Die Präsidentin der TU Berlin diffamiert das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit. Damit riskiert sie, die Neutralitätspflicht und auch ihre Fürsorgepflicht gegenüber Mitgliedern der Hochschule zu verletzen. – so Martin Wagener am 1. März 2024 in der Onlineausgabe von „Tichys Einblick“.
Jahr: 2024
Hochschulen: Selbstgleichschaltung der Wissenschaft?
Klaus-Rüdiger Mai: „Die Präsidentin der TU Berlin hat das Netzwerk Wissenschaftsfreiheit diffamiert. Was beunruhigt Geraldine Rauch denn konkret? Etwa, dass die Mitglieder des Netzwerkes sich für die Freiheit der Lehre und Forschung einsetzen? Sie müssten sich dafür nicht einsetzen, wenn die Freiheit der Forschung und Lehre nicht gefährdet wäre.“
Weiterlesen in der Onlineausgabe von „Tichys Einblick“ vom 1. März 2024:
Literaturbericht: Elementarpädagogische Neuerscheinungen 2023
Die Kommission Pädagogik der frühen Kindheit innerhalb der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft hat die neue Liste mit elementarpädagogischen Neuerscheinungen ihrer Mitglieder aus dem Jahr 2023 online gestellt:
Christliches Forum: Sozialethiker äußert sich zur Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz
Der Trierer Sozialethiker und Landtagsabgeordnete Michael Frisch äußert sich in einer Stellungnahme auf dem Internetportal „Christliches Forum“ zur Erklärung der Deutschen Bischofskonferenz über eine Unvereinbarkeit von AfD und katholischem Engagement:
Hochschule: Warum Lehre in der Landessprache wichtig ist
Die Zahl von Studiengängen in englischer Sprache ist in den letzten 20 Jahren kontinuierlich angestiegen. Die Gründe dafür und auch die Auswirkungen sind vielfältig. Die besondere Bedeutung der Landessprache für die Wissenskommunikation und das neue Positionspapier des hlb zur Sprache der Lehre sind Gegenstand dieses Beitrags.
Olga Rösch, Günter-Ulrich Tolkiehn, Thomas Brunnotte: Wissenskommunikation und Landessprache, in: Die Neue Hochschule (2024), Heft 1, S. 28 – 31.
Rezension: „Gendersprache ist übergriffig“
Die Wochenzeitung „Junge Freiheit“ rezensiert in ihrer Ausgabe vom 23. Februar 2024 die aktuelle Ausgabe der theologischen Zeitschrift „Theologisches“ (Nr. 01/02 vom Januar/Februar 2024, Bonn: Verlag nova & vetera). Werner Olles schreibt:
„Zu den Verrrücktheiten, die derzeit die gesellschaftliche Kommunikation stören, gehört die sogenannte ‚gendergerechte Sprache‘. Axel Bernd Kunze [….] bietet [….] in seinem Beitrag […] hilfreiche Überlegungen an, um hier für Orientierung zu sorgen. […] Seine Formulierungen sind klar und deutlich: ‚Gendersprache ist einseitig und ausgrenzend, künstlich und kulturzerstörend, maßlos und übergriffig.'“
Axel Bernd Kunze: Warum „gendergerechte“ Sprache gerade nicht gerecht ist. Anmerkungen aus sozialethischer Perspektive, in: Theologisches. Katholische Monatsschrift 53 (2024), Nr. 01/02 v. Januar/Februar, Sp. 53 – 58.
Tagungsbericht: Mythos Praxisphasen
PROFIL. DAS MAGAZIN FÜR GYMNASIUM UND GESELLSCHAFT berichtet in seiner aktuellen Ausgabe 1-2/2024 über die letztjährige Sitzung des Wissenschaftlichen Beirates des Deutschen Philologenverbandes und den neuen Dokumentationsband zum Tagungsthema „Schule nach Corona – was haben wir gelernt?“ (S. 30 ff.). Die Sitzung 2023 war dem Thema „Mythos Praxisphasen“ gewidmet:
„Als Fazit lässt sich nun ziehen: Die Empirie spricht gegen den Nutzen insbesondere früher Praxisphasen als Eignungsüberprüfung und für die Entwicklung von gutem Unterricht am Gymnasium. Für diesen braucht es zwingend eine solide fachwissenschaftliche und fachdidaktische Ausbildung an den Universitäten. Zu frühe Praxisphasen sind nicht zielführend, da sie zur Verstetigung falscher Muster führen können. Ohnehin ist die Verkürzung des Referendariats aufgrund der Einführung von Praxissemestern vor allem ein Sparmodell in der Schulpolitik. In allen Praxisphasen braucht es aber eine enge Betreuung duch gut ausgebildete Mentorinnen und Mentoren. Die politischen Entscheider müssen also auch hier zusätzliche Ressourcen bereitstellen.“ (Thomas Langer, S. 34)
In memoriam: Sechswochengedächtnis für verstorbenen Bonner Stadtdechanten am 10. März 2024
Am 10. März 2024 um 12 Uhr wird im Bonner Münster das Sechswochengedächtnis für den verstorbenen Bonner Stadtdechanten, Münsterpfarrer und Politikwissenschaftler Dr. Wolfgang Picken (+ 27. Januar 2024) gefeiert:
https://www.kath-bonn.de/detail/Sechswochenseelenamt-am-10.-Maerz
R. I. P.
Literaturbericht: Sozialethische Veröffentlichungen 2023
Die Katholische Sozialwissenschaftliche Zentralstelle in Mönchengladbach und die Arbeitsgemeinschaft Christliche Sozialethik haben den neuen Literaturbericht mit sozialethischen Veröffentlichungen aus dem Jahr 2023 veröffentlicht. Bildungsethische Publikationen finden sich unter Gliederungspunkt 8:
Neuerscheinung: Amt und Mystik
… so der Titel eines Predigtvorschlags für den Sonntag des Guten Hirten (Vierter Sonntag der Osterzeit). Das Evangelium an diesem Sonntag ist dem Johannesevangelium (Joh 10, 11 – 18) entnommen:
Wenn wir Jesus folgen, auf seine Stimme hören und uns hineinnehmen lassen in sein Lebensgeheimnis mit dem Vater, werden auch wir aus dieser Liebe leben, hier und heute und über den Tod hinaus. Die Kirche braucht beides: das Amt des Hirten, in dem sich Jesu Sorge um die Getauften widerspiegelt, das Amt, das die Herde Christi führt und leitet. Dieses Amt hat aber keine Macht aus sich selbst heraus. Es ist nur dann überzeugend, wenn es mit dem tieferen Lebensgeheimnis Jesu verbunden ist, wenn es aus der mystischen Verbundenheit mit Jesus und dessen Liebe zum Vater lebt.
Axel Bernd Kunze: Amt und Mystik (Joh 10, 11 – 18) [Lesejahr B. Vierter Sonntag der Osterzeit], in: Der Prediger und Katechet. Praktische katholische Zeitschrift für die Verkündigung des Glaubens 163 (2024), H. 3, S. 313 – 315.