Der Bundesverband evangelischer Ausbildungsstätten für Sozialpädagogik (BeA) hat in der laufenden Amtsperiode des Vorstands eine Kooperation mit der Fachzeitschrift TPS – Theorie und Praxis der Sozialpädagogik aufgebaut. Koordiniert wird die Kooperation auf Verbandsseite durch Herrn PD Dr. Axel Bernd Kunze, pädagogisch-didaktischer Schulleiter der Evangelischen Fachschule für Sozialpädagogik Weinstadt und Mitglied im BeA-Vorstand. Die Zeitschrift hat evangelische Wurzeln und erscheint heute bei Klett-Kita.
Starke Fachmedien sind für den BeA ein wichtiges Instrument, zum einen verbandspolitische Positionen in die Fachöffentlichkeit zu tragen und zum anderen einen hohen Stand an Qualität und Professionalität in den sozialpädagogischen Ausbildungen zu sichern. TPS richtet sich mit allgemeinverständlichen Beiträgen an ein breites Publikum aus dem Feld der Elementarbildung und Kindertagesbetreuung.
Die Chefredaktion von TPS möchte künftig Ausbildungsthemen stärker in der Zeitschrift verankern und setzt dabei auf Beiträge aus den Mitgliedsschulen des BeA. Zum Auftakt soll das Thema Lernortkooperation verstärkt ins Blickfeld gerückt werden.
Beiträge über zwei Kooperationsprojekte aus der Weinstädter Fachschule sind von der Chefredaktion als Thema angenommen worden. Frau Heike Kraft, Dozentin für Gesundheits- und Ernährungslehre, wird einen Fachbeitrag über ein naturpädagogisches Projekt zum Hochbeetbau verfassen. Herr Christian Werth, Dozent für Ästhetische Bildung, wird einen Fachbeitrag zum Zeltprojekt einbringen. Beide Projekte werden im Rahmen der Lernortkooperation gemeinsam zwischen der Fachschule und dem benachbarten Kinder- und Familienzentrum am Sonnenhang, das demselben Träger angehört, durchgeführt. Auf diese Weise ist es möglich, die Erfahrungen aus den beiden Kooperationsprojekten gezielt auszuwerten und im Rahmen einer größeren Fachöffentlichkeit zur Diskussion zu stellen. Ferner übernimmt die Weinstädter Facshschule damit eine Pilotfunktion innerhalb des BeA und setzt mit zwei Fachbeiträgen einen wichtigen Startimpuls für die verstärkte Kooperation mit TPS, der hoffentlich von weiteren Mitgliedsschulen aufgegriffen werden wird.
In beiden Fällen soll der Schwerpunkt der Fachbeiträge auf der Bedeutung der Kooperationsprojekte für eine gelingende Lernortkooperation liegen: Die Kooperation zwischen Fachschule und KiFaZ, die nicht nur räumlich benachbart sind, sondern auch durch denselben Träger verbunden sind, bietet hierfür sehr gute Voraussetzungen, die mit den Kooperationsprojekten im Rahmen der Lernortkooperation gewinnbringend für beide Seiten genutzt werden soll. Wie dies gelingen kann, welcher Mehrwert dabei jeweils für Fachschule, Praxis und Auszubildende im Rahmen der Lernortkooperation generiert werden kann, wie solche Kooperationsprojekte unter Beteiligung von Pädagogischen Fachkräften, Lehrkräften, Kindern und Auszubildenden didaktisch-methodisch gelingen können und wie eine derart gestaltete Theorie-Praxis-Verzahnung zur Qualitätssteigerung und Professionalisierung im Rahmen der Ausbildung beitragen kann, wird Gegenstand der beiden Fachbeiträge sein.