Neuerscheinung: Wer ist Jesus für mich?

… so der Titel eines Gottesdienstmodells für den Vierzehnten Sonntag im Jahreskreis:

Axel Bernd Kunze: Wer ist Jesus für mich? [Lesejahr B. Vierzehnter Sonntag im Jahreskreis], in: WortGottesFeiern an allen Sonn- und Feiertagen 21 (2024), H. 4, S. 599 – 614.

Das Evangelium des heutigen Sonntags steht zwischen einem Wunderzyklus und der Aussendung der Zwölf. Der Evangelist Markus erzählt zuvor von der Stillung des Seesturmes, der Heilung eines Besessenen in Gerasa und der Erweckung der Tochter des Jarus. Jesus Christus, so zeigen die Erzählungen, ist Herr über Wind und Wetter, über Dämonen und böse Geister, ja, sogar über Leben und Tod. Dann der erste Ortswechsel: Jesus kommt in seine Heimatstadt Nazaret. Hier schlagen ihm Unverständnis und Unglauben entgegen. Der zweite Ortswechsel: Jesus verlässt seine Heimat bald wieder und wendet sich den Dörfern der Umgebung zu. Sowohl die vorangehenden Wundererzählungen als auch den heutigen Evangelienabschnitt durchzieht eine Frage, die das gesamte Markusevangelium bestimmt – bis zur Antwort unter dem Kreuz: die Frage, wer Jesus ist. Dabei wird deutlich: An Jesus scheiden sich die Geister. Er fordert zur Entscheidung heraus – auch uns.

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