Vorankündigung: Verlorene Wissenschaft

In Kürze erscheint in der Reihe „Klartext. Schriften zu Politik und Gesellschaft“ des ibidem-Verlages der Sammelband:

Verlorene Wissenschaft, hg. v. Klaus Buchenau und Matthias Fechner, Stuttgart: ibidem 2024.

Axel Bernd Kunze beschäftigt sich in dem Band aus bildungs-, wissenschafts- und bibliotheksethischer Sicht mit dem Boykottaufruf der Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik wider die sozialethische Fachzeitschrift „Die Neue Ordnung“ und ordnet diesen in die aktuelle Debatte um Wissenschaftsfreiheit und „Cancel Culture“ (Löschkultur) in Deutschland ein.

Neuerscheinung: Die pädagogische Wende

JETZT LIEFERBAR:

Ralf Lankau (Hg.): Die pädagogische Wende

Über die notwendige (Rück-)Besinnung auf das Unterrichten. Mit E-Book inside

Die Corona-Pandemie hat die Grenzen des digital gestützten Unterrichts deutlich gemacht: Gerade durch Fernunterricht, Schulclouds, Learning Analytics und Lernmanagementsysteme haben der Präsenzunterricht und das Lernen in Gemeinschaft ihre fundamentale Relevanz belegt, hat die Schule als sozialer Ort der Beziehung und Bindung an Bedeutung gewonnen. Dieses Buch versammelt praxisnahe Konzepte für Lehrkräfte und Schulen, die sich eine stärkere (Rück-)Besinnung auf das interpersonale Unterrichten wünschen, ohne deshalb auf digitale Medien verzichten zu müssen. Die zentrale Botschaft: Für Pädagoginnen und Pädagogen bleibt das Unterrichten das Kerngeschäft. Medien und Technik können Lehr- und Lernprozesse bei Bedarf unterstützen, aber nicht ersetzen. Schule und Unterricht bleiben notwendig interpersonale Prozesse. Diese Botschaft wird mit den Erkenntnissen aus der Pandemie und einem kritischen Blick auf die bisherigen Ergebnisse des Digitalpakts Schule unterfüttert.

https://www.beltz.de/fachmedien/erziehungswissenschaft/produkte/details/51958-die-paedagogische-wende.html

Neuerscheinung: Über Freiheit und Zivilcourage

Der Kardinal-von-Galen-Kreis hat die zehnte Zivilcouragerede der Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg e. V., gehalten am 30. Juni 2023 im historischen Priestersaal des Bistumshauses St. Otto in Bamberg, veröffentlicht:

Axel Bernd Kunze: Über Freiheit und Zivilcourage, in: Reinhard Dörner/Ingo Potthast (Hgg.): Konzilien – Zeichen der Leitung durch den Heiligen Geist?, o. O.: Kardinal-von-Galen-Kreis e. V. o. J. (2024), S. 251 – 279.

Die Willy-Aron-Gesellschaft Bamberg erinnert an den Sozialdemokraten, Widerstandskämpfer und Waffenstudenten Willy Aron, der bereits im Mai 1933 im Konzentrationslager Dachau umgebracht wurde.

Neuerscheinung: Zum Umgang mit Konfessionalität im Bildungssystem

Die Tagungsbeiträge der Pfingstakademien des Kardinal-von-Galen-Kreises aus den Jahren 2022 und 2023 sind in Schriftform erschienen. Die Bände sind über den Kardinal-von-Galen-Kreis zu beziehen: www.kvgk.de.

In der aktuellen Tagungsdokumentation findet sich folgender bildungsethischer Beitrag:

Axel Bernd Kunze: Zum Umgang mit Konfessionalität im Bildungssystem –  mit einem Blick auf die Erklärung des Zweiten Vatikanischen Konzils über die Erziehung „Gravissimum educationis“,  in: Reinhard Dörner/Ingo Potthast (Hgg.): Konzilien – Zeichen der Leitung durch den Heiligen Geist?, o. O.: Kardinal-von-Galen-Kreis e. V. o. J. (2024), S. 215 – 250.

Neuerscheinung: Das Fach Deutsch ist unbeliebt

„Der neueste, im Oktober 2023 veröffentlichte IQB-Bildungstrend hat die schon zuvor mangelhaften Deutschkenntnisse auch für ältere Jahrgänge bestätigt. Fünfzehn Prozent der Neuntklässler verfehlten die Mindeststandards für einen einfachen, dreiunddreißig Prozent für einen mittleren Bildungsabschluss. Hier entstehen Folgeprobleme, die das Bildungs- und Arbeitsmarktsystem deutlich belasten werden. Aber auch der öffentliche Diskurs im Land wird von unzureichenden Deutschkenntnissen nicht unberührt bleiben.“

Axel Bernd Kunze: Das Fach Deutsch ist unbeliebt. Ein bildungsethischer Zwischenruf zum jüngsten IQB-Bildungstrend, in: Sprachnachrichten, Nr. 101, Heft I/2024, S. 14 f.

Die „Sprachnachrichten“ werden herausgegeben vom Verein Deutsche Sprache e. V.

Hochschule: Warum Lehre in der Landessprache wichtig ist

Die Zahl von Studiengängen in englischer Sprache ist in den letzten 20 Jahren kontinuierlich angestiegen. Die Gründe dafür und auch die Auswirkungen sind vielfältig. Die besondere Bedeutung der Landessprache für die Wissenskommunikation und das neue Positionspapier des hlb zur Sprache der Lehre sind Gegenstand dieses Beitrags.

Olga Rösch, Günter-Ulrich Tolkiehn, Thomas Brunnotte: Wissenskommunikation und Landessprache, in: Die Neue Hochschule (2024), Heft 1, S. 28 – 31.

https://zenodo.org/records/10554829

Rezension: „Gendersprache ist übergriffig“

Die Wochenzeitung „Junge Freiheit“ rezensiert in ihrer Ausgabe vom 23. Februar 2024 die aktuelle Ausgabe der theologischen Zeitschrift „Theologisches“ (Nr. 01/02 vom Januar/Februar 2024, Bonn: Verlag nova & vetera). Werner Olles schreibt:

„Zu den Verrrücktheiten, die derzeit die gesellschaftliche Kommunikation stören, gehört die sogenannte ‚gendergerechte Sprache‘. Axel Bernd Kunze [….] bietet [….] in seinem Beitrag […] hilfreiche Überlegungen an, um hier für Orientierung zu sorgen. […] Seine Formulierungen sind klar und deutlich: ‚Gendersprache ist einseitig und ausgrenzend, künstlich und kulturzerstörend, maßlos und übergriffig.'“

Axel Bernd Kunze: Warum „gendergerechte“ Sprache gerade nicht gerecht ist. Anmerkungen aus sozialethischer Perspektive, in: Theologisches. Katholische Monatsschrift 53 (2024), Nr. 01/02 v. Januar/Februar, Sp. 53 – 58.

Interview: Warum der Einsatz von Tablets an Grundschulen kritisiert wird

Aus dem Bonner GENERAL-ANZEIGER am 20. Februar 2024:

„Auch aus dem Alltag von Kindern sind Bildschirme nicht mehr wegzudenken. Über den Einsatz von Tablets an Grundschulen wird jedoch viel diskutiert. Wir haben Pädagogen in Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis zu ihren Erfahrungen befragt.“ –

… darunter auch den Bonner Erziehungswissenschaftler und Bildungsethiker Axel Bernd Kunze

https://ga.de/bonn/stadt-bonn/warum-der-einsatz-von-tablets-an-grundschulen-kritisiert-wird_aid-107437597

Buchankündigung: Die Pädagogische Wende

Ralf Lankau (Hg.):

Die pädagogische Wende

Über die notwendige (Rück-)Besinnung auf das Unterrichten. Mit E-Book inside

Die Corona-Pandemie hat die Grenzen des digital gestützten Unterrichts deutlich gemacht: Gerade durch Fernunterricht, Schulclouds, Learning Analytics und Lernmanagementsysteme haben der Präsenzunterricht und das Lernen in Gemeinschaft ihre fundamentale Relevanz belegt, hat die Schule als sozialer Ort der Beziehung und Bindung an Bedeutung gewonnen. Dieses Buch versammelt praxisnahe Konzepte für Lehrkräfte und Schulen, die sich eine stärkere (Rück-)Besinnung auf das interpersonale Unterrichten wünschen, ohne deshalb auf digitale Medien verzichten zu müssen. Die zentrale Botschaft: Für Pädagoginnen und Pädagogen bleibt das Unterrichten das Kerngeschäft. Medien und Technik können Lehr- und Lernprozesse bei Bedarf unterstützen, aber nicht ersetzen. Schule und Unterricht bleiben notwendig interpersonale Prozesse. Diese Botschaft wird mit den Erkenntnissen aus der Pandemie und einem kritischen Blick auf die bisherigen Ergebnisse des Digitalpakts Schule unterfüttert.

Erscheint im April 2024 im Verlag Beltz, 353 Seiten:

https://www.beltz.de/fachmedien/erziehungswissenschaft/produkte/details/51958-die-paedagogische-wende.html

Darin folgender bildungsethischer Beitrag:

Axel Bernd Kunze: Kommunizieren wir uns zu Tode? Bildungsethische Überlegungen zu einer pädagogisch fundierten Ethik des Digitalen.