Neu: Leitlinie zur Prävention dysregulierten Bildschirmmediengebrauchs in Kindheit und Jugend

Die „Leitlinie zur Prävention dysregulierten Bildschirmmediengebrauchs in Kindheit und Jugend“ wurde im Juli 2023 veröffentlicht, als gemeinsame Empfehlung von elf deutschen Fachverbänden aus Medizin und Psychologie. Federführend zeichnet die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin e. V. (DGKJ). Die Leitlinie analysiert  die Folgen dysregulierter Nutzung von Bildschirmmedien und wertet die Begleitforschung aus.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Initiative „Die pädagogische Wende“:

https://die-pädagogische-wende.de/leitlinie-zur-praevention-dysregulierten-bildschirmmediengebrauchs-in-kindheit-und-jugend/

Zwischenruf: Aufmerksamkeitsregulation wird immer wichtiger

Digitale Medien beinhalten ein Potential der Fremd- und Selbstschädigung, schreibt Wolfgang Huber, ehemaliger Ratsvorsitzender der EKD und Sozialethiker, in seiner neuen „Ethik der Digitalisierung“ – und plädiert für smartphonefreie Bildungsräume. Schafft die Handys aus den Klassenzimmern, fordert dieser Tage die NZZ. Nehmt Kindern die Handys weg, schreibt Hannah Bethke am 17. August in der WELT. Immer mehr zeigt sich, wie abhängig wir vom Smartphone geworden sind, auch wenn die wenigsten sich das eingestehen mögen. Die digitalen Endgeräte verändern längst Schule und Lernverhalten, wirken sich auf Motorik, Sozialverhalten und Konzentrationsfähigkeit aus. Mit gewaltigen Folgen für das Lese-, Diskussions- und Kommunikationsverhalten. Es ist dringend an der Zeit, offen darüber zu diskutieren und – wie Bethke es fordert – strengere Regeln an den Schulen einzuführen. Je mehr eine differenzierte Lese-, Buch- und Textkultur verschwindet, desto mehr verfällt der öffentliche Diskurs. Am Ende steht, so die WELT-Journalistin, eine neue selbstverschuldete Kultur der Unmündigkeit. Es geht nicht um einseitige Technikkritik, wohl aber um einen Primat der Erziehung und Bildung vor der Technik, die immer nur dienende Funktion haben kann. Denn anspruchsvolles Selberdenken kann uns keine Technik abnehmen. Das muss gelernt werden, und hierfür braucht es Orte und Zeiten der Muße, der Konzentration, der Anstregung und der geduldigen Einübung. Das Smartphone, die beständige, flüchtige Dauerkommunikation binden Kräfte, die hierfür fehlen. Aufmerksamkeitsregulation wird die entscheidende, knappe Kompetenz des einundzwanzigsten Jahrhunderts sein, die es zu fördern gilt – bevor es zu spät ist.

ZUM WEITERLESEN ZUM THEMA:

Axel Bernd Kunze: Gestörte Kommunikation. Eine bildungsethische Spurensuche in flüchtigen Zeiten, in: Harald W. Kuypers (Hg.): Pädagogisch Handeln. Festschrift für Prof. Dr. Volker Ladenthin (Pädagogik in Europa in Geschichte und Zukunft; 22), Bonn 2023, S. 119 – 129.

Onlinefassung hier.

Tagung: Pädagogiklehrertag 2023

„Didaktik der Sozialpädagogik – Entwicklungslinien, Diskurse und Herausforderungen“ – lautet einer der Hauptvorträge beim diesjährigen Pädagogiklehrertag. Weitere Informationen finden sich auf den Seiten des Verbands der Pädagogiklehrer und Pädagogiklehrerinnen:

https://www.pu-fortbildung.de/

Auf fremden Seiten: In Sachsen-Anhalts Schulen soll nicht mehr gegendert werden …

… wenn es nach dem Willen der christdemokratischen Eva Feußner geht. Widerspruch kommt von SPD und Grünen. „Gendern ist Vorbereitung auf das Erwachsenenleben“, heißt es von Seiten der grünen Opposition. Dies zeigt, wohin der Zug der Zeit fährt, wenn er schul- und kulturpolitisch nicht doch noch entgleist. Und das wäre wichtig, wenn unser zentrales Kulturgut Sprache nicht weiter unter die Räder der Politisierung, Emotionalisierung und Moralisierung geraten soll. Es ist gut, dass es in einzelnen Ländern deutlichen Widerstand gegen das Gendern in Schulen gibt. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob die Genderkritiker ihre Linie auch durchhalten (der Verzicht, Gendersprache auch als Rechtschreibfehler zu werten, spricht nicht dafür) und ob diese nicht von den Verfechtern der Gendersprache gegen den Willen des Souveräns und gegen demokratische Beschlüsse unterlaufen werden.

Widerspruch gegenüber bayerischen Digitalisierungsideen: „Kümmert euch endlich um die Kinder, nicht um Tablets!“

„Kümmert euch endlich um die Kinder, nicht um Tablets!“, so Professor Zierer, Erziehungswissenschaftler an der Universität Oldenburg, zur Ankündigung von CSU-Generalsekretär Huber, bis 2028 alle Schülerinnen und Schüler mit Tablets auszustatten. Als „Bildungspolitischen Aktionismus“ bezeichnet Klaus Zierer das Versprechen der bayerischen Regierungspartei, in den nächsten fünf Jahren über 1,6 Millionen Schülerinnen und Schüler an gut 6.400 Schulen in Bayern mit Tablets auszustatten. Hier werde ohne wissenschaftliche Evidenz über wichtigere pädagogische Herausforderungen hinweggegangen. Das folgende Statement des Augsburger Ordinarius hinterfragt den parteipolitischen Kurs und begründet die Kritik mitempirischen Forschungsergebnissen.

Zum Weiterlesen:

https://www.diagnose-funk.org/aktuelles/artikel-archiv/detail?newsid=2001

Veröffentlichung zur Medienpädagogik und Didaktik: Gestörte Kommunikation

Axel Bernd Kunze: Gestörte Kommunkation. Eine bildungsethische Spurensuche in flüchtigen Zeiten, in: Harald Kuypers (Hg.): Pädagogisch Handeln. Festschrift für Prof. Dr. Volker Ladenthin [zum 70. Geburtstag] (Pädagogik in Europa in Geschichte und Zukunft; 22), Bonn: Verlag für Kultur und Wissenschaft Dr. Thomas Schirrmacher 2023, S. 119 – 129.

… jetzt einsehbar im Wissenschaftsportal Academia.edu.

https://www.academia.edu/105022387/Gest%C3%B6rte_Kommunikation_Eine_bildungsethische_Spurensuche_in_fl%C3%BCchtigen_Zeiten

Rezension: Pädagogische Konstanten im digitalen Zeitalter

Elisabeth Peerenboom-Dartsch würdigt im aktuellen Heft der „Katholischen Bildung“ sehr eingehend den von Ralf Lankau herausgegebenen Band „Unterrichten in Präsenz und Distanz“ (Weinheim: Beltz Juventa 2023):

Elisabeth Peerenboom-Dartsch: Warum pädagogische Konstanten im digitalen Zeitalter eine existentielle Bedeutung haben. Reflexionen und Anmerkungen zum Werk von Ralf Lankau (Hg.): „Unterricht in Präsenz und Distanz. Lehren aus der Pandemie.“, in: Katholische Bildung 124 (2023), Heft 7/8 (Juli/August), S. 180 – 192.

In der Rezension heißt es: „Axel Bernd Kunze lässt in seinem Beitrag ‚Schule braucht pädagogisches Verständnis – Reflexionen nach mehr als zwei Coronajahren‘ die Zeit der Pandemie Revue passieren und fasst die pädagogischen Versäumnisse zusammen – die es aber auch schon vor Corona gab. […] Kunze führt aus, warum die immer neu geführte Bildungsdiskussion über Strukturprobleme nicht zielführend sein kann, vielmehr gehe es grundlegend um ‚das vorherrschende Verständnis von Erziehung‘, also auch um Fragen zum eigenen Selbstverständnis und um ein ‚kollektives Werterepertoire‘ (S. 86 f.). Das pädagogische Proprium der Schule sei zu verteidigen.“

Neues Projekt: Die pädagogische Wende

Über die notwendige Besinnung auf das Erziehen und Unterrichten: Das Projekt „Die pädagogische Wende“, das ein pädagogisch fundierte, zeitgemäße Verortung von Erziehung und Unterricht anstrebt und vom Medienpädagogen Ralf Lankau geleitet wird, ruft dazu auf, Onlinebeiträge einzureichen – auf der Projektseite heißt es:

  • Wie lassen sich, unter den gegenwärtigen Bedingungen, Bildungseinrichtungen an den Bedürfnissen der Lernenden gemäß den Entwicklungsstufen (anthropologische Ontogenese) des Menschen ausrichten?
  • Wie lässt sich erkennen und realisieren, dass pädagogisches Arbeiten notwendig personengebunden, individuell und interpersonal ist?
  • Wie erreichen wir eine Stärkung der Erziehung, die Widerständigkeit nicht einebnet oder ausschließt, sondern mit dem Ziel der Mündigkeit auf die Entwicklung stabiler Persönlichkeitsstrukturen in sozialen Zusammenhängen zielt?
  • Mit welchen Unterrichtsformen gelingt die Auseinandersetzung mit kulturellen Beständen (zu denen auch die Digitaltechnik zählt), sodass die Schülerinnen und Schüler als selbstbestimmte daraus hervorgehen?
  • Mit welchen Verschiebungen von (schulischen) Bildungs- und Erziehungsvorstellungen geht das digitale Lernen einher?
  • Wie stellt sich die Umsetzung einer digitalen Schulorganisation (Klassenbuchführung, Stundenplanung, Kommunikation) aus einer pädagogischen Perspektive dar?
  •  Inwiefern kommt pädagogischen Reflexionen über das Verhältnis von Bildung, Erziehung und Digitalisierung im Schulalltag Relevanz zu?

Für diese und weitere Fragen suchen wir Grundlagentexte, Erfahrungsberichte, Beispiele aus der Praxis, Werkstattkonzepte (analog und digital mit Open Source-Anwendungen, ohne Learning Analytics und Profilierung), Dokumentationen von Workshops zu Theater, Musik, Kunst, Hackatons u.v.m.

WEITERE INFORMATIONEN:

https://die-pädagogische-wende.de/call-for-papers/

Grußwort: Erziehung, Bildung und Betreuung „selber denken“

Sie dürfen heute die Ernte einer langen vier- oder dreijährigen Ausbildung einfahren. Und wir sind alle gern gekommen, diesen „Erntedank“ an diesem frühsommerlichen Abend mit Ihnen zu feiern. Im Namen der Schulleitung heiße ich Sie alle zur heutigen feierlichen Zeugnisübergabe herzlich willkommen. Wir freuen uns alle mit Ihnen über Ihren Ausbildungserfolg.

Sie haben mit dem heutigen Tag einen hochwertigen Ausbildungsabschluss in einem Berufsfeld erworben, in dem auf absehbare Zeit ein sehr großer Fachkräftemangel besteht. Die vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beauftragte PROGNOS AG geht in einer Studie davon aus, dass bis 2030 einhundertneunundneunzig­tausend Pädagogische Fachkräfte bundesweit fehlen werden.

Diese Zahlen garantieren Ihnen beste Berufsaussichten. Diese Zahlen führen aber auch dazu, dass über die Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen im Feld der Kindertagesbetreuungen ausführlich diskutiert wird. Dies ist in den Medien zu verfolgen. Aus diversen Spitzen-, Fach- und Interessenverbänden liegen mittlerweile verschiedene Positionspapiere mit Vorschlägen vor, wie der Erzieherberuf und die Erzieherausbildung gestärkt werden können.

Unsere Fachschule ist Mitglied im Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik, kurz: BeA. Der Verband setzt sich für verbesserte Rahmenbindungen für Auszubildende, Fachkräfte und Fachschulen ein. In einer Stellungnahme von 2021 betont die Vorsitzende, Astrid Hofmeister, die Bedeutung der Fachschulausbildung:

„Die Ausbildung an den Fachschulen für Sozialpädagogik führt bundesweit zu einem Bildungsabschluss Bachelor of Professional auf Qualitätsniveau 6 [im Deutschen Qualifikationsrahmen], also zu einer Qualifikation vergleichbar auf Meisterniveau im Handwerk. […] Die Ausbildung an den Fachschulen für Sozialpädagogik ist zukunftsfähig und die beste Grundlage für eine zukunftsweisende Qualifizierung der Fachkräfte und ihrer Herausforderungen.“ 

Mit dieser Perspektive dürfen wir Sie heute in Ihren Berufsalltag als Pädagogische Fachkraft in Krippe und Kindergarten, in Kinderhaus oder Familienzentrum, in Hort oder Grundschulbetreuung oder auch in anderen Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe entlassen. Wir wünschen Ihnen für Ihre weitere berufliche Arbeit mit Kindern und Jugendlichen alles Gute, die notwendige Kraft, bleibende Freude und nicht zuletzt Gottes Segen.

Lassen Sie mich aber noch einen weiteren Gedanken anschließen. Der BeA fordert, damit eine Erzieherausbildung noch attraktiver wird, unter anderem eine Ausbildungsvergütung, eine Durchlässigkeit nach oben in eine Masterausbildung oder eine Stärkung der beruflichen Weiterentwicklung durch das Angebot von tariflich verankerten, bezahlten Aufstiegsmöglichkeiten und -qualifikationen.

Der Einsatz für qualitativ gute Arbeitsbedingungen ist nicht allein eine Sache von Verbandsvertretern und Lobbyisten. Als fertig ausgebildete Pädagogische Fachkräfte liegt es auch an Ihnen, sich aktiv und engagiert einzubringen: etwa bei Ihrem Träger, in Berufsverbänden oder Gewerkschaften. Und bringen Sie sich ein, wenn in Ihrem Umfeld über Bildung, Erziehung und Betreuung gesprochen wird. Sie sind jetzt Experten für dieses Praxis- und Berufsfeld!

Und Ihre Ausbildung hat Ihnen hoffentlich die notwendigen Kenntnisse und Kompetenzen vermittelt, Bildung, Erziehung und Betreuung „selber zu denken“. Auf diese Weise gestalten Sie selbst Ihr Berufsfeld und die Arbeitsbedingungen in Ihrem Beruf mit.

Eine ehemalige Absolventin unserer Fachschule schreibt im aktuellen Sonderheft 2023 der Zeitschrift „PädagogikUNTERRICHT“, der größten Fachzeitschrift für pädagogische Fachdidaktik im deutschsprachigen Raum:

„Ich bin Erzieherin mit Leib und Seele. Meine Passion ist es, Kinder zu ihrer eigenen Persönlichkeit hin zu begleiten. Ihnen vorzuleben, was es heißt ein würdevolles Leben zu leben. […] Herauszufinden, was ihnen leichtfällt, aber sie auch bis an ihre Grenzen zu begleiten. […] Mein Traum ist es, pädagogische Fachkräfte zu sehen, die auch als solche anerkannt werden, denn die Aufgaben einer Erzieherin/eines Erziehers sind so zahlreich wie Sand am Meer. Wir sind nicht nur zur Stillung grundlegender Bedürfnisse von Kindern zuständig, wir sind beauftragt, Kinder zu mündigen Bürgern zu erziehen und zu bilden. Durch die tägliche, gezielte Beobachtung kennen wir Stärken und Schwächen jedes Kindes und bereiten ihnen ein maßgeschneidertes Unterstützungsprogramm. […] Unsere Aufgabe ist geprägt von der stetigen Auseinandersetzung mit wissenschaftlich fundierten Erkenntnissen. Wir reflektieren und verändern gewohnte Normen und Reformansätze.“

Ich wünsche Ihnen, dass Sie auch Sie heute und auch noch in zehn, zwanzig oder dreißig Jahren werden sagen können: „Ich bin Erzieherin mit Leib und Seele.“ Denn das sind Sie jetzt: Erzieher oder Erzieherin mit staatlicher Anerkennung und zugleich Bachelor of Professional in Sozialwesen. Zu diesem Abschluss noch einmal im Namen der Schulleitung und des Kollegiums die herzlichsten Glück- und Segenswünsche!

Das Grußwort der Schulleitung wurde am Ende des Schuljahres 2022/23 im Rahmen einer feierlichen Zeugnisübergabe gehalten.

Grußwort: Naturpädagogik in der Erzieherausbildung

Im Namen der Schulleitung begrüße ich Sie alle heute Nachmittag sehr herzlich zum Schulfest am Ende unserer naturpädagogischen Projektwoche.

„Lernen im Grünen und in persönlicher Atmosphäre“ – das ist das Motto unserer Fachschule. Das weitläufige Areal des Bildungs- und Begegnungszentrums am Mutterhaus bietet beste Voraussetzungen, in der Natur und mit der Natur zu lernen. Die Naturwerkstatt in Lehmbauweise hat diese Möglichkeiten im aktuellen Schuljahr noch einmal erweitert. Daneben gibt es weitere naturnahe Lernorte in unmittelbarer Umgebung der Fachschule: die Rems oder die „Grüne Mitte“ Beutelsbach, die Weinberge oder Streuobstwiesen des Remstales.

Spielen in der Natur oder das Zusammenleben mit Tieren ist für Kinder nicht mehr selbstverständlich, gerade in unserem Ballungsraum. Umso wichtiger ist es, Kindern Möglichkeiten zur Naturerfahrung zu eröffnen sowie bei ihnen eine verantwortliche, interessierte Haltung zur Umwelt zu fördern. So können Kinder unsere heimische Natur als etwas Wertvolles, Lebenswertes und Schützenswertes kennenlernen. Hierfür braucht es aber auch engagierte Pädagogische Fachkräfte, die an ökologischen Fragen interessiert sind und Freude haben, Kindern anschauliche Naturerfahrungen zu vermitteln.

Unser noch junger naturpädagogischer Schwerpunkt konnte am Ende dieses Schuljahres weiter ausgebaut werden. Zum einen werden wir nächste Woche das neue Kompetenzprofil vorstellen, mit dem naturpädagogische Fragestellungen künftig in alle Fächer und Handlungsfelder eingebunden werden können.

Zum anderen haben die Fachkonferenz Biologie/Naturpädagogik und die SMV die naturpädagogische Projektwoche deutlich weiterentwickelt: Die Angebote wurden, ausgehend von Ideen aus der Schülerschaft, entwickelt und gestaltet. So konnte Partizipation im Schulleben konkret sichtbar und erfahrbar werden. Ein gemeinsames Schulfest schließt heute Nachmittag die Projekttage ab. Wir dürfen gemeinsam erleben, was in den vergangenen drei Tagen entstanden ist, wir können am Ende dieses Schuljahres gemeinsam feiern und wir dürfen kosten und schmecken, was die Kochgruppe für uns gezaubert hat. Die Präsentationen wollen zugleich erlebbar machen, wie naturpädagogisches Arbeiten mit Kindern und Jugendlichen gelingen kann, in der Krippe, im Kindergarten, in der Grundschulbetreuung oder der Jugendhilfe.

Ganz herzlich danke ich allen für ihr großes Engagement, ohne das diese Projektwoche und dieses Schulfest nicht möglich wären: der SMV und Ihnen, liebe Auszubildende, für Ihre Ideen und Ihr Engagement; den Kolleginnen und Kollegen, die Angebote begleitet haben, für Ihren Einsatz und Ihre Tatkraft; der Jury für ihr kritisches Auge; der Hauswirtschaft, der Küche und der Haustechnik für Ihre Unterstützung – und allen, die sonst noch zum Gelingen beigetragen haben. Ganz, ganz herzlichen Dank von uns allen!

Doch jetzt genug der Worte: Viel Freude beim Entdecken und Begehen der zahlreichen Präsentationen, die über das Schulgebäude verteilt sind! Guten Appetit beim Fingerfood, das Frau Kraft und ihre Gruppe vorbereitet haben!

Ein Zitat des Malers Vincent van Goghs möge uns dabei begleiten: Wenn man die Natur wahrhaft liebt, so findet man es überall schön.

Das Grußwort der Schulleitung wurde zum Ende einer naturpädagogischen Projektwoche gehalten.