Neuerscheinung: Das letzte große Zeichen

Juan de Flandes (um 1500 bis 1510): Die Auferweckung des Lazarus

Wir erleben gegenwärtig eine Zeit, die durch zahlreiche Krisen gekennzeichnet ist. Krisen markieren Wendepunkte. Sie stellen uns vor Entscheidungssituationen, in denen wir uns bewähren müssen. Eine Krise birgt die Chance, einen Konflikt zu lösen. Sie birgt aber auch die Gefahr, dass sich ein Konflikt verschärft und verlängert.

Einen solchen Wendepunkt zeigt uns auch das heutige Evangelium. Die Auferweckung des Lazarus ist das letzte der großen Zeichen Jesu, von denen Johannes berichtet. Diese sollen Jesu Sendung deutlich machen, sollen zeigen, wozu er in die Welt gekommen ist. Und sie sind nicht zu verstehen, ohne die enge Beziehung Jesu zu seinem Vater, der ihn gesandt hat.

(aus einem Gottesdienstmodell zum Fünften Sonntag der Österlichen Bußzeit)

Axel Bernd Kunze: Das letzte große Zeichen [Lesejahr A. 5. Sonntag der Österlichen Bußzeit], in: WortGottesFeiern an allen Sonn- und Feiertagen 20 (2023), H. 2, S. 269 – 283.

Zwischenruf: … hat mit dem Beutelsbacher Konsens nichts mehr zu tun

Der Neuen Zürcher Zeitung ist zuzustimmen: Eine solche „Pädagogik der Überwältigung“ hat mit dem Beutelsbacher Konsens nichts mehr zu tun. Und es ist nicht allein grober Unfug im pädagogischen Umgang mit Sechsjährigen. Auch sonst gilt. Erzwungene Werturteile sind moralische wertlos.