Elisabeth Peerenboom-Dartsch würdigt im aktuellen Heft der „Katholischen Bildung“ sehr eingehend den von Ralf Lankau herausgegebenen Band „Unterrichten in Präsenz und Distanz“ (Weinheim: Beltz Juventa 2023):
Elisabeth Peerenboom-Dartsch: Warum pädagogische Konstanten im digitalen Zeitalter eine existentielle Bedeutung haben. Reflexionen und Anmerkungen zum Werk von Ralf Lankau (Hg.): „Unterricht in Präsenz und Distanz. Lehren aus der Pandemie.“, in: Katholische Bildung 124 (2023), Heft 7/8 (Juli/August), S. 180 – 192.
In der Rezension heißt es: „Axel Bernd Kunze lässt in seinem Beitrag ‚Schule braucht pädagogisches Verständnis – Reflexionen nach mehr als zwei Coronajahren‘ die Zeit der Pandemie Revue passieren und fasst die pädagogischen Versäumnisse zusammen – die es aber auch schon vor Corona gab. […] Kunze führt aus, warum die immer neu geführte Bildungsdiskussion über Strukturprobleme nicht zielführend sein kann, vielmehr gehe es grundlegend um ‚das vorherrschende Verständnis von Erziehung‘, also auch um Fragen zum eigenen Selbstverständnis und um ein ‚kollektives Werterepertoire‘ (S. 86 f.). Das pädagogische Proprium der Schule sei zu verteidigen.“