Die neue Ausgabe 2/2025 des Studenten-KURIERS – Zeitschrift für Studentengeschichte, Hochschule und Korporationen – beschäftigt sich u. a. mit folgenden Themen:
Tagung in Sondershausen
Das historische Datum: „Heidelberger Spargelessen“
Studentenverbindungen und der Deutsche Orden
Musica Studentica: Akademische Filmmusiken
Die Zeitschrift wird herausgeben von der Gemeinschaft für Deutsche Studentengeschichte.
In Heft 7 der Zeitschriften Liturgie konkret, Liturgie konkret plus. Messfeiern für jeden Tag und Liturgie konkret plus. Wort-Gottes-Feiern für jeden Tag sind Gottesdienstmodelle für das Fest des hl. Jakobus, den Gedenktag der hll. Joachim und Anna und den Montag der 17. Woche im Jahreskreis erschienen:
Axel Bernd Kunze: F Jakobus (25. Juli 2025), in: Liturgie konkret 48 (2015), H. 7, S. 26.
Ders.: F Jakobus (25. Juli 2025), in: Liturgie konkret plus. Messfeiern für jeden Tag 28 (2025), H. 7, S. 72 – 74.
Ders.: F Jakobus (25. Juli 2025), in: Liturgie konkret plus. Wort-Gottes-Feiern für jeden Tag 14 (2025), H. 7, S. 86 – 88.
Ders.: G Joachim und Anna (26. Juli 2025), in: Liturgie konkret 48 (2025), H. 7, 27.
Ders.: G Joachim und Anna (26. Juli 2025), in: Liturgie konkret plus. Messfeiern für jeden Tag 28 (2025), H. 7, S. 75 – 77.
Ders.: G Joachim und Anna (26. Juli 2025), in: Liturgie konkret plus. Wort-Gottes-Feiern für jeden Tag 14 (2025), H. 7, S. 98 – 91.
Ders.: Montag der 17. Woche im Jahreskreis (28. Juli 2025), in: Liturgie konkret 48 (2015), H. 7, S. 29.
Ders.: Montag der 17. Woche im Jahreskreis (28. Juli 2025), in: Liturgie konkret plus. Messfeiern für jedne Tag 28 (2025), H. 7, S. 81 – 83.
Ders.: Montag der 17. Woche im Jahreskreis (28. Juli 2025), in: Liturgie konkret plus. Wort-Gottes-Feiern für jeden Tag 14 (2025), H. 7, S. 100 – 102.
Unter der Überschrift „Keine Politik mit dem Evangelium“ hat der Verbund der nord-, ost- und mitteldeutschen Kirchenzeitungen einen Leserbrief zum Kommentar Ulrich Waschkis mit dem Titel „Die Kirche Jesu ist politisch“ übernommen:
„Die Kirche Jesu ist politisch“, meint Ulrich Waschki (KirchenZeitung. Katholisches Magazin für das Bistum Hildesheim, 10/2025). Ja, der Glaube ist politisch relevant. Aber aus dem Evangelium lassen sich nicht einfach parteipolitische Forderungen ableiten. Doch genau dies machen die beiden Großkirchen in Deutschland immer offensiver und verspielen dadurch Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Einzelne parteipolitische Forderungen werden als vermeintlich alternativlos gut dargestelt; wer anders denkt, wird ausgegrenzt. Moralisierung und Polarisierung des innerkirchlichen Diskurses sind die Folge, und dann auch leere Kirchenbänke. Die Kirche hat gerade keine Foren der parteipolitischen Programmbildung. Aus gutem Grund. Die Kirche ist dem Evangelium verpflichtet, nicht einem bestimmten politischen Programm. Wie Christen ihren Glauben und ihre Form der Nachfolge auch politisch verantwortlich leben, kennt vielfältige Formen. Und das ist auch gut so. Denn über die Frage, wie das Gemeinwohl ganz konkret am besten umgesetzt werden kann, müssen auch Christen untereinander streiten können; wenn es sein muss, auch sehr kontrovers.
Axel Bernd Kunze: Keine Politik mit dem Evangelium, in: aus.sicht. Aus Kirche und Gesellschaft – Verlagsgruppe Bistumspresse GmbH [Tag des Herrn. Zeitschrift für die ostdeutschen Bistümer; neue KirchenZeitung. Katholisches Magazin für das Erzbistum Hamburg; Kirchenbote. Katholisches Magazin für das Bistum Osnabrück; Der Sonntag. Katholisches Magazin für das Bistum Limburg; Glaube und Leben; Bonifatiusbote. Katholisches Magazin für das Bistum Fulda; KirchenZeitung. Katholisches Magazin für das Bistum Hildesheim] (2025), H. 12 v. 8. Juni 2025, S. 9 (Leserbrief).
Im Rahmen des Deutschen Burschentages 2025 fand am 14. Juni 2025 eine Gedenkfeier der Gesellschaft für burschenschaftliche Geschichtsforschung zu Ehren des 2022 verstorbenen Studentenhistorikers, Archivars und Burschenschafters Prof. Dr. Dr. Harald Lönnecker statt. Der Verstorbene war u. a. Leiter des Archivs und der Bibliothek der deutschen Burschenschaften im Bundesarchiv Koblenz gewesen. Im Rahmen der Gedenkfeier, die im Berghotel neben dem Burschenschaftsdenkmal stattfand, wurde Lönncker posthum mit der Herman-Haupt-Medaille, der höchsten Auszug der Gesellschaft für burschenschaftliche Geschichtsforschung, geehrt. Gleichzeitig wurde eine Gedenkschrift zu seinem Gedächtnis vorgestellt. In dieser findet sich auch der folgende bildungsethische Beitrag:
Axel Bernd Kunze: „Die Jugend ist in Ehrfurcht vor Gott … zu erziehen.“ Oder: Braucht das öffentliche Leben noch Religion?,in: Christian Oppermann (Hg.): „Wahrheit, Muth und Kraft!“. Gedenkschrift für den Historiker, Archivar und Burschenschafter Professor Dr. Dr. Harald Lönnecker (Darstellungen und Quellen zur Geschichte der deutschen Einigungsbewegung im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert; XXIV), Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2025, S. 677 – 696.
Thomas Schumacher: Leo XIV. Leben – Aussagen – Kontexte. München: Pneuma 2025.
Dieses Buch bietet einen ersten Blick auf Leo XIV. und sein Papstamt. Es zeigt die bisherigen Stationen seines Lebens und ordnet viele seiner Aussagen aus Ansprachen und früheren Interviews thematisch ein. Was bedeuten „Für euch bin ich Bischof, mit euch bin ich Christ“ oder sein erster Gruß „Der Friede sei mit euch“? Die Betrachtung in die Tiefe umfasst die Bedeutung seiner Namenswahl und seines Wahlspruchs bis hin zur Frage, wie die Kirche im 3. Jahrtausend missionarisch unterwegs sein soll, um authentisch Zeugnis zu geben. Petrus ist nicht Chef, sondern Hirte. Leo XIV. betrachtet sich selbst als einfachen Diener – ein vielversprechender Ansatz, auf den man gespannt sein darf.
Inhalt: 1. „Der Friede sei mit euch allen“ Mitte der Osterbotschaft sowie des Christus-Glaubens Osterbotschaft für alle Jünger zu allen Zeiten Schalom – Frieden Die Gabe des Heiligen Geistes Miteinander auf dem Weg in der Gegenwart des Herrn Frieden auf Erden Der Frieden beginnt bei jedem von uns
2. Zur Namenswahl „Leo“: nomen est omen Kephas – Petrus – Fels Der Name Leo und das römische Papsttum (Leo I.) Leo XIV. mit Bezug auf Leo XIII.
3. Wahlspruch „in illo uno unum – in jenem Einen eins“ Das eine Volk Gottes In Christus ist die Verheißung erfüllt Der eine Leib und die vielen Glieder Zeichen und Werkzeug der Einheit
4. Ein Hirt und eine Herde „Der Herr ist mein Hirte“ „Ich selbst werde meine Schafe weiden“ „Ich bin der gute Hirte“ „Petrus ist nicht Chef, sondern Hirte“
5. „Für euch bin ich Bischof, mit euch bin ich Christ“ Miteinander als pilgerndes Gottesvolk auf dem Weg Alle haben den einen Geist empfangen Verschiebungen: Vom Leib Christi zu Christus dem Haupt Spannungsverhältnis in der Spätantike Augustinus: Für euch Bischof, mit euch Christ Miteinander und füreinander
6. Kirche in Person: Diener als Bischof von Rom und Papst Katholisch: Verschränkung von Gesamtkirche und Teilkirchen Der Bischof von Rom und die übrigen Bischöfe Neue Perspektiven: Primat als Dienst Synodale Kirche
7. Der missionarische Weg der Kirche Gesandt zu allen Völkern Kirche in Bewegung Sauerteig in die Welt hinein Neuevangelisierung
8. Robert Francis Prevost: Stationen eines Lebensweges Aufgewachsen in einer katholischen Lebenswelt Ordenseintritt und Ausbildung Dienst im Orden und als Missionar Bischof und Kardinal
Auch in diesem Jahr veranstaltet der Kardinal-von-Galen-Kreis wieder eine theologische Tagung mit fachkundigen Referenten und interessanten Vorträgen. Eingebettet in die geistliche Atmosphäre des altehrwürdigen Klosters Maria Engelport unweit der Mosel befasst sich die Akademie in diesem Jahr mit einem Thema, das nicht zuletzt durch die tagespolitischen Ereignisse in aller Munde ist und das daher einmal eingehend aus kirchlich-theologischer Sicht beleuchtet werden soll:
Jahresakademie des Kardinal-von-Galen-Kreises im Kloster Maria Engelport, Treis-Karden/Mosel
Donnerstag, 18. September, bis Samstag, 20. September 2025
„Frieden ist ein Werk der Gerechtigkeit“
Richten Sie Ihre Anmeldung unter Nennung bitte direkt an den Kardinal-von-Galen-Kreis: Ingo Potthast (ingo@ipo-netz.de) oder Reinhard Dörner (reinhard.doerner@gmx.de)
Im Kloster ist wie gehabt für das leibliche Wohl ebenso gesorgt wie für die „geistige Nahrung“: Die Akademie ist ganz in den liturgischen Tagesablauf eingebettet. Es besteht die Möglichkeit zum täglichen Messbesuch, zur eucharistischen Anbetung, zur Beichte oder einfach zur persönlichen stillen Zeit in der Kirche. Auch ein Kreuzweg und eine Lourdes-Grotte gehören zum Kloster.
Es war damit zu rechnen … – in einem Land, das sich immer mehr von einem individuellen Freiheitsverständnis verabschiedet. In der neuen Legislaturperiode soll wiederum versucht werden, eine Widerspruchslösung bei der Organspende durchzusetzen:
Mit einer Wiedervorlage dieses Themas war auch unter einer unionsgeführten Bundesregierung zu rechnen. Auch die C-Parteien haben sich schon lange von einem christlichen Personalismus abgewandt. Der Einzelne wird kollektiviert, bis in den innersten Kernbereich seiner leiblichen Integrität – und perverserweise nennt man das dann auch noch Selbstbestimmung. Aber eine selbstbestimmte Entscheidung, bei der das Ziel der Entscheidung politisch schon determiniert ist, ist eine Perversion von Selbstbestimmung.
von Herzen wünsche ich Ihnen gesegnete und geistvolle Pfingsttage. Vielleicht können die nachfolgenden Gedanken ein paar Akzente für das kommende Fest setzen. Ich würde mich freuen.
Herzlichen Dank für Ihr Interesse an bildungsethischen Fragen und Ihre Verbundenheit.
Mit herzlichen Grüßen, Axel Bernd Kunze
Ut omnes unum sint. – Unter diesem Wahlspruch wurde die Johannes-Gutenberg-Universität Mainz nach dem Zweiten Weltkrieg wiederbegründet. Alle sollen eins sein.
Alle sollen eins sein. – Karl Holzamer, Philosophieprofessor in Mainz und erster Intendant des ZDF, hat sich in seinen Lebenserinnerungen zu diesem Wahlspruch seiner Universität geäußert. Das Einssein, um das es hier gehe, so Holzamer, meine keine Gleichschaltung des Einzelnen und keine Uniformierung des Denkens – diese waren aus dem bei Gründung der Universität gerade zu Ende gegangenen Nationalsozialismus hinlänglich bekannt. Nein, es gehe um ein Einssein, das individuelle Haltungen weckt und stärkt. Holzamer wörtlich: „Mit dem Wunsch, dass alle ‚eins‘ sein sollten, […] sollten auch die geistigen Abwehrkräfte mobilisiert werden.“
Wenn sich die Universität seinerzeit einen Vers aus dem Johannesevangelium zum Wahlspruch nahm, wollte sie sich damit ganz bewusst zu den Orientierungswerten des Abendlandes und zum christlichen Menschenbild bekennen.
Und richtig – der Wahlspruch führt uns direkt hinein in die Sendung Jesu und das Lebensprinzip derer, die ihm folgen.
Alle sollen eins sein. – Die Einheit, von der hier die Rede ist, gründet nicht in einer abstrakten Ideologie oder einer bestimmten Weltanschauung. Sie gründet in einer lebendigen Beziehung zu einer Person, zu Jesus Christus. Ermöglicht wird diese Einheit durch die besondere Gottesbeziehung Jesu, durch sein Einssein mit dem Vater. Wenn wir Jesus folgen, werden wir in diese Gottesbeziehung Jesu hineingenommen: Wie du, Vater, in mir bist und ich in dir bin, sollen auch sie in uns sein. Die Heilsbedeutung von Jesu Sterben und Auferstehen erweist sich in der Sammlung der zerstreuten Kinder Gottes.
Wer an Jesus glaubt, dem wird nicht ein Programm übergestülpt, sondern der wird in eine lebendige Beziehung hineingenommen. Wenn eine Beziehung glücken soll, gelingt dies nur, wenn wir uns mit unserer ganzen Persönlichkeit darauf einlassen und wenn wir als Persönlichkeit wahrgenommen und erkannt werden.
Alle sollen eins sein. – Wir wissen aber auch: Das Einssein unter uns Menschen ist nie selbstverständlich und einfach. Auch unter besten Freunden oder Menschen, die sich lieben, kann es Krisen und Unverständnis, Streit und Konflikt geben. Die Kraft zum Einssein, die Jesus für die Gemeinschaft der Glaubenden erbittet, wurzelt dann auch nicht in menschlicher Anstrengung. Noch das größte Bemühen des Menschen bleibt fragil und zerbrechlich.
Kraft zum Einssein finden die Glaubenden nur, wenn sie sich am lebendigen Vorbild Jesu orientieren. Sein Einssein mit dem Vater wird zum Modell für das Einssein der Kirche.
Dabei besitzt die Lebenspraxis der Jünger und Jüngerinnen Jesu, die sich am neuen Gebot der Liebe orientiert, missionarische Wirkung. Die Welt soll glauben, dass Jesus vom Vater gesandt ist. Zeugen hierfür sind alle, die Jesus nachfolgen. Durch unser christliches Zeugnis, durch unser Christsein, das aus der Beziehung zu Jesus lebt, soll die Welt erkennen, dass der Sohn vom Vater gesandt ist.
Alle sollen eins sein in dir. – Das Einssein der Kirche ist noch nicht vollendet, bleibt ein Ziel. Der heutige Evangelienabschnitt schlägt eine Brücke zum Beginn des Johannesevangeliums: Dort wird Jesus als ewiges Wort des Vaters besungen, das in die Welt gekommen ist, damit wir seine Herrlichkeit schauen, die Herrlichkeit des einzigen Sohnes vom Vater. Die Glaubenden sollen in die Beziehung Jesu zum Vater hineingenommen werden, damit sie seine Herrlichkeit in Fülle sehen – eine Herrlichkeit, die darin gründet, dass Jesus vom Urbeginn an von Gott geliebt ist.
Jesu Sendung besteht darin, Kunde gebracht zu haben vom Innersten Gottes – hierfür steht in biblischer Tradition der Name Gottes. Weil Jesus ganz eins ist mit dem Vater, zeigt sich an ihm, was noch niemand jemals gesehen hat.
Wer ist Gott für uns? Jesus hat uns diese Frage ins Herz gelegt. Und wir werden immer stärker Zugang zu Jesus, zu seiner Person und seinem Wirken finden, je mehr diese Frage ins uns brennt. Bis wir einmal die volle Herrlichkeit Gottes schauen dürfen.
Axel Bernd Kunze
(aus: WortGottesFeiern an allen Sonn- und Feiertagen, H. 3/2025, S. 469 ff.)
Vom 17. bis 19. Oktober 2025 lädt der Arbeitskreis der Studentenhistoriker zur 85. deutschen Studentenhistorikertagung in die hessische Universitätsstadt Marburg an der Lahn ein. Reich ist Marburg auch studentischer Romantik und baulichen Schönheiten.
Selten läßt sich ein spätmittelalterlichen Ensemble so schön erkennen wie hier, und alles ist seit rund 500 Jahren auf die Universität abgestellt und auf sie zugeschnitten. Wir sind in zwei sehr schönen Verbindungshäusern und einer höchst außergewöhnlichen Verbindungsburg zu Gast.