Rezension: Einigkeit und Recht und Freiheit?

Bernhard Grün rezensiert in der aktuellen Ausgabe der „Schwarzburg“ den Band „Menschenwürde im Intensivstaat? Theologische Reflexionen zur Coronakrise (von Oleg Dik, Jan Dochhorn und Axel Bernd Kunze, Regensburg: S. Roderer 2023):

Bernhard Grün (Rez.): Rote Linien. Einigkeit und Recht und Freiheit?, in: Die Schwarzburg 133 (2024), H. 1, S. 42 f.

Der Rezensent schreibt über den Band der drei Autoren: „Ihre Erkenntnis – wie bedenkenlos über alle grundgesetzlichen Hürden hinweg der Rechtsstaat von den Funktionären der Macht weggeklickt wurde. Wie unbekümmert wohlfeile Begründungen gefunden wurden, wie erbarmungslos Politik gegen die ‚Pandemie der Ungeimpften‘ in Gang gesetzt wurde. Sprache kann diabolisch sein.“

Der Band enthält folgende Beiträge:

  • Oleg Dik: Die zerrissene Menschenwürde. Corona als Symptom einer theologischen Krise.
  • Jan Dochhorn: Paradoxogia Theologica. Ansätze zu einer Gesellschaftskritik aus theologischer Sicht.
  • Axel Bernd Kunze: Gesprächsstörungen – Eine sozial- und bildungsethische Ursachensuche.
  • Axel Bernd Kunze: Intensivstaat und zivilgesellschaftliche Staatsbedürftigkeit – Sozial- und freiheitsethische Betrachtungen.

Rezension: Eine akademische Auferstehung

Carlos A. Gebauer, Rechtsanwalt und Fachanwalt für Medizinrecht, rezensiert in Nr. 245 des Magazins „eigentümlich frei“ den Band:

Klaus Buchenau, Matthias Fechner (Hgg.): Die verlorene Wissenschaft. Versuch einer Katharsis nach Corona, Stuttgart 2024.

Carlos A. Gebauer (Rez.): Eine akademische Auferstehung. Wenn 15 Gelehrte eine Katharsis nach dem Corona-Fiasko versuchen, in: eigentümlich frei (2024), Nr. 245, S. 7 f.:

„Auf knapp 500 Seiten findet jeder Neugierige ein leuchtes Feuerwerk aus interdisziplinären Anregungen, in die ebenso sorgsam wie kritisch erhellten – und dadurch lehrreich erhellenden – Schatzkammern der wissenschaftlichen Disziplinen, in ihre lange Gesichte und in ihre faszinierenden Methoden einzuziehen.“

In dem Band findet sich folgender bildungs-, wissenschafts- und bibliotheksethischer Perspektive:

Axel Bernd Kunze: Erklärung oder Boykottaufruf? Zur Rolle von Fachgesellschaft am Beispiel des Streits um die Neue Ordnung, in: Klaus Buchenau/Matthias Fechner (Hgg.): Die Verlorene Wissenschaft. Versuch einer Katharsis nach Corona, Stuttgart 2024, S. 289 – 307.

Rezension: Mit Band und Mütze, Stil und Profil

Wer mitspielen möchte, sollte die Regeln kennen. Das wissen wir aus vielerlei Zusammenhängen. In Studentenverbindungen nennt man dieses Regelwerk Comment – viel bemüht und gern zitiert. Aber auch in seinem Sinn verstanden? Der bekannte Studentenhistoriker Bernhard Grün geht in einhundertelf Miniaturen der Entstehung und Entwicklung des couleurstudentischen Comments nach.

Zum Weiterlesen:

Der Rezensent kann eine stilvolle, anregende und unterhaltsame, im besten Sinne: akademische Lesereise versprechen:

Bernhard Grün: Comment-iert! 111 Korporationsstudentische Miniaturen (Die Fuxenstunde & Der Comment), Bad Buchau: Federsee 2024, 248 Seiten, vierfarbig, broschiert, Einzelpreis 19,80 Euro.

Rezension: „Kirche ist schuldig geworden, gerade auch gegenüber Sterbenden“ …

… ist der Rezensent, Pfr. Dr. Hans-Gerd Krabbe, im Rückblick auf deren Verhalten in der Coronazeit überzeugt. Sein Urteil äußert er sich in einer aktuellen Rezesion des Bandes „Menschenwürde im Intensivstaat?“ für die Initiative „ChristenStehenAuf“:

Hans-Gerd Krabbe (Rez.): „Oleg Dik, Jan Dochhorn, Axel Bernd Kunze: Menschenwürde im Intensivstaat? Theologische Reflexionen zur Coronakrise (Philosophie interdisziplinär; 54), Regensburg 2023“, in:

https://www.christenstehenauf.de/rezension-zu-dem-buch-menschenwuerde-im-intensivstaat-theologische-reflexionen-zur-coronakrise/

Drei Theologen aus dem ›Netzwerk Wissenschaftsfreiheit‹ melden sich mit dem Buch: »Menschenwürde im Intensivstaat?« zu Wort. Pfarrer Dr. Hans-Gerd Krabbe hat es rezensiert
https://www.christenstehenauf.de/rezension-zu-dem-buch-menschenwuerde-im-intensivstaat-
theologische-reflexionen-zur-coronakrise/ In dieser Rezension zitiert er u.a. Axel Bernd Kunze mit den Sätzen: »In den coronapolitischen Wertkonflikten sind die Kirchen (und auch die Theologie) diesem Auftrag zu politischer und kultureller Diakonie nicht befriedigend gerecht geworden, was zur Selbstbesinnung und Umkehr deutlich Anlass geben sollte.« Weiter schreib Krabbe: „Einzugestehen ist: Kirche ist schuldig geworden, gerade auch gegenüber Sterbenden, die allein gelassen wurden und einsam verstarben / gerade auch, wenn Teilnehmerlisten für Bestattungsanlässe vorab im Rathaus oder im Friedhofsamt eingereicht werden mussten“ und er endet mit den Fragen: „Braucht es in einer gesunden Demokratie nicht sog. Querdenker im Unterschied zu den im Mainstream angepassten Zeitgenossen? … Und könnten es nicht gerade im positiv gemeinten Verständnis eben solche Querdenker sein, die ein aufmerksames, wachsames, kritisches, loyales Pendant bilden zu den politisch, wirtschaftlich, sozial, kulturell Verantwortlichen in der Gesellschaft?… Solche Staatsbürger zu deklassieren, schadet einer Gesellschaft, die sich demokratisch verstehen will…“
(aus: ChristenStehenAuf, 15. Rundbrief vom 5. Juli 2024, S. 13)

Neuerscheinung: „Katholische Schulen, die sind doch …“

Unter diesem Titel beschäftigt sich Themenheft 1/2024 der Fachzeitschrift „engagement“ (42. Jg., Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen) mit Sterotypen und Vorurteilen über Schulen in katholischer Trägerschaft. Im Rezensionsteil besprechen Axel Bohmeyer (Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin) den Band „Jochen Sautermeister, Elisabeth Zwick (Hgg.): Religion und Bildung: Antipoden oder Weggefährten? Diskurse aus historischer, systematischer und praktischer Sicht, Paderborn 2019“ sowie Stefan Hermann (Pädagogisch-Theologisches Zentrum Stuttgart) den Band „Hanna Roose: Evangelische Schulen zwischen Bekenntnisorientierung und Öffnung für alle. Empirische Beobachtungen zu Dimensionen evangelischen Profils in Selbstdarstellungen und religionsunterrichtlicher Praxis, Münster (Westf.)/New York 2022“.

Rezension: Einigkeit und Recht und Freiheit?

Der bekannte Studentenhistoriker Bernhard Grün rezensiert in der aktuellen Ausgabe der Akademischen Monatsblätter (163. Jg., Nr. 4/2024, S. 125 f.) den Band:

Oleg Dik, Jan Dochhorn, Axel Bernd Kunze: Menschenwürde im Intensivstaat? Theologische Reflexionen nach Corona (Philosophie interdisziplinär; 54), Regensbur 2023.

Aus der Rezension: „Wir erleben aktuell, wie ein maßloser Staat in alle Lebensbereiche hineinregiert und die Gesellschaft unter ein fragwürdiges Paradigma ‚unserer Werte‘ und ‚unserer Demokratie‘ stellt. Das Klima ist vergiftet. Wachsamkeit und Resilienz sind gefordert. Lasst uns darüber nachdenken, miteinander reden, besonnen dagegen handeln.“

Rezension: Auferstehung

Mehr als Auferstehen : Ostern und seine Folgen – bis heute – unter dieser Überschrift würdigt Axel Bernd Kunze im Themenheft „Auferstehung“ der Zeitschrift Concilium (60. Jg., 2024, H. 2, S. 109 – 113) folgende Titel:

Hans Kessler: Auferstehung? Der Weg Jesu, das Kreuz und der Osterglaube, Ostfildern: Matthias Grünewald 72022, 203 Seiten;

Peter Trummer: Auferstehung jetzt – Ostern als Aufstand. Theologische Provokationen, Freiburg i. Brsg.: Herder 205 Seiten.