Der 1. Oktober ist in diesem Jahr ein Sonntag, in der katholischen Liturgie der Sechsundzwanzigste Sonntag im Jahreskreis, zugleich Erntedankfest, der letzte Sonntag in der Ökumenischen Schöpfungszeit, die am 4. Oktober endet, und Auftakt des Rosenkranzmonats. Ein Gottesdienstmodell in der Zeitschrift „WortGottesFeiern an allen Sonn- und Feiertagen“ greift diese Gedanken auf:
Axel Bernd Kunze: Dankbarkeit und Umkehr, in: WortGottesFeiern an allen Sonn- und Feiertagen 20 (2023), Heft 5, S. 877 – 891.
„Die Lesungen dieser Sonntage erzählen immer wieder von Gleichnissen aus dem Weinberg, von der Ernte, die eingebracht wird und der Arbeit, die damit verbunden ist. Auch wenn heute Technik unsere Arbeit erleichtert, haben wir nicht alles in der Hand. Letztlich ist es allein die Hand des Schöpfers, aus der wir leben. Gott schenkt das Wachsen und Gedeihen. Als Christen glauben wir an einen Gott, der in seiner Schöpfung wirkt. Wir glauben an einen Gott, der zu einem jeden von uns eine persönliche Beziehung hat, der unser Leben erhält und der uns nahe ist. Ja, mehr noch: der in seinem Sohn in diese Welt gekommen ist und unser Leben voll und ganz erfahren hat.“ (S. 878)

Guido Reni: Hl. Dominikus empfängt den Rosenkranz (um 1596 bis 1598)
„Maria ist die Erstlingsgabe der neuen Schöpfung und die erste Frucht der Erlösung. Im Oktober ehren wir sie in besonderer Weise. Wir schmücken ihr Bild mit Rosen und singen der Rosenkranzskönigin zu Ehren.“ (S. 891).