Laudatio: Verleihung des Deutschen Schulbuchpreises 2025

Das Portal „Die pädagogische Wende“ berichtet über die Verleihung des Deutschens Schulbuchpreises 2025 an Ralf Lankau und Matthias Burchardt und dokumentiert die Laudatio zu Ehren der beiden Preisträger, die vom Bonner Erziehungswissenschaftler Axel Bernd Kunze gehalten wurde:

https://die-pädagogische-wende.de/verleihung-des-deutschen-schulbuchpreises-2025-an-ralf-lankau-und-matthias-burchardt/

Tagungsdokumentation: Studentenhistorikertagungen 2023 und 2024

Sebastian Sigler (Hg.): Die Vorträge der 83. und 84. deutschen Studentenhistorikertagung 2023 und 2024 (Beiträge zur deutschen Studentengeschichte; 38/39), München: Akademischer Verlag München 2025.

Der Doppelband des Arbeitskreises der Studentenhistoriker dokumentiert die beiden Tagungen von 2023 in Rostock und der Jubiläumstagung 2024 in Heidelberg. Weitere Informationen:

https://studentenhistoriker.eu/heidelberg-rostock-unser-neuer-tagungsband-erscheint/

Gedenkschrift und Gedenkfeier: Für Studentenhistoriker Harald Lönnecker

Die aktuellen Burschenschaftlichen Blätter berichten über die Gedenkstunde der Gesellschaft für burschenschaftliche Geschichtsforschung zu Ehren Prof. Dr. Dr. Harald Lönneckers im Rahmen des diesjährigen Deutschen Burschentages:

Nils Kowalewski: Gedenkveranstaltung für Prof. Dr. Dr. Harald Lönnecker, in: Burschenschaftliche Blätter 140 (2025), H. 3, S. 124.

Christian Oppermann: Rede anlässlich der Gedenkstunde der Gesellschaft für burschenschaftliche    Geschichtsforschung für Prof. Dr. Dr. Harald Lönnecker am 14. Juni 2025 im Berghotel in Eisenach, in: Burschenschaftliche Blätter 140 (2025), H. 3, S. 125 – 127.

Nils Kowalewski: Rezension zu Band 24 der Darstellungen und Quellen zur Geschichte der deutschen      Einheitsbewegung im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert, in: Burschenschaftliche Blätter 140     (2025), H. 3, S. 123.

Tagungsbericht: Wissenschaft, Wahrheitsfrage, Metaphysik

Wissenschaft, Wahrheitsfrage, Metaphysik:

Bamberger Sondierungen, 2.-3. 8. 2025,

veranstaltet von Jan Dochhorn und unterstützt vom Lehrstuhl Prof. Dr. Peter Bruns (Institut für Katholische Theologie, Otto-Friedrich Universität Bamberg)

Ein Tagungsbericht von Jan Dochhorn

Eine kleine Tagung, in Bamberg veranstaltet zuerst in Räumlichkeiten des Fachbereichs Theologie und dann im Haus der Leipziger Burschenschaft Alemannia zu Bamberg, hat den Versuch gewagt, einer Krise des Wahrheitsbegriffs in der Wissenschaft durch Rekurs auf die metaphysische Tradition beizukommen. Ausgangspunkt ist die Wahrnahme einer Einengung von Wissenschaftsfreiheit, konstatiert wird eine Verformung wissenschaftlicher Diskurse durch nominalismusaffin-postmodernistische sowie materialistische Theoreme, und erprobt wird die Option, durch Fachwissenschaft hindurchblickend eine Perspektive auf ein Sinnganzes von Welt und Leben zu gewinnen, damit von daher der Wissenschaft wieder Anhalt in einem gesicherten Wahrheitsbegriff gegeben und der Wissenschaftsfreiheit neue Weite erschlossen werde. Ein Tagungsband ist das beabsichtigte Resultat. 

Die Vorträge waren im Einzelnen:

1. Harald Schwaetzer, Transzendentale Transzendenz. Individuum und Existenz: Unter Bezug auf die Transzendentalphilosophie des Neukantianers und Exis­­tenzphilosophen Heinrich Barth wird herausgearbeitet, dass ein ur­teilendes Subjekt nicht urteilen kann, ohne dass dem Urteilen eine dem Subjekt wie der Welt vorgängige Logos-Wirklichkeit zugrundeliegt. Deren Gewahrwerden im Modus existentieller Beobachtung transzendentaler Transzendenz erlaubt methodisch eine gültige Geisterkenntnis im metaphysischen Sinne.

2. Jan Dochhorn, Orientierungskrise in der Wissenschaft und die metaphysische Fragestellung: Wissenschaft befindet sich in einer sokratischen Situation: Sie ist insbesondere gegenwärtig der Frage ausgesetzt, was sie eigentlich ist. Diese Frage ist ontologischer und damit metaphysischer Natur.

3. Matthias Scherbaum, Das Ende der Metaphysik, oder: Was ist Materialismus? Un­zeit­­­gemäße Betrach­tungen zu einer Prima Philosophia: Materialismus ist ein Phänomen der Philsophie seit der Antike; erst neuzeitlich verbindet er sich mit Empirie und Technizismus. Seine erkenntnistheoretischen Grundlagen sind fragwürdig, sein Erfolg schwer erklärbar.

4. Salvatore Lavecchia, Geist als augenblickliche, ’sphärische‘ Einheit von Individualität und Gemeinschaft, Mitte und Umkreis, Schau und Produktivität. Anregungen aus Plotin, Enn. V 8.4.4-11: Dem Verhältnis von Einem und Geist entspricht die produktiv individualisierte, vielfältige Einheit des Erkennens für jeden in dem Einen.

5. Meik Gerhards, Wissenschaft aus Religion: Die Vorsokratiker hatten Mythisches als Voraussetzung, und sokratisches Fragen erfolgte nicht ohne Religion; es zielt bei aller Dekonstruktion des voreiligen Wissens auf das Gegenteil von Relativismus ab.

6. Axel Bernd Kunze: Schafft sich der Kulturstaat seine eigenen Grundlagen? – Überlegungen aus bildungsethischer Perspektive: Gegen Axel Honneths Kritik am Böckenförde-Diktum wird festgestellt: Der Staat ruht auf kulturellen Voraussetzungen auf, nicht umgekehrt; die Freiheit des Subjekts ist sein unantastbares Prärogativ.

Neuerscheinung: Wie kann ein fairer Diskurs gelingen?

… diese Frage war Thema der Festrede zum 35. Stiftungsfest der Münsteraner Damenverbindung ADV Helenia Monasteria, das im Januar gefeiert wurde. Die „Schwarzburg“, Zeitschrift des Schwarzburgbundes (SB), dokumentiert die Festrede in ihrer aktuellen Ausgabe:

Axel Bernd Kunze: Wie kann ein fairer Diskurs eingeübt werden? (Blick über den Horizont),in: Die Schwarzburg 134 (2025), H. 1, S. 22 – 27.

Siehe hierzu auch:

Tagungsbericht und Festrede: Dreißig Jahre CCB

Die neue Ausgabe 1/2025 der „Schwarzburg“, der Zeitschrift des Schwarzburgbundes (SB), berichtet über das dreißigjährige Jubiläum des Cartells Christlicher Burschenschaften (CCB), das im Wintersemester 2024/25 in Bonn gefeiert wurde, und dokumentiert die Festrede von Axel Bernd Kunze zum Freundschaftsprinzip:

Axel Bernd Kunze: Gott – Freiheit – Vaterland! Dreißigjähriges Jubiläum des Cartells Christlicher Burschenschaften (CCB), in: Die Schwarzburg 134 (2025), H. 1, S. 18  – 22 [Die Festrede im Wortlaut, S. 20 – 22].

Siehe hierzu auch:

Dokumentation: Gedenkfeier für Harald Lönnecker

Im Juni 2025 gedachte die Gesellschaft für burschenschaftliche Geschichtsforschung in einer Gedenkfeier, die im Rahmen des Deutschen Burschentages im Berghotel neben dem Burschenschaftsdenkmal stattfand, des Studentenhistorikers, Burschenschafters und langjährigen Leiters des Archivs der Deutschen Burschenschaft, Prof. Dr. Dr. Harald Lönnecker. Die Veranstaltung ist nun auf den Internetseiten der Gesellschaft dokumentiert:

https://www.burschenschaftsgeschichte.de/gfbg_termine.php

Gedenkfeier: Ehrung für Harald Lönnecker

Im Rahmen des Deutschen Burschentages 2025 fand am 14. Juni 2025 eine Gedenkfeier der Gesellschaft für burschenschaftliche Geschichtsforschung zu Ehren des 2022 verstorbenen Studentenhistorikers, Archivars und Burschenschafters Prof. Dr. Dr. Harald Lönnecker statt. Der Verstorbene war u. a. Leiter des Archivs und der Bibliothek der deutschen Burschenschaften im Bundesarchiv Koblenz gewesen. Im Rahmen der Gedenkfeier, die im Berghotel neben dem Burschenschaftsdenkmal stattfand, wurde Lönncker posthum mit der Herman-Haupt-Medaille, der höchsten Auszug der Gesellschaft für burschenschaftliche Geschichtsforschung, geehrt. Gleichzeitig wurde eine Gedenkschrift zu seinem Gedächtnis vorgestellt. In dieser findet sich auch der folgende bildungsethische Beitrag:

Axel Bernd Kunze: „Die Jugend ist in Ehrfurcht vor Gott … zu erziehen.“ Oder: Braucht das öffentliche Leben noch Religion?, in: Christian Oppermann (Hg.): „Wahrheit, Muth und Kraft!“. Gedenkschrift für den Historiker, Archivar und Burschenschafter Professor Dr. Dr. Harald Lönnecker (Darstellungen und Quellen zur Geschichte der deutschen Einigungsbewegung im neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert; XXIV), Heidelberg: Universitätsverlag Winter 2025, S. 677 – 696.

Have, pia anima!

Neuerscheinung: 35 Jahre Helenia Monasteria

Der Arbeitskreis der Studentenhistoriker berichtet über das fünfunddreißigjährige Jubiläum der Münsteraner ADV Helenia Monasteria und dokumentiert die Festrede zum Jubiläumsstiftungsfest zur Frage: „Wie kann ein fairer Diskurs eingeübt werden?“. Studentische Korporationen sind aus guten Gründen parteipolitisch neutral, das Thema passte aber bestens zum beginnenden Bundestagswahlkampf, der um das Stiftungsfest herum an Fahrt aufnahm.