Offener Brief: Die RKI-Protokolle und ihre Aufarbeitung – eine Rückkehr zur Demokratie

OFFENER BRIEF DER BREMER INITIATIVE FREIE IMPFENTSCHEIDUNG

Bremen, den 26. April 2024

Die RKI-Protokolle und ihre Aufarbeitung – eine Rückkehr zur Demokratie

Sehr geehrte Damen und Herren,

das Online-Magazin Multipolar hat unter Berufung auf das Informationsfreiheitsgesetz mehr als 200 Protokolle des Krisenstabes des Robert Koch-Instituts (RKI) aus der Zeit vom Januar 2020 bis April 2021 freigeklagt und am 20. März 2024 veröffentlicht. Obwohl etwa 1000 Passagen der 2065 Seiten noch geschwärzt sind, steht damit fest: Die Wissenschaftler im RKI diskutierten differenziert, und viele politisch verfügte Corona-Maßnahmen widersprachen diesem Kenntnisstand, waren also nicht wissenschaftsbasiert (vgl. hierzu und zum Folgenden die diesem Anschreiben beigefügten Darlegungen unserer Initiative).

Die Wissenschaftler im RKI wussten zum Beispiel schon Anfang 2021, dass die Impfung keinen Fremdschutz (d.h. Schutz vor Übertragung des Erregers auf andere) bietet. Die Ausgrenzung Ungeimpfter hielten sie (März 2021) für fachlich nicht begründbar und aus ethischen Gründen (Diskriminierung) für bedenklich.

Auch die anderen im beigefügten Beitrag geschilderten Beispiele zeigen: Die öffentlichen Äußerungen des RKI in Person seines Präsidenten Professor Lothar Wieler beruhten offenkundig nicht auf Wissenschaft, sondern auf politischer Gefolgschaft. Politiker und Leitung des RKI verbreiteten mit der ihnen zur Verfügung stehenden Macht und Reputation Lügen. Es gab einen Verrat an Wissenschaft und Grundgesetz, gegen den Wissensstand des RKI, der eigenen Wissenschaftsbehörde. Dies als „Skandal“ zu bezeichnen wäre untertrieben. Diese Enthüllung müsste einem Erdbeben gleichkommen. Aber die Täter schweigen und ducken sich weg. Zu viele haben mitgemacht.

„Mehr Diktatur wagen“ schrieb die Süddeutsche Zeitung im Februar 2021 und plädierte für eine totalitäre Verschärfung der Maßnahmen. Wir halten dagegen: „Mehr Aufarbeitung wagen! Wer sich seiner Geschichte nicht kritisch stellt, läuft Gefahr, sie ununterbrochen zu wiederholen. „Pseudowissenschaftlichkeit“, schreibt der Rechtswissenschaftler Professor Martin Schwab, „oder gar politisches Hineinregieren in den Wissenschaftsprozess sind beim Atomrecht, beim Seuchenschutz und überhaupt überall dort, wo es um Wissenschaft und Technik geht, schlicht und ergreifend rechtlich untersagt. Lügen sind niemals eine taugliche Grundlage verfassungskonformer politischer Entscheidungen.“

Unsere Bitten an Sie:

  • Unterstützen Sie die öffentliche Aufarbeitung der Corona-Jahre.
  • Leiten Sie Brief und Artikel an andere Interessierte weiter.
  • Und geben Sie uns gern eine Rückmeldung zu unseren Darlegungen.

Wir brauchen wieder einen rationalen faktenbasierten gesellschaftlichen Diskurs.

Mit freundlichen Grüßen

Bremer Initiative Freie Impfentscheidung (BIFI)

Elisabeth Brandin              Susanne Hartfiel                          Prof. Dr. Jochen Hering

Rosi Hoffmann                  Uwe Hoffmann                            Ilonka Linde

PD Dr. Stefan Luft             Dr. Isabel Püntmann                    Imme Wallenfels-Wendler

Dr. Jürgen Wendler

Die Adressdaten wurden aus allgemein zugänglichen Quellen erhoben, gemäß DSGVO aber nicht gespeichert.

Kontakt:

Bremer Initiative Freie Impfentscheidung | c/o Jochen Hering, Schmidtstraße 37, 28203 Bremen |

bifi-bremen@web.de

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