Im aktuellen Themenheft „Krieg und Frieden“ von CONCILIIUM (60. Jg., Heft 1/2024, S. 105 – 111) rezensiert Axel Bernd Kunze folgende Titel:
Rose Marie Berger, Ken Butigan, Judy Coode, Marie Dennis (Hgg.): Gewaltfreiheit und Gerechten Frieden in Kirche und Welt fördern. Biblische, theologische, ethische, pastorale und strategische Dimensionen der Gewaltfreiheit. Katholische Initiative für Gewaltfreiheit – Ein Projekt von Pax Christi International. Aus dem Englischen von Ingrid von Heiseler, Ostfildern: Matthias Grünewald 2023, 320 Seiten.
Alexander Deeg, Christian Lehnert (Hgg.): Krieg und Frieden. Metaphern der Gewalt und der Versöhnung im christlichen Gottesdienst (Beiträge zu Liturgie und Spiritualität; 34), Leipzig: Evangelische Verlagsanstalt 2022, 182 Seiten.
Die Zeitschrift erscheint ab dem aktuellen Jahrgang künftig im Verlag Karl Alber.
Vor 75 Jahren wurde die Gesellschaft Katholischer Publizisten Deutschlands (GKP) gegründet. Aus diesem Anlass ist eine Festschrift erschienen. Diese enthält Gründungsdokumente und weitere Archivalia aus der Verbandsgeschichte, persönliche Rückblicke sowie aktuelle Positionen zu berufsverbandlich relevanten Themen. Die Festschrift wird in der aktuellen Ausgabe der GKP-Informationen, der Mitgliederzeitschrift des Verbandes, vorgestellt (Jg. 41, Heft April 2024, S. 3). Die Festschrift ist als Druck- und Onlineausgabe erschienen und einsehbar unter: https://www.gkp.de/haltung-festschrift-75-jahre-gkp/
Bernhard Grün rezensiert den Band MENSCHENWÜRDE IM INTENSIVSTAAT? (von Oleg Dik, Jan Dochhorn und Axel Bernd Kunze, Regensburg: S. Roderer 2023) im Onlinemagazin FREILICH:
Die Wochenzeitung „Junge Freiheit“ rezensiert in ihrer Ausgabe vom 23. Februar 2024 die aktuelle Ausgabe der theologischen Zeitschrift „Theologisches“ (Nr. 01/02 vom Januar/Februar 2024, Bonn: Verlag nova & vetera). Werner Olles schreibt:
„Zu den Verrrücktheiten, die derzeit die gesellschaftliche Kommunikation stören, gehört die sogenannte ‚gendergerechte Sprache‘. Axel Bernd Kunze [….] bietet [….] in seinem Beitrag […] hilfreiche Überlegungen an, um hier für Orientierung zu sorgen. […] Seine Formulierungen sind klar und deutlich: ‚Gendersprache ist einseitig und ausgrenzend, künstlich und kulturzerstörend, maßlos und übergriffig.'“
Axel Bernd Kunze: Warum „gendergerechte“ Sprache gerade nicht gerecht ist. Anmerkungen aus sozialethischer Perspektive, in: Theologisches. Katholische Monatsschrift 53 (2024), Nr. 01/02 v. Januar/Februar, Sp. 53 – 58.
„Theologische Reflexionen zur Coronakrise legen Axel Bernd Kunze und seine beiden Mitautoren Oleg Dik und Jan Dochhorn vor: Sie fragen nach der ‚Menschenwürde im Intensivstaat‘ und fragen nach Bedingungen für eine gesellschaftliche Versöhnung. […] GKP-Mitglied Axel Bernd Kunze behandelt das Paradox, dass wir nach Zeiten der Staatsvergessenheit mit der Coronakrise unversehens mit einem Intensivstaat zu tun hatten (und zunehmend weiter haben).“
Rezension zu: Oleg Dik, Jan Dochhorn, Axel Bernd Kunze: Menschenwürde im Intensivstaat? Theologische Reflexionen zur Coronakrise (Philosophie interdisziplinär; 54), Regensburg 2023, 258 Seiten, 32 Euro, in: GKP-Informationen. Mitgliederzeitschrift der Gesellschaft Katholischer Publizistinnen und Publizisten Deutschlands 41 (2024), H. Februar, S. 18.
Axel Bernd Kunze bespricht in der aktuellen Ausgabe des Magazins „Publik -Forum“ (Nr. 2/2024 vom 26. Januar 2024, S. 57) den Essay „Alles und nichts sagen“ von Eva Menasse (Kiepenheuer & Witsch, 188 Seiten, 22 Euro):
„Menasses Essay will aufzeigen, wie dringend es wäre, wieder zum rechten Maß der Debatte zurückzufinden – denn es steht viel auf dem Spiel, sollte die freie Gesellschaft dem digitalen Stress zum Opfer fallen. Ihr Rat: Bleibe du selbst, selbstkritisch, unbeirrt gegenüber den digitalen Machtansprüchen. Dies könnten zum pädagogischen Programm nicht für, sondern angesichts der Digitalisierung werden.“
Die erste Rezension zum neuen Band „Menschenwürde im Intensivstaat? Theologische Reflexionen zur Coronakrise“ (von Oleg Dik, Jan Dochhorn und Axel Bernd Kunze, Regensburg 2023) ist erschienen. Der Historiker und Journalist Sebastian Sigler bespricht den Band in „tabularasa“. Der Staat wird immer übergriffiger gegenüber der Lebenswelt der Einzelnen, die Kirchen verlieren rasend schnell an Bedeutung. Beide Institutionen leiden unter einem Vertrauensverlust. Sigler sieht einen deutlichen Zusammenhang zwischen der gegenwärtigen Staatskrise und der gegenwärtigen Gottesferne – er schreibt:
Könnte es sein, daß die Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte während der Coronakrise eine Vertrauenskrise in diesem Land heraufbeschworen haben? Natürlich ist das so. Oleg Dik, Jan Dochhorn und Axel Bernd Kunze decken diese politische Krise, deren Folgen wir drastisch spüren, punktgenau auf. Zu ihr konnte es, so sagen die Autoren, überhaupt erst kommen, weil ohnehin schon lange eine Glaubenskrise schwelt.
Das jüngst im Roderer-Verlag, Regensburg, erschienene Buch „Menschenwürde im Intensivstaat? Theologische Reflexionen zur Coronakrise“ ist geeignet, die anstehende, aber bislang erfolgreich verdrängte Aufarbeitung des landauf, landab zu beobachtenden, staatlichen Corona-Unrechts ordentlich anzuschieben. Denn die staatlicherseits auferlegten Beschränkungen durch die Corona-Krise sind längst als überzogen und übergriffig enttarnt. Diese Erkenntnis wird vielerorts verlegen bemäntelt, wobei Verantwortlichen auch zugutegehalten werden, dass es keine Handlungsschemata gab, nach denen sie hätten entscheiden können.
Unaufgeregt wird im Vorwort die Problemlage dargestellt. Der Staat hat die Unversehrtheit des Körpers durch Impfpflicht und Nachteile für Menschen, die zweifelten, missachtet. Die Amtskirchen haben munter mitgemacht, ja, vielfach die staatlichen Regeln für sich und im eigenen Hause noch verschärft. Der im Grundgesetz nach wie vor verankerte Bezug auf den christlichen und damit zugleich jüdischen Gott wurde auf diese Weise stark deformiert. Oder wurde hier dem Staatswesen gar ein noch nicht zur Gänze erkennbarer, aber unheilbarer Bruch zugefügt? […]
Und wer denn etwa hoffte, bei Kunze, Dochhorn und Dik mit fundamentalistischen Alternativen bedient zu werden, wird enttäuscht. Doch die Sache ist, folgt man den drei Autoren, schlimm genug, denn der „Intensivstaat“, den sie als längst bestimmenden Faktor in unserer aktuellen „Ampel“-Gesellschaft betrachten, ist zwar durch die Gottesferne in einer weitverbreiteten Glaubenskrise vorbereitet, aber erst durch die Ungerechtigkeiten der Corona-Krise heraufbeschworen worden.