten jüdischen Glaubens beleuchtet. Ein einzigartiges Projekt, denn nie wurde der jüdischen Verbindungslandschaft so umfassend in einem Sammelband gedacht. Das Buch wird über 500 Seiten stark. Die Ausstattung wird ausgesprochen hochwertig – festgebunden, fadengeheftet und mit zwei Lesefäden in Blau und Weiß – ausgestattet.

Wir brauchen Ihre Unterstützung!

Eine Unterstützung für Layout und Druck, um die geplante Erstauflage von 1.200 Exemplaren realisieren zu können. Die reinen Sach- und Logistikkosten liegen bei etwa 28.000 €. Die Autoren und der Herausgeber arbeiten ehrenamtlich. Sichern Sie sich jetzt Ihre persönlichen Exemplare und ermöglichen Sie es, dass das eminent wichtige Buch MIT WORT UND WEHR FÜR JUDAS EHR‘: JÜDISCHE KORPORATIONEN, JÜDISCHE KORPORIERTEam regulären Buchmarkt erscheinen kann.

Ihre Unterstützung kann im Silber-, Gold- oder Platinrang erfolgen.  Was Sie als Dank erwarten dürfen, haben wir im folgenden für Sie aufgeschrieben.

Verpassen Sie nicht die Chance, Ihr klares Bekenntnis gegen Antisemitismus und für die Toleranz als Teil dieses einzigartigen Erinnerungsprojekts wirksam und öffentlich zu plazieren!

Weitere Informationen auf den Internetseiten des AKSt:
https://studentenhistoriker.eu/juedische-korporierte-der-akst-benoetigt-ihre-unterstuetzung/